Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Wieder einmal super animiert |
| Kontra: |
man kennt den Oger |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Tja, Leute, uns drei Schuchis hat es nach längerer Zeit mal wieder ins Kino verschlagen, und, wie soll es anders sein, in einen Kinofilm. In einen Kinofilm, welcher nun als zweite Fortsetzung zur Verfügung steht, und welchen wir von den ersten beiden Vorgängerfilmen schon kennen.
Shrek, der dritte
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War heute angesagt. Auch wenn der Film schon einige Wochen im Kino läuft, und nicht mehr ganz aktuell ist, haben wir uns diesen angeschaut, was auch einem Versprechen meinerseits meinen Kindern gegenüber zu verdanken ist.
Aber genug der Vorrede, kommen wir zum
Inhalt
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Shrek und Fiona, (wir erinnern uns, die holde Jungfrau aus Teil 1, die in einem Turm gefangen gehalten wurde und am liebsten Pinha Collada trinkt, und zum Schluss Shrek ehelichte) sind auf besonderem Besuch bei Fionas Eltern, dem König und der Königin des Landes „Weit Weit Weg“ (wir erinnern uns vielleicht aus Teil 2, in welchem die beiden Fionas Eltern das erste Mal besuchten) um diese zu vertreten, da Fionas Vater, der „Frosch“könig sehr krank ist.
Mit den königlichen Pflichten hat Sir Shrek natürlich so seine Probleme, schließlich ist er ja ein Oger, und kein König, und ein Oger auf einem Königsthron, das geht nun wirklich nicht.
Bei der Ernennung eines Ritters bleibt schon mal das Schwert im Körper des jungen Ritters stecken, oder bei der Taufe eines Schiffes kann es schon mal vorkommen, dass dieses die Flasche nicht überlebt, und untergeht.
Am Sterbebett des Königs verrät dieser Shrek und Fiona, dass, wenn Shrek das Amt des Königs nicht annimmt, es noch einen entfernten Verwandten gibt, Fionas Cousin Artur.
Für Shrek gibt es natürlich keine Frage, er macht sich auf, um bewussten Cousin Artur, welchen er kurz Arthi nennt, zu finden, und ins Schloss nach „Weit Weit Weg“ zu schaffen.
Diesen Zustand, die Krankheit und den anschließenden Tod des Königs, das Wegbleiben von Shrek, nutzt Prinz Charming (wir erinnern uns vielleicht, der blonde eingebildete Schönling, der eigentlich Thronbesetzer werden wollte, dem aber Shrek in Teil 1 zuvor gekommen ist), der als Schauspieler sein Dasein fristet, zu seinem Vorteil aus, und nimmt die Stadt „Weit Weit Weg“ mittels der ganzen „bösen“ Fabelwesen ein, die er so finden kann, also böse Hexen, Stiefmütter, Kaptain Hook, die Stiefschwestern von Aschenputtel, und einige knorrige Baummonster, um mal nur einige zu nennen.
Um nicht nur die Suche nach dem vom Vater verstoßenen Artur im Kopf zu haben, „beichtet“ Fiona ihrem Mann Shrek, dass sie bald Nachwuchs bekommen, und das belastet den Oger mehr, als die Suche nach dem Cousin.
Dieser ist dann auch schnell gefunden in einer Schule, irgendwo auf der anderen Seite des Meeres, die irgendetwas mit „Worchester“ im Namen hat.
In dieser Schule ist Artur leider der Prügelknabe für Jedermann. Da kann es schon mal vorkommen, dass er als Sparringpartner beim Lanzenreiten herhalten muss, oder mit dem Kopf in einer Kloschüssel steckt.
Shrek holt diesen schmächtigen Jungen aus dieser Schule heraus, und macht sich gleich auf dem Weg zurück, damit er mit seiner Fiona allein in seinem Sumpf leben kann, und das Königreich in den richtigen Händen ist.
Leider geraten die beiden „Thronanwärter“ ins Streiten, und das Schiff kentert an einem Felsen.
Nun machen sich die Helden, zu denen sich nicht nur Shrek und Arthi zählen, sondern auch Shreks alter Begleiter „Esel“, sowie der seit dem zweiten Film bekannte „gestiefelte Kater“, zu Fuß auf den Weg nach „Weit Weit Weg“.
Unterwegs werden treffen sie aus einem merkwürdigen alten Mann, der einmal Zauberer gewesen ist, und auf den Namen Merlin hört.
Dieser führt die beiden „Streithähne“ zu sich selbst, was in beiden eine gewisse Wandlung herbeiführt.
Natürlich müssen unsere Helden auch mit einem Angriff von Kaptain Hook und seinen Mannen klar kommen, aber mehr werde ich jetzt nicht mehr preisgeben.
Figuren
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Angesprochen habe ich die wichtigsten Personen dieses Animationsfilmes ja schon. Trotzdem möchte ich hier und jetzt doch noch etwas auf die Personen eingehen.
Shrek – der Titelheld des nun schon dritten Filmes, ist ein sanftmütiger Oger, der eigentlich nur seine Ruhe haben möchte. Mit der Zeit hat sich SEINE Ruhe auf die Ruhe und das gemütliche Zusammensein mit seiner Frau Fiona ausgedehnt, und mit diesem Film wird sich diese Ruhe auf noch mehr Personen beziehen müssen.
Dieser Oger hat im Laufe seiner Zeit einige Veränderungen durchmachen müssen, wozu ich nicht nur den liebenden Ehemann nennen möchte, sondern auch das Vorbild für mehrere Personen nicht nur in „Weit Weit Weg“, was er nie sein wollte.
Leider kommen in diesem Film die Witze, Bemerkungen und Mimiken etwas platter herüber als beim ersten Film, aber noch lange nicht langweilig.
Er hat es einfach noch drauf, seinen Charme zu vergießen.
Fiona – die treue liebende Ehefrau von Shrek ist auch nicht mehr so wild, wie wir sie im ersten Teil kennen gelernt haben. Zwar kommt sie in diesem Film, wie auch im ersten, aber nicht im zweiten Film, kämpferisch herüber, doch leider geht dies auch etwas unter, da es der kämpfenden Frauen mehrere sind, und alle haben gewisse Fähigkeiten, welche ihnen die Märchen so mitbringen.
Prinz Charming – dieser eitle Schönling aus dem zweiten Film, der sich am liebsten selber auf dem Thron sitzen sieht, hat durch Shrek eine mächtige Erniedrigung hinnehmen müssen. Er ist nicht mehr der schillernde Prinz, sondern ein Schauspieler, der seine Umkleidekabine in einer Seitengasse neben dem Theater hat.
Wie auch schon im zweiten Film ist der Prinz so von sich überzeugt, dass er nur an seinen Erfolg, den Thron und Shreks Niederlage, denkt, und dabei alle Register an Hinterhältigkeit zieht, die es so gibt. Ich würde sogar sagen, gegenüber dem zweiten Film hat der Prinz erheblich an Potenzial zugelegt.
Esel und Gestiefelter Kater – diese beiden Begleiter von Shrek möchte ich zusammen nennen. Zwar hat Esel wie gewohnt freche Sprüche auf Lager, und ist ein unverbesserliches Plappermaul, und trotzdem ist er ein liebender und verspielter Familienvater von 5(?) kleinen Eseldrachen.
Ebenso passt auch der französische geschwollene Akzent vom gestiefelten Kater zu dessen Rolle, wie wir ihn aus dem zweiten Teil ja schon kennen.
Diese beiden verschiedenen Figuren erleben durch Merlins Zauber einen Seelentausch, so dass sich Esel im gestiefelten Kater vorfindet, und andersherum ebenso.
Auch dieses wirkt sehr komisch, da beide mit den Eigenarten des anderen Tieres zu Recht kommen müssen.
Letztendlich möchte ich auch noch die anderen Fabelhelden erwähnen, welche Shrek in diesem Abenteuer auf der Leinwand wieder mit begleiten dürfen.
Dazu zählt das Pfefferkuchenmännchen, Pinocchio, die drei blinden Schweine, der Wolf von Rotkäppchen, sowie aus dem Hofstab Rapunzel, Schneewittchen, Aschenputtel und die Königin.
Insgesamt ist der Mix der Figuren wieder ein hervorragender Hingucker, und lohnt schon allein von den Figuren und den Stimmungen, welche diese verbreiten, das Ansehen.
Optik
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Da es sich ja um einen Animationsfilm handelt, kann man ja schlecht von Kameraführung reden, also gehe ich auf die optische Wirkung des Filmes auf mich ein.
Wie schon erwähnt, sind die Figuren wieder bis ins Detail herzallerliebst animiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine menschliche Figur handelt, oder um ein Pferd mit seinem Schweif. Sowohl die Gesichtszüge als auch die Haare sind perfekt animiert. Ich möchte jetzt nicht davon sprechen, dass diese so gut sind, dass man das Gefühl hat, die Figuren gefilmt zu haben. Schließlich handelt es sich ja um einen modernen Zeichentrickfilm.
Was auf die Figuren zutrifft, trifft auch auf die restlichen Dinge im Film zu, die da wären, Wellen im Meer, Holzmaserungen, zerberstendes Holz, Sand am Strand, Fußabdrücke, Pflanzen mit ihren Blättern, Wolken in allen möglichen Variationen, und, und, und …
Das könnte ich jetzt noch weiterführen, aber ich möchte Euch nicht langweilen.
Um es kurz zu machen, die animierten, geschaffenen Objekte sind einfach perfekt. Dreamworks hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet.
Akustik
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Vor allem von dem ersten Shrek-Film war ich es ja gewohnt, alte und neuere Musiktitel irgendwie im Film verarbeitet vorzufinden, was sehr gut in die Story hineinpasst.
Meist wurde die Musik auch noch von den Figuren im Film gemacht, die Titel von diesen gesungen, und getanzt wurde auch nicht selten dazu.
Auch in diesem Film spielt Musik wieder eine große Rolle. Doch leider, muss ich sagen, ist diese weniger geworden, und es sind neben alten bekannten Musikstücken neue hinzu gekommen, welche ich nicht kannte, und diese, vor allem der Titel im Abspann, passen zwar zu den Figuren, welche zu dieser Musik sich bewegen, aber nicht so zu dem Film und den Figuren.
Aus alten bekanten Stimmungstiteln, wie man diese kannte, wurde zum Schluss eine HipHopSong, welchen ich unpassend fand.
Aber das dürfte wahrscheinlich nur meine Meinung sein, aber dafür ist es ja meine.
Zur Akustik zählen ja nicht nur die musikalische Untermalung des Filmes, sondern auch die Stimmen der Sprecher.
Fast alle Stimmen waren die der Vorgängerfilme, außer die von Esel war eine andere, welche zwar genau so exzentrisch herüberkam, wie gewohnt, aber doch eine andere als die gewohnte war.
Ebenso waren auch die Nebengeräusche sehr gut animiert, wozu ich unter anderem Wellenrauschen, Windrauschen, Pferdegalopp, oder sogar das Vogelzwitschern zählen möchte.
Sehr gut waren natürlich die Stereoeffekte dieser Geräusche, die einem das Gefühl vermittelten, mitten im Geschehen zu sein.
Meinung
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Kommen wir mal langsam zum Schluss.
Alles in allem hat mir der Film sehr gut gefallen. Es war nun schon die zweite Fortsetzung eines der besten Animationsfilme, die ich je gesehen habe, und ich muss sagen, auch diese war sehr gut gelungen. Trotzdem kommt sie, wegen der schon bekannten Dinge, nicht an Teil 1 heran.
Die Figuren, sowie die „Schauplätze“, sind alle perfekt animiert, ebenso wie die akustischen Effekte.
Alles passte wieder sehr gut zusammen, und bereitete nicht nur mir, sondern meinen Kindern und den anderen 8 Kinobesuchern heute am Kinotag ein köstliches Kinoerlebnis.
Auch die Stimmen der Figuren waren wieder wie gewohnt, mitsamt den verschiedenen Sprüchen der Figuren, welche teilweise von einem Kind nicht verstanden werden konnte, da sie noch zu jung waren. Das aber tut ja dem Film mit seinem Spaßfaktor keinen Abbruch.
Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen, vergebe aber trotzdem „nur“ 4 Sterne, da es eigentlich nicht viel neues gab, und man kaum noch überrascht werden konnte.
Eines ist sicher, auch diesen Film werde ich mir als Konserve besorgen, denn an diesem werden wir sicher noch in einigen Jahren unseren Spaß haben.
Das war es mal wieder für heute. Ich bedanke mich recht herzlich fürs Lesen, und wie immer gilt, falls etwas an meinen Ausführungen fehlen sollte, bitte eine entsprechende Bemerkung, und ich werde, soweit mir dies möglich ist, das Fehlende nachtragen.
Ich wünsche allen noch einen schönen Abend, oder Tag,
Euer Kinojunkie Schuchi2
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sehr hilfreich
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helden_gesucht
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sehr hilfreich
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ellementz
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sehr hilfreich
28.03.2010
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Curly96
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Hi Zusammen,
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Das l ...
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sehr hilfreich
27.06.2007
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Bluebirdunfa
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sehr hilfreich
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