Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Gut gemachte Erotik |
| Kontra: |
Das müsst Ihr mir sagen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Wie kam ich nur zu dem Film?
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Während meiner Bundeswehr Zeit hatte ich das zweifelhafte Vergnügen von sehr vielen Nacht und Wochenendschichten.
Was macht man da am liebsten?
Na klar Fernsehen.
Doch immer nur irgendwelchen Mist ansehen, der eben so unter der Woche im Fernsehen läuft, wollten wir auch nicht und so holten wir uns einen Premiere Decoder.
Tja und da hatte ich dann oft die Möglichkeit Filme aufzunehmen die ich im Kino nicht sehen wollte und die einen Kauf sicher nicht rechtfertigen würden.
Zu diesen Filmen gehört auch „Showgirls“ den ich mir eines Abends einfach mal auf gut Glück aufnahm um ihn mir bei Gelegenheit anzusehen.
Um was es dabei geht und wie er mir gefallen hat seht Ihr in den folgenden Bericht.
Viel Spaß beim Lesen.
Worum geht’s in dem Film?
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Die junge und wirklich sehr hübsche Nomi trampt nach Las Vegas um Tänzerin zu werden.
Kaum ist sie dort angekommen beklaut sie der Typ der sie mitgenommen hat und den sie eigentlich für sehr vertrauenswürdig hielt.
Als sie enttäuscht und wütend auf dem Parkplatz ausflippt trifft sie eine junge farbige Frau die sie mitnimmt und die sie bei ihr schlafen lässt.
Diese Frau arbeitet bei einer glamourösen Show und nimmt sie dort mit hin damit sie sich umsehen und eventuell Kontakte knüpfen kann.
Die Show gefällt ihr doch mit dem Star der Show verbindet sie von Anfang an nicht gerade ein freundschaftliches Verhältnis also hat sie vorerst auch keine Chance bei dieser Show unter zu kommen.
Deshalb tanzt und strippt sie vorerst mal weiter im „Cheetah Club“ einem billigen Striplokal und Privatdanceclub.
Das ist aber nicht das was sie wirklich sucht und so begegnet sie in einer Disco einem Typen der ihr sagt sie könne nicht tanzen aber er würde es ihr beibringen.
Sie ist sauer tritt ihm in die Eier und landet im Knast weil der tritt eine riesen Schlägerei in der Disco auslöst doch der Typ holt sie wieder raus.
Jedoch passiert nicht was der Typ sich von der Aktion verspricht denn sie geht einfach an ihm vorbei und redet kein Wort mit ihm.
Komischerweise bekommt sie plötzlich eine Einladung für ein Vortanzen für die Tanzshow „Goddess“.
Na ja zuerst versucht sie sich bei dem Vortanzen für die Glamour Show doch irgendwie will es ihr hier nicht gefallen weil sie behandelt wird wie ein Stück Fleisch.
Verärgert über dieses Verhalten geht sie durch die Stadt wo sie wieder auf den Typen aus der Disco trifft.
Er erklärt ihr dass er eine Nummer geschrieben hat die er mit drei Frauen tanzen will.
Sie wird neugierig und geht mit zu ihm um sich das Stück mal anzuhören.
Während der Proben beginnen sich die beiden zu küssen doch Nomi geht das zu schnell und sie verschwindet.
Kaum ist sie zuhause angekommen erfährt sie dass sie auf den Chef der Glamour Show doch einen recht guten Eindruck gemacht hat und er sie engagieren will.
Vor lauter Freude sucht sie den Typen aus der Disco wieder auf um ihm die gute Nachricht mitzuteilen doch der liegt schon mit einer anderen im Bett.
Na ja egal denkt sie sich und holt im Striplokal ihre Klamotten ab und kündigt worauf der dortige Chef sie auslacht und ihr verspricht dass sie bald wieder kommt.
Nun ist sie also ein Showgirl mit einer winzigen Rolle in „Goddess“ der Tanzshow im Stardust Hotel.
Doch bald stellt sich heraus dass diese Welt auch nicht die ist die sie zu sein scheint.
Überall gibt es Neid, Missgunst, Intrigen (bisher wie auf Meinungsplattformen), Drogen und Gewalt.
Crystal Connors, der Star der Show, scheint sexuell stark angezogen zu sein von Nomi und auch sie scheint nicht ganz abgeneigt zu sein obwohl die beiden sich am Anfang ja gar nicht leiden konnten.
Crystal hat die Macht aus Nomi einen Star zu machen oder aber sie zu vernichten und dieser Macht ist sie sich bewusst.
Immer wieder kommt es zum Austausch von Zärtlichkeiten zwischen den beiden Frauen aber auch zu extremen Streits.
Immer mehr merkt Nomi dass sie sich hier noch mehr prostituieren muss als in irgendwelchen Stripclubs.
Durch einen Anschlag, während einer Tanzaufführung, bricht sich die Zweitbesetzung der Hauptfigur das Knie und so bekommt Nomi ihre Chance.
Von nun an glaubt Nomi dass es nur noch Bergauf geht doch in Wirklichkeit geht es immer tiefer in den Sumpf der Glamour Welt.
Wie wird es ausgehen und ob sich der Traum von Nomi als Erfüllung herausstellen?
Tja das alles erfahrt ihr wenn ihr Euch den Streifen selber anseht.
Was gibt’s zum Film noch zu sagen?
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Mit Paul Verhoeven weißt der Film einen Regisseur auf der von den Kritikern nur zu gerne zerrissen wird.
Seinen wohl größten Erfolg hatte Verhoeven mit dem Erotik-Thriller „Basic Instinct“ hingelegt.
„Robocop“ und „Total Recall“ sind weitere Filme von Verhoeven die sicher einige von Euch kennen.
Für „Showgirls“ standen die Vorzeichen für einen Erfolg von Anfang an sehr schlecht da er in Amerika eine recht hohe Altersbegrenzung erhielt.
Tja so sind die Amis.
Hätte man gezeigt wie die Protagonisten in Scheibchen geschnitten werden dann hätte man den Film sicher im Kinderprogramm gezeigt.
Doch einen Cut zu veröffentlichen der viele der wirklich erotischen Stellen herausnimmt ist nicht die Art von Verhoeven.
Doch diesmal fiel der Film nicht nur bei den Kritikern sondern auch beim Publikum durch.
Die Zuschauerzahlen waren minimal.
Kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen denn ein wirklich schlechter Film liegt hier nicht vor.
Ich bin froh dass ich mir den Film aufgenommen habe denn was ich über den Film gelesen und gehört hatte hat mich nicht gerade darin bestärkt dies zu tun.
Die Kameraführung ist wirklich sehr gut gelungen und die punktgenaue Regie sorgt dafür dass hier keine Stellen vorzufinden sind die man als gezogen, langweilig oder überflüssig bezeichnen kann.
Die Story ist nichts Neues aber sie ist sehr real, hart und ungeschminkt inszeniert.
Die Filmmusik ist sehr ansprechend und unterstützt die wirklich sehr gut gelungenen schauspielerischen Leistungen ideal.
Da sind wir auch schon beim wichtigsten nämlich den Schauspielern.
Elizabeth Berkley spielt ihre Rolle als etwas naive Tänzerin wirklich gut und eine hässliche Frau ist sie auch nicht gerade.
Gina Gershon ist als hinterlistiger Showstar auch nicht zu verachten
Die vielen erotischen aber nie pornografischen Parts des Filmes sind wirklich sehenswert wofür nicht zuletzt das gute Aussehen aber auch das tänzerische Vermögen der Darsteller verantwortlich ist.
Einige derbe Sprüche, die sicher nicht ganz Hollywood like sind, sorgen dafür dass der Film realistisch wirkt.
Insgesamt ist der Streifen ein Seitenhieb auf die wirkliche Scheiß Moral der Gesellschaft vor allem aber der Amis.
Hier wird deutlich gezeigt dass man mehr als nur ein Schwein sein muss um in der Showbranche, die nach außen so super sauber ist, nach oben zu kommen und dass hinter den Fassaden mehr Schmutz zu finden ist als in der „normalen“ Welt.
Hier mein Fazit.
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So schlecht wie es heißt ist dieser Film wirklich nicht und warum Verhoeven für diesen Streifen einige „Anti-Oskars“ bekommen hat kann ich ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen da ich weitaus schlechtere Filme kenne die nie so eine Auszeichnung bekommen haben sie aber verdient hätten.
Ok ein Film den ich zu den hundert besten Streifen aller Zeiten zählen würde ist sicher nicht entstanden aber ansehen kann man sich das Movie allemal.
Da es sich um ein Drama handelt darf man natürlich keine Aktion oder Komödien Anteile erwarten.
Man bekommt eine Geschichte von einem Traum präsentiert der sich als etwas anderes herausstellt als gedacht.
Eine Frau die zuerst angewidert ist von der Art wie andere sich nach oben arbeiten und später dasselbe macht um bestehen zu können.
Erotik ist ein großer Teil dieses Filmes und nicht der Unansprechendste.
Doch obwohl der Film den Schmutz der Glamour Welt zeigt wirken diese Szenen niemals schmutzig sondern ansprechend und auf eine nette Art erotisch.
Ich möchte diesen Film jedem empfehlen der nicht nur große Aktion braucht und jedem der sich wegen etwas Erotik nicht gleich unangenehm berührt fühlt.
Den Kauf einer DVD würde ich nicht empfehlen auch den Kauf eines Videos nicht außer der Preis liegt unter 5 €.
Einen netten Videoabend mit einer Leihkassette ist jedoch absolut empfehlenswert.
Den Film auf einem der, stark Werbungsdurchzogenen, Privatsender anzusehen ist nicht zu empfehlen da dann der Streifen leider so stark zerstückelt sein wird dass genau das passiert wogegen sich Paul Verhoeven so gesträubt hat.
Alles in allem ein Film der kurzweilige Unterhaltung bietet und den man sich, ohne es zu bereuen, einmal ansehen kann.
Daten zum Film.
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Titel: Showgirls
Original Titel: Showgirls
Genre: Drama
Land: USA
Jahr: 1995
Laufzeit: 131 Minuten
Regie: Paul Verhoeven
Darsteller: Elizabeth Berkley
Kyle Maclachlan
Gina Gershon
Glenn Plummer
Robert Davi
FSK: 16 Jahre
Bildformat: 16:9
Tonformat: Dolby Surround
Danke für´s Lesen
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sehr hilfreich
08.09.2003
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Bewertung für Show Girls von
VFR750
Pro: Brillante Darsteller, brisantes Thema viel nackte Haut, erotisch und teilweise Sinnlich
Kontra: FSK 16 zu wenig, nichts für Actionfans und Krimifetischisten
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Viel nackte Haut, tolle Tanzeinlagen, viel Striptease und tolle Körper ...
Einleitung:
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sehr hilfreich
02.05.2003
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22.08.2001
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