Erfahrungsbericht über

Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 200 mm - f/2.8 DG APO Macro HSM II - Nikon F

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 200 mm - f/2.8 DG APO Macro HSM II - Nikon F

 

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Mein Sigma 70-200 2.8 HSM II an der Nikon

4  02.03.2012

Pro:
Autofokus schnell, leise und präzise, Preis, Bildqualität ab 3,2, Freistellung, Verarbeitung

Kontra:
Gewicht, Bildqualität bei 2,8

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Lupo889

Über sich:

Mitglied seit:24.11.2011

Erfahrungsberichte:245

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 150 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet

Hallo zusammen!

Heute will ich euch meine Telezoomobjektiv von Sigma vorstellen. Es handelt sich um das Sigma EX 70-200 2.8 DG APO Macro HSM II für Nikon DSLR´s. Nachdem ich ja bereits das ganze Zubehör vorgestellt hatte kommt nun auch endlich das Objektiv dran. Hat etwas länger gedauert, da es auch deutlich mehr Arbeit erfordert als zum Beispiel die Bericht über die Gegenlichtblende (Streulichtblende) oder den Objektivdeckel. Also dann fangen wir mal an :)

Kaufanreiz

Um euch den Kaufanreiz für dieses Objektiv zu erklären muss ich nun etwas weiter ausholen, denn dafür gibt es eine kleine Vorgeschichte. Im Frühjahr des letzten Jahres hatte ich mir bei einem Testspiel auf Kunstrasen die Schulter ausgekugelt und dies musste anschließend operiert werden. Somit stand für mich fest, dass ich erstmal 8 Monate komplett ohne Fussball auskommen muss. Dadurch kam das Interesse zur Fotografie erst richtig aus mir heraus. Es war zwar vorher schon da, aber nicht so sehr ausgeprägt. Wie es der Zufall will hatte ich auch gleich einen Geburtstag mit dran und wünschte mir von meinen Eltern eine DSLR. Es war die Nikon D3100. Anschließend kam bei mir der Gedanken, dass ich doch meine Mitspieler fotografieren könnte, wenn ich schon selbst nicht mitwirken kann. Dadurch kam es dazu, dass ich mir das Sigma 70-200 2.8 gekauft habe. Ich fotografie allgemein sehr gerne Sport und bin auch bei den Jugendspielen meines Heimatvereines immer mit der Kamera dabei. Mittlerweile ist eine regionale Tageszeitung auch noch darauf aufmerksam geworden und so komme ich auch dort desöfteren mal zum Einsatz um meine Bilder zu machen. Wie immer würde ich mich auch über einen Kommentar freuen. Ich bin auch gerne bereit Kritik aufzunehem und gegenfalls zu verbessern. Nun kommen wir aber mal zum wichtigen Teil des Berichtes. Es geht los...

Hersteller

SIGMA (Deutschland) GmbH
Kameras, Objektive, Zubehör
Carl-Zeiss-Str. 10/2
63322 Rödermark

Telefonische Erreichbarkeit:
Montag - Freitag: 7:00 - 22:00 Uhr und
Samstag: 10:00 - 18:00 Uhr

Herstellerbeschreibung zum Objektiv

Die Performance des lichtstarken Telezooms wurde unter Beibehaltung der Naheinstellgrenze von nur 100cm optimiert. Es ermöglicht Maßstab 1:3,5 und bietet sich daher für vielfältige Einsatzgebiete an, wie z. Bsp. Landschaft, Portrait und Nahaufnahmen.

Der Einsatz von 2 SLD (speziell niedrige Dispersion) und 3 ELD (extra niedrige Dispersion) Glaselementen sorgt für die exzellente Korrektur der bekannten Abbildungsfehler über den gesamten Zoombereich. Dank der SML (Super Multi Layer) Vergütung werden Geisterbilder wirksam unterdrückt und brillante farbneutrale Bilder aufgezeichnet. Der HSM (Hyper Sonic Motor) ermöglicht die schnelle und geräuscharme Scharfeinstellung, in die jederzeit manuell eingegriffen werden kann. Das Objektiv verändert weder beim Zoomen noch beim Scharfstellen seine Baulänge und die Frontlinse rotiert nicht, was die Handhabung sehr angenehm gestaltet. Die abnehmbare Stativschelle (TS21) gehört zur Standardausrüstung. Durch die Kombination mit den Sigma APO Telekonvertern (optional) ergeben sich ein 98-280mm F4 oder ein 140-400mm F5,6 AF Telezoom.
Produktmerkmale

  • Tele-Zoomobjektiv
  • HSM (Hyper Sonic Motor)
  • Naheinstellgrenze
    Bilder
    • Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 200 mm - f/2.8 DG APO Macro HSM II - Nikon F Foto(1) - Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 20
    • Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 200 mm - f/2.8 DG APO Macro HSM II - Nikon F Foto(2) - Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 20
    • Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 200 mm - f/2.8 DG APO Macro HSM II - Nikon F Portraitaufnahme Spielerprofil beim Fussball
    • Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 200 mm - f/2.8 DG APO Macro HSM II - Nikon F Szene Testspiel vergangene Woche 2. Mannschaft
    Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 200 mm - f/2.8 DG APO Macro HSM II - Nikon F Foto(1) - Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 20
    Sigma EX - Telezoomobjektiv - 70 mm - 200 mm - f/2.8 DG APO Macro HSM II - Nikon F
    100 cm
  • vielfältige Einsatzgebiete möglich wie z.B. Landschaft, Portrait, Nahaufnahmen
  • Lieferumfang: Objektiv, Frontdeckel, Rückdeckel, Gegenlichtblende LH850-01 (zylinderförmig), Stativschelle (TS-21), Köcher

Kaufort und Preis
Ich habe das Sigma 70 - 200 2.8 HSM II über Amazon.de erworben. Der Preis lag damals bei 566 €. Mittlerweile kostet ein neues Objektiv 612 €. Es gibt aber auch bereits gebraucht für knapp 320 €. Hier muss sich jeder selbst im Klaren sein was er nimmt, aber auf ein neues Objektiv hat man auf jeden Fall drei Jahre Garantie, was bei einem gebrauchten nicht mehr zutreffen wird. Der Preis ist für so ein Objektiv denke ich in Ordnung und gerechtfertigt.

Design / Aussehen

Exklusive Qualität, griffiges Design, elegantes Finish – das sind die Features der Profi-Schiene. Das EX Symbol kennzeichnet die anspruchsvolle Objektivserie. Neben dem hohen Qualitätsstandard zeichnen sich diese Produkte durch exklusive Brennweitenbereiche und hohe Lichtstärken aus. Die exzellenten Leistungsmerkmale der SIGMA EX Objektive, das kompromisslose Design, die perfekte Handhabung und die ausgezeichnete Haltbarkeit erfüllen die Anforderungen der Fotografen auf höchstem Niveau. EX Objektive - die bessere Wahl. Es wirkt auf den ersten Blick sehr robust, was es mit Sicherheit auch ist, hat man es erst mal in der Hand. Am Objektiv befinden sich zwei verschiedene Einstellungmöglichkeiten. Einmal ist das der Zoom und zum anderen gibt es noch das "scharfstellen", welches aber auch automatisch ausgeführt werden kann. Auf den oberen Bereich findet man noch eine Skala und daneben ist nochmal der Produktname des Objektives zu finden. An der Unterseite befindet sich ein kleiner "Anbau", der zur Befestigung auf einem Stativ benutzt werden kann. Das Objektiv ist eigentlich komplett in Schwarz gehalten und dies war es auch schon was ich dazu sagen wollte. Ich habe außerdem noch ein Foto angehängt und ich denke das dürfte die letzten Fragen auch noch vertreiben.

Haptik/Handling

Ein sehr wichtiger Punkt bei einem Objektiv ist natürlich folgender: Wie liegt das Objektiv in der Hand? Hierz nun einige Sätze. Ich muss sagen, dass das Objektiv erstaunlich gut in der Hand liegt, was wohl auch an der enormen Größe des Sigma 70-200 2.8 liegt. Ein kleinere Frauenhand könnte allerdings etwas Probleme mit dem Objektiv bekommen, da es wahrscheinlich nicht ganz umfasst werden kann. Auch der Zoom ist für mich sehr gut zu erreichen und stellt mich vor keinerlei Probleme. Aber ich will auch die negativen Dinge nicht verschweigen, denn auch hier gibt es etwas zu bemängeln, was einem allerdings vor dem Kauf klar sein sollte. Das Objektiv ist wirklich ein ordentlicher Brocken und bringt knapp 1,5 kg auf die Waage. Dies klingt erstmal nicht viel. Ich spreche aber aus Erfahrung wenn ich sage, dass es nach einer Zeit schon etwas schwer wird es ständig mit herumzuschleppen. Aber wie gesagt hat man dies ja vor dem Kauf gewusst und außerdem kann man dem Ganzen mit einem Stativ etwas Abhilfe schaffen. Ein weiterer Tipp, welcher durchaus wichtig ist, will man die Kamera bzw. das Bajonett (Zwischenstück zwischen Kamera und Objektiv) etwas schützen. Beim Tragen des Objektives an der Kamera darauf achten, dass man das Objektiv trägt und nicht die Kamera. So kann man das Bajonett etwas schonen, denn es muss ja nicht unnötig kaputt werden. Sollte man das untere Stück des Objektives abnehmen und das Objektiv samt Kamera auf den Tisch stellen, so hängt die Kamera in der Luft, was das enorme Gewicht des Sigma 70 - 200 2.8 verdeutlichen soll. Aber ansonten kann ich eigentlich nichts kritisieren, da ich finde das es gut in der Hand liegt. Am Besten geht man aber mal zum Händler seines Vertrauens und nimmt es mal in die Hand, damit man einen Eindruck davon bekommt.

Verarbeitung des Objektives

Dieses Objektiv kommt bereits mit dem neuen Sigma EX Finish daher, d.h. keine Pseudo-Raue Oberfläche, welche Anthrazit schimmert und Dreck anzieht, sondern Schwarz, matt und glatt. Der Zoom-Ring geht für Nikon-user "falsch herum" und relativ schwergängig. Der AF-Ring (Autofokus - Ring) geht weich und gleichmäßig. Die Gegenlichtblende rastet sauber und fest ein, ist einigermaßen robust wackelt nicht. Insgesamt ist das Sigma ein sehr hochwertig anmutendes Produkt. Dies war es jetzt in der Kurzfassung, allerdings werde ich noch etwas genauer darauf eingehen. Die Oberfläche des Objektives ist schön geschmeidig und nicht wie bei Vorgängermodellen rau und unbequem. Es fühlt sich wirklich sehr hochwertig an und das ist es auch. Der Zoom-Ring, welcher näher am Nutzer ist, dreht sich anders herum als bei den Nikon Objektiven, was aber zugleich nicht heißen soll, dass er deswegen schlechter verarbeitet wurde. Er geht zwar etwas schwerfälliger, aber ich muss sagen, dass man sich mit der Zeit wirklich daran gewöhnt und damit umzugehen weiß. Der Autofokus - Ring, welcher sich eher am Ende des Objekives befindet, also vom Nutzer weg, lässt sich leicht drehen und geht gleichmäßig. Auch wenn Automatisches Fokussieren aktiv ist dreht dieser Ring leicht und gleichmäßig. Die Gegenlichtblende, von welcher ich auch schon berichtet hatte rastet leicht ein, sitzt fest und wackelt nicht. Zusammenfassend wirkt das Ganze wirklich sehr robust und auch hochwertig verarbeitet. Hier hat Sigma wirklich tolle Arbeit geleistet.

Der Autofokus des Sigma 70 - 200 2.8 HSM II

Kommen wir mal zu einem der wichtigsten Punkte bei einem Objektiv, welches für die Sportfotografie benutzt wird. Und zwar geht es um den Autofokus, denn wie wichtig dieser bei bewegten Motiven ist kann jeder bestätigen der schon mal versucht hat beim Sport Bilder zu machen. Aber beim Autofukus des Sigma gibt es absolut keine Problem. Hier bringt sich die neue Ultraschalltechnik des HSM (Hyper Sonic Motor) hervorragend mit ein. Diese Technologie bietet eine sehr schnelle, exakte und nahezu lautlose Art der automatischen Scharfstellung. Der Autofokus ist sehr leise, wirklich kaum zu hören und sitzt anschließend. Auch wird rasend schnell fokoussiert und dies fast ohne Fehler. Natürlich kommt es mal vor, dass falsch fokussiert wird, allerdings muss dies nicht immer am Objektiv liegen. Es könnte auch der Nutzer sein ;) Selbst bei der Verfolgung von Objekten oder Lebewesen dreht der Autofokus immer schön mit und das Bild ist scharf sobald man abdrückt. Bei etwas schwächerem Licht kann es schon mal vorkommen, dass man selbst manuel etwas nachhelfen müsste. Tu ich aber nicht, denn wie soll das Sportaufnahmen denn schon gehen? Richtig, es ist eigentlich unmöglich. Ingesamt gefällt mir aber der Autofokus am Sigma Telezoomobjektiv sehr gut und die HSM Ultraschalltechnik funktioniert einwandfrei.

Die Schärfe des Objektives

Ebenfalls ein äußerst wichtiger Punkt bei einem Objektiv ist natürlich das Thema "Schärfe der Bilder". Was bringt einem ein Bild, wenn es nicht richtig scharf ist? Richtig, nämlich nichts. HIer hat das Sigma für den geübten Fotografen schon ein paar Schwächen, die ich mal etwas genauer erläutern möchte. Bei den Brennweiten 70mm und 200mm tut man gut etwas abzublenden. D.h. man sollte nicht der Offenblende 2.8 fotografieren, sondern eher mit 3.2 oder 3.5. Die Blende ist die Öffnung in der das Licht gebündelt wird und diese ist bei 2.8 eben größer (mehr Licht) als z.B. bei 3.5. Aber bereits bei einer Brennweite von 80mm bis hin zu 190mm sind die Bilder auch mit Offenblende durchaus sehenswert. Sollten aber die Lichtverhältnisse einigermaßen mitspielen würde ich schon empfehlen immer auf 3.2 oder 3.5 abzublenden. Sollte es nicht möglich sein geht es aber auch mit 2.8, wobei ich die Extremeinstellung meist vermeide. Die Bilder werden bei einer Blende von 2.8 und einer Brennweite von 200 mm schon etwas weicher. Allerdings ist das immer noch meckern auf sehr hohem Niveau wie ich finde. Ein Vergleich mit dem fast viermal so teuren Nikon ist sinnlos und wäre auch nicht fair. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Bilder schon sehr gut werden. Zu Empfehlen ist es bei entsprechenden Lichtverhältnissen auf 3.2 oder 3.5 abzublenden um noch mehr Schärfe heraus zu holen. Denn in diesen Bereich ist das Sigma schon stark und die Bilder werden hervorragend.

Freistellung

Freistellung bedeutet: Der Hintergrund des zu fotografierenden Objektives oder Lebenwesens wird unscharf. Hier will ich nun etwas genauer darauf eingehen, wie gut das mit diesem Objektiv möglich ist. Ich bin ehrlich begeistert von der Fähigkeit des Sigmas was die Freistellung betrifft. Portraits wirken dadurch noch besser und sind wirklich hervorragend. Dies kommt den Profiansprüchen schon sehr nahe. Ist eine Freistellung denn wichtig? Naja das kommt immer darauf, aber ich würde diese Frage definitiv mit einem "ja" beantworten. Der Hauptgrund warum freigestellt wird, ist ja der, dass die eigentliche Szene, die fotographiert werden soll im Vordergrund steht und der Hintergrund den Betrachter nicht davon ablenkt. Deswegen finde ich es schon sehr wichtig, dass das Sigma eine gute Freistellung bietet. Und dies tut es auf jeden Fall. Ich habe auch ein "Portraitfoto" mit angehänt. Dadurch kann man sich das Ganze noch etwas besser vorstellen. Die Bilder wirken dadurch viel hochwertiger und wie ich bereits erwähnt habe liegt der Hauptgrund für mich darin, dass der Betrachter des Fotos nicht von der hauptsächlichen Szene abgelenkt wird. Dies kann nämlich durch einen scharfen Hintergrund durchaus mal passieren.

Für was ist dieses Objektiv geeignet?

Der Hersteller schreibt, dass es für Portraits, Nahaufnahmen, Sport und Landschaften geeignet ist. Drei von diesen Punkten würde ich als sehr treffend bezeichnen. Wie der Hersteller allerdings darauf kommt, mit einem 70 - 200 Objektiv Landschaften zu fotografieren erschließt sich mir nicht ganz, denn ich war immer der Meinung das man für Landschaften eine geringe Brennweite braucht, d.h. das viel von der Umgebung auf dem Foto ist. Je höher die Brennweite ist, desto weniger ist in der Breite auf dem Bild zu sehen. Wenn man nun bedenkt das es Brennweiten von 8 mm gibt, welches als Fisheye bezeichnet wird, würde ich sagen das es nicht für Landschafsaufnahmen geeignet ist. Geeignet ist es aber definitiv für Portraitsbilder, die man selbst machen möchte. Ich habe auch ein Bild angehängt um das Ganze etwas zu verdeutlichen. Auch für die Sportfotografie ist dieses Objektiv auf jeden Fall geeignet. Nahaufnahmen sind damit sowieso sehr gut zu machen, da es wie ich oben beschrieben habe sehr schön freistellt. Allerdings muss man hier bedenken, dass es ein Naheinstellgrenze von 100 cm gibt. Dies bedeutet für den Nutzer, dass er mindestens einen Meter vom zu fotografierenden Objekt entfernt sein muss. Aufgrund des Zooms ist aber auch das kein Problem. Für mich nicht geeignet ist es für Landschaftsaufnahmen.

Meine Meinung / Mein Fazit

Ich habe das Sigma 70-200 HSM II erworben, um den Brennweitenbereich ab 70mm an meiner D3100 zu erschließen. Bei den Motiven wollte ich mich zunächst nicht einschränken:Fußball (auch mal drinnen), Tierparkbilder und die Möglichkeit, Portraits im hohen Telebereich zu machen (Freistellung). Da ich privat als Hobby fotografiere, ist bei dieser Preisliga so ziemlich die Schmerzgrenze erreicht für ein Objektiv. Oft wird dem Sigma eine Schwäche bei der Offenblendleistung attestiert. Und es stimmt zum Teil: In den Brennweitenextremen (bei 70mm und bei 200mm) tut man gut daran etwas abzublenden, aber: Bereits bei 80mm und analog dazu bei ca. 185mm ist die Offenblende schon zu gebrauchen. d.h. wenn man einen Schritt vor oder zurück machen kann, kann man (zumindest ich an meinem Exemplar) einiges an Schärfe rausholen, wenn man nicht ganz ans Brennweitenextrem geht. Ich bin vorsorglich (wenn möglich) meist bei rund f3,2-3,5 unterwegs und vermeide die Extremstellung. So oder so ist das Meckern auf sehr sehr hohem Niveau. Zumal sehr gern der Vergleich mit dem viermal teureren Nikkor angestrengt wird. Das Objektiv wiegt außerdem über 1 Kilo und ist somit schon etwas schwer sollte man es über längere Zeit halten müssen :) Ich kann das Objektiv sehr empfehlen! Wie bereits erwähnt nutze ich es für die Sportfotographie. Ich habe auch Bilder mit hochgeladen, die ich damit erzielt habe. Der Freistellungsbereich des Objektives ist schon der Wahnsinn, einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass das Objektiv bei Blende 2.8 schon etwas weich ist. Allerdings kein Problem, einfach auf 3.2 oder 3.5 abblenden und es passt hervorragend. Also für mich ein Top-Objektiv mit einer Lichtstärke von 2.8 für "nur" knapp 550 €. Natürlich werden die Bilder mit einem Nikkor 70-200 2.8 VR II noch besser, allerdings muss man für dieses Objektiv mit knapp 1900 € rechnen. Um mir diesen Wunsch erfüllen zu können, werde ich wohl noch einige Berichte hier bei Ciao verfassen müssen :)


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!

Gruß Thomas
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
FramusDiablo

FramusDiablo

29.06.2012 06:42

Wow, ein ordentlicher Brummer ;=)

Ascot1975

Ascot1975

25.05.2012 07:13

Bh verdient

PassionierterGourmet

PassionierterGourmet

22.05.2012 14:10

BH und LG, Ralf

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