Mein Start in ein besseres Leben :-)
07.01.2004
Pro:
Zeit für einen Neuanfang
Kontra:
kann sehr nachdenklich stimmen
Empfehlenswert:
Ja
 SchwesterE
Über sich:
Danke für die vielen BHs- ich bin gerührt :-) - und sorry weiterhin keine Leserunde!
Mitglied seit:05.03.2000
Erfahrungsberichte:117
Vertrauende:14
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 42 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Alle Jahre wieder, oder so. Nun ja Silvester wird es immer geben. Gefeiert werden wohl auch. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Für die einen ein Neuanfang, für die anderen der Ausklang des alten Jahres. Für viele mit Fröhlichkeit verbunden, für andere aber auch nur Zwang. -------------------------------------------------- Silvester oder auch Sylvester wurde schon im alten Rom gefeiert. Damals schon ein nicht christliches Fest. Später wird es auch als Gedenktag an Papst Silvester deklariert. Heute interessiert das aber wohl die wenigsten. Sinn war mal das alte Jahr mit Krach auszutreiben, heute wird es als Gelegenheit zum Saufen „missbraucht“. Zumindest in meinen Augen, auch wenn ich mich selbst dazu schuldig bekennen muss. --------------------------------------------------- Ich persönlich verbinde Silvester mit manch schlechten Erinnerungen. Dieses Jahr ist eine Megaschöne hinzugekommen (die mir nur keiner zu gönnen scheint). Aber fangen wir mal von vorne an. Wann ich das erste Mal Silvester bewusst wahrnahm und feiern durfte weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich dass wir mal mit der gesamten Verwandtschaft bei unseren Großeltern gefeiert haben, da war ich aber schon mindestens 11. Da keimte dann die Idee auf, man könne das ja abwechselnd bei einer Familie machen. Also ein Jahr bei der einen, dann bei der anderen dann bei uns. Meine Mutter war da weniger von begeistert, da sie mit ihren Schwägerinnen nie besonders gut auskam. Aber in einem der Jahre darauf, waren wir dann doch bei uns. Meine Mutter tischte groß auf etc. Mein Bruder und ich hatten jeweils ein Trivial Pursuit Spiel zu Weihnachten bekommen. Weil ich es mir gewünscht hatte. Wir bekamen immer dasselbe Geschenk um Streitereien aus dem Weg zu gehen. Nun ja. Unsere Tanten schlugen dann vor eine Runde zu spielen. Wir bauten auf, während Mutter in der Küche war. Schon wenig später stritten mein Bruder und ich uns wegen der Spielsteine. Ich weiß heute noch ganz sicher dass ich im Recht war. Aber statt eines Klärungsversuches, stürmte meine Mutter ins Wohnzimmer. Sie hatte nur gehört, das wir mal wieder am streiten waren. Und brüllte mich gleich an:“ Alexandra, was hast du jetzt schon wieder gemacht!“ Keine Frage was los ist, nichts. Egal was war, erstmal war immer ich die Schuldige. Wenn sich was anderes rausstellte, wurde sich aber auch nicht entschuldigt. Nun ja Silvester endete damit das ich in mein Zimmer bin, die Tür geknallt habe, meine Anlage aufgedreht habe und weinend in meinem Bett saß. Es wurde zwar um 12-mal kurz gefragt ob ich mit runter zum Knallen will, ansonsten wurde ich in Ruhe gelassen. Erst spät kam mein Vater rein, er möchte gerne schlafen, ob ich die Musik leiser drehen könnte. Einzigst positive an der Aktion, ich hatte im nächsten Jahr noch meine Knaller. Ich versteh meine Mutter bis heute nicht, dass die tatsächlich ein Jahr lang in einer Wohnung in der geraucht wurde, aufbewahrt wurden und zwar offen zugänglich. Zum Glück ist nichts passiert. Ansonsten liefen die Abende im Elternhaus ähnlich ab. Essen, wir spielten was, bevorzugt Monopoly. Mein Vater verlor immer und bis um 12 hing der Haussegen schief, es sei denn er gewann ausnahmsweise mal.Mit 16 wurde ich das erste Mal eingeladen. Was war ich stolz. In dem Sommer hatte ich meine Realschule beendet und im ersten Ausbildungsbetrieb gleich Pech. Beim Zweiten wurde ich sehr gut aufgenommen und der Sohn und die (zukünftige) Schwiegertochter meiner Lehrherren luden mich ein. Wir wohnten damals direkt in der Innenstadt, der Betreib war ein wenig außerhalb. In 15-20 Minuten aber locker mit dem Bus zu erreichen. Als ich meiner Mutter andeutete, dass ich dort eingeladen bin, verbot sie das sofort. Begründung war, weil das außerhalb ist. Zwischen den Jahren war ich zu Besuch bei meiner Patentante im Breisgau. Als ich ihr das erzählte, konnte sie es nicht glauben und wollte mit meiner Mutter reden, was ich ablehnte. So verbrachte ich Silvester bei meinen Eltern. Das sollte auch lange meine einzige Einladung zu Silvester sein. Die folgenden Jahre immer dasselbe Spiel. Essen bei den Eltern, dann entweder Monopolyspielen oder meine Eltern lasen und sahen fern und ich saß doof dabei. Wäre ja auch zuviel verlangt sich mal mit seinem Kind zu beschäftigen. Zwar zog ich das ganze Jahr mit meinem Bruder um die Häuser, aber an Silvester war er meistens wo eingeladen, wo er mich nicht mitbringen konnte. Ich glaube zweimal waren wir zusammen an Silvester weg. War nicht so berauschend. Meistens wurde ich eingeladen weil ich kochen konnte. Bzw. ich wurde nicht eingeladen, sondern durfte mitkommen. Da ich mich aber irgendwann eh aus dem Bann dieser Gruppe zurückgezogen hatte, hatte sich das eh irgendwann erledigt. Als ich dann allein lebte, ging ich meistens Silvester doch zu meinen Eltern. Irgendwann war mir das zu doof. Wie gesagt, Essen, meine Mutter bleib gezwungener Massen wach und wir schwiegen uns zu dritt an. Da konnte ich auch allein fernsehen oder an meinem PC spielen. Meisten rief dann meine Mutter an und wollte dass ich um 12 rüberkomme. Sie wohnten ja nur 2 Häuser weiter. Das tat ich dann auch, damit Ruhe war. Meistens tauchte auch mein Bruder spätestens gegen 1 auf, kam immer drauf an wo er gefeiert hatte. Ein Jahr bin ich dann sogar noch mit in unsere ehemalige Stammkneipe. Das habe ich noch dunkel als recht nett in Erinnerung.1999/2000 Jahrtausendwende ************************* Auch für mich irgendwie was besonderes. Freunde hatte ich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit eh so gut wie keine mehr. Den Sommer über bin ich mit der Clique meines Bruders mal wieder unterwegs gewesen. Die Fronten waren nun klar und ich ließ mich nicht mehr ganz so ausnutzen. Zwischen den Jahren heiratete noch meine Lieblingscousine. Ich sollte zur Hochzeit fahren, da meine Mutter nicht wollte und von uns Beiden nur einer dem Betrieb fern bleiben konnte. Gleichzeitig erfolgte eine Einladung einer mir kaum bekannten Mannes (im Nachhinein betrachtet) Silvester mit ihm nach Tschechien zu fahren. Er habe mit Freunden ein Haus gemietet. Wie gesagt ich kannte den Mann kaum und uns beiden war klar, dass aus uns nichts wird. Er war mehr an meiner damaligen Freundin interessiert. Ich überlegte lange ob ich es tun sollte, auch wenn alle abrieten. Ohne Auto allerdings schwierig. Erst die Hochzeit im Breisgau und dann dahin? Hatte sich dann eh erledigt, als mein Vater mir nach den Weihnachtsfeiertagen meinen Urlaub strich. Und zwar wortlos. War für ihn selbstverständlich. Dass kein Wort des Dankes oder der Entschuldigung kam, hat mich damals unheimlich verletzt. Zwischenzeitlich überlegten wir dann innerhalb der Clique meines Bruders schon was wir denn machen könnten. Natürlich alles Mitte Dezember. Das das nichts werden konnte, ist wohl allen klar. So trafen wir uns dann in der Wohnung meines Bruders und gingen später zum Kurhaus, wo ein großes Feuerwerk stattfinden sollte. Ich allerdings war schon recht angeheitert als wir die Wohnung meines Bruders verließen und der Sekt unterwegs gab mir den Rest. Von dem Feuerwerk bekam ich wenig mit. 2000/2001 ********* Dieses Jahr wieder keine Einladung. Ich blieb allein daheim. Bei meinen Eltern war es mir dann doch zu doof. Das Jahr endete mit vielen Tränen und ich wusste so will ich Silvester nie wieder erleben.2001/2002 ********* Eine Chatterin plante ein Treffen zum Jahreswechsel. Als sie mich einlud, hatte mich mein bester Freund auch eingeladen. Unsere Freundschaft hatte sich erst in dem Jahr gefestigt, falls sich nun jemand fragt, warum ich da nicht im Jahr vorher war. Kurzerhand fuhr ich nach den Feiertagen doch zu der Chatterin. Um aber am 30. wieder heimzufahren, Silvester bei meinem besten Freund und seiner Partnerin zuzubringen. Am 1.1. musste ich wieder daheim sein, da mein Vater nicht in der Lage war, die Euroumstellug auf seinen Waagen rechtzeitig zu beantragen. Was hieß das ich hundert Artikel mit der Hand umstellen durfte. Auf dem Weg zu der Freundin in den Norden, gab mein Auto 30 Minuten vorm Ziel seinen Geist auf. Ich nicht im ADAC, den Kofferraum voll mit Essen für die Meute, eisigkalt etc. Das Auto blieb dann auch da und ich fuhr mit dem Zug heim. Aber das werde ich nie vergessen, wäre fast einen eigenen Bericht wert*g*. Silvester an sich war dann auch sehr schön. Das erste Jahr in dem ich mich Silvester geborgen fühlte, dank meines Freundes und seiner Partnerin. 2002/2003 ********* Wieder lud die Chatterin zu einem Treffen ein. Mittlerweile waren wir recht gut befreundet und ich hatte auch ein neues Auto. Sogar mein damaliger Arbeitgeber bewilligte Ende November endlich meinen Urlaub zwischen den Jahren. An sich war es recht schön. Einzig negatives erfolgte erst im Nachhinein. Wir schliefen fast alle im Wohnzimmer verteilt. Unter den Gästen war ein junger Mann der sich offen zu seiner Homosexualität bekannte. Ich war außer der Gastgeberin eh die einzige Frau. Nachts sponnen wir dann noch rum und das ganze endete damit, dass recht peinliche Fotos gemacht wurden. Einer der Akteure, eben unser homosexueller Freund und dann eben noch ein junger Mann, der alles andere als schwul ist. (Wer sich an meinen Worten stört, soll sie mir trotzdem verzeihen, ich finde keine anderen*g*). Klar das Bilder von Chattertreffen online gestellt werden. Und wer machte die Bilder? Ja richtig ICH. Schön und gut, ich spottete noch, was man mit diesen Bildern alles machen kann. Jeden im Chat der die Teilnehmer dieses Chattertreffens nur annähernd kannte, hätte wissen müssen, das alles nur gestellt ist. Mal davon abgesehen, dass man es den Bildern offen ansah. Es wurden auch nur Bilder gemacht, die freiwillig waren. Nun gut. Kurz nach dem Treffen erwischte mich der nicht homosexuelle Mann im Chat. Öffnete ein Privatgespräch und machte mich ziemlich runter. Ergebnis: sollten Bilder von ihm irgendwo im Netz erscheinen, verklagt er mich. Somit konnte ich die Bilder noch nicht mal denen per Mails schicken die dabei waren. Denn wer konnte mit garantieren, dass sie nicht von einem anderen online gestellt werden? Allerdings verbot er mir nicht die Bilder rumzuzeigen. Dies nutzte ich weidlich aus (ich kann mir hier ein hämisches Grinsen nicht verkneifen). Wer nun sagt, recht am eigenen Bild etc. Akzeptiere ich alles. Nur wenn es von vorneherein klar ist, die Bilder werden online gestellt, Pose ich nicht in Stellungen von denen ich keine Bilder im Netz haben will. Wobei der Besagte noch Wochen danach eine: ich- bin- schwul- Aktion im Chat abzog.Silvester 2003/2004 **************** 2003 war für mich ein ganz beschissenes Jahr. Einen Bericht darüber spare ich mir, das würde bestimmt den Rahmen von Ciao sprengen. Meine Freundin zog vom Norden in den Süden Deutschlands. Für mich bleibt der Weg in etwa gleich. Für andere die Silvester immer bei ihr verbrachten nicht. Außerdem ist ihre neue Wohnung kleiner und im Sommer zog auch noch ihr Freund bei ihr ein. Trotzdem fragte sie schon im Sommer per Forum an, ob Interesse besteht. Ende Oktober wurde ich von jemand anderem eingeladen. Wäre in der Nachbarstadt gewesen. Ich sagte erst mal nicht zu. Die Diskussion im Forum schlief ein. Anfang Dezember fragte ich mal an, wie es aussieht. Sie müsse wohl arbeiten, bekam ich zur Antwort. Ich könne aber gerne erscheinen. Allein mit ihrem Mann und ihr. Nicht meine Vorstellung von Silvester. Ich mag eh schon keine Päärchenveranstaltungen und da ich aufgrund dessen was das Jahr über so vorgefallen war wusste, das ich ziemlich nachdenklich drauf sein würde (könnte), war das nicht die Ideallösung. Es ergab sich ein Gespräch mit einer weiteren Chatterin. Dort war ich im Sommer schon mal zu einem Chattertreffen gewesen. Was ich denn Silvester machen würde, fragte sie mich. So wie es aussah wohl allein sein. Das soll ich auf keinen Fall machen, sie und ihr Mann würden Besuch bekommen, ich solle doch auch kommen. Wäre auch in Süddeutschland gewesen. Hinzukam das ich Silvester bis ca. 14 Uhr arbeiten musste. Auf meinem Auto nur Sommerreifen hatte und wie gesagt die Chance das ich mies drauf bin. Ich warnte sie vor, das ich evt. „komisch“ sein könnte. Sie lachte nur, dann sei ich ja wie immer. Außerdem wurde ich noch bei einem Chat mit 2 Ciaolern eingeladen. Dies lehnte ich von vorneherein ab, was mir heute noch aufs Butterbrot geschmiert wird. Ich kenne betroffen nur Online, habe eh scheu vor Fremden, auch wenn meine häufigen Fahrten zu Chattertreffen was anderes vermuten lassen. Und wie sollten Leute die mich vorher noch nie gesehen hatten und nur mein Online- Ich kannten mit mir umgehen? Die Einladung in der Nachbarstadt sagte ich wegen der räumlichen Nähe zu meinen Eltern ab. Ich hatte das Gefühl ich muss weiter weg *g*Kurzentschlossen nahm ich die Einladung von der Chatterin und ihrem Mann an. Obwohl ich da auch mit einer Päärchenveranstaltung rechnete. Außer mir sollten noch 2 mir ebenfalls bekannte Chatter( Frau und Mann) anwesend sein, von denen ich vermutete sie seien ein Paar. Und ein junger Mann den ich im Sommer kurz gesehen hatte auf dem Treffen. Er war hauptsächlich mit dem Gastgeber und irgendwelchen PCs beschäftigt. Das konnte ja toll werden, dachte ich innerlich. Das Wetter war nicht das Beste, ich hoffte natürlich das es keinen Schnee gibt und vor allem kein Glatteis. Meine Kollegin meinte dann auch noch kurz vor Weihnachten zu mir ich habe ja gar kein Profil auf meinen (Sommer-)Reifen. Da war ich natürlich ganz Happy, vor allem weil ich mich damit ja gar nicht auskenne. Trotz allem sagte ich zu. Aber erstmal musste ich ja noch arbeiten. Meine Chefin wollte mir nicht freigeben, reagierte sogar recht sauer als ich im November schon gefragt hatte. Der Tag war tote Hose, kaum was los, das hätten die allein geschafft. Aber darüber regte ich mich weniger auf. Die Art wie sie mich mal wieder ausschloss, gab mir mehr zu knabbern. Aber auch das wäre wenn einen eigenen Bericht wert. Ich kam gegen 14.30 Uhr heim. Abfahrt hatte ich für 16 Uhr geplant. Das nicht klappen würde, hätte mir vorher klar sein sollen *g*. Klamotten suchen etc. Bis ich fertig war. Aber ich schaffte es um 16.30 Uhr endlich hier wegzukommen. Wer meine Berichte kennt, weiß dass ich mich grundsätzlich verfahre. Diesmal war das eine meiner Lieblingsverfahrstrecken *g*. Auf die Frage nach einer Wegbeschreibung mailte meine Gastgeberin die Adressen diverser Routenplaner zurück. Toll. Ich hätte sie killen können. So saß ich dann mit meinem ausgedruckten Routenplaner in meinem Auto und düste los. Nach 2 Stunden sponn mein CD- Player, heißgelaufen *g*. Also suchte ich einen Rastplatz auf, auch um mir noch 2 Dosen Red Bull oder ähnliches zu besorgen. Ich bin ja ein verwöhntes Kind und bevorzuge Wodka Red Bull oder Jägermeister Red Bull. Die benötigten Alkoholika hatte ich dabei. Mein Auto machte auch schon komische Geräusche die mit einem lauter Drehen der Musik beizukommen war. Irgendwann fuhr ich dann auch diesmal die richtige Abfahrt von der Autobahn runter. Nun ja das ich mich trotzdem verfahren habe, dürfte klar sein. Aber nur eine Stunde *grins*. Ich landete also irgendwann am Ziel. Als ich ins Wohnzimmer kam stand schon der ganze Tisch voller Flaschen. Außer neben dem unbekannten Mann war kein Sitzplatz mehr frei. Was soll’s. Ich setzte mich und schenkte mir erstmal einen Jägermeister Red Bull ein zum Schock aller Anderen. Essen. Wieder ins Wohnzimmer, nett beisammen sitzen. Was wird sonst noch machten, behalte ich für mich. Es war nichts schlimmes, aber ich bekam schon einiges an geschockten Reaktionen zu den Bildern. Wir sahen fern und ich konnte aufgrund der netten Menschen, selbst einer Comedy- Show was abgewinnen, obwohl ich die sonst gar nicht mag. 12 Uhr, wir gehen auf den Balkon. Zu meiner Erleichterung hat keiner der Anderen Feuerwerkskörper, denn an sich habe ich vor denen panische Angst. Wir stoßen an, sehen dem Feuerwerk an dem kleinen beschaulichen Örtchen zu und verziehen uns wieder ins Wohnzimmer ins Warme. Danach wird erstmal ein Film angesehen. Zum Glück kenne ich den, denn ich schlafe im Arm oder an den mir vorher unbekannten Mannes gelehnt, ein. Wir gingen dann auch recht schnell schlafen. Am nächsten Morgen, um die Geschichte abzurunden, hatten die Gastgeber noch eine Rundfahrt mit uns geplant. Wir kamen aus dem Haus. Da wir nicht alle in ein Auto passten, kam gleich: Alex du fährst bei xxxx mit. Ihr könnt euch sicherlich denken wer xxxx ist *g*. so aufgedreht wie ich am Abend vorher war, wie sehr wir auch rumgealbert hatten, wir schwiegen uns nur an. Auf der Rückfahrt war das schon besser *g*. wobei ich auf der Hinfahrt meinen Gedanken nachhing. Die Gedanken mit denen ich für den Abend vorher gerechnet hatte. Und Gedanken über mich. Ich dachte über so Sachen nach, warum ich nicht einmal so locker sein konnte, wie andere. Im Bezug auf den jungen Mann, der mich schon sichtlich beeindruckt hatte *g*. Ach ja ich deutete am Anfang an das dies negativ geendet hat. Nun ja die Bilder gingen natürlich online und ich wurde im Chat mit Spott begrüßt. Nahm mir das im ersten Moment, bzw. den ganzen Abend ziemlich zu Herzen. Meine Gedanken, eben auch wegen dem jungen Mann, spielten verrückt. Mittlerweile weiß ich das es auf jedem Treffen ein „ Opfer“ gibt und ich es eben diesmal war *g*.Für mich war es das schönste Silvester in meinem bisherigen Leben. Ich habe mich noch nie so geborgen gefühlt, vor allem nicht bei Menschen die mir so fremd waren, wie diese. Ich habe eine unheimlich schöne Erfahrung gemacht. Eine die mir Mut macht für das Neue Jahr. Vielleicht lag es auch nur am Alkohol, aber ich hoffe doch, dass ich weiter aufgeschlossener sein werde. Auf diesem Wege einen ganz besonderen Dank an meine Gastgeberin und ihren Mann. Und natürlich an den nicht namentlich benannten Mann.:-)Noch ein paar abschließende Worte zu Silvester. Gemeinschaft ist immer gut. Gemeinsamkeit auch. Mir hat die Erfahrung gezeigt, dass es besser ist, an so einem Tag nicht allein zu sein, gerade wenn man eh schon depressive Züge zeigt oder zur Nachdenklichkeit neigt. Silvester und das ausklingende Jahr regt zum Nachdenken an. An sich nicht schlechtes, aber es wirft auch die Frage auf, was man im vergangen Jahr geleistet hat und die wenigsten schaffen es, zu sagen es ist alles gelaufen wie geplant. Ich zumindest schaffe es nicht. In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes, erfolgreiches 2004.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
Mehr über dieses Produkt lesen
|
|
25.01.2004 03:51
wow ... dein bericht ist klasse! auch, wenn spät ... ein glückliches und schönes neues jahr von mir ... greetz mike ;)
17.01.2004 20:41
Trotzdem nachträglich alles Gute für 2004, Gruss rufri
15.01.2004 22:02
Wenn man Silvester bewusst mal allein verbringt, Einladungen ablehnt, dann finde ich es richtig herlich. Muss aber nicht jedes Jahr sein. Aber auch nicht die big party. Nettes Essen in einer netten Runde mit sechs bis acht Personen - das passt schon. Und 2004 wird ein tolles Jahr!!! Musst nur dran glauben!