Sind Deutschlands Schüler dumm?

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PISA: Ein Bericht namens Erörterung

3  25.11.2003

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DA_BOMB

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PISA: Welche Schwächen weist das deutsche Schulsystem auf?


Die schon einige Zeit zurückliegende PISA Studie, hob nicht gerade das internationale Ansehen der Jungend, durch die schlechten Ergebnisse, wurde in der Folgezeit bis heute oft diskutiert, woran es liegt, dass die deutsche Jugend schlechte Ergebnisse in der Schule erfährt? Nun muss man sich natürlich die Frage stellen woran, dies liegen könnte?
Es sind schon viele Gruppen wegen diesem Sachverhalt ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, aber wer ist den nun wirklich am schlechten Abschneiden der Schüler schuld?
- die Schüler selbst oder gar ihre Lehrer, die sie täglich unterrichten, oder muss man das Oberschulamt für das Versagen der Schüler verantwortlich machen?
Ist es auch möglich, dass das Problem gar nicht an den Lehrern oder der Schule selbst liegt sondern bei den Eltern.


Als erstes möchte ich auf die Lehrer zusprechen kommen. Es ist allseits bekannt, dass der Altersdurchschnitt von Lehrern sehr hoch ist. In solchen Fällen kann man verstehen, dass Lehrer ihren Schülern gegenüber konservativ eingestellt sind und ihre Verhaltensweise nicht immer nachvollziehen können, da sich im Laufe der Zeit das Verhalten und die Denkensweise der Jungendlichen immer wieder verändert.
Lehrer werden nur zu Beginn ihrer Berufslaufbahn überprüft, nämlich als Referendare, wenn sie dann ihr Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen haben und in das Beamtentum eintreten, müssen sie keine Bedenken mehr haben überprüft zu werden. Auf diese Art steht es ihnen frei, wie sie ihren Unterricht führen, so kann man bei einigen Lehrern erkennen wie deutlich ihre Lust am Abhalten der Unterrichteinheiten sinkt. Dadurch sinkt natürlich auch die Qualität des Unterrichts, dies hat wiederum zur Folge, dass der Unterricht, für die Schüler, langweilig wird und sie die Lust am Lernen verlieren.

Selbstverständlich kann man die Schuld nicht nur auf die Lehrer schieben, da sie ja schließlich nicht alleine im Klassenzimmer stehen und gegen eine Wand reden. Sie versuchen natürlich ihrer Klasse Werte zu vermitteln und ihren Lehrplan einzuhalten. Was soll ein Lehrer aber ausrichten wenn die Schülerschaft uninteressiert im Unterricht sitzt und nur auf die nächste Pause wartet. Es ist tatsächlich der Alltag an deutschen Schulen, Schüler sind nicht mehr so sehr am Unterricht interessiert wie es womöglich in der Vergangenheit war. Dies kann daran liegen, dass viele Schüler ausserhalb der Schule noch viele Tätigkeiten ausführen, wie zum Beispiel, Vereine, Hobbys oder einfach nur vor dem Computer oder Fernseher sitzen, da ihnen solche Aktivitäten mehr Spass machen. Vielen Schülern wird bestimmt auch öfters schon der Gedanke gekommen sein, dass für sie vieles was in der Schule beigebracht wird im späteren Leben oft nichtsnutzig ist. Da sie eine Laufbahn einschlagen wollen in der sie keine großen Mathematik Kenntnisse oder Fremdsprachen brauchen.

Da Schüler aber auch einer anderen Autorität, als dem Lehrer unterliegen, müssen auch die Tätigkeiten ihrer Eltern in Betracht gezogen werden. Oft wird davon gesprochen, dass Jugendliche immer früher „reif“ werden, das bezieht auch die Tatsache mit ein, dass sie sich immer mehr von ihren Eltern distanzieren und nicht mehr auf die (meist gutgemeinten) Ratschläge hören. Man muss aber auch die andere Seite betrachten, vielen Eltern ist es inzwischen nicht mehr wichtig, dass ihre Sprösslinge gute Leistungen in der Schule erzielen, viel mehr wollen sie, dass sich ihre Kinder in die Gesellschaft eingliedern und gute Leistungen im Musikverein oder Sportverein bringen. Es wird also zu wenig Druck in den wichtigen und zu viel Druck in den falschen Lebensbereichen ausgeübt.

So wie Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind ist das Oberschulamt für die Lehrerschaft verantwortlich. So bestimmt das Oberschulamt, welche Lehrpläne eingeführt werden, welche Materialien den Schulen zur Verfügung stehen und regelt auch sonst alle finanziellen Angelegenheiten der Schulen. Es zeigt sich also, dass nicht die Lehrer allein verantwortlich für den Unterricht sind. Alles was Lehrer in der Schulen beibringen, steht auf dem Lehrplan für das jeweilige Fach und diese Lehrpläne müssen auch immer eingehalten werden. Sonst würde der geforderte mindest Standart nicht erfüllt werden. Mit sehr ausgedehnten Lehrplänen legt das Schulamt den Schülern sehr viel Material zum lernen auf. Wenn dann noch viele Fächer zusammen treffen und man in jeden Hauptfach 6 Arbeiten schreibt, summiert sich das dann schon auf bis zu 30 Klassenarbeit, zu denen noch diverse Nebenfächer kommen. Es macht auch keinen Sinn, dass nach und nach das 12 jährige Gymnasium eingeführt wird, da viele Schüler es nicht mit sich vereinbaren können den geforderten Stoff in 13 Jahren zu verinnerlichen. Es ist also nur eine Hürde auf dem Weg zum schulischen Erfolg, wenn man mehr Schulstoff in viel kürzerer Zeit zu bewältigen hat.


Wenn man auf der Suche nach einer geeigneten Antwort auf die Bildungsfrage ist, muss man das Problem von ganz oben unter die Lupe nehmen. Das Schulamt sollte von dem 12 jährigen Gymnasium abwägen, da ein Jahr mehr, nicht gerade eine lange Zeit ist und es den Schülern nur zu Gute kommt wenn sie mehr Zeit zum Lernen haben. Man sollte auch in Betracht ziehen, die Lehrpläne (ein bisschen) zu kürzen, da dies die Arbeit auflockern würde und man nicht unter dem Druck stehen würde viel in kurzer Zeit erledigen zu müssen. So wie das Schulamt müssen Eltern auf ihre Kinder aufpassen und sie motivieren zu lernen. Wenn Eltern sich dafür interessieren wie ihre Kinder lernen, werden die Kinder ihnen auch gerne die erzielten Ergebnisse präsentieren und sich Tipps geben lassen, wie es besser gehen könnte. Auch Lehrer sollten mehr auf die Lernweise ihrer Schüler konzentrieren. Denn es ist doch logisch; wenn ein Schüler merkt, dass man sich für ihn interessiert und nicht nur Leistungen fordert, wird es ihm Freunde machen zu sehen wie sich andere über seine Leistungen freuen. Lehrer könnten den Unterricht auch durch Museumsbesuche oder multimediale Einlagen (PowerPoint Präsentationen, Videos, etc..) auflockern.
Zum Schluss müssen aber auch die Schüler ein gewisses Interesse an den, in der Schule zu behandelnden Themen, mitbringen. Kein Museumsbesuch und keine, auch so tolle, Präsentation kann Fortschritte bringen, wenn ein uninteressierter Schüler davor sitzt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Jeder seinen eigenen Beitrag, zur Bildung, bringen muss um den allgemeinen Standart zu heben.
Zusaätzlich habe ich keine Ahnung ob ich das Thema empfehlen kann oder wie ich es bewerten soll --> also die goldene Mitte :D

PS: Ich biete zu berücksichtigen, dass es sich hier um eine Deutsch Unterricht Hausaufgabe handelt und ich das Thema deshalb nicht in all seinen Bereichen analysieren konnte!! :D

© DA BOMB


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jinky

jinky

26.11.2003 12:38

Sorry, Ciao hat mal wieder Probleme mit dem Posting von Kommentaren ;-)

jinky

jinky

26.11.2003 12:37

Also erstens: Power Point gilt in vielen Studienfächern heute als Standard-Präsentationsform (SO schreibt man Standard, by the way), ohne daß für mich immer ein didaktischer Nutzen erkennbar wäre. Was soll es denn, während eines Vortrags über die Bienensprache das Bild einer Honigbiene an die Wand zu werfen? Wie eine solche aussieht, ist ja wohl allgemein bekannt. Die Gefahr ist groß, daß sich der Vortragende eine Heidenarbeit am Computer macht, ohne daß wirklich etwas dabei herauskäme, nur damit halt Bildchen gezeigt werden können. Das ist ein Armutszeugnis, denn es unterstellt den Zuhörern Infantilität. Power Point ist in vielen Bereichen prima, aber Selbstzweck ist es keiner. Zuhören will und muß schließlich auch gelernt sein.

jinky

jinky

26.11.2003 12:36

Also erstens: Power Point gilt in vielen Studienfächern heute als Standard-Präsentationsform (SO schreibt man Standard, by the way), ohne daß für mich immer ein didaktischer Nutzen erkennbar wäre. Was soll es denn, während eines Vortrags über die Bienensprache das Bild einer Honigbiene an die Wand zu werfen? Wie eine solche aussieht, ist ja wohl allgemein bekannt. Die Gefahr ist groß, daß sich der Vortragende eine Heidenarbeit am Computer macht, ohne daß wirklich etwas dabei herauskäme, nur damit halt Bildchen gezeigt werden können. Das ist ein Armutszeugnis, denn es unterstellt den Zuhörern Infantilität. Power Point ist in vielen Bereichen prima, aber Selbstzweck ist es keiner. Zuhören will und muß schließlich auch gelernt sein. Was den Nutzen angeht, kann ich nur sagen, daß ich es für vollkommen verfehlt halte, immer nur daran zu denken, was später im Beruf benötigt wird. Natürlich brauchen viele nach dem Abi keine Kurvendiskussion mehr. Aber erstens soll die Schule Möglichkeiten eröffnen, nicht eingleisig auf den Beruf hin ausbilden (sonst müßte ein Schüler sich spätestens nach der Grundschule für einen Beruf entscheiden), und zweitens haben mathematisches Denken und fremde Sprachen noch nie jemandem geschadet. Wer mit Zahlen nicht umgehen kann, kann an jeder Ecke mit größter Leichtigkeit manipuliert und betrogen werden - nur so zum Beispiel.

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