Die SD9 von Sigma Glänzt mit einer Welt
18.02.2003
Pro:
Sehr gut in der Hand
Kontra:
Leider zu Teuer
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Skorpion_1972
Über sich:
Mitglied seit:03.05.2001
Erfahrungsberichte:8
Vertrauende:8
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 74 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo ihr Lieben Ciao Leser(in) gr0ß und Klein
Die SD 9 von Sigma glänzt mit einer Welt Das brand neue Modell Sd9 von Sigma die bewährte im Frühjahr 2002 aber die E-20P von Olympus ähnelt sich eigentlich nur im Markt-Einstandspreis und der Zielgruppe : ambitionierte Amateure und Profis. Die Olympus lag mit fest eingebautem Zoomobjektiv Anfang des Jahres bei rund 2500 Euro . Die SD9 kostet heute , kurz nach Markteinführung , mit einem Standardzoom etwa 2600 bis zu 3000 Euro . Damit endet aberauch schon die Äzhnlichkeiten.
Die beiden Kameras kommen unterschiedlichen Bedürfnissen entgegen und sprechen deshalb unterschiedliche Zielgruppen an . Die SD 9 eignet sich bestens für zwei Arten von Fotografen : einerseits für typische Kreative , die alle Register der Optik zieher wollen , die im Rahmen einer Kamera zu diesem Preis überhaupt möglich sind. Diese müssen dafür auch einen etwas höheren Zeitaufwand in Kauf nehmen , denn erst mit manuellen Eingriffen kann man alle Möglichkeiten der SD 9 ausschöpfen. Angesichts der größeren Gestaltungsmöglichkeiten solte auch der reine Amateur aus Leidenschaft diese Kamera in Erwägung ziehen. Die Olympus E-20 P wiederum besitzt eindeutig einen Knuddelfaktor.Sie liegt nach wenigen Minuten bestens in der Hand, die Bedienung ist ausgesprochen intutiv das Gewicht und das Volumen sind gerade richtig für schnelle Fotos. Da außerdem der Preis mitterweile deutlich unter dem der SD 9 liegt , braucht sich die Olympus von dem Konkurrenten von Sigma nicht im geringsten zu verstecken.
Mit seiner ersten Digitalkamera bringt Sigma auch gleich eine technische Weltneuheit auf den Markt , den X3 CMOS-Sensor von Foveon mit einer 13,8 mal 20,7 mm großen effektiven Bildfläche. Diese Bildchip misst die Farbanteile nicht durch einen Mosaikfilter, bei dem nebeneinander liegende sensorpunkte jeweils licht einer Farbe erfassen , sondern pro Bildpunkt alle drei Farben gleichzeitig nach einem Schichtmodell , ähnlich einem konventionellen Farbfilm. Bei 3,43 Millionen Sensoren bedeutet das auch gleichzeitig 3,43 Millionen effektive Bildpunkte. Das entspricht im Grünbereich ungefähr einem 6,8 Millionen Pixel Chip herkömmlicher Bauweise. Wichtiger ist jedoch dass durch diese Technik einige gefürchtete Störeffekte nicht mehr auftreten , darunter das Moire-Muster das schon in leichter Form ein Bild für den Markt ruinirert. Die Sd 9 arbeitet nach dem Spiegelreflex-Prinzip und besitzt einen Bajonettanschluss für Wechselobjektive . Der Preis von circa liegt bei 2000 Euro gild deshalb nur für das Gehäuse.Das Objektiv muss man noch mals mit circa 500 bis mehrere tausend Euro ansetzen , je nach Qualität. Die Kamera mit einem Zoom 15-30 mm F 3,5-F 4,5 und einem 105 mm Makro-Objektiv.
Durch den Verlängerungsfaktor von circa 1,7 überstreicht der Zoom eine vergleichbare KB Brennweite von circa 26 bis 51 mm. Der Preis des Zooms liegt bei rund 950 Euro. Die SD9 vergleichsweise scwer mit Zoom und Akkus über 1,5 Kilogramm und weist schon fast die Maße einer analogen 6 mal 6 Kamera auf.Sehr gut gefallen hat uns aber die Möglichkeiten , entlich wieder mit der Tiefenschärfe spielen zu können. Natürlich begeistert uns auch die Wahlfreiheit zwischen Blenen und Zeitautomatikprogramm. Ausgezeichnet gefiel uns auch der Sucher mit dem abgedunkelten Rahmen.Dank dieser zusätzlichen Umfelds erkenn man vor allem bei turbulenten Szenen lohnende Motive außerhalb des Bildfeldes beim Blick durch den Sucher.Die Farben unter neutralem Tageslicht spielten bei unseremSD9 gerät leicht ins Blauvioletten und der automatische Weißabgleich begeisterte nicht bei jedem Motiv.
Die Bildschärfe entspricht den Erwartungen an den neuen Chip.Für ausgedehntere Feldtests fehlte uns die gelegenheit , da Sigma Kamara , Für die Bildübertragung ist eine Software nötig , die das RAW-Format in ein Standardformat umwandelt. Die von Sigma mitgelieferte Software entspricht nicht dem Windows-Standard.Die Konvertierung ist außerdem sehr langsam. Viel spaß mit der Kamera schöne Grüße eurer Skorpion
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Das könnte Sie interessieren
Verwandte Tags für Sigma SD 9
|
|
30.05.2003 19:56
Ein feines Gerät :)
04.05.2003 10:24
Klasse Bericht!! LG Unterrather
29.04.2003 15:31
einige sätze ergeben keinen sinn!