Siam@Siam Design Hotel Pattaya, Pattaya

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Siam@Siam Design Hotel Pattaya, Pattaya

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Erfahrungsbericht über "Siam@Siam Design Hotel Pattaya, Pattaya"

veröffentlicht 12.01.2017 | cpschueler
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Über sich :
...auf anderen Portalen schreibe ich auch unter anderem Namen. Also nicht gleich die Panik kriegen. Alles ich. Hoffentlich.. ;-)
Ausgezeichnet
Pro Tolles Design. Guter Ausblick. Super Frühstück. Unglaublicher Pool.
Kontra Nicht direkt am Strand.
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"SONNE, Meer und SAND - PATTAYA ist MEHR als nur STRAND...!!!"

Es geht fast nicht krasser - Das ganze Dach voller Wasser - Gute Aussicht vom Pool in der Etage 25...

Es geht fast nicht krasser - Das ganze Dach voller Wasser - Gute Aussicht vom Pool in der Etage 25...

PATTAYA ist durchaus EINE SÜNDE WERT

Ich traue es mich ja kaum auszusprechen, aber das Sündenbabel dieser Welt liegt ohne Zweifel in Thailand. Doch während Sodom und Gomorra in der Bibel von Himmlischen Heerscharen mit Blitz und Donner vernichtet wurden, wird das kleine Seebad Pattaya eher von den jungen und alten "Herrschaften" aus aller Welt heimgesucht.

Zwar ist die berüchtigte "Walking Street" wohl die längste und freizügigste Rotlicht-Meile auf unserem Planeten, aber es kommen nach Pattaya schon lange nicht mehr nur die "üblen" Sex-Touristen. Ganz im Gegenteil. Das Angebot an gemächlicher Familienunterhaltung hat inzwischen einen mindestens gleichwertigen Stellenwert eingenommen als die immer hungrige Frischfleisch-Industrie.

Kein Wunder also, dass in Nähe vom Strand die Design-Hotels gleich in Massen aus dem Boden gestampft werden. Immer spektakulärer, schöner, größer und vor allen Dingen auffälliger heißt das Motto. Denn im Angesicht der mit allen Wassern gewaschenen Konkurrenz muss man ja irgendwie neue Kundschaft ziehen. Was selbst die Preise nobler Herbergen im internationalen Vergleich deutlich in Zaum hält.

Der Strand von Pattaya...? Kaum die Rede Wert. Er ist recht schmuddelig, schmaler als jedes magersüchtige Fotomodell und am Abend geben dort zu allem Unglück zwielichtige Damen ein unübersehbares Stelldichein. Wer in Pattaya ungestört in der Sonne baden will, der kann das aber auch. Dafür fährt man nur schnell mit der Fähre rüber nach Ko Lan. Nach knapp einer Stunde gibt es dafür zur Belohnung ein wahres Insel-Paradies und die Qualen der stinkenden Großstadt sind im Nu vergessen.

Doch auch in Pattaya ist für einen längeren Aufenthalt genug zu sehen. Der niemals fertige Holz-Tempel "Sanctuary Of Truth" mit Millionen von Schnitzereien und die Tempel Anlage "Wat Khao Phra bat" mit einem mächtigen, goldenen Buddha auf einem Berg über der Stadt sind nur zwei von zahlreichen Top-Attraktionen.

Etwas weiter draußen liegen zudem diverse Freizeitparks. Das "Nong Nooch Village" und der "Million Years Stone Park" mit unendlich schönen Gärten, sowie diverse Krokodil-, Tiger- und Elefanten-Farmen sollten hier nicht unerwähnt bleiben. Und nicht nur jeder Sex-Fetischist findet in Pattaya sein wahres Walhalla, sondern mit über 20 wechselnden Ausstellungen auch jeder Museums-Fanatiker.


EIN ARCHITEKT im DROGEN-RAUSCH, der lebte SICH DORT richtig AUS

Das Siam@Siam Pattaya ist ein neues Design Hotel (Eröffnung 2014) mit gerade einmal 268 sehr großzügig geschnittenen Zimmern. Untergebracht in einem gertenschlanken Wolkenkratzer der einem sofort ins Auge fällt und der aus dem sonstigen Stadtbild auf äußerst angenehme Weise deutlich heraus sticht. Denn wie im Drogen-Rausch haben die Architekten das 25 Stockwerke hohe Gebäude komplett dunkelblau angepinselt.

Zeitgemäße Begriffe wie "Art- oder Design Hotel" werden leider immer öfter dazu missbraucht um improvisierte Unzulänglichkeiten bei der Gestaltung eines Hotels und meistens auch ein viel zu kleines Budet zu entschuldigen. Nicht so beim Siam@Siam Hotel. Denn dort hat man wirklich Wert auf geschmackvolle Ausstattung und hochwertige Kunst gelegt. Wobei man es den Machern durchaus verzeihen kann, dass die Gestaltung immer ins absolut Verrückte ausartet. Trotzdem wirkt alles absolut harmonisch und perfekt. So als hätte jedes "Yin" sein "Yang" gefunden.

Daher mein gut gemeinter Ratschlag: Wer für seinen Pattaya-Urlaub ein absolut unkonventionelles Hotel haben möchte, der ist im Siam@Siam bestimmt mehr als gut aufgehoben.

Ein weiterer Pluspunkt: Ich empfand die Gäste-Struktur als absolut international und kunterbunt gemischt. Sowohl jüngere, als auch ältere Leute konnte man im Hotel antreffen. Natürlich auch Familien mit Kindern. Auswüchse der "Käuflichen Liebe" waren hingegen keine zu erspähen. Was wohl auch daran lag, dass im Hotel für jeden weiteren Gast den man "mal eben" mitbringt eine so genannte "Joiner Fee" von 1000 Bath erhoben wird. Das ist quasi der "Todesstoß" für alle "Herren" die im flotten Wechsel diverse Damen beglücken wollen. Hotels mit solchen Aufpreisen meidet die entsprechende Klientel wie der Teufel das Weihwasser.


NICHT am MEER aber trotzdem SPEKTAKULÄR

Das Siam@Siam ist wohl das einzige aller Top-Hotels von Pattaya, welches sich nicht direkt am Meer befindet. Und selbst zur Beach Road, die bekanntlich an der gesamten Bucht entlang führt, sind es geschlagene fünf Gehminuten.

Allerdings bietet die Lage vom Siam@Siam andere Vorzüge. Denn die Position an der Ecke Pattayasisong Road und Soi 2 ist zugleich der Bereich, an dem viele der Baht-Taxis einbiegen, um durch den Soi 2 zurück auf die Beach Road zu gelangen. Auf eine Beförderungsmöglichkeit muss man daher nicht sonderlich lange warten.

Die Baht-Taxis sind so genannte Sammeltaxis und zugleich das wichtigste Verkehrsmittel in Pattaya. Zum Heranwinken kann einfach der Arm gehoben werden. Dann hält das Taxi an und man setzt sich hinten auf die offene Ladefläche. Nach dem Losfahren klappert das Fahrzeug eine vorgegebene Route ab. Hat man das gewünschte Ziel erreicht, drückt man lustiger Weise eine der vielen Klingel-Knöpfe. Dann hält das Taxi an, man springt ab und reicht dem Fahrer das Geld durch die geöffnete Seitenscheibe. Üblich sind 10 Baht (27 Cent) pro Person.

Die einzige Route auf der die Baht-Taxis teurer sind ist die Strecke vom Pattaya Busbahnhof zum Hotel. Hier wird der Fahrpreis üblicher Weise vor Antritt der Fahrt ausgemacht. Wir haben bis zum Siam@Siam Hotel 40 Baht pro Person bezahlt. Die Fahrt dauerte knappe 10 Minuten.

Mit dem normalen Taxi kann man den Busbahnhof natürlich auch erreichen. Taxis standen Tag und Nacht vor dem Hoteleingang. Man muss allerdings um den Fahrpreis feilschen. Üblicher Weise wird vom Taxifahrer zunächst ein viel zu hoher Preis genannt (300 Baht). Den kann man mit etwas Geschick auf 100 Baht (2,70 Euro) drücken.

Gegenüber vom Hotel befinden sich als perfekt Ergänzung zwei große Shopping-Komplexe (Pattaya Central-Center, Big C Supercenter) und einige Restaurants (Fuji, Kentucky Fried Chicken). Die Halle der Travestie-Revue Alcazar ist etwa 300 Meter vom Hotel entfernt am Ende und vom Soi 5 angesiedelt. Die beliebte "Art in Paradise" Ausstellung am Ende von Soi 1 (ebenfalls ca. 300 Meter).

Das Soi 2 (Straße zur Beach-Road) ist eine Zone ohne Rotlicht-Angebote. Das Hotel Holiday Inn, das Mercure und das Ibis-Hotel sind auch an dieser Straße. Im nahen Soi 3 (parallele Straße zur Beach-Road) sind jedoch mehrere Bier-Bars und große Massage-Salons mit eindeutig sexueller Ausrichtung.

Um zum eigentlichen Rotlicht-Viertel von Pattaya zu gelangen muss man jedoch die gesamte Beach Road bis zum Ende abfahren. Die Walking Street ist etwa drei Kilometer vom Hotel entfernt (10 Fahrminuten / 45 Gehminuten). Das Bali Hai Pier von dem aus man mit der Fähre auf Pattayas Inseln übersetzen kann, liegt noch ein Stück weiter hinter der Walking Street.


BLAU blüht NICHT nur der ENZIAN

Während andere Leute sich bequem am Airport mit dem Taxi abholen lassen, ziehe ich es in der Regel vor die Transportmittel der Einheimischen zu benutzen. Was gerade in Thailand mit nur wenigen Problemen verbunden ist. Aber bei 35 Grad im Schatten schlaucht die knapp drei Stunden lange Fahrt von Bangkok nach Pattaya doch ganz schön. Denn die einzige Klimaanlage im halb leeren, fast historischen Bus besteht in der Regel aus weit offen gerissenen Fenstern.

Daher war ich auch heilfroh, als ich das Siam@Siam Hotel endlich erreicht hatte. Warum ich genau in dieses Hotel wollte...? Ganz klar: Es lag am Design, welches mir auf Anhieb gefiel, nachdem ich die Fotos im Internet fand. Weit weg von jedem 08/15 Standard den man in jeder Stadt der Welt sieht. Alternativen gibt es in Pattaya natürlich massenhaft. Aber das Holiday Inn und das Hilton (beide direkt an der Beach Road) fand ich zu snobistisch. Ein Condomium (so nennt man hier die Kurzzeit-Apartments) viel zu schlicht. Und das "Hard Rock Hotel" lebt einfach nur noch von seinem ehemals guten Namen, den es sich natürlich auch teuer bezahlen lässt.

Schon der Anblick vom blauen Wolkenkratzer war eine Wucht. Nach wenigen Schritten, vorbei an Wasser spuckenden Riesen-Affen, befand ich mich dann in der Lobby vom Siam@Siam Hotel, welches übrigens noch einen Ableger in Bangkok besitzt.

Die Lobby: Eine riesige Halle. Mal nicht mit üppigem Marmor und goldenem Prunk verziert, sondern mit simplem Natur-Stein und ordentlich Holz unter der Hütte. Dort wo der Kronleuchter aus tausenden leeren Flaschen besteht und der Concierge sich hinter einem Tresen aus zusammengeflickten, verbeulten Metallplatten verschanzt. Die Sitzgelegenheit ein sich durch den ganzen Raum bis zur Decke schlängelndes Etwas ist. Oder alternativ eine Wäscheklammer im XXL-Format.

Was die Check-In Prozedur anbelangt: Schnell, förmlich und kostspielig. So war pro Aufenthaltstag eine Kaution in 1.500 Bath zu hinterlegen (Bargeld oder Kreditkarte). Danach ging es in Begleitung eines hilfreichen, die Taschen schleppenden Pagen (der am Ende sogar das großzügige Trinkgeld ablehnte) hinauf aufs Zimmer.


IM ZIMMER wurde es ZUM GLÜCK nicht SCHLIMMER

Das Siam@Siam Hotel war zwar nicht riesig, aber eine ganze Armada von Fahrstühlen sorgte stets dafür, dass man nicht lange warten musste. Selbst vor dem Aufzug machte das Design nicht halt. So waren die Türen mit nach oben und unten zeigenden Händen bemalt.

Auf dem jeweiligen Flur kam man zunächst in einen riesigen Vorraum. Von dort führten aber nur zwei relativ kurze, nett verzierte Korridore nach links und rechts zu den eigentlichen Zimmern. Das Öffnen der Tür funktionierte mit einer modernen Key-Card.

Im Gegensatz zu den öffentlichen Bereichen des Hotels viel das Zimmer deutlich weniger verrückt aus. Was ich übrigens als äußerst wohltuend empfand. Denn in all dem Wirrwarr aus verrückten Malereien, gigantischen Skulpturen und bunter Farben konnte man dort tatsächlich mal eine Art "Auszeit" hinlegen. Wobei ich aber anmerken muss, dass es gerade in Bezug auf das Farbkonzept scheinbar von Zimmer zu Zimmer durchaus Unterschiede gibt.

Die 30 Quadratmeter vom Standard-Zimmer (hier Leisure-Class genannt), hatten weiße Wände und im Hauptbereich einen hellen Laminat-Fußboden mit Holzmaserung. Was der Räumlichkeit schon mal einen freundlichen, hellen Grundton verlieh. Nur im Eingangsbereich war der Boden in knalligem orange gefärbt. Die Fenster-Front war übrigens von links nach rechts und vom Boden bis zur Decke fast durchgehend.

EINGANGSBEREICH und BADEZIMMER

Der Spiegelschrank im Eingangsbereich war in keiner Weise geräumig und daher wohl in der Tat nur für einen kurzen Aufenthalt konzipiert.

Fließend ging es weiter hinüber ins "Badezimmer". Wobei man hier eigentlich kaum von Zimmer sprechen konnte. Denn der Waschtisch befand sich offen am Rande des Hauptraums. Schön aus schwarzem Gestein mit silbernem Glitzer darin. Ein rundes Waschbecken. Dann der Spiegel darüber. Daneben direkt die gläserne Duschkabine mit Handbrause und Regendusche. Ein Vorhang bildete die einzige Möglichkeit um beim Duschen etwas Intimsphäre herzustellen. Und neben der Duschkabine hatte man auch schon direkt die Toilette angegliedert, welche wiederum nur eine Art Schiebetür besaß.

Ein Haartrockner, zwei Bademäntel, zwei Badetücher, zwei Handtücher und ein Tuch für die Füße standen bereit (täglicher Wechsel, auch bei den Bademänteln). Ebenso wohlriechendes Verbrauchsmaterial für die Körperhygiene (Duschgel, Shampoo, Bodylotion, Stück-Seife).

WOHN- und SCHLAFRAUM

Zwischen Eingangsbereich und Hauptbereich hatte man doppelseitig eine Art Abtrennung installiert. Jedoch keine schnöden Wände. Stattdessen gab es dort eine wellenartige, teilweise offene Struktur, welche geschmackvoll mit ineinander verlaufenen Farben bemalt war. Vom Stil her ganz klar an die expressionistischen Bilder eines Chagall oder Van Gogh angelehnt.

Dazu passte auch in gleichem Maße ein weiteres Gemälde an der Decke. Gelb und blau. Fast so als hätte man da mit Wasserfarben ein riesiges Klatsch-Bild gezaubert.

Das bequeme Doppelbett besaß einen schwarzen Holzrahmen, sowie integrierte Nachttische deren Front jeweils blau beleuchtet war. Links und recht vom Bett sorgten zudem blau gepunktete Teppiche beim morgendlichen Aufstehen für eine sanfte Landung. Der Liege-Komfort: Optimal. Matratze und Bettdecke durchgehend. Die Bettwäsche weiß, glatt anschmiegsam und selbstverständlich blütenrein. Allerdings nur zwei Kissen anstatt des gerade in Asien sonst üblichen, ausladendem Kopfkissen-Buffets. Einzig eine über dem Bett an die Decke "geklatsche" Skulptur aus Metall-Drähten wirkte zu klein und daher unpassend.

Ein hellblaues Samt-Sofa in ovaler Form und mit bunten Kissen geschmückt, sowie mit Lampe darüber rundete die Ausstattung zum Fenster hin ab.

Auf der Gegenüberliegenden Seite dann ein Ensemble aus beleuchtetem Seitenschrank mit Mini-Bar, einer Kofferablage und dem "üblichen" Schreibtisch mit TV-Gerät darüber, sowie einem orange Plastik-Stuhl davor. Zwei Flaschen Wasser pro Tag gab es gratis. Zwei Gläser, zwei schön gestaltete Designer-Tassen, einen Wasserkocher, sowie kostenloser Tee und Kaffee fand man dort auch vor.

BALKON

Der Balkon war jedoch nicht mehr als eine nette Dreingabe mit Freiluft-Ausblick und die einzige "Flucht" im Hotel auf der ein jeder Raucher sich wohl mal zwischendurch eine Zigarette gönnen konnte.

Vom Schnitt her geradezu winzig angelegt, der Boden schwarz lackiert, komplett ohne Möbel und dazu noch mit einer Art halb offenem Metall-Zaun begrenzt. Denn die Brüstung bestand wirklich nur aus einer Vielzahl von senkrechten Planken, welche nach unten hin sporadisch an der Fassade befestigt waren. Nicht aber an den Seiten. So das sich die gesamte Konstruktion beim Dagegenlehnen durchaus ein Stück nach vorne bewegte. Im zwanzigsten Stock und ohne Netz und doppelten Boden also durchaus ein gewagte Luftnummer und nichts für schreckhafte Gemüter. Einen Vorteil hatte der Balkon aber. Durch die luftige Struktur hat er dem Zimmer nämlich quasi gar kein Licht weggenommen.


DER POOL war wirklich ABSOLUT COOL

Die beiden riesigen Rooftop-Pools auf dem Dach bilden sprichwörtlich den fotogenen Siedepunkt des Siam@Siam Hotels. Denn hier findet man nicht nur die höchsten, sondern zugleich auch die absolut spektakulärsten Schwimmbecken von ganz Pattaya.

Bis zum ersten Pool muss man mit dem Aufzug in den 24sten Stock fahren. Dort eröffnet sich eine kunstvoll gestaltete Wellness-Landschaft die zum Teil überdacht ist. Was im Sommer gegen die brütend heiße Sonne schützt. In diesem Stockwerk sich zudem ein Becken für Kinder, sowie ein geräumiger Whirlpool zu finden. Die Ränder des Haupt-Schwimmbeckens fallen nahezu senkrecht an den Wänden des Hotel-Gebäudes ab und man hat von dort aus einen direkten Blick auf das wirklich gesamte Panorama von Pattayas einzigartiger Bucht.

Aber es kommt noch besser. Denn der zweite Pool im 25sten Stockwerk ist noch ein ganzes Stück größer und der Ausblick noch gewaltiger. Ein riesiger, blauer Affe, welcher in hohem Boden eine Fontäne ins Wasser spuckt, rundet das verrückte Ambiente ab. Zusätzlich hat man im seichten Becken noch ein paar Liegen installiert.

Im Angesicht der Rooftop-Bar kann man sich natürlich auch auf gemütlichen Sofas rekeln. Dort findet bei gutem Wetter allabendlich zum Sonnenuntergang ein Sunset-Chillout mit Musik und DJ statt. Die Getränke-Preise sind leider mehr als nur happig. Doch wie heißt es so schön: Gucken kostet nichts und als Hotel-Gast wird man schon nicht rausgeschmissen.

Handtücher aus dem Zimmer braucht man selbstverständliche nicht zum Pool hinauf zu schleppen. Die gibt es dort frisch und in rauen Mengen gratis für alle Gäste.

Ein weiteres Schmankerl: Im Zwischengeschoss von der 24sten zur 25sten Etage hat hat das Hotel zusätzlich ein Fitness-Studio untergebracht (ebenfalls mit Panorama-Sicht). Die Ausstattung ist sehr modern und auf dem neuesten Stand. Ein Trainer bietet dort auf Wunsch Unterstützung beim Workout an. Kostenlose Yoga-Kurse standen allmorgendlich auf dem Plan. Das Interesse am Fitness-Studio und den Yoga-Kursen hielt sich bei den Hotelgästen angesichts des heißen Wetters jedoch in Grenzen.


DIE verrückte BAR ist hier EIN STAR

Im Hotel gibt es zu allem Überfluss insgesamt drei Bars und ein Restaurant. Annehmlichkeiten die übrigens nicht nur den Gästen des Hotels zur Verfügung stehen.

Die erste Bar befindet sich direkt hinter der Lobby im Eingangs-Bereich. Die so genannte "Car-Bar" ist wie eine verrückte Autowerkstatt dekoriert. Mit zersägtem VW-Bulli, Fahrzeugen und Rikschas die als Sofas dienen, überdimensionalen Figuren aus Draht und Metall-Teilen, sowie bunten Collagen an den Wänden. Dazu noch ein Boden aus farbig leuchtenden Quadraten. Die zweite Bar "THE ROOF SKY BAR & RESTAURANT" befindet sich auf dem Dachgeschoss beim Pool und bietet einen Panorama-Blick über Pattaya. Die dritte, "gläserne" Bar ist zusammen mit dem Restaurant in der 6sten Etage angesiedelt.

Der Name vom Haupt-Restaurant des Siam@Siam Hotels lautet ganz schlicht "Big Fish". Wobei der große Fisch nicht nur in Form einer Skulptur über dem Restaurant-Eingang thronte, sondern auch in Form eines Tisches für die Präsentation des üppigen Buffets diente. Groß war das Restaurant in der Tat. Denn es erstreckte sich über eine komplette Etage und bot sogar einige Balkons im Außenbereich auf denen man sitzen und essen konnte.

Das Design ist von den Farben her eher maritim angehaucht. Wobei das Thema aber nicht mit dem üblichen Kitsch, sondern eher im Industrie-Stil umgesetzt war. Und an jeder Ecke gab es immer wieder neue und ausgefallene Ideen zu entdecken.

Sitzmöglichkeiten...? Mal keine Mangelware. Sowohl auf Barhockern, Sesseln, Sofas und auch ganz normalen Plastik-Stühlen konnte man dort Platz nehmen. Fast alles in unterschiedlichen Formen und Farben gehalten.

Das Frühstücks-Buffet, welches ebenfalls im "Big Fish" serviert wurde...? Von der Qualität und Auswahl her mit Sicherheit fünf Sterne. Und für jeden Geschmack etwas dabei. Sowohl für Fans der europäischen, als auch der asiatischen Küche. Die meisten Speisen standen zweifellos auf dem großen Fisch-Tisch. An den Wänden gab es aber zusätzlich noch eine ganze Reihe gläserner Kühlschränke. Beispielsweise für Salate, Torten, Desserts und Getränke. Und wer sich das Essen lieber frisch zubereiten ließ (ohne Mehrkosten), für den gab es noch eine riesige Theke an denen eine Armee von Köchen werkelte.


EIN paar SÜNDIGE WORTE zum SCHLUSS

Auch wenn manch ein Moralapostel vielleicht jetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlägt: Die kurze Auszeit in Pattaya habe ich wirklich genossen. Denn zwischen Bier-Bars und Pussy-Ping-Pong Shows findet sich noch genug Freiraum um auch einen "normalen" Urlaub zu verbringen. Auch das Siam@Siam Hotel hat dazu einen gehörigen Teil beigetragen.

Die Lage für meine Begriffe optimal. Weit weg von der berüchtigten Sex-Meile. Auch der Stand hat mir nicht gefehlt. Denn der ist in Pattaya selbst sowieso nicht sonderlich einladend. Dafür hatte das Hotel aber eine strategisch verkehrsgünstige Lage (ohne Doppeldeutung im Hinterkopf).

Das Design vom Hotel: Eine Wucht. Auch wenn das auf meinen Bildern eventuell nicht so rüberkommen mag. Das Zimmer: Etwas schlichter, aber trotzdem sehr gut ausgestattet. Der Pool: Mit dem tollen Panorama-Blick mein absolutes Lieblings-Spielzeug. Das Frühstück: Eine wunderbare Auswahl mit stets frischem, köstlichen Geschmack.

Kurz und gut schließe ich meinen Bericht daher mit der eindeutigen Feststellung: Pattaya ist wirklich eine Sünde wert...!!!

Adresse des Siam@Siam Design Hotels:

390 Moo 9, Pattaya Sai 2 Road,
Nongprue Banglamung,
Chonburi 20150, Thailand

Tel: +66 (0) 38 930 600
Fax: +66 (0) 38 427 627

Standard-Zimmer für 2 Personen (Leisure Class) inklusive Frühstück ab 2.800 THB (ca. 75 Euro)

Internetseite: http://www.siamatpattaya.com/

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • eixen0 veröffentlicht 22.01.2017
    BH & LG SANDRA
  • Himbeerhimmel veröffentlicht 18.01.2017
    Hier kommt das versprochene "Besonders hilfreich". LG :)
  • momo40 veröffentlicht 18.01.2017
    ein BH verdienter Bericht, LG
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Produktdaten : Siam@Siam Design Hotel Pattaya, Pattaya

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Klassifikation: Luxushotel

Typ: Hotel

Stadt: Pattaya

Zimmer: 268

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 14/01/2015