Sinfonie 3 / Leonore 3 / Fid.Ouv. - Various

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Sinfonie 3 / Leonore 3 / Fid.Ouv. - Various

Ludwig van Beethoven (Komponist) - 1 - CD - Deutsche G - Universal - 4. April 1989 - 028942719422

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Erfahrungsbericht über "Sinfonie 3 / Leonore 3 / Fid.Ouv. - Various"

veröffentlicht 06.08.2006 | SabineG1959
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Ihr Lieben, ich wünsche Euch allen eine scholne Adventszeit frohe Weihnachten und einen guten Rutsch :)
Ausgezeichnet
Pro ich liebe Beethoven, schöne Aufnahme
Kontra nix
sehr hilfreich

"~ Eroica - die Heroische ~"

von: http://www.wienmuseum.at/frameset.asp?submenu=3&page=http://www.wienmuseum.at/1389.htm

von: http://www.wienmuseum.at/frameset.asp?submenu=3&page=http://www.wienmuseum.at/1389.htm

1789 - Französische Revolution. Alle Idealisten, alle Großen der Zeit, Dichter, Denker und Künstler, die nicht gerade adelig waren, sahen in ihr die große Hoffnung für Frieden Freiheit und Gerechtigkeit, eine Chance für ewige Glückseligkeit und das Ende aller gewallt und Willkür von Menschen über Menschen. Aus den direkten Wirren der Revolution mit all ihren Gräueln erhob sich wie Phönix aus der Asche ein kleiner, unbedeutender Korse - die französisch-italienische Variante des 18. Jahrhunderts des modernen Märchens "Vom Tellerwäscher zum Millionär" und mindestens genauso faszinierend - wenn nicht noch mehr …

Dieser kleine Korse nun, Napoleon Bonaparte, sollte dem geknechteten und unterdrückten Volke nun zu ewigem Frieden und ewiger Freiheit verhelfen. Im Jahre 1798 hatte er schon einen Namen als großer Feldherr, und seine Kriege wurden als Befreiungsfeldzüge gefeiert.

Graf Bernadotte hörte zu diesem Zeitpunkt von Beethovens Idee, den Großen Feldherrn und Befreier mit einer Sinfonie zu ehren und bestärkte ihn in seinem Vorhaben, wollte sich auch dafür einsetzen, dass Napoleon die Partitur - also die Notengesamtausgabe für Orchester mit allen Stimmen - mitsamt Widmung von Beethoven erhalten sollte.

Beethoven jedoch hatte es nicht eilig mit seiner Komposition, ließ der Werk erst langsam in sich reifen. Mit seinen damals 28 Jahren war Beethoven schon ein bekannter Komponist in Wien und musste sich schon langsam mit seiner beginnenden Taubheit auseinandersetzen. Das berühmte Heiligenstädter Testament, in dem er seine Verzweiflung zum Ausdruck bringt, entstand 4 Jahre später. Und noch ein Jahr später, von 1803 bis 1804, schrieb Beethoven seine dritte Sinfonie nieder. Das Haus, in dem er sie niederschrieb, ist heute eine der Beethovengedenkstätten im Wiener Bezirk Döbling, zu Beethovens Zeit ein idyllisches Dorf vor den Toren Wiens, in dem die Reichen und Vornehmen ihren Sommer auf dem Lande verbrachten. Heute steht das Haus direkt an einer Hauptverkehrsstraße, von Ruhe zum Komponieren und ländlicher Idylle ist nichts mehr zu spüren.

Der Titel der fertigen Sinfonie lautete "Bonaparte", rechts darunter schrieb Beethoven in kleinerer Schrift und zu Ehren der italienischen Abstammung Napoleons in italienischer Sprache: "Luigi van Beethoven". Kurz vor dem Abgabetermin der Partitur an die französische Botschaft, kam Beethovens Schüler und Vertrauter, Ferdinand Ries, mit der Botschaft zu Beethoven, dass Napoleon sich hatte zum Kaiser ausrufen lassen.

Cholerisch wie Beethoven war, zerriss er voller Wut das Titelblatt seiner Sinfonie und warf die Partitur in die nächste Ecke mit den Worten: "Ist der auch nichts anderes wie ein gewöhnlicher Mensch? Nun wird er auch alle Menschenrechte mit Füßen treten, nur seinem Ehrgeize frönen ; er wird sich nun höher wie alle anderen stellen, ein Tyrann werden …" Damit war Napoleon für ihn gestorben - und seine Sinfonie auch zunächst mal. Sein Freund und Gönner Graf Lobkowitz erbat sich die Noten trotzdem und führte Teile daraus im privaten Kreise auf.

Erst 1806 erschien dann die "sinfonia eroica, composta per festeggiare il sovvenire di un grand' uomo", zu Deutsch: "Heroische Sinfonie, komponiert, um das Andenken eines großen Mannes zu feiern", Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur, gewidmet dem Fürsten Lobkowitz.

Dies zur Geschichte der dritten Sinfonie, der ersten Sinfonie überhaupt, die zu einem bestimmten Thema geschrieben worden war und nicht einfach "nur" Unterhaltungsmusik war.

DIE CD
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Da Titelblatt ist dem Foto oben beim Titel zu entnehmen, wirkt allerdings im Original wesentlich heller.

Auf der weißen Rückseite steht in weißer Schrift geschrieben:

LUDWIG VAN BEETHOVEN
(1770-1827)

Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"
Symphony no. 3 in E flat major, op. 55 "Eroica"
Symphonie n° 3 en mi bémol majeur, op. 55 "Héroique"

1. Allegro con brio
2. Marcia funebre. Andante assai
3. Scherzo. Allegro vivace
4. Finale. Allegro molto

Wiener Philharmoniker


Ouvertüren - Ouvertures - Ouvertures
"Fidelio" op. 72b
Allegro

Leonore III op. 72a
Adagio - Allegro

Staatskapelle Dresden
Karl Böhm

DIE INTERPRETEN
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Die vorliegende CD ist eine Aufnahme der Deutschen Grammphon aus der Reihe "Resonance". Es spielt die Dresdner Staatskapelle unter dem berühmten Dirigenten Karl Böhm, der laut wikipedia.de vom 28.8.1894 bis zum 14.8.1981 lebte und der Vater des berühmten Schauspielers Karlheinz Böhm war, der den Kaiser in den "Sissi"-Filmen spielte und Entwicklungshilfe in Afrika leistet.

Unser Dirigent Karl Böhm dirigierte von 1934 bis 1943 die Semperoper in Dresden, ab 1943 war er Direktor der Wiener Staatsoper und wurde wie auch Karajan - nach dem Kriege wegen zu großer Nähe zum Naziregime für einige Jahre mit Auftrittsverbot belegt. Seit den 60er Jahren dirigierte er aber wieder an der Wiener Staatsoper und viele andere große Orchester weltweit.


Die Wiener Philharmoniker wurden 1842 gegründet. Bis 1933 wurde jedes Jahr ein Dirigent für die laufende Saison gewählt, danach wurden nur noch Gastdirigenten verpflichtet. Besonders berühmte Dirigenten der Wiener Philharmoniker waren z.B. Arturo Toscanini, Wilhelm Furtwängler und Herbert von Karajan. Ehrendirigent wurde "unser" Karl Böhm, Ehrenmitglied Leonard Bernstein. Seit 1941 findet alljährlich das Neujahrskonzert statt, bei dem hauptsächlich Werke der Familie Strauß gespielt werden (An der schönen blauen Donau etc.) Mit anderen Worten: wer was auf sich hält als Dirigent, muss die Wiener Philharmoniker dirigiert haben - so wie auch ich im Haus der Musik im letzten Frühling *g* (siehe meinen Bericht zum Haus der Musik in Wien …)

"Die Sächsische Staatskapelle Dresden ist eines der traditionsreichsten Orchester der Welt. Sie wurde am 22. September 1548 durch Kurfürst Moritz von Sachsen gegründet und ist damit wohl das einzige Orchester Deutschlands, das über mehr als viereinhalb Jahrhunderte hinweg ununterbrochen musiziert hat und zugleich - wie zeitgenössische Berichte belegen - stets zu den führenden Klangkörpern der verschiedenen Epochen gehörte. Sie ist vermutlich das älteste durchgängig musizierende Orchester der Welt. Hervorragende Kapellmeister und international geschätzte Instrumentalisten haben seit ihrer Gründung die einstige Hof- und heutige Sächsische Staatskapelle geprägt." - Zitat aus wikipedia.de

DER KOMPONIST
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Ludwig van Beethoven wurde am 17.12.1770 in Bonn getauft und vermutlich einen oder zwei Tage vorher geboren. Er besuchte Mozart kurz vor dessen Tode 1791 in Wien und siedelte 1792 endgültig nach Wien über, wo er als Schüler Josef Haydns (1732-1809), der auch schon Mozarts Lehrer war - Papa Haydn, wie er genannt wurde - "Mozarts Geist aus Haydns Händen" erhielt.

Da man ihn wegen des "van", das er von seinen holländischen Vorfahren geerbt hatte und das in Holland lediglich eine Ortsbezeichnung war, irrtümlich für einen Adeligen hielt, hatte er schnell Zutritt zu den Reichen und Vornehmen Wiens, die schnell seine Genialität erkannten und ihn entsprechend förderten.

Seine 1798 beginnende Taubheit wurde für ihn zu einer absoluten Katastrophe, die ihn aber letztendlich nicht am Komponieren hinderte. Lediglich das Dirigieren und Musizieren wurden erst problematisch, später unmöglich. Für Unterhaltungen wurde zunächst abenteuerlich anmutende Hörrohre benutzt, die man noch in den diversen Beethoven-Museen und -Gedenkstätten bewundern kann, später wurde die Unterhaltung in sog. Konversationshefte geschrieben, wodurch uns eine große Anzahl Unterhaltungen bzw. die Beiträge von Beethovens Gesprächspartnern erhalten blieben.

Beethoven starb am 26. März 1827 in Wien, sein Grab befindet sich nach einem Umzug vom Währinger Ortsfriedhof, der heute zu einer kleinen Parkanlage mit Spielplatz umgebaut wird, in guter Nachbarschaft von Mozart, Schubert und anderen auf dem Wiener Zentralfriedhof.

EROICA
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Die Entstehungsgeschichte der Eroica habe ich ja bereits in der Einleitung beschrieben.
1. Allegro con brio - Allegro ist eine italienische und in der klassischen Musik übliche Tempobezeichnung für ein schnelles Tempo - con brio = mit Feuer unterstreicht dies noch mit besonderer Leidenschaft, Feurigkeit

Die Sinfonie beginnt mit ein zwei kräftigen Akkorden und holt immer wieder aus zu energischen Läufen. Möglicherweise versinnbildlicht dieser Satz das Volk, seinen Aufstand, seine Revolution aber auch seine Hoffnung. Hier wechseln fröhliche, harmonische Stellen mit dissonanten bzw. eher unglücklichen Klängen, die aber immer wieder aufgelöst werden.

Immer wieder hört man leise Töne der Verzagtheit (?), doch jedesmal siegt am Ende Beethovens "Ich will!", was auch immer damit gemeint sein mag … das Volk, die Taubheit? Jedenfalls klingt das Ende des ersten Satzes sehr nach Triumph - wenn es auch nur ein vorübergehender ist, denn es folgt:


2. Marcia funebre, der Trauermarsch, adagio assai, genügend langsam

Welche ursprüngliche Idee diesem Trauermarsch zugrunde lag, weiß ich nicht. Nach Napoleons Krönung zum Kaiser wurden hier auf jeden Fall ein großer Hoffnungsträger und eine große Hoffnung zu Grabe getragen. Napoleon war für Beethoven gestorben.

Die Musik ist langsam und getragen, und das Schmerzvolle kommt hier durch die Interpretation von Karl Böhm sehr gut zum Ausdruck. Immer wieder scheinen kleine Lichtblicke in den Holzbläsern durch den Schmerz hindurch und werden vom Orchester wieder nieder gemacht. Das Ende des Satzes erstirbt fast tonlos in Trauer …


3. Scherzo. Allegro vivace - lebhaftes Allegro

Gemäß dem Titel "Scherz(o)" ist der dritte Satz wieder ein fröhlicher und voller Freude nach der tiefen und wehmütigen Trauer des vorhergehenden.


4. Finale - Ende, allegro molto - sehr schnell

Nach einem Einstieg durch das ganze Orchester folgen erst einmal leise Töne der Streichinstrumente. Ruhig und besinnlich fängt dieser Satz an.

Aber Beethoven wäre nicht Beethoven, wenn es nur eine stille Freude bliebe, und so steigert sich dieser letzte Satz zu einem furiosen Finale, zu einem Sieg über alle Widerwärtigkeiten des Lebens, einem wahren Freudentaumel …

Ich habe nie wieder einen Komponisten erlebt, der sich so wahnsinnig freuen wie Beethoven.

FIDELIO-OUVERTÜRE
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Beethoven hat nur eine einzige Oper geschrieben: Fidelio. Diese beinhaltet seinen ganzen Idealismus über Liebe im Allgemeinen und über die Liebe zwischen Eheleuten im Besonderen. Beethoven, der nie heiratete, hatte eine sehr hohe Meinung von der Liebe und der Ehe. Von ihm stammt der Ausspruch, die "Vereinigung zweier Leiber ohne die Vereinigung beider Seelen" wäre "viehisch".

Hier im Fidelio geht es um eine Ehefrau - Leonore - die sich als Mann verkleidet - Fidelio - in das Gefängnis einschleicht, in dem ihr Mann zu Unrecht aus politischen Gründen und wegen persönlicher Fehden inhaftiert wurde. Sie arbeitet dort als so eine Art Laufbursche und Gehilfe. Kurz bevor der Gouverneur zur Inspektion kommt, findet sie endlich ihren Mann - Florestan - im tiefsten Verlies, wo dann auch sein ärgster Feind auftaucht, dem er diese Haft zu verdanken hat, um ihn noch kurz vor dem Eintreffen des "Oberbosses" aus dem Wege zu räumen. Noch während er sich outet, warum, wieso, weshalb, ertönt auf einmal das Signal, das das Eintreffen des Gouverneurs ankündigt, und somit ist Florestan gerettet und die beiden Eheleute wieder in Glück und Liebe und Frieden vereint.

Beethoven hat mehrere Fassungen seiner Oper Leonore geschrieben, insbesondere mehrere Ouvertüren. Diese Fassungen sind beim Publikum nicht so gut angekommen bzw. waren zu umfangreich etc., so dass am Ende diese Fidelio-Oper dabei heraus gekommen ist, die ein großer Erfolg bis heute wurde und oft an den verschiedenen Opernhäusern gespielt wird.

Die Fidelio-Ouvertüre ist nun eine wirkliche Einleitung der Oper, die die Themen der Oper enthält, aber ohne allzu viel von der Oper zu "erzählen" und in angemessener Länge.

LEONORE III
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Die 3. Leonoren-Ouvertüre ist die berühmteste der drei "Fehlversuche". Sie hat fast die Länge einer kleinen Sinfonie und "erzählt" detailliert die ganze Oper, ist somit für ein reines Vorspiel, was eine Ouvertüre ja eigentlich sein sollte, viel zu lang, und ist auf diese Weise ein reines und gern gespieltes eigenständiges Orchesterstück geworden.

Auch hier wieder wird Beethovens unbändige Freude spürbar, aber auch die Dramatik der ganzen Oper.

FAZIT
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Da ich die CD nur auf einfachen CD-Spielern und vom Laptop gehört habe, wo die Qualität der Tonwiedergabe in Ordnung war, kann ich nichts dazu sagen, wie sie sich auf einer guten Anlage anhört.

Vom Inhalt her kann ich sie aber guten Gewissens empfehlen. Die Zusammenstellung der verschiedenen Themen zum Kampf um Freiheit und Menschenwürde - einmal auf der politischen, einmal auf der privaten Ebene, finde ich sehr gelungen.

Die Aufnahmen stammen laut CD von 1969 und 1972, also aus einer Zeit, als Karl Böhm bereits ein reifer und erfahrener Dirigent war, der in der Lage war, sowohl Beethovens musikalische als auch seine menschliche Größe durch seine Interpretation der drei Musikstücke zum Ausdruck zu bringen.

Alles in allem eine sehr gute CD, die ich nur empfehlen kann.

Alles Liebe von Sabine :)

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • mozarteum veröffentlicht 23.08.2006
    noch vor kurzen habe ich an seinem grab auf dem wieder zentralfriedhof gestanden .... .-) lg detlef
  • AnnaHaeberle veröffentlicht 13.08.2006
    Eine wahre Sinfonie. LG Sabine
  • Almstedt veröffentlicht 12.08.2006
    Gut recherchiert, gut geschrieben und dann auch noch über ein Thema, das leider nur noch Randgruoppen zu interessieren scheint. Auch wenn Du leider nichts zu Klanqualität und Aufnahmetechnik schreiben konntest ist dieser Bericht immer noch sehr hilfreich, und sei es nur, um ein paar (korrekt geschilderte) Hintergrundinformationen zu dieser Symphonie uns ihrem Umfeld zu geben. LG, Almstedt
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Produktdaten : Sinfonie 3 / Leonore 3 / Fid.Ouv. - Various

Produktbeschreibung des Herstellers

Ludwig van Beethoven (Komponist) - 1 - CD - Deutsche G - Universal - 4. April 1989 - 028942719422

Haupteigenschaften

Titel: Sinfonie 3 / Leonore 3 / Fid.Ouv.

Künstler: Böhm; Wiener Philharmoniker; Staatskapelle Dresden

Komponist: Ludwig van Beethoven

Genre: Soloinstrument mit Orchester

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

Veröffentlichungsdatum: 4. April 1989

Label: Deutsche G

Vertrieb: Universal

EAN: 028942719422

Titel auf CD 1

1.: Sinfonie Nr. 3 Es - Dur Op. 55 "Eroica"

2.: 2. Marcia Funebre. Adagio Assai

3.: 3. Scherzo. Allegro Vivace

4.: 4. Finale. Allegro Molto

5.: Fidelio Op. 72b (Allegro)

6.: Leonoren - Ouvertüre Iii Op....

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