Shrek der Dritte

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Shrek im Abwind

4  27.06.2007

Pro:
gute Synchronstimmen, tolle Animation

Kontra:
weniger gelungene Gags wie in gewohnt

Empfehlenswert: Ja 

Curly96

Über sich: Pause!

Mitglied seit:10.04.2007

Erfahrungsberichte:61

Vertrauende:20

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 83 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hi Zusammen,

lang schon angepriesen, jetzt ist er endlich in den Kinos: "Shrek Teil 3". Und den möchte ich mir absolut nicht entgehen lassen. Also, habe ich mir eine sehr gute Freundin geschnappt, ab ins Lichtspielhaus und den Film angesehen.

Das lest ihr in diesem Bericht:

1) Kurze Einleitung?
2) "Shrek - Der Dritte" - Die Story
3) Fazit zum Film


1) Kurze Einleitung
------------------------

Ich habe vernommen, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, für die der Name "Shrek" (trotz der doch schon hohen Popularität) kein Begriff ist. Daher werde ich kurz etwas zu den Hauptfiguren und der Geschichte im Allgemeinen erzählen. Die "Shrek - Kenner" dürfen hier ausnahmsweise mal weiterscrollen...lach...

Die Computer - animierten Shrek - Filme spielen in einer Märchen- und Fabelwelt, umgeben von den vielen kleinen bekannten Stars (wie Pinocchio, die drei kleinen Schweinchen, Schneewittchen) die sich so durch die bunte Welt der Erzählungen bewegen. Im Grunde genommen werden hier sämtliche Märchen durch den Kakao gezogen und das auf eine grandiose, niedliche Art und Weise.

Hauptheld des ganzen Geschehens ist "Shrek", ein großer, dicker, unsensibler Koloss, der in Märchenkreisen als Oger bezeichnet wird und seinen Hauptwohnsitz im Sumpf aufgeschlagen hat. Hier riecht und stinkt es, so mag es der Oger.
Als eines Tages sämtliche Tiere auf königlichen Befehl hin eingefangen und in Shreks Sumpf ausgesetzt werden, kriegt Shrek, der ein absoluter Einzelgänger ist einen zuviel und geht zum König. Dieser gibt ihm den Auftrag die schöne Prinzessin Fiona aus dem drachenbewachten Turm zu befreien, im Gegenzug bekommt Shrek seinen Sumpf wieder.
Begleitet wird Shrek von einem sprechenden Maultier namens "Esel" (gesprochen im Original von Eddie Murphy) der ihm auf seiner Befreiungsmission gute Dienste leistet und ihm klarmacht, dass Freunde doch zu etwas nütze sind. Die Befreiungsaktion gelingt und man stellt fest, dass sich hinter der schönen Fiona (im deutschen gesprochen von Ester Schweins) eine verwunschene Prinzessin steckt, die sich nach Sonnenuntergang in eine Ogerfrau verwandelt. Erst wenn sich die wahre Liebe zeigt und sie küsst, bleibt sie in ihrem wahren Aussehen. Wie der Zufall es so will, ist Shrek die wahre Liebe und man besiegt den ach so bösen König und man heiratet.

Später (Teil 2) rufen Fionas Eltern ihre Tochter in das von ihnen regierte Land "Weit - Weit - Weg". Fiona soll ihren Ehemann vorstellen. Shrek, Fiona und Esel machen sich also auf den Weg in die gerufenen Gefilde. Fionas Vater "King Herold" (auch bekannt als Froschkönig), hat etwas gegen seinen zukünftigen Schwiegersohn und möchte den Oger so schnell wie möglich loswerden und schmiedet einen bösen Plan mit der "Guten Fee", Mutter des Prinzen "Charming", ein eitler junger Mann, der sich eigentlich an Shreks Position gesehen hätte und dort natürlich hin möchte. Man lotst Esel und Shrek zu einer angeblichen Jagd in den Wald, wo sie den im spanischen Akzent sprechenden "Gestiefelten Kater" treffen, der Shrek im Auftrag des Froschkönigs killen soll, es aber nicht schafft. Man freundet sich an und begibt sich auf den Heimweg, auf dem sie mehrere Abenteuer erleben. Auch hier gibt es mit leichten Umwegen ein Happy End!


2) "Shrek - Der Dritte" - Die Story
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König Herold, amtierender König des Reiches "Weit - Weit - Weg" ist schwer erkrankt. Fiona und Shrek übernehmen vorerst die königlichen Geschäfte. Shrek merkt bald, dass es ihm überhaupt nicht liegt ein König zu sein. Zu viele Pannen sind passiert, die ihm aufs Gewissen schlagen. Zu gern möchte er sich mit Fiona in seinen Sumpf zurückziehen und die gemeinsame Zeit dort genießen.
König Herold stirbt und gibt in seinem letzten Atemzug, zur Erleichterung Shreks, preis, dass es tatsächlich einen wahren Thronfolger namens Artie gibt, der den Job als zukünftigen König übernehmen könnte. Shrek ist begeistert und macht sich mit Esel und dem gestiefelten Kater auf die Suche nach Artie, welchen sie in einer Art Universität finden. Doch Artie ist alles andere als der perfekte, mutige Ersatz von König Herold. Er ist ein Looser, doch Shrek lässt sich nicht beirren und nimmt ihn mit auf den Heimweg. Doch Shrek hat noch ein anderes Problem, mit dem er so seine Nüsse zu knacken hat: Fiona bekommt ein Kind von ihm. Shrek kann sich nicht vorstellen, ein guter Vater zu sein und verzweifelt fast bei der Vorstellung, ein Ogerkind zu versorgen.

Währenddessen ist der designierte "Prinz Charming" auf Märchenwaldtournee und gibt ein erfundenes Theaterstück zum besten, dass bei den Zuschauern absolut Ausgeboot wird. Charming schwört Rache und schließt sich mit einer Gang voller Bösewichter zusammen, die es im Reich der Phantasien zu nichts gebracht haben, wie zum Beispiel "Hook", die böse Schwiegermutter Schneewittchen oder die Stiefschwester von Aschenputtel. Mit ihnen startet er einen Angriff auf das "ihm zustehende" Königreich "Weit - Weit - Weg", was er auch erobern kann. Er ernennt sich zum König und sperrt Fiona und ihre königlichen Gefolgsleute ins Verließ. Nun fehlt ihm nur noch Shrek, der, nach seiner Rückkehr von der Suche des Thronfolgers, in seinem Theaterstück die Opferrolle spielen soll und dabei draufgehen wird.

Doch der Plan misslingt...


3) Fazit des Filmes
-----------------------

Hmm...was soll man sagen? Auch mit dem dritten Teil der "Shrek" - Saga hat Produktionsfirma Dreamworks wieder einmal ein nettes Filmchen kreiert, das Ganze mit Chris Miller, dem Produzenten von "Madagascar". Es ist schon beeindruckend, wie lebensnah die Figuren wirken. Bis auf die doch leicht schwebenden Schritte (woran man merkt, dass der Computer halt doch nicht alles kann) bewegen sich sämtliche Figuren im tollen Segment. Auch an die Hintergründe und Umgebungen wurde gedacht. Alles sehr schön animiert.

Auch die wieder sehr gut eingesetzten Synchronstimmen passten prima in den Film. Eigentlich gibt es kaum Änderungen in deren Besetzungen. Sascha Hehn spricht "Shrek" (Mike Myers im Original), Esther Schweins leiht "Fiona" ihre Stimme (im Original Cameron Diaz) und Benno Führmann lässt dem gestiefeltem Kater (im Original Antonia Banderas) seinem spanischen Akzent durchgehen. Mehr oder weniger auffallend ist die "neue" Eddie - Murphy - Stimme" (statt vom verstorbenen Randolf Kronberg jetzt durch Dennis Schmidt - Foß). Böse Zungen behaupten, dass man die stimmlichen Änderungen im Gegensatz zu den beiden anderen Shrek - Teilen bemerkt, ich konnte nichts heraushören. "Esel" sprach wie gewohnt. Auch die weiteren Stimmen passten wie die Faust aufs Auge und konnten überzeugen.

Ansonsten merkt man aber doch, dass es sich um einen "Dritten Teil" handelt, der an die beiden erfolgreichen Vorgänger anschließen soll. Und auch hier stimmt das Klischee leider. Empfehlenswert ist es allemal "Shrek 1&2" gesehen zu haben, denn dieser Streifen baut sich indirekt darauf auf. Trotzdem ist es nicht schlimm, falls man kein Vorwissen hat, man kommt relativ schnell ins Geschehen, einziger Nachteil: Einige Gags sind dadurch nicht so leicht verständlich.

Apropos Gags. Gelacht habe ich schon einmal mehr. Erst recht bei den Vorgängern der "Shrek - Saga". Wahrscheinlich sind den Produzenten die richtigen Knaller ausgegangen, denn der perfekte Lacher kam nicht aus mir heraus. Trotzdem: Der Humor ist gut, man kann lachen. Man nimmt wie gewohnt sämtliche Stories aus der Märchenwelt auf die Schippe und das recht gut. Im dritten "Shrek - Part" sind vor allem die Ritter und Zauberer gefragt. Doch die typischen Dialoge, die sonst mit diesem tiefen, bissigen, leicht durchgedrehten schwarzen Humor belastet waren, sind im dritten Teil ziemlich rar gesät. Leider.

Die gesungenen Songs sind sehr annehmlich. Allerdings sind in hier (im Gegensatz zu den vorhergehenden Filmen) Eigenkompositionen eingearbeitet. Teils gut, teils nicht so toll, denn gerade die musikalische Mischung aus bekannten und unbekannten Songs in den ersten Filmen galt bei mir als besonderer Kick. Na ja, aber auch die Begleitlieder im dritten Teil sind nett.

Alles in allem ist "Shrek - Der Dritte" ein ansehnlicher Film, für den sich ein Kinogang wirklich lohnt. Übrigens auch für die ganze Familie. Es liegt keine Altersbegrenzung vor, worin ich allerdings auch keinen Sinn gesehen hätte, denn wie gesagt, sind alle Gags harmlos. Den dreiundneunzig minütigen Film müsste ich mir jetzt nicht unbedingt noch ein zweites Mal anschauen oder bei Erscheinen auf DVD kaufen, dafür fehlte mir das gewisse Etwas. Gerüchte besagen ja, dass der vierte Teil schon in der Mache ist und dieser 2010 in den deutschen Kinos erscheinen soll. Man kann gespannt sein.

Trotzdem: Von mir bekommt der Streifen vier verdiente Sterne und eine "Ansehempfehlung"!

Für eure Kommentare und Bewertungen sage ich im Voraus: Danke!

LG curly


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Bloomsprosse

Bloomsprosse

12.09.2007 21:16

Der Film steht auch noch auf meiner Kinoliste. LG Katharina

Engelchen0109

Engelchen0109

04.09.2007 00:46

Klingt wirklich gut

cityqueen

cityqueen

22.08.2007 10:51

Stimmt, Teil Drei ist gut, aber Teile Eins und Zwei waren besser ! LG Anita

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