Heute möchte ich euch wieder über etwas berichten, was viele beruhigen dürfte. Insofern, dass ich von meinem Kategorieausflug zurück gekehrt bin und einen Bericht in meiner Lieblingskategorie verfasse.
Heute möchte ich euch vom Sharkoon SATA QuickPort Pro berichten.
--------------------
Warum dieses Modell?
Wer mich vielleicht kennt, weiß, dass ich viel mit Computerhardware und deren Verwertung zu tun habe, bzw. dies eines meiner Hobbys ist.
So kann es bei mir oft passieren, dass mir Bekannte einen alten Computer oder einzelne Hardwareteile übergeben, um diese bei eBay zu Geld zu machen. Natürlich muss dafür die gesamte Hardware gecheckt und die Daten der Festplatte sicher gelöscht werden.
Zu diesem Zweck besitze ich im Keller einen Testrechner älteren Datums, den ich zum Löschen von Daten auf IDE (oder P-ATA) Festplatten verwende, aber viele wissen, dass die Zeit nicht stehengeblieben ist und die neueste Schnittstelle für Festplatten, S-ATA lautet. Dafür war der Testrechner jedoch nicht geschaffen und ich musste eine andere Lösung finden.
So kam mir dieses Produkt von Sharkoon sehr gelegen.
Es schien für mich perfekt geeignet um Festplatten simpel anzuschließen und zu bearbeiten.
Anzumerken sei noch, dass es sich bei diesem Modell um die Variante mit extra eSATA Anschluss zum Computer handelt. So ist eine verlustfreie schnelle Anbindung an den Computer gewährleistet und der Flaschenhals USB 2.0 wird vermieden.
--------------------
Woher & Preis?
Auch hier dürfte für viele klar sein, wo ich dieses Accessoire gekauft habe.
So habe ich den QuickPort bei Amazon für teure 35,45 Euro gekauft, aber natürlich Versandkostenfrei.
Manch einer wird lachen, aber man bekommt ihn heute für grandiose 1 Euro weniger bei Amazon.
Ich halte den Preis für etwas übertrieben. 29,95 Euro hätten es auch getan, aber da es sich um das einzige Produkt
Bilder von Sharkoon SATA QuickPort PRO
dieser Art auf dem Markt handelt, man möge mich korrigieren wenn ich mich irre, muss man den Preis leider bezahlen.
--------------------
Verpackung & Lieferumfang:
Nach dem Öffnen des immer wieder schicken und nützlichen Kartons von Amazon erblickte ich den, anders als erwartet, doch relativ kleinen Karton des QuickPorts.
Er hat etwa die Größe einer ein Pfund Kaffeepackung.
Auf der Vorderseite erkennt man auch sofort und prägnant worum es geht. So sieht man hier oben rechts das Sharkoon-Logo und links daneben die Modellbezeichnung SATA QuickPort PRO und in der Zeile darunter HDD Docking Station.
Darunter folgt in der rechten Hälfte ein Bild der Docking Station mit eingesteckter Festplatte und auf der linken Hälfte eine kurze Auflistung der Eigenschaften, auf welche ich gleich nochmal genau eingehe.
Darunter erkennt man zwei größere Logos, an Hand derer man erkennen kann welche Festplatten kompatibel sind und das die Docking Station USB 2.0 Highspeed Anschlüsse besitzt.
Diese identische Aufmachung sieht man auch auf der Rückseite und auf der Oberseite.
Auf der linken und rechten Seite sind die bereits genannten Eigenschaften in acht Sprachen aufgelistet, und man sieht den Verpackungsinhalt.
Der Verpackungsinhalt selber ist sehr überschaubar aber ausreichend.
Nachdem man nun die Docking Station aus der Noppenfolie genommen hat und die weiße Papptrennwand innerhalb des Karton heraus geholt hat, erkennt man das Zubehör.
So gehören ein Netzteil, ein 1 Meter langes USB-Kabel, ein ebenfalls so langes eSATA-Kabel und eine Anleitung dazu.
Wo wir gerade bei der Anleitung sind. Dabei handelt es sich um ein kleines Stück Papier, was so gut wie nutzlos ist und lediglich ein Anschlussbild enthält.
--------------------
Funktionen:
Bevor ich mich dem Design widme möchte ich erst mal etwas über die gelieferten Funktionen loswerden, da es ansonsten zu Vorstellungsproblemen kommen kann.
Der eigentliche Kaufgrund dürfte den meisten inzwischen wohl klargeworden sein.
So ist es möglich über diese Docking Station 2,5 Zoll und 3,5 Zoll Festplatten anzuschließen, ohne dass man den Computer öffnen muss.
Dies ist so einfach möglich, weil die Lage der Anschlüsse bei den beiden Größen von Festplatten identisch ist und diese Generation Hot Plug and Play fähig ist. Das bedeutet im laufenden Betrieb eingesteckt werden können und sofort erkannt werden und zur Verfügung stehen.
Zudem bietet der QuickPort zwei USB 2.0 Ports als Hub, die natürlich abwärtskompatibel sind, und einen Kartenleser für SD-, SDHC-, MMS- und MS-Speicherkarten.
Das ist natürlich nicht viel, aber in meinem Fall genau passend für meine Speicherkarten aus der Digitalkamera, sodass ich den Quickport auch als Kartenlesegerät nutze.
--------------------
Design:
Die Grundfarbe des QuickPorts ist schwarz.
Angefangen auf der Oberseite, sieht man auch sofort das Wichtigste dieses Geräts. Die Klappe unter der sich der Anschluss für SATA Festplatten befindet.
Festplatten von 2,5 Zoll Größe kann man dabei hinten links einstecken ohne das die Klappe betätigt wird. Diese kommt erst bei 3,5 Zoll Festplatten in Bewegung.
Im vorderen linken Bereich erkennt man wieder das Sharkoon-Logo.
Gegenüberliegend im rechten vorderen Bereich befindet sich eine oval angeordnete LED Leuchte. Diese Leuchtet blau sobald der QuickPort angeschaltet wurde und zusätzlich rot sobald auf der Festplatte Aktivitäten stattfinden.
Am vorderen, mittig gelegenen, Rand der Oberseite, welche sich auch noch auf die Vorderseite zieht, erkennt man den Auswerfer.
Sobald man diesen mit etwas Kraft nach unten drückt, wird die Festplatte aus dem Gerät gehoben und man kann sie herausnehmen.
Dazu muss ich noch sagen, dass die komplette Oberseite nach vorne hin mit etwa 5° abfällt.
Auf der Vorderseite befinden sich in der linken Hälfte nebeneinander die zwei angesprochenen USB Ports und in der rechten Hälfte der Kartenlesen.
Auf der linken und rechten Seite gibt es nichts zu sehen außer schwarzem Plastik.
Auf der Unterseite befinden sich 4 Anti-Rutschnoppen, die das Gerät daran hindern, dass es vom Tisch rutscht, was bei dem schweren eSATA Kabel auch wirklich nötig ist.
Zudem ein großes Label auf dem die ganze Modellbezeichnung zu sehen ist und aller Hand CE- und Prüfzeichen.
Bei der Rückseite angekommen, sieht man hier von links nach rechts, den An- und Ausschaltknopf, den Anschluss für das Netzteil, USB Typ B Anschluss und den eSATA Anschluss.
--------------------
Verkabelung:
Zum Ersten ist es löblich zu sagen, dass alle nötigen Kabel mitgeliefert wurden und diese auch noch erstaunlich lang sind.
Leider macht es die Technik in diesem Fall nötig, dass zwei Anbindungsverfahren zum Einsatz kommen.
Dazu steckt man das eSATA-Kabel an den Port auf der Rückseite des QuickPorts und an den dafür vorgesehenen roten Port auf der Rückseite des Computers.
Selbiges passiert mit dem USB-Anschluss. So wird der USB Typ B Teil des Kabels an der Rückseite des QuickPorts befestigt und das andere Ende in den geeigneten Steckplatz am Computer gesteckt.
Schlussendlich fehlt nur noch das Netzteil, wo beide Enden lediglich in die dafür vorgesehenen Steckplätze gehören.
Sobald der QuickPort wie beschrieben angeschlossen ist und man den Schalter betätigt hat, wird er auch sofort vom Computer erkannt und ohne Probleme installiert.
Der Kartenleser wird dabei als Wechseldatenträger und die Festplatte als ganz normale Festplatte im Arbeitsplatz angezeigt.
Wie manche sich sicherlich denken können, dient der eATA-Anschluss für die Anbindung der Festplatte und der USB-Anschluss verbindet die 2 USB-Ports und den Kartenleser mit dem Computer.
Dies macht es somit nötig, dass beide Verbindungen vorhanden sind, ansonsten stehen nicht alle Funktionen zur Verfügung.
--------------------
Leistungen:
Natürlich ist in erster Linie anzumerken, dass die Leistung stark von den angeschlossenen Geräten abhängig ist.
So ist es auch in diesem Fall. Da der QuickPort Daten über die Schnittstellen, vor allem bei dem Festplattenanschluss, lediglich durchschleift ohne diese aufwendig zu bearbeiten, ist die
Geschwindigkeit von den Geräten abhängig.
Diese verlustfreie Übertragung möchte ich dem QuickPort sehr zu Gute halten.
So lässt sich jedoch keine Aussage über die Übertragungsgeschwindigkeit machen, da diese eben von der individuellen Festplatte abhängig ist. Gleiches gilt für die USB-Ports.
Lediglich über den Kartenleser kann ich berichten, dass er in erster Linie seine Arbeit sehr gut macht.
Bei der Leseraten erreicht er bei meinem Memory Stick Pro Duo 15,2 MB/s und eine Schreibrate von 4,6 MB/s.
--------------------
Fazit:
Schlussendlich kann ich dem Sharkoon SATA QuickPort Pro nur Gutes nachsagen.
Vorteilhaft ist die einfache Installation einer Festplatte, über dessen Weg sich auch leicht ein Datenaustausch machen lässt. Auch für den nicht so versierten Anwender bietet dieser Quickport eine leichte Anwendung und Installation.
Zudem bietet er einen USB-Hub und einen Kartenleser, welcher sich natürlich nur für diejenigen lohnt, die die passenden Karten verwenden, was bei mir zum Glück der Fall ist.
Lediglich das schwere eSATA-Kabel ist ein klitzekleines Manko, da es doch sehr an dem QuickPort zieht und so aussieht als wolle es aus der Rückseite herausbrechen.
Abschließend möchte ich dem
Sharkoon SATA QuickPort Pro 5 von 5 Sternen geben und spreche eine Empfehlung aus.
In diesem Sinne. Frohes Schaffen.
Euer Narcottic
20.05.2011 22:01
Habe diesen Bericht gesucht und gefunden, damit ich mein SH als Anerkennung hier lassen kann, lg Dirk aus Wilhelmshaven
19.01.2010 12:41
sehr guter Bericht
02.01.2010 15:09
Frohes neues Jahr und liebe Grüße Schwimm_ente