Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Funktionen, Aussehen, Preis |
| Kontra: |
??? nichts gefunden |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Vor gut sechs Monaten kollabierte mein Firmentelefon. Da ich gerne auf ein schnurloses Gerät umsteigen wollte und mein Chef es auch für sinnvoll hielt informierte ich mich über verschiedene Angebote und entschied mich für das Siemens Gigaset C100. Es wurde in scharz, espresso-braun und in altweiss angeboten. Mein Büro ist sehr hell, so entschied ich mich für das weisse und mein Chef bezahlte...
= Verpackung =
Die Verpackung ist ein gelb - oranger Karton mit den Maßen 25 x 18 x 9 cm. Vorne sehe ich das Telefon, daneben ist ein kleines schwarzweisses Foto einer Frau mit einem Kind, die spielen...was die beiden mit dem Gigaset zu tun haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Weiterhin kann man die grundlegenden Informationen zu dem Telefon lesen und sieht den Aufdruck "Connect - Testsieger Heft 05/2003". Auf der Rückseite des Kartons gibt es weitere Detailinfos und verschiedene Abbildungen von Erweiterungstelefonen.
= Inhalt =
Na, dann schaue ich doch mal, ob wirklich das RIchtige drin ist. Nach dem Öffnen der Versiegelung sehe ich, was da im Karton so alles versteckt ist.
Die Bedienungsanleitung
Ein schwarz-weisses Exemplar mit 84 Seiten inclusive Inhaltsverzeichnis - alles in deutscher Sprache. Darin blättere ich erstmal, um zu schauen, was mich so erwartet.
Die Beschreibungen sind sehr ausführlich und konkret, es gibt auch viele Abbildungen. Ich denke, damit werde ich mich gut zurecht finden und schaue weiter.
Die Basisstation
Ja, die sieht hübsch aus. Ganz in weissem Plastik mit zwei Anschlüssen auf der Unterseite - einem für das Telefonkabel und einem anderen für den Stromanschluss. Auf der oberen Seite befindet sich die schräge Ablage für das Telefon und eine Anmeldetaste für die Mobileinheit.
Das Telefon
Das ist edel. So ganz in weiss... mit silberfarbenen Tasten - hui, schöner als das vom Chef! Es hat ein Anzeigefeld (Display), darunter sind sie zwei Displaytasten und dann auch die Funktionstasten angebracht. Mittig befindet sich die Abheben- Telfeonbuch- Kombinationstaste. Links davon das Knöpfchen für die Freisprechanlage und rechts die Auflegen- bzw. Ein-und Austaste. Dann folgen drei Reihen Zahlen-Buchstabentasten. In der nächsten Reihe sind von links gesehen die Stern- und Klingeltaste angebracht, mittig die 0+ Taste und rechts dann die Raute-Tastensperretaste. Dann gibt es noch zwei weitere Knöpfchen, links die Wahlpausentaste und rechts die Kurzwahllisten-Taste. Ganz unten in der Mitte ist das Mikrofon platziert.
Das Steckernetzgerät mit Netzkabel
Das benötige ich dann gleich, um das Gerät funktionsfähig zu machen.
Das Telefonkabel
Ohne dem geht es nun mal nicht. Das brauche ich auch gleich und die Spannung steigt.
Zwei AAA-Akkus
Die sind nicht geladen. Das bedeutet, dass das Mobilteil nach der Inbetriebnahme in der Basisstation liegen bleiben muss.
= Inbetriebnahme =
Jetzt geht es los. Die Basisstation hat wie gesagt, Platz für zwei Anschlüsse. Das Netzteil stecke ich in die vorgesehene Buchse und das Gegenstück in die Steckdose. Das Telefonkabel in die zweite vorgesehene Öffnung und das Ende dann in die Telefondose. In das Mobilteil lege ich in die geöffnete Rückseite die Akkus ein - es ist angezeigt, wohin die Pole zeigen müssen. Dann schiebe ich den Gehäusedeckel wieder zu.
Das Mobilteil stecke ich jetzt in die Basisstation - ein Signalton zeigt mir, dass die Anmeldung jetzt automatisch beginnt. Der Vorgang dauert eine gute Minute und im Display steht währenddessen "Anmeldevorgang". Da es das erste Mobilteil ist, das an die Basis angemeldet wird, bekommt es auch die Nummer 1 angewiesen. Nun muss ich das Mobilteil in der Basis stehen lassen, bis mir die Akkuanzeige im Display sagt, dass sie Akkus absolut geladen sind.
Das war schon die ganze Inbetriebnahme und das Telefon steht benutzungsbereit und hübsch anzuschauen auf meinem Schreibtisch.
= Funktionen =
Als das gute Stück dann voll geladen ist, probiere ich mal aus, was das Gerät so alles kann.
Unterhalb des Displays sind die erwähnten vier Tasten. Mit ihnen kann ich eine Wahlwiederholung durchführen, von den letzten zehn Nummern, die ich benutzt habe. Ich kann durch das Menü blättern (nach oben und unten), falls ich etwas schreiben möchte, den Marker nach rechts und links setzen und mit der C-Taste die Eingaben von rechts nach links löschen. Ausserdem kann ich die Freisprechfunktion dort aktivieren.
Datum und Uhrzeit einstellen
Damit ich auch informiert bin, welcher Tag und welche Uhrzeit es ist, stelle ich mit diesen Zeitfunktionen die aktuelle Zeit und das heutige Datum ein. Dank der guten Beschreibung in der Anleitung geht es schnell und steht zweizeilig korrekt im Display.
Anrufen
Na, nun will ich doch endlich mal ausprobieren, ob es wirklich funktioniert. Mit den Ziffertasten wähle ich meine Handynummer und aktiviere mit dem oberen Teil der Taste, auf der der grüne Hörer ist, das Anrufen. Oh, mein Handy klingelt - es klappt also. Dann drücke ich die "roter Hörer- Auflegen-Taste". Mit meinem Handy versuche ich es nun anders herum... das Mobilteil klingelt und zeigt meine Handynummer im Display an. Ich beende auch den Versuch.
Dann schaue ich, was ich noch alles so mit dem Telefon machen kann.
Freisprechen am Mobilteil
Die entsprechende Taste kann ich vor oder während des Gespräches aktivieren und auch die Lautstärke regulieren, wie ich es möchte. Das ist ganz sinnvoll, wenn ich neben dem Telefonieren alle Hände voll zu tun habe.
T-Net-Leistungsmerkmale
HIer kann ich mir überlegen, ob meine Rufnummer übermittelt werden soll, ob ich eine Anrufweiterschaltung aktiviere oder ob ich zum Beispiel eine Konferenzschaltung einleiten möchte.
Telefonbuch und Kurzwahlliste
Hier kann ich 50 Rufnummern mt Namen speichern, die ich häufig brauche. Die Einträge kann ich dann mit der Telefonbuch-Taste aktivieren. Bis zu neun Einträge kann die Kurzwahllliste aufnehmen. Wenn ich dann beispielsweise die Taste "3" lang und dann den grünen Hörer drücke, werde ich sofort mit einem bestimmten Teilnehmer verbunden.
Wahlwiederholung
Hier befinden sich die letzten zehn gewählten Nummern, die ich so schnell wieder aufrufen kann. Ausserdem kann ich so kontrollieren, ob mein Chef mein schönes Telefon heimlich nutzt.
SMS
Mit meinem Gerät kann ich Textmeldungen senden und empfangen. Wie ich die SMS abzuschicken habe, erklärt mir die Bedienungsbeschreibung wieder sehr genau. Während der Übertragung habe ich einen entsprechenden Hinweis im Display. Ich kann Textmeldungen bis 160 Zeichen schreiben und speichern. Empfangene SMS werden mir angezeigt - mit Datum und Uhrzeit. Ich kann sie lesen, löschen, beantworten oder weiterleiten und auch die Rufnummer des Absenders in mein Telefonbuch übernehmen.
T-NetBox nutzen
Es ist der Anrufbeantworter im Netz der Deutschen Telekom. Diese Funktion könnte ich nutzen, wenn ich sie bei der Deutschen Telekom beantrage - aber mein Chef schaltet nach Dienstschluss den Anrufbeantworter ein, somit benötige ich es nicht.
Mobilteile
Bis zu sechs Mobilteile können angeschlossen werden. Das geht meist automatisch und wird in der Anleitung Schritt für Schritt erklärt. Mobilteile vom Gigaset 1000,2000, 3000, 4000 und die Mobilteile anderer Hersteller werden akzeptiert, müssen aber nach Anleitung manuell angemeldet werden. Naja, mir reicht eines zum Sprechen...das reicht.
= Mobilteil =
Hier kann ich eine ganze Menge einstellen.
Die Displaysprache - ich bleibe bei Deutsch.
Wenn ich die automatische Rufannahme einschalte, reicht es, dass Telefon aus der Station zu nehmen ohne noch eine weitere Taste zu drücken und ich kann das Gespräch annehmen. Ich kann die Hörerlautstärke in drei und die Freisprechanlage in fünf Stufen regeln.
Die Klingeltöne sind regulierbar - interen oder externe Anrufe, sechs Lautstärken, zehn Melodien, Unterdrücken des ersten Klingeltons (der bei ankommenden SMS aktiviert wird).
Auch Hinweistöne sind einschaltbar; so ein Akkuton, wenn das kurz vor dem Ende steht. Es wären auch interne Gespräche ziwschen zwei Mobilteilen möglich.
Das Mobilteil ist griffig und sehr leicht.
= Die Basis =
Alle Einstellungen der Basis werden vom Mobilteil aus eingegeben. So kann man das Telefon vor unberechtigtem Zugriff schützen, indem man einen System-Pin zur Sicherung eingibt.
= Mein Fazit =
Ich bin rundherum zufrieden mit meinem Telefon.
Die Sprachqualität ist exzellent, selbst wenn ich 50 m Gebäude und bis 300 m nach draußen gehe. Die Standby-Zeit mit 170 Stunden und die Sprechzeit mit 13 Stunden sind mehr als ausreichend. Die eingehenden Rufnummern werden angezeigt, so weit es möglich ist, das finde ich sehr positiv. Ebenso praktisch haben sich die Wahlwiederholung und die Speicherung der letzten zehn Rufnummern erwiesen, da ich bestimmte Lieferanten öfter kontaktieren muss.
Die Uhrzeit und das Datum erscheinen untereinander im Display. Da ich keine Uhr trage, ist dsa positiv.
SMS habe ich noch nicht sehr viele mit demTelefon geschrieben, ich denke, dass ist er Grund, weshalb es einfach länger dauert als mit meinem vertrauten Handy.
Die Verarbeitung des Gerätes und die ganze Ausstattung lässt bei mir keinen Wunsch offen.
Und die Befürchtung, dass man schnell Gebrauchsspuren auf dem weißen Material sieht, haben sich nicht bestätigt.
Ich finde, diese 69,00 € hat mein Chef gut angelegt.
Danke für`s Lesen, Bavaria
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