James Clavell, wer kennt nicht die Fernsehserie Shogun?; ist nach seinen eigenen Worten " ein halbirischer Engländer mit ein paar schottischen Glanzlichtern, in Australien geboren, Bürger der USA mit Wohnsitz in Kanada".
Er startete seine Schriftstellerlaufbahn im Jahre 1954, als Drehbuchautor. ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Maedbjda über Shogun / Clavell, James 4. August 2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
sehr spannend
Humor:
durchschnittlich humorvoll
Aufmachung:
sehr schön
Pro:
Einfach ein schönes Buch
Kontra:
Keine Personenübersichten und Begriffsübersetzungen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
James Clavell, wer kennt nicht die Fernsehserie Shogun?; ist nach seinen eigenen Worten " ein halbirischer Engländer mit ein paar schottischen Glanzlichtern, in Australien geboren, Bürger der USA mit Wohnsitz in Kanada". Er startete seine Schriftstellerlaufbahn im Jahre 1954, als Drehbuchautor. 1962 erschien dann sein erster Roman - Rattenkönig -. Es folgte daraaufhin, der Rattenkönig war zwischenzeitlich ein bestseller geworden, - Tai Pan -, die Geschichte Hongkongs. Dieses Buch wurde verfilmt und ein Welterfolg.
1975 folgte dann das hier besprochene Buch - Shogun -. Clavell selbst bezeichnete es, als " der Roman Japans ".
Die Story:
Schauplatz der Handlung ist das Japan des frühen 17. Jahrhunderts. Japan öffnet sich behutsam, bzw. wird geöffnet, dem aufstrebenden Europa. Widerstrebend akzeptiert es die schmutzigen und kulturell unterentwickelten Europäer als Handelspartner und Ideenbringer. Viele technische Revolutionen wurden aus Europa nach Japan gebracht.
Trotzdem ist es immer noch das Japan der Samurai und der tiefverwurzelten Traditionen. Der Buddhismus mit seinen Unterarten ist die Glaubensrichtung der Japaner und die Europäer, insbesondere die Portugiesen ( in Spanien hatten sie ja kein Bein auf die Erde gebracht ) waren mit ihrer Missionarstätigkeit sehr arrangiert. Hier taten sich besoners die Jesuiten hervor, welche neben ihrer kirchlichen Aufgabe noch eine viel wichtigere Aufgabe wahrzunehmen hatten. Die der politischen Intrige und Infiltration.
Die zenttrale Gestalt des Romans ist der japanische Fürst und Feudalherr Toronaga. Er will Shogun ( militärischer Oberbefehlshaber und eigentlich der wahre Herrscher über das Reich und nicht der Kaiser ) werden. Hierzu muss er die verfeindeten Clans und Samurais vereinigen.
In dieses Bestreben platzt der englisch-holländische Seemann John Blackthorne. Er hat als erster Engländer den Erdball umsegelt und will Handelbeziehungen zu den Japanern und Chinesen aufbauen. Die Portugiesen sind dabei seine "natürlichen" Feinde, da sie gegen seine Interessen agieren.
Natürlich verliebt sich Blackthorne in eine japanische, hochgebildete Aristokratin, Mariko. Sie ist Christin und fungiert als Übersetzerin für Blackthorne. Beide geraten mit voller Wucht in die Intrigen und Machtkämpfe der japanischen Fürsten. Die Liebesgeschichte der beiden geht unter in einem Inferno von unsagbarer Grausamkeit und Meuchelei. Aber sie überlebt. Wie? Tut mir leid, da müsst Ihr schon selber lesen. Auch ob Toronaga tatsächlich Shogun wird und ob seine Freunde wirklich immer Freunde sind, erfahrt Ihr hier nicht. Ja, es ist gemein, aber so ist es halt mit einer Buchbesprechung. Erst anfüttern und dann zappeln lassen. Beschwert Euch nicht, dass habe ich hier gelernt und es ich auch Richtig so.
Mein Urteil:
Clavell hat in diesem Buch, auf eine sehr brillante Art und Weise, die Gedankenwelt, die Tradition und die Glaubensbekenntnisse der Japaner, literaisch dargestellt. Er bringt dem Leser das Verständnis der Japaner, und das wird jeder bestätigen, der sich mit der Lebensweise und Philosophie der Japaner auseinandersetzt, was den Sinn des Lebens und den Sinn für Tradition und Kultur angeht, auf eindrückliche Art bei. Das er das auch noch in einen spannenden und sehr am Detail festgemachten Roman rübergebracht hat, ehrt ihn besonders und macht den Reiz dieses Buches aus. Natürlich spielt auch seine Welterfahrenheit und die Liebe zu detaillierten Darstellungen mit in die Qualität dierses Romanes mit hinein. Er schreibt halt glaubwürdig und man könnte meinen, dass er dabei war.
Im Vorteil sind natürlich Leser, die die Fernsehserie damals ( gut 20 Jahre her ) gesehen haben. Die vielen japanischen Namen und Begriffe, sie geben dem Roman eine gewisse Authenzität, mögen am Anfang verwirren. Dennoch liest man sich recht schnell ein und versinkt in eine Welt. Gönnt Euch dieses Buch. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob es noch im Buchhandel erhältlich ist, aber auf Flohmärkten oder im Internet, werdet Ihr es bestimmt noch finden.
Ich selbst habe das Buch als gebundene Ausgabe. 917 Seiten, Deutscher Bücherbund -08100/0-.
Danke für Eure Aufmerksamkeit und viel Spass beim Lesen wünscht Martin
Pro: gut recherchiert, viele Infos über Japan Kontra: ein paar der 1024 Seiten wären durchaus überflüssig
...Engländern und Niederländern bisher verwehrt. Shogun ist die Geschichte eines englischen Piloten unter niederländischer Flagge, der mit einem gestohlenen Roteiro trotz aller Hindernisse den Seeweg nach Japan findet.
-STORY-
Der Name des englischen Piloten ist Blackthorne, und der Weg durch die Magellanstraße ist weit problematischer als man sich ursprünglich vorgestellt hat. Denn Streitigkeiten mit den anderen Leitern der Expedition, ein Zusammenstoß ... ...Tai-Pan wurde natürlich auch verfilmt, Shogun war dann sozusagen der inoffizielle Nachfolgeroman.
Es gibt zwar auch noch weitere Werke in dieser Richtung, namentlich "Noble House Hongkong", "Wirbelsturm" und "Gai-Jin", aber Shogun und Tai-Pan sind wohl Clavells bekannteste Romane. Shogun wurde natürlich ebenfalls ein Erfolg und ebenfalls verfilmt. Der Mehrteiler (5 Folgen, glaube ich) mit Richard Chamberlain als Blackthorne wurde auch ein ziemlicher ...
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Pro: alles dabei, was das Herz begehrt, authentisch Kontra: recht viele Seiten
Shogun ist sicherlich das Beste und Mitreissendste Buch, welches ich je gelesen habe.
Es handelt von einem britischen Kapitän auf einem niederländischen Schiff, der im Mittelalter versucht, nach Japan zu gelangen.
Zwar gelingt es ihnen, jedoch nur durch einen Schiffbruch.
Genau ab diesem Punkt beginnt die Story und eigentlich möchte ich nicht allzuviel mehr darüber verraten.
In diesem Buch wird die damalige japanische Kultur (ja, mit Samurais ... ...sogar verliebt, beginnt es, wirklich turbulent zu werden.
Man erfährt eine Menge über die Ehre des japanischen Volkes und Romantik (wie oben beschrieben) und Blut (für die Metzelfreunde unter uns) fehlt auch nicht.
Wer also etwas Zeit hat (über 1000 Seiten), der sollte dieses Buch auf jeden Fall in seinen Augenschein nehmen. ...
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Shogun erzählt die Geschichte eines englischen Navigators, der um 1600
in Japan strandet, und dort in das Spiel um Macht im Lande hineingezo-
gen wird. Das Buch hat mich total gefesselt, und ich habe es innerhalb
von ein paar Tagen ausgelesen, obwohl es über 1000 Seiten hat. Es ist
spannend geschrieben und man lernt viel über japanische Geschichte (auch wenn die Namen geändert wurden) und über die Sitten und Gebräuche in einem Japan, das sich ...
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...Ishido um den Posten des Shogun verwendet. Um zu ihrem Ziel zu kommen, ist den japanischen Herrschern alles Recht, viele der einfachen Samurai verlieren ihren Kopf im Kampf oder beim Selbstmord, wenn sie ihrem Herrn Schmach zugefügt haben.
Kurzum er landet in einem Kulturenmischmasch zwischen tapferen Samurai, wunderschönen japanischen Konkubinen, erfolgreich missionierenden portugiesischen Jesuiten und den wichtigen Feudalherren Japans, die alle ...
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Pro: super spannende Geschichte Kontra: gibts ja gar nicht
...der nur ein Ziel hat: Shogun zu werden. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von John Blackthorne, einem englischen Seemann, der aus Versehen in Izu, einer Provin Japans landet und damit unausweichlich in das Karma von Toranaga verstrickt ist. Leider ist dieses Gebiet "Besitz" Portugals und damit trifft Blackthorne auf reichlich Widerstand, den er aber leicht ausschaltet. Aber er findet auch eine Liebe in Japan und lernt so zu leben wie die Japaner, ...
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Pro: Spannende Einführung in eine Fremdkultur Kontra: Vielfalt der vorgestellten Interessensgruppen verwirrt
...Klischees ist hier der Mensch der Alien, der Fremdling, nicht umgekehrt. Es ist nicht einfach, aus dem Verhalten von Brens Freunden in der Leibgarde schlau zu werden - man stößt auf etwa die gleichen Probleme, wie sie die ersten Europäer in Japan haben mußten (vgl. "Shogun" von JamesClavell).
Doch die kulturelle und politische Entwicklung geht ungleich positiver und rascher vonstatten, da die Atevi sehr intelligent sind und keineswegs alles Fremde ablehnen. Die folgerichtige Weiterentwicklung findet in "Eroberer" und "Erbe" statt.
Michael Matzer (c) 1999/2004ff
Info: Foreigner, 1994; Heyne, Nr. 06/5651, München; 470 Seiten, DM 16,90, aus dem Englischen übertragen von Michael
Windgassen...
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Pro: Für die, die's interessiert: Tiefe Einführung in die japanische Geisha-Kultur Kontra: Flache Handlung, flache Charaktere
...gekauft hätte, da mich der dort zu findende Text überhaupt nicht ansprach. Allerdings wurde mir das Buch von einer mir nahe stehenden Person empfohlen, so dass ich es doch zu lesen begann.
Mit der Lektüre von "Die Geisha" tat ich mir allerdings sehr, sehr schwer. Zum einen gehört der japanische Kulturkreis nicht gerade zu den Kulturen, die mich brennend interessieren (wenn man einmal von JamesClavells "Shogun" absieht), zum anderen konnte ich den teilweise seitenlangen Beschreibungen irgendwelcher Zeremonien und Rituale aus der Geisha-Kultur nichts abgewinnen. In epischer Breite wird hier erzählt, warum Geishas dies oder jenes tun, ohne dass diese Information tatsächlich in irgendeiner Art und Weise für die weitere Handlung relevant ist. Aufgrund dieser Langatmigkeit schaffte das Buch es definitiv nicht, mich zu fesseln, was darin endete...
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Pro: Charakterisierung der Personen, Handlungsaufbau Kontra: ///
...Hallo, liebe Ciao-Leser/innen,
vor kurzem habe ich das Buch "Musashi" gelesen und bin immer noch begeistert. Mit fast 800 Seiten wirkt das Buch auf den ein oder anderen wohl erstmal etwas abschreckend - aber ich hoffe durch meinen Bericht kann ich euch zeigen, dass sich das Buch wirklich zu lesen lohnt. Ich finde es mittlerweile sogar recht schade, das das Buch "nur" knapp 800 Seiten hat :)
1. Geschichtlicher Hintergrund
2. Handlung
3. Die wichtigsten Charaktere
4. Allgemeines
5. Fazit
- Die in diesem Bericht genannten japanischen Namen stehen in der Reihenfolge Nachname - Vorname
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~ 1. Geschichtlicher Hintergrund ~
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Wer sich noch nie mit der Geschichte Japans befasst und auch noch nie vergleichbare Bücher (z.B. "Shogun" von JamesClavell) gelesen hat, der wird...
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sehr hilfreich 26.12.2007
(06.01.2008)
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