Digitalfotos konnten qualitativ nicht mit den auf Film aufgezeichneten Fotos konkurrieren-bis heute. Erst die SIGMA SD9 Digital SLR Kamera erreicht diesen großartigen Durchbruch.... mehr
höchste Transparenz. Das Set beinhaltet 6 x KRIMATEC Displayschutzfolien UltraClear gegen Kratzer und Verschmutzungen für Top Displayschutz. Sonderaktion 3 für 2: Beim Kauf von 2 Displayschutzfolien Sets des gleichen Modells erhalten Sie automatisch zur Lieferung ein drittes Set gratis dazu! Eigenschaften der Displayschutzfolie:nur 0,05 mm dünn 100% pass- und konturgenauer Zuschnitt kratzbeständig und schmutzabweisend Markendisplayschutz bei höchster Transparenz und Oberflächengüte verbesserte Handschrifterkennung bei Touchscreen Displays keine Minderung der Displayqualität - ideal für hochauflösende Displays einfache und blasenfreie Montage ohne Einsatz von Flüssigkeiten extreme Formstabilität - verrutschen nicht möglich sehr hohe und lang anhaltende Klebekraft mit optimaler Randhaftung jederzeit rückstandsfrei entfernbar Lieferumfang:KRIMATEC Displayschutzfolien UltraClear (6 Stück) leicht verständliche Montageanleitung Rechnung mit ausgewiesener MwSt. Vorteile:erhöht den Wiederverkaufswert ihres Gerätes Lieferzeit 1-2 Werktage (Deutschland) Lieferzeit 1-3 Werktage (Europa) niedrige Versandkosten 30-tägiges Widerrufsrecht
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Erfahrungsbericht von Inline-Igel über Sigma SD 9 29.09.2004
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Ausstattung
gut
Bildqualität
sehr gut
Akkulaufzeit
ok
Bedienung
ausgezeichnet
Pro:
Gute Auflösung
Kontra:
Rauschen bei ISO 400, Stromversorgung nicht zeitgemäß, manueller Weißabgleich problematisch
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Seit ca. 2 Wochen wird die Sigma SD9 zusammen mit einem Objektiv 18 - 50 mm für weniger als 700,- Euro angeboten. Ein Schnäppchen oder Abverkauf einer untauglicher Digitalkamera?
Lieferumfang / technische Daten ========================= Ich habe die Kamera bei Foto-Koch für 699,- Euro bestellt, jedoch auch einen anderen Händler gesehen, der sie für 649,- Euro anbietet. Auf der Homepage von Sigma wird als Preis für das Gehäuse allein übrigens immer noch 1749,- Euro angegeben. Die Kamera kommt in einem großen rot bedruckten Karton, das Verpackungsmaterial ist aus geformter Pappe, verzichtet also auf Styropor. In dem Karton befinden sich: - Kameragehäuse - Umhängeriemen - Okularabdeckung - Augenmuschel - LCD-Monitorabdeckung - Objektiv F=3.5-5.6 / 18 - 50 mm DC - Netzteil - 4 Mignon-Batterien - 2 Lithium-Batterien CR 123A - USB-Kabel - Firewirekabel - Videokabel (zum Anschluß an TV-Gerät) - CD (Treiber und Programm für Win 98SE/Me/NT/2000/XP und Mac OS 9.2.1 oder Mac OsX 10.1.3)
Die technischen Daten findet ihr unter http://www.sigma-foto.de/, daher werde ich hier keine lange Liste posten, sondern im Text auf einzelne Punkte eingehen, die mir erwähnenswert erscheinen.
Der Foveon-Chip ============= In allen anderen Digitalkameras sind die Elemente für die Grundfarben Rot-Grün-Blau wabenförmig nebeneinander angeordnet (Bayer-Chip). Die Sensoren liefern Helligkeitsinformation, die die Elektronik in Farbbilder umrechnet. Daher ist die Farbauflösung geringer als die Helligkeitsauflösung. Aber keine Panik: das menschliche Auge kann Farben nicht so gut auseinander halten wie Helligkeitsunterschiede. Schon beim PAL-Farbfernsehen werden daher die Farbinformationen mit geringerer Auflösung übertragen, jedes digitale Format macht es ähnlich.
Der Foveon-Chip hat nun drei getrennte Sensorschichten hintereinander angeordnet, die - wie beim einem Kleinbildfilm - auf jeweils eine Farbe ansprechen. Damit soll eine bessere Auflösung erreicht und Moirestörungen vermieden werden. Und so werden in der Werbung aus 3 Schichten mit 3,43 MegaPixel dann 10,29 Millionen Pixel gemacht. Eine Rechnung, die aber so wohl nicht stimmt. Ich habe auf einer englischen Seite im Internet einen Bericht gefunden, in dem die Herstellerfirma damit zitiert wird, dass der Foveon-Chip faktisch einem Bayer-Chip mit 7 bis 8 MegaPixeln entspricht.
Der erste Eindruck ============== Das Gehäuse der Sigma SD 9 bringt es auf 805 g ohne Batterien und Objektiv, mir fällt es nicht so sehr auf, vermutlich weil meine alte (analoge) Spiegelreflexkamera auch nicht viel leichter ist. Allerdings fällt mir negativ auf, dass der Griff sehr dick ist. Ich kann ihn zwar noch mit der rechten Hand umschließen, aber besonders angenehm ist die Kamera mit einer Hand nicht zu halten. Besonders im Sommer mit verschwitzten Händen wird das wohl ein Problem werden.
Der Sucher zeigt neben dem eigentlichen Bild noch einen breiten, dunkleren Rand. Damit soll man erkennen können, wenn sich ein bewegliches Motiv in den Bildbereich bewegt. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase komme ich damit gut zurecht.
Das Display auf der Rückseite ist nur nach einer Aufnahme aktiv, ansonsten ist es abgeschaltet. Über die Taste VIEW kann man jederzeit die letzte Aufnahme sehen und mit den Cursortasten zum letzten bzw. nächsten Bild springen. Die Taste INFO liefert zu dem Bild dann die Informationen über Belichtungszeit, Blende usw. und zeigt auch das Histogramm an. Wenn ein Bild nichts geworden ist, kann ich über die DEL-Taste es nach Rückfrage sofort wieder löschen. Das ist alles sehr intuitiv und auch ohne Anleitung sofort zu begreifen. Eine durchsichtige Schutzabdeckung soll die Displayoberfläche for Beschädigung schützen. Leider sind dann auch die Taste MENÜ, VIEW und INFO verdeckt.
Das Display ist für die Menüeinstellungen gut geeignet, die Bilder sind bei der Vorschau aber zu "bunt", soll heißen: die Sättigung ist zu hoch und es gibt auch Farbverschiebungen. Pink wird zu einem leuchtenden Rot und Gelb tendiert zu Orange.
Stromversorgung ============ An der Gehäuseseite befindet sich die Öffnung für die "digitale Stromversorgung", soll heißen: die 4 Mignonzellen oder wahlweise zwei Lithiumbattereien CR-V3 versorgen den digitalen Teil der Kamera. Nach dem Entriegeln zieht man einen Schlitten heraus und legt die Batterien/Akkus ein. Etwas verwirrend ist, dass bei zwei Mignonzellen die Kontaktfeder wie üblich am Minuspol sitzt, bei den anderen beiden am Pluspol. Aber das ist korrekt so.
Die Kapazität heutiger NiMH-Akkus ist mit 2300 mAh gegenüber 3000 mAh der Lithumbatterien CR-V3 nicht viel geringer. Allerdings ist die Kamera wählerisch. Der erste Akkussatz wurde als leer abgelehnt, obwohl er in einem Blitzgerät problemlos funktioniert hat und ich die Akkus auch noch frisch aufgeladen hatte. Nach mehrfachem Austausch konnte ich eine Zelle identifizieren, die anscheinend eine leichte Macke hat. Wie gesagt: alle vier Zellen zusammen haben im Blitzgerät problemlos funktioniert!
Ein nagelneuer Satz Akkus 2300 mAh, vom computergesteuerten Ladegerät entladen und dann aufgeladen, hat gerade mal 3 Stunden gehalten. In dieser Zeit war die Kamera überwiegend eingeschaltet, fotografiert habe ich aber ohne Autofocus. 100 Bilder habe ich gemacht, davon 8 Aufnahmen und weitere 20, die schon auf der Speicherkarte waren, wieder gelöscht. Zusätzlich einem Interessenten die Fotos auf dem Display vorgeführt. Für einen Fototag benötigt man also 2 bis 3 Akkusätze. Das ist auch der Grund, warum ich keine CR-V3-Batterien benutzen würde.Bei einem Preis von ca. 14 Euro je Exemplar wäre das ein teurer Spaß!
Die Sigma SD9 benötigt zusätzlich noch zwei Lithium Batterien CR123A für den analogen Kamerateil, die von unten in den Kameragriff kommen. Diese halten glücklicherweise länger. Nach 2 Fototagen sind sie immer noch voll, wie lange sie tatsächlich halten, kann ich derzeit noch nicht sagen. Bei der billigsten Einkaufsquelle kosten die mich 2,50 Euro je Stück, in normalen Märkten bezahlt man zwischen 7,50 und 9,99 Euro. Das ist für mich auch ein Kritkpunkt an der SD 9, dass sie zwei Stromquellen benötigt. Eine Lithium-Knopfzelle zum Speichern von Datum/Uhrzeit u.a. wäre ja ok gewesen.
Zu guter Letzt kann man die Kamera auch mit dem beigefügten Netzteil versorgen. Dürfte ein Schaltnetzteil sein, da es klein und leicht ist, trotzdem 6V mit 1,7 A liefern kann. Und damit geht es ja auch mit einer Spannungsquelle, also warum nicht genauso im Batteriebetrieb???
Bedienung ======== Über die Taste MENÜ bekommt man auf dem Display (fast) alle Einstellmögkeiten zu sehen und navigiert mit den Cursortasten (als Rad angeordnet) hindurch. Das geht sehr rasch. Auf der Kamera befindet sich links der Einschalter: ein Drehschalter, mit dem ich Einzelaufnahme, Serienaufnahmen, Selbstauslöser und Spiegelvorauslösung einstelle. Rechts neben dem Sucher ist ein dünner Drehhebel, mit dem ich zwischen Programmautomatik, Zeit- und Blendenvorwahl und manueller Einstellung wähle. Darüber der Drehknopf kann die Verschlußzeit einstellen, wobei man auf das kleine LCD-Display daneben sehen muss, welche Zeit eingestellt wird.
Auch unter dem Auslöser befindet sich ein Drehrädchen. Damit stellt man z.B. in manueller Einstellung die Blende ein, der Wert ist wiederum im LCD-Display abzulesen. Zum Ändern der Filmempfindlichkeit drückt man die ISO-Taste und dreht ebenfalls das Drehrädchen unter dem Auslöser. Man muss sich dazu also nicht durch das Menü hangeln.
Die Speicherkarte wird seitlich in den Kamergriff gesteckt. Ein kleiner Schiebeschalter an der Rückseite öffnet die Klappe, eine Taste neben der Karte schiebt sie so weit heraus, dass man sie greifen kann bzw. können sollte. Eine Karte des Herstellers Lexar war nur sehr mühsam herauszubekommen, da sie sehr fest saß. Mit der Karte eines anderen Herstellers hatte ich keine Probleme.
Alles in allem empfinde ich die Bedienung als gelungen.
Geschwindigkeit ============ Direkt nach dem Einschalten ist die Kamera sofort betriebsbereit. Also kein langes Warten wie bei meiner alten Digicam von Aldi. Die Auslöseverzögerung gibt Sigma auf der Homepage nicht an, ich habe auch keinen Testbericht zum Nachlesen. Daher habe ich mal selbst gemessen: ca. 0,15 sec (Autofocus natürlich deaktiviert). Wieder ein Vorteil gegenüber meiner Aldi Digicam, mit der Sigma SD 9 gelingen endlich Schnappschüsse!
Die SD 9 speichert ihre Aufnahme zunächst in einem internen Speicher und schreibt sie dann auf die Speicherkarte von Typ CF-I oder CF-II. Während diese Kopiervorganges ist die Kamera weiterhin aufnahmebereit. Ich kann also 6 Bilder in Serie machen (in der höchsten Auflösung), ohne dass mich der Speichervorgang behindert.
Die Kamera hat die aktuelle Firmware 2.04.1842, lt. Auskunft auf der Lexar-Homepage soll sie für das "Write Acceleration"-Verfahren geeignet sein, mit der die Daten schneller auf die Speicherkarte geschrieben werden können. Ich habe eine Aufnahmeserie gemacht (Stilleben mit manueller Einstellung, damit die Bildgrößen identisch sind) und das sowohl mit einer 40x Karte von Lexar und einer Standardkarte von ExtreMemory. Die Zeit von ersten Auslösen bis zum Verlöschen der Speicher-LED habe ich gemessen: sie ist bei beiden Karten gleich. Daher sollten Besitzer einer SD 9 ihr Geld nicht für teure HighSpeed-Speicherkarten verschwenden!
Und wenn wir beim Thema Geschwindigkeit sind: Man kann die Daten aus der Kamera mit der beigefügten Software auf den PC überspielen. Von der USB-Übertragung sollte man aber die Finger lassen: es ist USB 1.1 Lowspeed, also für die Größe der Bilddateien viel zu langsam. Dann doch lieber Karte herausnehmen und einen Kartenadapter verwenden.
Aber die Sigma SD 9 hat ja auch einen Firewire-Anschluss und der ist bekanntlich sehr schnell. Und ich habe sogar eine Firewire-Karte in meinem PC. Also die Kamera darüber angeschlossen. Windows 2000 meldet, dass es einen Treiber braucht und schlägt auch gleich das Verzeichnis vor, in dem ich die Sigma-Software installiert habe. Nach Bestätigung sucht es noch einen zweiten Treiber, diesmal in falschen Verzeichnis. Blöd, dass sich Win 2000 das nicht merkt: schließe ich die Kamera zu einem späteren Zeitpunkt erneut an, fängt dieses Spiel von vorne an. Ich habe dann Bilddaten von der Kamerasoftware ohne Konvertierung auf die Festplatte speichern lassen und dabei eine erbärmliche Geschwindigkeit von ca. 1,6 MB/sec erreicht. Also weit von dem entfernt, was Firewire können soll. Wobei die Lexar-Karte in diesem Fall ganz leichte Geschwindigkeitsvorteile hatte (kleiner 10%).
Speicherbedarf ============ Die SD 9 kennt die Bildgrößen - 2.268 x 1.512 Pixel ("High") - 1.512 x 1.008 Pixel ("Medium") und - 1.134 x 756 Pixel ("Low"). Damit sind ihre Bilder etwas kleiner als bei anderen 6MB-Kameras üblich (3000x2000 Pixel).
Welche Auflösung man eingestellt hat, sieht man im kleinen LCD-Display auf der Gehäuseoberseite. Ich habe nur in der High-Auflösung fotografiert. Die Bilder hatten eine Größe zwischen 4,5 MB und kanpp 10 MB. Eine Speicherkarte mit 1 GB faßt ca. 150 Aufnahmen, ist von der Größe her also kein Luxus.
Die SD 9 kennt nur ihr eigenes RAW-Format, das mit 36 bit Farbtiefe arbeitet. Deshalb muss man die Aufnahmen nach dem Übertragen auf den PC zunächst umwandeln. Auf die Software dazu geh ich weiter unten ein.
Ach ja: die Sigma SD 9 merkt sich (auf Wunsch) die Numemr der letzten Aufnahme. Wenn ich also eine neue Karte einlege oder die Bilder auf der benutzten Karte löschen, fangen die Dateibezeichnungen nicht wieder bei IMG00001 an, sondern zählen weiter hoch. Ich kann daher die Bilder in einem gemeinsamen Verzeichnis speichern, da es keine doppelten Namen gibt.
Blitzaufnahmen ============ Um nur soviel Blitzenergie abzufordern, wie zum Ausleuchten des Motives erforderlich ist, wird der Blitz von der Kamera nicht nur ausgelöst, sondern auch wieder abgeschaltet. TTL-Messung nennt man das und das gab es schon vor zehn Jahren. Die Firma Metz (und andere Firmen) hatte auch Blitzgeräte, die das beherrschen und über sog. SCA300-Adapter an verschiedene Kameras anschließbar waren.
Heutzutage kochen die Hersteller von digitalen Spiegelreflexkameras jeder sein eigenes Süppchen. Bei einem heißt es P-TTL (Pentax), dann E-TTL(Canon), schließlich D-TTL(Nikkon) und ADI (Minolta). Metz stellt zwar Adapter für diese Kameras her, aber nicht für das S-TTL von Sigma. Ob der Marktanteil zu gering ist oder Sigma das verboten hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Auf jeden Fall ist man als Besitzer einer Sigma auf deren Blitzgeräte angewiesen, wenn man TTL nutzen will.
Aber es geht auch anders: ch habe meinen alten Blitz auf Blende 5,6 eingestellt und die Sigma SD 9 auf 1/180 sec und ebenfalls F 5,6. Dabei gelangen mir gute Aufnahmen. Auf einer englischen Internetseite hat ein Autor die Meinung vertreten, dass 1/180 sec als Blitzsynchronzeit zu lang seien. Sorry, aber das ist natürlich Blödsinn. Der Elektronenblitz ist mit ca. 1/1000 sec erheblich kürzer und wenn das Umgebungslicht so gut ist, dass ich mit 1/180 sec fotografieren könnte, dann brauche ich ja kein Blitz. Es dürfte nur wenige Fälle bei z.B. Sportaufnahmen geben, wo ich auf eine kürzere Verschlußzeit angewiesen bin.
Auf jeden Fall sollte man dann (mit einem alten Blitz und Blendeneinstellung) den Weißabgleich auf "Blitz" umschalten. da die Kamera von dem Blitzgerät ja nichts weiß und in der Stellung "Auto" auf das Kunstlicht eines Raumes einstellt. Die Aufnahme hätte dann einen Blaustich.
Weißabgleich ========== Wenn ich schon bei diesem Thema bin: Die Einstellmöglichkeiten der SD 9 gehen über die meiner Aldi Digicam hinaus: Tageslicht, bewölkt, Schatten, Glühlampen, Leuchtstoffröhren, Blitz und manuell. Für den manuellen Abgleich richtet man die Kamera auf eine weiße Fläche und löst sie über die OK-Taste aus. Das geht jedoch nur bei relativ viel Licht: z.B. 1/120 sec mit Blende 5.6 reicht dafür aus. Bei schlechten Lichtverhältnisse (1/30 sec) bekommt man jedoch die Fehlermeldung "Weißabgleich fehglgeschlagen". Genau da wäre so ein Weißabgleich aber wünschenswert. In einem Raum mit 230V-Halogenlampen wurden Bilder extrem rotstichig, egal ob Einstellung "Auto" oder "Glühlampen", ein manueller Weißabgleich war nicht möglich.
Objektive ======= Sigma stellt für alle namhaften Hersteller Objektive her. Umgekehrt gibt es aber keine Objektive mit dem Sigma-Bajonett von anderen Herstellern. Das muss aber keine Einschränkung darstellen, das die Objektivpalette von Sigma sehr umfangreich ist und preislich nicht höher als bei anderen Herstellern liegt. Das mitgelieferte Objektiv kostet einzeln ca. 100 Euro, ist nicht besonders lichtstark, bei guten Kontrasten brauchbar schnell beim Focussieren. Durch einen kleinen Hebel kann man den Autofocus abschalten. Auf manchen Fotos habe ich Abdunklungen in den Ecken, möglicherweise mit einer Brennweite von 18 mm fotografiert, das Objektiv vignetiert also leicht.
Die Sigma SD 9 hat einen Verlängerungsfaktor von 1,7 (wird inzwischen vielfach als "Crop-Faktor" bezeichnet), d.h. aus den 18 - 50 mm werden im Vergleich zu einer Kleinbildkamera 30 - 85 mm. Ich hätte lieber ein anderes Objektiv mit 18-125 mm genommen, das war aber nicht möglich. Der Zusatz "DC" im Namen soll darauf hinweisen, dass das Objektiv speziell für Digitalkameras gebaut ist und beim Anschluß an eine normale Spiegelreflex größere Abschattungen zu erwarten sind.
Aufnahmequalität ============= Bei guten Lichtverhältnissen produziert die Sigma SD 9 Bilder von hoher Auflösung. Allerdings von der Belichtung knapp, manchmal etwas dunkel. Die längste Belichtungszeit bei ISO 100 beträgt 30 sec, bei ISO 200 und ISO 400 nur 1 sec.
Ich habe eine Fotoserie von einem Stilleben gemacht und dabei das Licht immer weiter gedimmt, damit die Belichtungszeit länger wird. Ergebnis: ISO 400 ist bis ca. 1/45 sec brauchbar, bei längeren Zeiten wird das Rauschen deutlich sichtbar. Zunächst in blauen und roten Farbflächen, dann überall. Gleichzeitig bilden sich an kontrastreichen Übergängen Farbsäume. Dasselbe bei ISO 200, aber nicht so ausgeprägt. Bei ISO 100 Einstellung sind Aufnahmen bis zu 1/2 sec in Ordnung, bei 2 sec ist auch hier das Rauschen zu hoch, die Oberfläche eines Porzellangefäßes ist als solche nicht mehr zu erkennen.
Erstaunlicherweise ist die Auflösung trotzdem sehr gut: Obwohl in weißen Flächen Rauschen zu sehen ist (ISO 400, 1/45 sec), sind am Kopf einer Person die einzelnen Haare deutlich zu erkennen. Die Kopfhaut dagegen sieht schon so aus, als ob rote Streifen darin wären. Ähnlich beim Hemd, dass grün mit blauen Streifen zu sein scheint anstatt korrekt einfarbig.
Software ======= Wie schon erwähnt speichert die SD 9 nur im eigenen RAW-Format. Zum Konvertieren benötigt man die beigefügte Software "Sigma Software Pro 2.1". Am einfachsten ist der Batchbetrieb, bei dem man alle Bilder auf der Speicherkarte entweder als JPEG oder TIFF speichert. Man kann dabei wählen: gleiche Größe, halbe Größe oder doppelte Größe. Die doppelte Größe liefert sehr gute Resultate. Gegenüber einer Datei in normaler Größe, die man auf 200 % zoomt, fallen die sauberen Kantenübergänge mit weniger Artefakten auf.
Bei JPEG gibt es einen Schieberegler für die Qualität, der von 1 bis 12 geht. "12" liefert Dateien, die kaum komprimiert sind, "1" ist grottenschlecht.
Interesant ist die Möglichkeit, die Daten nachzubearbeiten. Zunächst sieht man die Bilder als Thumbnail-Übersicht. Durch Anklicken öffnet sich ein zweites Fenster. Zunächst enttäuscht die Darstellung als verschwommen. Aber am oberen Rand pulsieren blaue Punkte. Erst wenn die Bilddaten fertig geladen sind, ändert sich schlagartig die Darstellung: einwandfrei scharf (sofern der Fotograf keinen Fehler gemacht hat) und auch geänderte Farben.
Über den Button "Anpassungs-Regler" öffnet sich eine Bedien-Konsole. Am interessantestes ist der Schieberegler "X3 Fill Light". Damit kann man in weiten Grenzen die Helligkeit beeinflussen. Konkret wird wohl das Histogramm verändert und alles in Richtung größere Helligkeit verschoben. Auf diese Weise kann man Aufnahmen sehr gut bearbeiten.
Fazit ==== Wie soll man die Sigma SD 9 nun in der Zusammenfassung beurteilen? Gegenüber einer billigen Digicam bietet sie dem Besitzer die Geschwindigkeit, die er von einer analogen Spiegelreflex gewohnt war. Im Grunde ist sie wie eine herkömliche Spiegelreflexkamera, in die ich einen ISO 100 Film eingelegt habe. Solange das Licht ausreicht oder mit einem Blitzgerät macht sie gute Aufnahmen. Nachtaufnahmen von einem Stativ aus kann man allerdings vergessen. Nur: bei einer herkömlichen Spiegelreflex kann ich auch einen ISO 1600-Film einlegen. Und von einer digitalen Spiegelreflex erwarte ich heutzutage als ambitionierter Fotograf entsprechende Qualitäten. Die Konkurenzfirmen (z.B. Pentax *istD) zeigen, dass dies auch machbar ist.
Mit der Sigma SD 9 sitzt man quasi zwischen den Stühlen. Bei einem Preis von 700,- Euro findet man für Gelegenheitsfotos problemlos Kompaktkameras mit schneller Bereitschaft und geringer Auslöseverzögerung. Zudem sind diese kleiner, leichter und haben manchmal einen großen Zoombereich, der Wechselobjektive überflüssig macht. Der ambitionierte Fotograf findet - für einen Preis zwischen 1000 und 2000 Euro - digitale Spiegelreflexkameras, die erheblich mehr Möglichkeiten bieten und die SD 9 in Sachen Rauscharmut weit hinter sich lassen.
Daher würde ich derzeit abwarten empfehlen, was die Konkurenz auf der diesjährigen Photokina vorstellt oder ob vom Nachfolgemodell Sigma SD 10 der Preis demnächst auch nachgibt.
Pro: sehr gute Bildqualität bis DIN A4-Abzüge Kontra: zu schwer, noch nicht die Auflösung eines Kleinbildfilmes
Als Fotograf, der bisher mit Kleinbild- und Mittelformatfilmen arbeitete und mit der exzellenten digitalen Olympus 100 RS in die Welt der digitalen Fotografie schnupperte, spielte ich mit dem Gedanken, mit einer nun erschwinglich gewordenen Digitalkamera ...
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Pro: sehr gute Bildqualität und Verarbeitung, einzigartige Bildsensortechnik Kontra: sehr schwer, schlechter AF, zu teuer und dafür geringer Funktionsumfang
Auszug Bericht zur Sigma SD) Fotomagazin:
Sehr geehrte Damen und Herren,
zuerst möchte ich mich bei Ihnen für die Möglichkeit bedanken die Sigma SD 9 kennen zu lernen.
Für mich die erste Gelegenheit eine Digitale Spiegelreflexkamera zu testen. Bi ...
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Pro: Top Bilqualität Kontra: kein eingebauter Blitz
...Zu meinen Canon-Gehäusen hatte ich immer schon diverse SIGMA-Objektive im Einsatz. Diese sind häufig preiswerter als die Original-Objektive des Herstellers. Vor allem aber die Verarbeitung und die optische Qualität liessen mich immer wieder zu Sigma greif ...
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Pro: Gute Verarbeitung, Bildqualität, Bedienung Kontra: Mangelnde Kompatibilität zu anderen Objektiven, Preis
...Heute will ich einmal über die Kamera Sigma SD 9 berichten. Ich habe die Kamera vor ca. 1 Jahr gekauft, und muss sagen das ich sehr zufrieden damit bin. Ich habe die Sigma zusammen als Set gekauft. Dieses beeinhaltet das 24-70/3,5 - 5,6 HF Objektiv von Si ...
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...Leser(in)
gr0ß und Klein Die SD 9 von Sigma glänzt mit einer Welt
Das brand neue Modell Sd9 von Sigma die bewährte
im Frühjahr 2002 aber die E-20P von Olympus ähnelt sich eigentlich nur im Markt-Einstandsprei ...
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Pro: Günstiges Preis-Leistungsverhältnis,Lichtstärke Kontra: Fokussierungsebene nicht immer zuverlässig
...-Köcher.
Die Verarbeitungsqualität ist sehr soliede,den Anschlag für die Entferungseinstellung höhrt man,kann aber über die Anschlagpunkte hinaus weiterdrehen.
Die Fokussierung von Unendlich bis Nahgrenze liegt im Millisekundenbereich.Bei problematischem Objekt z.B. weiße Raufasertapete fährt der AF schon 2-3mal hin und her und wenn dann der Fokussierungspiep nicht kommt,muß man den Auslöser nochmal loslassen.Beim 2. Versuch hat es bei mir immer geklappt.
Meine Kamera ,die Sigma SD9 ,hat einen Crop-Faktor von 1,7 und da kann ich keine Randabschattung feststellen.Das Objektiv soll für Crob bis 1,5 geeignet sein und weniger also 1,0 haben soweit mir bekannt ist nur die Vollformatkameras.
Da ich häufiger in Innenräumen fotografiere und Blitzaufhellung nicht mag,war ich auf der Suche nach einem lichtstarken Standardobjektiv.Ich habe das Objektiv bei Ebay ersteigert.Da muß...
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Pro: Menü übersichtlich, gut zu bedienen, Bildqualität Kontra: Kein eingebauter Blitz, nur RAW Format,schwer
...Nach langer Mitgliedschaft möchte ich nun endlich auch mal einen Bericht schreiben und dann gleich einen über so ein Teil :)
OK, dann los aber bitte seid gnädig mit mir.
Als Besitzer zweier Sigma Kameras (Analoge Spiegelreflex Typ SA 30) und einer digitalen Kompaktkamera (Olympus C750UZ), war ich seit längerem am überlegen mir eine digitale Spiegelreflex (im folgenden DSLR genannt) zu zulegen. Was liegt da näher nach einer Kamera zu suchen an welche auch meine Objektive passen.
Da bleibt für einen Sigma Besitzer nicht viel Auswahl, nämlich nur die SD9 oder SD10. Die SD9 wird nicht mehr hergestellt und man bekomt sie aber schon zu vernünftigen Preisen als Restposten angeboten.
Nachdem ich dann auf der Sigma Homepage, hier bei Ciao und im Internet allgemein etwas schlau gemacht habe fiel meine Wahl dann aber doch auf die Sigma SD10...
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...scharf gestellt ist. Normalerweise fokussiere ich aber ohnehin manuell.
Die Kamera bietet diverse Einstellmöglichkeiten für die Farbtemperatur. Der manuelle Weißabgleich funktioniert einwandfrei, einfach auf eine weiße Fläche richten und im Programmmodus auslösen (bei der Sigma SD 9 hatte ich bei schwachem Licht damit Probleme).
Bei Langzeitaufnahmen wird ein zusätzlich Schwarzbild erstellt und subtrahiert, um Hotpixel zu eliminieren.
Blitzlicht
Die *istDs hat einen eingebauten Blitz. Je nach Menüeinstellung klappt er automatisch hoch, ansonsten ist eine Taste dafür vorhanden. Mit Leitzahl 15,6 (bei ISO 200!) ist er nicht besonders stark. Und bei Weitwinkelzoomobjektiven kann es zu Abschattungen kommen. Pentax bietet einen Blitz mit P-TTL an, auch von Sigma gibt es einen derartigen Blitz. Aber auch mit älteren Blitzen...
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