Erfahrungsbericht über

Shure SE310

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Shure SE310

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So große Stecker... !?!?

2  04.05.2008

Pro:
noch über dem normalen Kopfhörer

Kontra:
Gewicht, Klang

Empfehlenswert: Nein  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Klang

Verarbeitung

Tragekomfort

mehr


David.1980

Über sich: Es geht wieder Richtung Messen... wer Filme brauch und sucht... nun bitte melden! Empfehlung!!! Bi...

Mitglied seit:06.05.2006

Erfahrungsberichte:683

Vertrauende:116

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 128 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Vor ein paar Wochen hatte ich für eine neue Produktionsfirma einen Job zu erledigen, der vor ein paar Tagen nun auch endlich beendet wurde. Und wie so oft, hab ich dazu in einem Büro gearbeitet, dass viele schöne Spielereien hatte. So zum Beispiel diese Kopfhörer, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte! Viel Spaß beim Lesen!


Lieferumfang:
- Kopfhörer
- Schaumstoffpolster in drei Größen und Silikonpolster in vier Größen
- 91 cm Kabel
- Transport Case

Da die Kopfhörer recht teuer sind, sind inzwischen viele Anbieter bereit ordentlich Zusatz zu liefern, damit der Kunde doch ein wenig das Gefühl hat König zu sein. Hier ist das leider gar nicht der Fall, und man hat eigentlich außer einer lauen Standardzusammenstellung nichts an Extras, die irgendwie besonders wären.
Selbst die Länge des Kabels ist heute eher gering und für Menschen die am Schreibtisch bei der Arbeit auf ihrem Stuhl hin und her Rollen, sicherlich zu kurz, vor Allem, da die Buchsen für den Stecker meist hinten am PC ist.


Erster Eindruck:
Ich selbst bin es ja mittlerweile gewöhnt, dass ich mir die Dinger in die Ohren stecken muss, als das ich noch irgendwelche Headbones auf dem Kopf habe. Daher war ich auch wenig erschrocken, als ich vier verschieden große Aufsätze für das Gerät in der Verpackung sah. Was nur ein wenig überrascht ist, dass ich mich mit 197cm Körpergröße doch recht groß einschätze aber anscheinend nur "m" als Ohrgröße habe. So hab ich wie die meisten Männer mich also erst einmal ordentlich verschätzt, bevor ich für Stunden mir etwas einführte und erstaunt feststellen musste, dass die Dinger ordentlich schwer sind. Da taten die Ohren doch ziemlich bald sehr weh und waren nach 4 Tagen Arbeit dann auch leicht genervt davon die Dinger zu tragen. Der einzige Vorteil war, dass ich super von der Außenwelt abgeschirmt war und von nicht abgelenkt werden konnte.


Technische Daten:
- Gewicht: 28 Gramm
- Länge des Anschlusskabels: 91cm
- Anschlussstecker: 3,5 mm Klinke
- Maximale unverzerrte Lautstärke: 103,0 dB(A)
- Frequenz: 22 - 19.000HZ
- Notwendige Spannung für 90 dB (A): 145mV
- Klirrfaktor bei 90 dB (A): 2,60%
- Sound Isolation System
- Garantie: 2 Jahre


Klang:
Mitteltöne:
"Holla, ich hab das Lied ja schon lauter als sonst und dennoch säuselt mir dir Sängerin nur was vor???" Das waren meine ersten Gedanken, als ich mit dem Kopfhörer so meine ersten Erfahrungen machte. Es fehlte einfach der Pepp in der Stimme und vor allem in den Gitarren. Es war zwar mehr wie ein Gefühl, aber es fehlte einfach das gewisse Etwas im Mittelbereich und viele Töne gingen erst gar nicht so hoch wie sie eigentlich sollten und so wurde aus der schrillen Stimme von Steve Tylor zum Beispiel nur ein etwas lustloses Rolling Stones Erlebnis und ich fragte mich schon ob meine CD Altersschwäche hat.
Einfach alles viel zu dünn gesät und was noch viel schlimmer ist, das auch nur bis ca. 4khz, denn ab da schrillt alles munter vor sich hin und wenn man Pech hat pfeift es sogar. So zum Beispiel bei verschiedenen Sopranstimmen bei einer Oper, denn die Damen hat man dann plötzlich verstanden und dafür sich eher gefragt, warum nuschelt eigentlich der Tenor da dazwischen. Definitiv ein großes Manko bei dem Gerät.

Der Bass:
Da kesselt genau so wenig wie bei den Mitteltönen und klingt auch viel mehr wie der nette Nachbar von neben an, der regelmäßig Schlagzeug übt, und ich das durch 3 Wände höre. Nix mit Love Parade oder irgendwelchen Techno, denn da ist selbst die Anlage in meinem Auto doch um einiges intensiver als das Gerät direkt in meinem Ohr. Auch hier fehlt einfach der Pepp und man merkt sehr stark, dass man hier eher versucht hat Mitteltöne und Bass auszugleichen, was wohl sicherlich Nachrichten mit monotonen Singsang perfekt wiedergibt, aber für alles was Ausdruck und Power haben muss doch zu seicht wirkt.

Höhen:
Hier kann wie schon angedeutet, das Gerät noch mithalten und sogar ein paar Asse aus dem Ärmel ziehen, und zwar dann, wenn man Musik hört, die sich überlagert und der Bass vielleicht nur sekundär als Rhythmus gilt. Vielleicht bei Goa zum Beispiel, aber da muss man aufpassen, dass der Bass dann doch nicht eher zu schwach ist.
Merkwürdig ist dann aber, dass das Gerät bis 19khz hoch geht, denn wo brauch ich das schon wenn der Unterbau flöten geht. OK, Within Temptation kann man gut hören, denn da überlagert die Dame eh alle anderen Tonlagen und das Schlagzeug ist ja im Vergleich zu ihrem Lungenvolumen eh nur nette Dreingabe.


Testgebiete:
Eigentlich sollte es keine Rolle spielen was ich teste, denn mit einer Wiedergabequalität von 76% ist das Gerät eh ein Klangmonster, dass sicherlich alle Low-Level Kopfhörer in den Schatten stellt, aber irgendwie trau ich der Beschriftung des Herstellers nicht so ganz und teste daher lieber.
1. Hörspiele
Das ging eigentlich sehr gut und man konnte sogar die neuen John Sinclair Abenteuer gut genießen, ohne das gleich ein Effektspektakel über einen hereinbricht, dass zuhause auf der Anlage sicher grandios ist, aber direkt im Ohr dann doch eher nervig. Hier kann das Gerät sicherlich seine Asse einsetzen und auch ideal umsetzen.

2. Rock & Metal
Ach du große Schei… das ja mal gar nix! AC DC klingt eher wie Wolfgang Petry, da weder die Stimme noch die Gitarre überzeugen können und selbst das Schlagzeug klingt eher wie bei einem kleinen Popkonzert von irgendwelchen Babyrockern. Nee, da kommt einfach keine Freude auf, außer eine Frau mit riesen Lungenvolumen schrillt durch die Gegend.

3. Techno
Auch hier ist alles ein wenig trist und nur gut, wenn man viel digitale Geräusche darin hat, die fast nicht mehr auf Instrumenten basieren oder, welche wie bei Scooter & Co. Viel auf Sirenen und Ähnliches setzen.

4. Filmschnitt
Ich habe für diese Firma einen Werbeclip erstellt, der zum Glück nicht so kompliziert vertont werden musst und daher ging das auch recht gut, einfach auf Stimmen zu achten und einen Rohschnitt zu machen. Was nervig war, war einfach das Gewicht und ich muss sagen, die Dinger stehen unglaublich weit aus den Ohren raus. Ich dachte schon ich bin Herman Monster der eins auf den Kopf bekommen hat, bis die Stöpsel vom Hals da angekommen sind. Also Joggen würde ich mit denen nicht gehen, denn die würden ja bei der komischen Gewichtsverteilung bei fast jedem Schritt aus dem Ohr rutschen. (Oder ich steck mit doch den Tannenbaum XL rein, und darf danach hoffen die jemals wieder raus zu bekommen!!! *g*)


Fazit:
Im Großen und Ganzen leider nur ein mittelmäßiges Gerät, dass ich für den Preis mir nicht zulegen würde. (Laut Packung 210€) Da gibt es sicherlich bessere und vor allem bequemere Modelle! Dem Normalkunden rate ich davon auch absolut ab, da ich nicht glaube, dass man so Zeug dann wirklich braucht, wenn man nur im Bus oder Zug hören will. Dafür sind die eh zu teuer und sicherlich im Bereich Musik auch nicht wirklich ganz oben mit dabei. Daher von mir nur 2 Sterne, da sie trotz allem ein wenig höher stehen als normale Durchschnittskopfhörer aus dem Supermarkt und dadurch noch kein völliger Reinfall sind.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
KoRnchick

KoRnchick

02.07.2008 23:04

Boah, teuer =O Liebe Grüße

Trolligun

Trolligun

10.05.2008 22:11

Deine Bericht sind klasse, werde auf jeden Fall noch mal vorbei ciaoen. LG

MI6Remote

MI6Remote

07.05.2008 14:35

BH & LG, Benni

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Bewertungen
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  1. MI6Remote
  2. lushlife83
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  1. jockel2001
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