Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Sehr umfangreich, nette Minigames, super gestaltet |
| Kontra: |
Leider ab und zu Sound - Aussetzer |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Heute stech ich mit euch mal in See und zwar mit dem Spieleklassiker Pirates. Von vielen lang erwartet, erschien es am 8.März diesen Jahres für die PSP und ist somit nun auch für unterwegs in seiner vollen Vielfalt für jedermann spielbar.
Verantwortlich für Pirates ist ein Veteran unter den Entwicklern, Sid Meier. In Spielerkreisen wird er der Gandhi der Videospielwelt genannt und hat viele bekannte Spiele, wie z.B. Gunship, Gettysburg, Railroad und nicht zuletzt Civilization, entwickelt.
Pirates war eines seiner ersten Spiele und erschien bereits 1987 für Amiga, C 64, DoS und Apple II. Die Grafik geht, doch das Spielprinzip ist in großem und ganzen geblieben.
Das Spiel erschien bereits am 02. Dezember 2004 für PC und 21.Juli 2005 für XBOX. Wobei die X-Box Version durch einen fiesen Bug unspielbar war. Man konnte die Beute nicht teilen, so dass die Mannschaft auf der X-Box immer eine Meuterei veranstaltete. Aber nun soll alles besser werden.
Der Start
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Wie bei vielen Spielen müsst ihr dem Kind, also eurem Piraten, erstmal einen Namen geben. Danach wird es schon wichtiger. Ihr müsst euch nun entscheiden unter welcher Flagge ihr segelt. England, Frankreich, Spanien oder Holland. Für Anfänger empfiehlt es sich mit Englang zu beginnen, da diese zu Anfang über die meisten Häfen verfügen und man schnell seine Waren loswird.
Spanien hingegen ist eine echte Herausforderung und sollte vielleicht erst im zweiten Spiel gewählt werden, denn als Spanier wirst du oft angegriffen und hast nicht viele Häfen, die du anlaufen kannst, also kurz gesagt, die Spanier mag keiner.
Weiterhin müsst ihr noch eure Spezialfähigkeit auswählen, wie z.B. Schwertkampf oder Navigieren. Diese wirken sich dann auf das spätere Spiel aus. Ich habe Schwertkampf gewählt, da es mir so wichtig ist, schnell voran zu kommen, aber dafür Schiffe bzw. Kapitäne schnell besiegen zu können.
Und dann kann es schon losgehen.
Die Story
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Ihr seid ein Kind als die ganze Familie zusammen beim Festessen ausgelassen sitzt und ihren Wohlstand genießt. Jedoch kommt es wie es kommen soll. Die Feier wird unterbrochen und die gesamte Familie wird entführt.
Ihr könnt natürlich flüchten und nach einem Zeitsprung findet ihr euch an Bord eines Schiffes wieder. Da ihr euch als grandioser Seemann herausgestellt habt, seid ihr nun Kapitän dieses winzigen Schiffes.
Spielprinzip
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Nun liegt es an euch durch die gesamte Karibik zu segeln und nach Hinweisen zu suchen, die euch nacheinander zu den Familienmitgliedern führen. Hinweise erhaltet ihr in den einzelnen Häfen vom Gouverneur, dessen Tochter, vom Barmann, von der Bardame, vom Fremden oder von Piratenkapitänen.
Die genannten Personen können euch aber auch andere Hinweise oder Aufträge erteilen, so gilt es u.a. Kapitäne zu besiegen, Schätze zu finden oder entführte Töchter zurückzubringen. Ihr könnt auch ganz darauf verzichten die Familie zu suchen und einfach nur nach Reichtum streben oder Anerkennung in der Piratenwelt.
Aber egal wofür ihr euch entscheidet, man kommt nicht drum rum andere Schiffe zu kapern und sich somit zu vergrößern, indem man größere Schiffe behält und sein altes also schlechteres in den Häfen beim Schiffsbauer verkauft.
Seekämpfe
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Auf Knopfdruck werden andere Schiffe angegriffen und man begibt sich zunächst in die Seeschlacht. Hierbei gilt es das andere Schiff möglichst schnell unschädlich zu machen.
Dargestellt wird der Zustand des Schiffes durch zwei Balken, zum ersten der Schaden und zum zweiten die Anzahl Besatzung, die zusätzlich noch mit einer Zahl dargestellt wird.
Beiden Balken könnt ihr natürlich zu Leibe rücken.
1. Kanonenkugeln - Hohe Reichweite
Die gute alte Kanonenkugel wirkt gegen beide Balken gleich gut. Es dauert aber relativ lange nur über die Schlacht mit Kanonenkugeln zum Erfolg zu kommen, da man ja beide Balken zu gleichen Stücken abzieht. Man muss aufpassen, dass man in der Zwischenzeit nicht selber unter geht.
2. Kettengeschosse - Mittlere Reichweite
Dies sind zwei kleinere Kugeln, die mit einer Kette verbunden sind. Diese schönen Dinger sorgen in kürzester Zeit dafür, dass die Segel des gegnerischen Schiffes zusammenknicken und das Schiff manövrierunfähig wird. Ihr könnt dann ruhe Kapern oder es einfach links liegen lassen und weitersegeln.
3. Hagelgeschosse - Geringe Reichweite
Joa, man kann es sich schon denken. Diese Geschosse haben den Sinn die Crew des Gegners zu beseitigen. Vorteil ist, dass man das Schiff kaum beschädigt und die Beute einfach an sich nehmen kann. Das Schiff kann man anschließend noch gut verkaufen.
Entern/Kämpfen
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Man kann die Seeschlacht auch abkürzen indem man direkt ins gegnerische Schiff hineinfährt und es somit sofort zum Entern kommt. Es erscheint eine kurze Sequenz und die Besatzungen kämpfen gegeneinander. Ihr kämpft in der Zwischenzeit gegen Kapitän des Schiffes.
Beendet wird der Kampf entweder indem ihr den Kapitän besiegt oder vorher eine der Besatzungen komplett gestorben ist. Die Zahl sinkt hierbei während des Kampfes ständig. Natürlich hängt es auch vom Verhältnis ab. Wenn man mit 200 Mann Besatzung gegen 100 Mann Besatzung kämpft ist der Kampf schnell entschieden.
Man selbst kann beim Kampf gegen den Kapitän zunächst zwischen drei Waffen wählen. Es gibt ein schnelles Rapier (zum schnellen Angriff), ein Entermesser (zur Verteidigung) und das Langschwert (Mischung/Ausgewogenen Waffe).
Man sollte die Waffe je nach Anzahl der Mannschaft und der persönlichen Fertigkeit wählen.
Die Steuerung während des Kampfes ist ähnlich wie in einem Beat`em up. Es gibt diverse Fechtbefehle, wie Stoßangriff, Überkopfhieb, Ducken, Finte, Hüpfen und Tiefschlag.
Die Gegner unterscheiden sich jeweils in ihren Techniken, so dass man seinen Stil entsprechend anpassen muss.
Gewonnen oder Verloren?
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Ich gehe mal davon aus, das wir gewonnen haben. Wenn man gewonnen hat, bekommt man die Ladung des Schiffes angezeigt und kann diese an sich nehmen. Gold wird automatisch übernommen.
Zusätzlich kann es sein, das einige Besatzungsmitglieder euch anschließen wollen, darunter evtl. auch spezielle Fachmänner, die eure Segelgeschwindigkeit oder die Geschwindigkeit eurer Geschosse erhöht, von diesen gibt es noch diverse andere.
Das gewonnene Schiff könnt ihr anschließend im nächsten Hafen verkaufen oder ihr behaltet es wie gesagt selbst und bildet somit eine Flotte, die aus max. 5 Schiffen bestehen kann. Gekämpft wird jedoch immer mit dem Flaggschiff. Dies kann mit der Dreieck-Taste gewechselt werden.
Aber jetzt zu den Häfen.
Häfen/Städte etc.
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Ihr könnt nicht ewig auf See bleiben, da ihr irgendwann mal euer Schiff reparieren müsst oder Nahrung auffüllen müsst, die stetig durch die Crew verbraucht wird und nicht an Bord fehlen sollte. Zudem findet ihr hier Aufträge und Hinweise sowie diverse anderen nützliche Dinge.
Es gibt verschiedene Arten von Anlaufpunkten, darunter Städte, Häfen, Festungen, Kolonien, Handelsposten, Dörfer und Gemeinden.
Diese können jedoch nur durch euch betreten werden, wenn die Nation euch gut oder neutral gesinnt ist. Sonst gibt es nur noch die Möglichkeit euch hineinzuschleichen oder die anzugreifen und in einer Landschlacht zu erobern. Hierzu komme ich noch später.
Jetzt erzähle ich euch von den Orten selbst und den Möglichkeiten, die sie euch bieten.
In den Orten findet ihr:
-))Das Haus des Gouverneurs((-
Dieses ist sehr wichtig, denn der Gouverneur belohnt euch für erfolgreiche Seeschlachten gegen feindliche Schiffe und nennt euch auch die aktuellen Feinde und Freunde dieser Nation.
Weiterhin kann er euch Aufträge erteilen, die annehmen könnt oder nicht. Also wenn ich sie abgelehnt habe, was eigentlich fast immer der Fall war, habe ich noch keinen Nachteil bemerkt.
Wenn ihr dem Gouverneur durch erfolgreiche Taten besonders gut gefällt, stellt er euch auch vielleicht sogar seine Tochter vor. Diese gibt euch wertvolle Hinweise oder fordert euch zu einem Tanz auf. Genauso kann es aber auch sein, das ihr Eifersüchtiger Verlobter euch danach zum Duell herausfordern will.
Das Duell findet an einem Brunnen statt und läuft wie die Kämpfe gegen die Kapitäne ab. Der Tanz findet natürlich im großen Ballsaal statt und man muss zur richtigen Zeit, die richtigen Tasten drücken. Das ist beim ersten Mal sehr schwierig, aber wenn man erstmal den Dreh raus hat und den Tanz einigermaßen kennt, wird es leichter. Das Tanzen wird aber auf Dauer langweilig und ist immer gleich.
Die Qualität eures Tanzes erkennt ihr an einem Herz am oberen Bildschirmrand, das je nach Leistung größer oder kleiner wird.
Nach erfolgreichem Tanz oder Duell erhaltet ihr von der Tochter entweder nützliche Hinweise oder sogar Gegenstände, die eure Fertigkeiten verbessern. Ein paar Beispiele hierfür sind Tanzschuhe (Tanzfähigkeit), Pistolen (Vorteile im Duell), Lederweste (Verbesserter Schutz im Duell), Schifferklavier (Bessere Mannschaftsmoral) und diverse andere Feinheiten.
-))Schenke((-
Hier findet ihr neue Mannschaftsmitglieder die ihr anheuern könnt sowie den Barmann, die Bardame und den geheimnisvollen Fremden. Die drei Letzteren versorgen euch mit den neusten Nachrichten und Hinweisen auf der Suche nach Schätzen, eurer Familie oder anderen Bereichen.
Der geheimnisvolle Fremde bietet euch außerdem meist noch interessante Gegenstände zum Kauf an, wie sie bereits ein Absatz zuvor beschrieben habe. Die Preise sind hier nicht ganz billig, jedoch die Sache allemal wert.
-))Der Händler((-
Wie der Name schon sagt, geht es hier um Handel. Ihr könnt hier Waren verkaufen oder einkaufen, wobei die Preise von Händler zu Händler stark variieren können. So kann man sich auch mit dem geschickten Handel etwas dazuverdienen.
Jedoch sind die Geldmittel der Händler oft begrenzt, so dass meist nicht alle Waren auf einmal verkaufen könnt, sondern noch eine weitere Stadt aufsuchen müsst, um wirklich alles loszuwerden.
Hier solltet ihr auch die Ladekapazität beachten, denn wenn euer Schiff bis obenhin vollgestopft ist, dann kann man schlecht die Beute von anderen Schiffen übernehmen.
-))Der Schiffsbauer((-
Der Schiffsbauer ist in diesem Spiel natürlich eines der wichtigsten Spielelemente. Er kann eurer Schiff reparieren, aufrüsten oder kauft euch erbeutetes Schiff ab. Jeder Schiffsbauer bietet aber nur eine bestimmte Aufrüstung an, so dass man lange herumreisen muss, um alle acht Aufrüstungen zu erhalten.
Hierbei handelt es sich z.B. um Hängematten, die das Platzangebot für die Mannschaft erhöhen, feinkörniges Pulver, das die Feuergeschwindigkeit erhöht oder halt die bereist genannten Hagel- und Kettengeschosse.
Die Preise beim Schiffsbauer hängen ganz von eurem Titel und Ruhm bei der jeweiligen Nation ab. Wenn man z.B. Herzog ist, dann ist alles umsonst. Sehr vorteilhaft!!!
-))Aufteilen der Beute((-
Wenn ihr immer unterwegs seid und reiche Beute gemacht habt, dann will die Mannschaft natürlich auch was davon haben. Sie drohen euch mit Meutern und machen die aus irgendwann. Deshalb sollte man die Beute regelmäßig teilen.
Euer eigener Anteil hängt dabei ganz davon ab, wie hoch euer Kapitänsrang ist. Diesen könnt ihr erhöhen, indem ihr Piraten besiegt und Beute macht. Immer wenn ihr diese teilt, habt ihr dann eventuell auch die Möglichkeit im Ansehen der Mannschaft und so im Piratenrang zu steigen.
-))Davon segeln((-
Joa, so wird die Stadt verlassen bzw. so stecht ihr wieder in See.
Landschlachten
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Wenn euch der Zugang zu einer Stadt verwehrt wird, dann greift sie doch einfach an. Hierzu braucht ihr natürlich erstmal eine große Besatzung. Wenn ihr auf den Ort zusegelt und drückt ihr wie sonst auch auf X-Taste um das Land zu betreten, nun könnt ihr euch für Davonsegeln, in die Stadt schleich oder die Landschlacht entscheiden.
Die Landschlacht ist etwas umfangreicher und ich werde daher nur grob darauf eingehen. Man sollte hierfür unbedingt das Booklet lesen.
Man startet mit einer Truppen und schickt diese zunächst vor, bis man an den gegnerischen Einheiten ist. Diese kann man nun im Nahkampf oder auf Distanz je nach Einheitentyp angreifen. Die Wahl der Deckung, z.B. Wälder ist hier nicht unerheblich und sollte in jedem Fall beachtet werden.
Wenn ihr alle besiegt habt oder die Verteidiger geflohen sind, könnt ihr die Stadt betreten und alle bekannten Optionen nutzen. Natürlich erbeutet ihr auch Gold und das meist nicht zu knapp. Man sollte aber zunächst gleich neue Männer anheuern, da man natürlich immer einen gewissen Verlust an Leuten hat.
In die Stadt schleichen
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Friedlicher geht es nur über das Hineinschleichen. Hier startet man in einer Häuserecke und muss den patrouillierenden Wächtern ausweichen und diese wenn möglich von hinten niederschlagen. Hierbei wird das Blickfeld der Wächter durch einen Lichtkegel angezeigt, dem es gilt auszuweichen. Wenn ihr es geschafft habt, könnt ihr mit dem Gouverneur sprechen, jedoch nicht die sonstigen Optionen nutzen.
Solltet ihr entdeckt werden, so sterbt ihr nicht, sondern werdet einfach nur aus der Stadt geworfen. Man kann das Schleichen also auch endlos oft versuchen, bis es klappt.
Schatzsuche/Verschollene Städte
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Wenn ihr genug Hinweise oder Stücke einer Schatzkarte erhalten habt, dann könnt ihr euch auf die Suche nach einem Schatz oder einer verschollenen Heiligstätte machen. Um diese zu finden, müsst ihr einfach an Land gehen. Aber wählt diese Orte geschickt, sonst vergeudet ihr eine Woche und werdet mit der Nachricht "Hier gibt's nichts" abgespeist.
Doch wenn ihr die richtige Stelle gewählt habt, dann erscheinst ihr mit eurer Mannschaft auf einem Feld mit verschiedenen Merkmalen, wie z.B. Kreuzen oder Bäumen. Diese könnt ihr auch auf einer Übersichtskarte (Start-Taste) sehen und müsst euch anhand dieser Punkte zum Schatz oder zu verschollenen Stadt durchkämpfen.
Doch bewegt euch auf der Karte geschickt, denn zwischenzeitlich werden euere Männer auch gerne von Wölfen oder anderen Wildtieren gefressen, so dass ihr es unter Umständen gar nicht bis zum Schatz schafft.
Doch wenn ihr es schafft, dann werdet ihr natürlich mit Gold belohnt, meist so 10.000, manchmal mehr, manchmal weniger. Zudem erscheint der Schatz oder die Ruine positiv in eurem Status. Ist also eine Art Nebenziel, die man als Ansporn nehmen kann oder auch nicht.
Ruhm und Ränge
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Erlangt ihr Ruhm durch das Lösen von Aufgaben, wie z.B. das Festnehmen von Verbrechern oder das Besiegen von Piraten oder feindlichen Nationen. Wenn ihr genug Ruhm bei einer Nation habt, werdet ihr durch den Gouverneur einer der Nation angehörigen Stadt befördert und könnt so zum Admiral oder sogar Marquis aufsteigen.
Der Rang und Ruhm wird hierbei bei jeder Nation einzeln gewertet, so könnt ihr bei den Franzosen Marquis sein und bei den Holländern immer noch einfacher Kapitän.
Der Rang bringt euch wie schon erwähnt Vorteile bei den Nationen bzw. beim Schiffsbauer. Die Reparaturen werden günstiger oder gar umsonst.
Ziel und Ende des Spiels
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Ein richtiges Ziel gibt es wie gesagt nicht. Man erhält aber für die diversen Aufgaben aber diverse Punkte und kann diese sammeln, um am Ende eine möglichst Hohe Punktzahl zu erhalten und so in den Highscore zu kommen.
Ihr erhaltet Punkte für folgende Sachen
1) Das Erreichen aller Adelstitel, d.h. Duke (Herzog) bei allen Nationen
2) Finden der gesamten Familie (Mutter, Vater, Schwester, Onkel)
3) Finden der vier Inkaschätze durch die Karten der Familienmitglieder
4) Plünderung des Silberzugs und der Schatzflotte
5) Heirat der schönsten Gouverneurstochter
Den Ruhestand könnt ihr selbst einleiten, indem ihr die Option im Hauptmenü anwählt. Anhand eurer Punktzahl, erhaltet ihr auch einen Posten in der Politik, der vom einfachen Handlanger bis zum Gouverneur der Stadt reicht. Man kann also eine Art Endgeschichte über sich selbst lesen und seine Statistiken noch mal durchsehen.
Die Steuerung
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Diese muss ich sagen ist eigentlich simpel und dadurch sehr gut, denn man versteht sie auf Anhieb. Man lenkt mit dem Stick das Schiff und in den sonstigen Situationen, wie z.B. Tanzen, Kämpfen, etc. kommt das Steuerkreuz und die weiteren Knöpfe zum Einsatz.
Ein Tutorial gibt es übrigens nicht, so dass "Learning by doing" angesagt ist oder man schaut kurz ins Booklet. Aber wie gesagt, es ist nicht schwer
Die Grafik
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Die Grafik ist jetzt nicht gerade die Neuerfindung des Rades, aber sie ist meiner Meinung nach passend. Die Farben sind schön kräftig und prächtig dargestellt und erinnert besonders bei den Kämpfen und Tanzszenen an die Grafik von "Die Sims".
Ich wurde aber bisslang auch noch nicht im Stich gelassen, also es hat bisher weder geruckelt noch ist meine kleine PSP abgestürzt. Gerade im Bereich der Grafikumsetzung hapert es ja bei so vielen Spielen, die von den großen Konsolen auf die kleine gebracht werden soll.
Der Sound
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Hier sieht es leider ganz anders aus. Die Musik ist zwar relativ angenehm und nervt nicht, doch sie setzt gerne mal für einige Zeit aus, wenn man über das Meer segelt. Das ist leider ein bedauerlicher Bug, der aber meiner Meinung nach zu verkraften ist.
Spektakulär ist der Sound aber in keinem Fall. In Kämpfen und in Gesprächen kommt wieder die Erinnerung an die Sims, denn es gibt keine Sprachausgabe, sondern nur ein Genuschel. Die Dialoge werden als Text im unteren Bildschirmbereich angezeigt.
Es stellt sich aber natürlich die Frage, wie sich für so ein Spiel der Sound anhören soll. Also passt das schon.
Booklet/Handbuch
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Dieses finde ich außergewöhnlich umfangreich. Man findet eigentlich alles was man braucht. Angefangen bei der Story bis hin zum Ruhestand. Natürlich findet man auch alle Moves für den Kampf sowie die Erklärung der Städte, Posten, etc. Auf der letzten Seite vorm Impressum findet man auch eine Übersicht über die Schiffe und deren Eigenschaften, so kann man gezielt nach bestimmten Schiffsorten suchen, um sich diese selbst anzueignen. Also rundum gelungen.
Preis
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Ich habe das Spiel für knapp 20 Euro bei Amazon.de gekauft und finde es eine gute Investition. Man bekommt es sicherlich mittlerweile gebraucht, da es ja immerhin schon 8 Monate alt ist, was für ein Videospiel fast einem Jahrhundert gleich kommt.
Sonstiges
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Format: UMD
Freigegeben ab 12
Publisher: Take 2
Erschienen: 08.03.2007
Meine Meinung
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Also ich bin von dem Spiel voll überzeugt, denn man hat viele Möglichkeiten seine Karriere selbst zu gestalten und wird in kein Spielschema gezwungen. Ich habe mich ehrlich gesagt nie um meine Verwandten gekümmert und habe lieber fleißig Gold und Anerkennung gesammelt.
In meinem ersten Spiel habe ich es auch gleich zum Richter geschafft und die hübscheste Gouverneurs-Tochter geheiratet. Jetzt ist natürlich mein Ansporn noch weiter zu kommen oder eventuell doch mal ein Familienmitglied zu retten, um mal zu gucken, was für Sequenzen und neue Möglichkeiten auf mich warten.
Das schönste an der Sache ist natürlich, das man überall spielen kann und sich so die Zeit vertreiben kann. So können Nachtdienste oder Tagesdienste doch mal in gefühlten 20 Minuten um sein.
Ich hoffe, dass ich euch das Spiel näher bringen konnte und die PSP-Besitzer unter euch das Spiel vielleicht mal austesten.
Fazit: Für mich ein absoluter PSP-Hit, der auch nach 20 Jahren Spielgeschichte noch Spaß macht.