Skigebiet Banff

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Natur pur

4  05.08.2000

Pro:
unberührte Natur, viele Tiere, freundliche Menschen

Kontra:
k . a

Empfehlenswert: Ja 

Skyperman

Über sich:

Mitglied seit:05.08.2000

Erfahrungsberichte:6

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 6 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Die Kanadischen Rocky’s gehören wohl zu den bekanntesten Berglandschaften der Welt. Für die Stoney Indianer waren diese strahlenden Berge schon immer geheiligte Orte. Inmitten dieser Wunderschönen Landschaft wurden Nationalparks errichtet, welche den Reichtum der Tierwelt und der Flora erhalten sollen.
Da sich diese Landschaft nicht in Worte fassen lässt, möchte ich im folgenden ein paar Reisetips geben. Die Erfahrung, diese Natur zu erleben sollte jeder für sich selbst machen.

Wir haben über FTI eine Fünf-Tage-Zeltreise gebucht. Unser kurzer Trip führte uns duch die zwei größten Nationalparks Kanada.
Der Trip starte im Nationalpark von Banff. Banff (Townsite) ist eine kleine Stadt (ca. 4000 Einw.) im Süden des gleichnamigen Nationalparks. Die Stadt ist von mehreren Bergen umgeben - Mount Rundle, Stoney Squaw Montain und Tunnel Mountain. Wer Lust am wandern hat, dem kann ich nur empfehlen, sich auf den Tunnel Mountain (1692m) zubegeben. Die Wanderung hoch dauert ca. 45 Minuten. Von dort aus hat man dann einen super Überblick über ganz Banff. Des weiteren bietet die Stadt eine Wunderschöne Einkaufsmeile und wer sich nach der Wanderung erholen möchte, dem empfehle ich die Hotsprings. Der ca. 40 °C warme Außenpool bietet eine Erholsame Erfrischung und einen einmaligen Blick auf die Rocky’s.

Eine Wanderung in die Natur bietet gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist man weit weg vom Touristenrummel und es bietet sich eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Beispielsweise sind Elk’s (bei uns Wapiti’s), Eichhörnchen, Streifenhörnchen, Braunbären, Pika’s.... keine Seltenheit. Man sollte jedoch immer eine ausreichenden Abstand halten, denn schließlich dringen wir in deren Revier ein und nicht umgedreht.
Weitere Höhepunkte, die man sich auf jeden Fall ansehen sollte sind der Johnston Canyon, Lake Louise (hier empfiehlt sich eine Wanderung zum Lake Agnes) oder Mount Norquay (Ideal zum Wandern).

Unser Trip führte uns dann in den Norden und damit in den sich anschließenden Jasper Nationalpark. Ein unbedingtes muss ist das Columbia Icefield, der größte Gletscher in den Kanadischen Rocky’s und die Athabasca Falls. Jasper (Townsite) ist eine Kleinstadt nicht viel größer als Banff und wurde von deutschen Einsiedlern gegründet. In Jasper selbst kann ich jedem nur dass Schwimmbad ans Herz legen. Obwohl Jasper sehr klein ist, verfügt das Schwimmbad über drei Becken, eine Wasserrutsche, Whirlpool und Sauna (Eintritt 7$, ca. 10,-DM). Gleich gegenüber vom Schwimmbad befindet sich das Museum. Ansonsten findet man auch in Jasper genügend Möglichkeiten einzukaufen. Faszinierend an den Souvenirgeschäften ist, dass man in jedem etwas anderes findet.

Wer plant einen Trip in die Nationalparks zu unternehmen, für den möchte ich hier noch ein paar Tips lassen. Gesprochen wird größtenteils Englisch oder Französich. Zum bezahlen eignen sich Travler-Checks in Can.$ oder MasterCard. Visa ist seltener vertreten. Am besten erkundet man die Nationalparks mit dem Wohnmobil. Die Anmietung sollte jedoch von Deutschland aus erfolgen, da insbesondere in der Saison die Kapazitäten nicht ausreichen. Campingplätze bzw. Stellplätze findet man ohne groß zu suchen und sollte mal einer voll sein, der nächste ist nur 5 km weiter. Zu jeder Stellfläche gehören immer eine Holzbank und ein Tisch, sowie eine Feuerstelle (Holz ist kostenlos, muss aber gehackt werden!), insofern ist eine Campingausrüstung nicht notwendig. Desweiteren gehört immer ein festes Gebäude dazu und ein Foodlocker (zum lagern von Lebensmitteln), diese müssen aber mit mehren geteilt werden. Die meisten CampGrounds verfügen über Duschen, wenn nicht gibt es ja immer noch die o.g. Bademöglichkeiten, die ich auf jedenfall den Duschen vorziehen würde, das jedoch nicht wegen der Sauberkeit. Über anfallende Bezinkosten lohnt es sich gar nicht zu schreiben. Alleine die sind schon ein Grund dort einzuwandern...J. Als Fahrtstrecke empfehle ich den Highway 1 und die AB 93. Beides sehr gut ausgebaute Strassen, von denen sich auch viel von der Natur sehen lässt. Wer noch mehr wissen will, eMail an mich !!!

Kurzer Nachtrag : Der Beitrag ist zwar hier nicht 100%-tig richtig , aber trotz mehrmaliger Mail bekommt man es bei Dooyoo nicht fertig eine Kategorie Banff Nationpark einzurichten ! Ganz schön traurig :-(((
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
cooldani2000

cooldani2000

24.11.2000 16:55

Hi Skyperman, dein Bericht war super. Ich fahre seit 15 Jahren Ski und bin ein totaler Naturfreak. Wenn das Geld in ein paar Jahren nach meinem Studium reicht, will ich auch mal nach Nordamerika. Bib bald, cooldani2000.

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