Skigebiet Uludag

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Skigebiet Uludag

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Erfahrungsbericht über "Skigebiet Uludag"

veröffentlicht 04.01.2017 | cpschueler
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Über sich :
...auf anderen Portalen schreibe ich auch unter anderem Namen. Also nicht gleich die Panik kriegen. Alles ich. Hoffentlich.. ;-)
Ausgezeichnet
Pro Günstiger als Österreich oder die Schweiz. Schöner Schnee. Nicht viel los.
Kontra Anfahrt nicht ganz einfach.
besonders hilfreich
Größe der Anlage:
Schneesicherheit:
Spaßfaktor beim Après-Ski:
Übernachtungsmöglichkeiten:
Gruppengröße:

"EINFACH mal ZACK-ZACK auf den ULUDAG...!!!"

Wegweiser auf der Zwischenstation. Im Höhen-Koller kann man sich ja schon mal verlaufen...

Wegweiser auf der Zwischenstation. Im Höhen-Koller kann man sich ja schon mal verlaufen...

BESUCH bei den GÖTTERN

Der Olymp. Nach alter, griechischer Mythologie seit jeher Wohnort der Götter. Was wohl so ziemlich jedem Zeitgenossen bekannt sein dürfte. Denn spätestens nach all den Sandalen-Filmen die seit den 1960er Jahren bis heute gedreht wurden und ständig in Kino und TV laufen, muss man kein belesener Geschichtsprofessor mehr sein um Ahnung von Zeus und Konsorten zu haben.

Was die wenigsten Menschen jedoch wissen ist die Tatsache, dass es nicht nur einen Olymp gibt. Ganze 19 Berge in der Region des alten Griechenlands streiten sich um den Titel vom "echten" Olymp. Und so ist es wenig verwunderlich, dass sogar zwei Berge in der Türkei bei diesem Wettkampf mitmischen. In der Türkei...? Wie kann das sein...? Ganz einfach: Die Türkei gibt es erst seit weniger als 100 Jahren. Vorher haben dort 600 Jahre die Osmanen geherrscht. Und davor bis ins 14. Jahrhundert die Römer und die Griechen. Oder mit anderen Worten: Die Türkei war früher Teil des Römischen Reiches und Teil von Griechenland.

Einer der "türkischen" Olympe befindet sich an der Riviera. Ganz in Nähe von Antalya und Kemer. Der zweite "türkische" Olymp, auch Mysischer oder Bithynischer Olymp genannt, ist hingegen bei Bursa zu finden. Tief im Nord-Westen des Landes und etwa 200 Kilometer von Istanbul entfernt. Bursa hieß vor gut 2000 Jahren noch Prusa. Und weil es von Prusa nur noch ein Katzensprung bis nach Troya war, ranken sich um den Bithynischen Olymp auch dem entsprechende Sagen-Märchen. Von dort oben verfolgten die Götter nämlich - was sich fast wie die trübe Story eines alten Hollywood-Schinkens anhört - den Kampf um das mächtige Troya.


EINE feine SAUSE mit der DÖNER-BRAUSE

Heute trägt der Bithynische Olymp einen anderen, in Deutschland eher weniger bekannten Namen. Denn wie es bei einer Eroberung fast immer so ist, wurde der Olymp nicht nur eingetütet, sondern auch gleich "Eingetürkt". Deshalb dürfen die Götter inzwischen auf dem "Uludag" anstatt dem Olymp Platz nehmen.

Ach so: Bei dem einen oder anderen Leser wird der Name "Uludag" eventuell ganz trübe im Hinterkopf klingeln. Was daran liegen mag, dass auch ein recht bekannter, türkischer Soft-Drink den Namen "Uludag" trägt. Eine Marke die man hierzulande nicht nur in jeder Döner-Bude, sondern sogar im Supermarkt bekommt. Und die (kaum verwunderlich) in Bursa mit dem Wasser des berühmten Berges hergestellt wird.

Der Uludag ist aber nicht nur irgendein Berg. Er ist wegen seiner Höhe (immerhin 2542 Meter) zudem die beliebteste Ski- und Wintersport-Region der Türkei. Tief verschneit vom frühen Herbst bis in den späten Sommer hinein.


DIE süße, kleine GONDELBAHN, mit DER will ich NACH oben FAHRN

Es gibt genau zwei Wege um auf den Uludag zu gelangen. Der erste ist der traditionelle Weg mit dem Auto oder dem Bus über die Straße. Denn die Türken waren wirklich so verrückt und haben die alte, bis zum Gipfel führende Schotterpiste komplett asphaltiert. Leider zieht sich die Strecke aber mit guten 35 Kilometern ziemlich in die Länge und auf den sich windenden, engen Gassen kommt man nur im Schneckentempo voran. Kein Wunder also, dass der "Aufstieg" dann etwa 1 1/2 bis zwei Stunden in Anspruch nimmt.

Die zweite und allgemein bevorzugte Alternative um den Gipfel vom Uludag zu erklimmen ist die Seilbahn. Billig ist das Seilbahn-Abenteuer nicht. Geschlagene 35 Lira pro Person (Dezember 2016) muss man dafür auf den Tisch legen (also knappe 10 Euro). Dafür wird einem wenigstens modernste und feinste Technik von Doppelmayr geboten. Dem weltweit führenden und aus dem schönen Österreich stammenden Seilbahn-Unternehmen. Wobei die neue Gondelbahn erst seit 2014 in Betrieb ist und die vorher komplett marode, fast schon historische Anlage aus den 1950er Jahren ersetzt hat.

Beim Blick auf die Homepage von Doppelmayr werden einem rund um die Seilbahn gleich noch ein paar Rekorde versprochen. Allerdings waren die bei genauem Hinsehen doch ein ganzes Stück "getürkt". Anstatt der angeblich längsten Seilbahn der Welt erwartet einen auf dem Weg zum Uludag nämlich nur die längste Einseilumlaufbahn der Welt. Mit einer Länge von stattlichen 4817 Metern, 139 Kabinen, 44 Stützen und erträglichen 22 Minuten Fahrzeit. Wobei man im Anschluss aber nicht wirklich den Gipfel (2542 Meter), sondern nur die erste Bergstation erreicht.


VON diesem GANZEN BUS-GEWIRR, da WERDE ich alsbald NOCH IRR

Allein schon die Talstation vom Bursa Teleferik (so der offizielle Name) zu erreichen war ganz schon mühsam. Denn die Station liegt knapp einen Kilometer von der Innenstadt entfernt auf einer Höhe von bereits 395 Metern. So das man immer bergauf laufen muss. Was ich mir aber lieber mal erspart habe. Stattdessen war fröhliches Busfahren zur Station angesagt.

Viel Auswahl bei den Routen gibt es da in Bursa scheinbar nicht. Wenigstens fährt die Route Nummer 94 vom Busbahnhof "Terminali" direkt zur Seilbahn. Unterwegs werden zusätzlich noch ein paar Attraktionen (Osmangazi-Brücke, Grüne Moschee) abgeklappert. Ein Zustieg in den Bus ist von allen anderen Linien am Ende vom Haupt-Boulevard, dem Atatürk Caddesi möglich.

In Bursa mit dem Bus zu fahren ist dummer Weise mit ein paar Fallstricken verbunden. Denn man benötigt für die grünen, städtischen Busse die so genannte "BursaKart". Bargeld wird nicht angenommen. Nirgendwo. Ein Dolmus (Mini-Bus) wo man dem Fahrer ein paar Lira in die Hand drückt...? Fehlanzeige. Jedenfalls nicht in diesem Teil der Stadt. Beim Einsteigen hält man nur die Karte an ein Lesegerät, der Betrag wird abgebucht und der auf der Karte befindliche Restbetrag wird angezeigt. Kurzstrecken, verschiedene Tarifgebiete...? Leider nein. Auch wenn man nur eine einzige Station zurücklegen möchte muss man stets den vollen Betrag entrichten.

Der zweite Fallstrick ist der Kauf und das Aufladen der Karte. So kann man die BursaKart an den Automaten der nicht sonderlich zentralen Metro und in vielen Supermärkten kaufen und dort natürlich auch aufladen. Aufladen im Bus oder an der Bushaltestelle...? Erneut: Fehlanzeige. Man muss also immer genug Guthaben und noch eine eventuelle Reserve (wenn man sich mal verfahren hat) auf die Karte transferieren. Beim Bus 94 sind dies 2,60 Lira pro Person und Fahrt (Stand Dezember 2016). Andere Busse und die Metro-Linien haben jedoch stets einen anderen, jeweils individuellen Pauschal-Tarif.

Der dritte Fallstrick beim Busfahren sind die Busse selbst. Oder besser gesagt die Routen. Wirklich verfahren kann man sich eigentlich nicht. Denn fast sämtliche Linien arbeiten eine Art Rund-Parcours durch die Stadt ab. Im Fall der Linie 94 von Terminali bis Terminali. Man darf nur nicht die Haltestelle (die zu allem Übel im Bus NICHT angesagt oder elektronisch angezeigt wird) verpassen. Denn aussteigen und mal eben mit der Gegenrichtung fahren ist nicht drin. Denn es gibt ja keine Gegenrichtung. Dann heißt es schlicht: Noch einmal eine komplette Runde drehen oder die zuviel gefahrenen Stationen zurücklaufen.


ICH bleib DABEI - ALLE guten DINGE sind DREI

Nach dem Bezahlen an der Kasse wird jeder Fahrgast zunächst zu einer kleinen Foto-Session vor einer grünen Wand gebeten. Das Ergebnis kann man später bewundern, wenn man wieder zurück kommt. Ich sage es aber besser schon vorab: Die Bilder sehen so mies und schlecht aus wie ich es fast nirgendwo auf der Welt erlebt habe. Für 25 Lira (etwa 7 Euro) per Photoshop amateurhaft in eine Seilbahn-Kabine hinein geschnitten zu werden...? Da kann man getrost drauf verzichten.

Im Anschluss an die misslungene Foto-Aktion geht es jedoch direkt in eine der vielen Gondeln vom Bursa Teleferik (Maximal 4 bis 6 Personen pro Gondel). Wartezeiten gab es bei meinem Besuch keine. Die Gondeln sind zudem zu allen Seiten hin verglast. Wobei das Glas eine leichte Tönung besitzt und eine Reinigung durchaus mal nötig gehabt hätte. Für Fotos stand zusätzlich ein kleiner Spalt oberhalb der Eingangstür offen. Dort konnte man die Kamera heraushalten. Selbst wenn dies "offiziell" verboten war.

Insgesamt lässt sich die Fahrt mit dem Bursa Teleferik in drei Abschnitte aufteilen. Zunächst kommt der Panorama-Blick am Berghang, dann wird eine tiefe Schlucht überwunden und das letzte und längste Stück geht quer durch einen Tannenwald.

Der erste Abschnitt der Seilbahn war für mich dabei die aufregendste Sache an der ganzen Tour. Denn da zuckelt man mit ordentlich Geschwindigkeit wirklich steil den Berg hinauf durch eine breite Schneise entlang der historischen Seilbahn-Route. Das Panorama welches sich einem dabei bietet ist absolut unglaublich. Man blickt auf die gesamte Stadt, sowie die umliegenden Berge und das fast zum Greifen nah erscheinende, blaue Meer.

Nach wenigen Minuten geht es dann in eine Art Beton-Bunker hinein. Dort macht die Bahn einen "Knick" und man fährt nicht mehr ganz so steil nach oben. Dafür aber überspannt der dünne Draht eine wahnsinnig tiefe Schlucht und endet im vermeidlich finalen Stationsgebäude. Das Ende der Route hat man damit jedoch immer noch nicht erreicht. Denn hier haben die Türken sprichwörtlich "getürkt".

Nach dem Aussteigen landet der nichtsahnende Fahrgast auch direkt in einem kunterbunten Shopping-Paradies. Auf überdimensionierter Fläche und mit blauem (selbstverständlich falschem) Himmel über dem Kopf soll man dort alles kaufen was nicht niet- und nagelfest ist. Souvenirs, Kitsch, Kleidung oder 'nen heißen Snack. Wie es sich für eine solche Location gehört ganz selbstverständlich zu maßlos übertriebenen Preisen. Quasi "Kaffeefahrt zwei punkt null". Vielleicht haben die Macher aber auch einfach nur gedacht, dass auf 1635 Meter Höhe das Denkvermögen manch eines Seilbahn-Passagiers ohnehin mit Aussetzern zu kämpfen hat.

Vor dem Gebäude wartet nach durchgestandener Shopping-Mall noch eine Ansammlung kleiner Blockhäuser auf zahlungskräftige Kundschaft. Gespickt mit Shops, Restaurants, einem Skiverleih und das in der Türkei wohl sehr beliebte Fahren mit einem motorisierten Schneemobil. 30 Minuten für saubere 150 Lira (ca. 41 Euro). Inklusive Foto-Stop versteht sich. In der Schweiz oder in Österreich bestimmt ein Schnäppchen. Aber unter uns: Das ist doch "nur" die Türkei und nicht Sankt Moritz.

Also schnell zurück zur Seilbahn. Immer getreu dem Motto eines jeden Laienpredigers: Das Ende ist nicht wirklich das Ende. Ganz geschickt wurde an die erste Bahn nämlich direkt noch eine zweite, diesmal 4,2 Kilometer lange Bahn hinten dran gehängt. Im Fahrpreis glücklicher Weise schon mit inbegriffen. Von da an ist das Quäntchen an Steigung aber nur noch minimal. Immerhin führte der Weg durch einen fast unendlich erscheinenden, komplett verschneiten und magisch glitzernden Tannenwald. Den weißen Gipfel vom Uludag am blauen, wolkenfreien Horizont stets direkt vor den Augen. So fern und doch so nah.


AUCH ganz OBEN ist NOCH lange NICHT SCHLUSS

Der wunderschöne Anblick der schneebedeckten Tannen lässt einen die Zeit fast vergessen. Beim Erreichen der "Hotel-Station" war ich auch immerhin schon auf 1.810 Metern Höhe angelangt. Doch anstatt einer gemütlichen Almhütte mit Heidi und Ziegen-Wirt Peter gab es "nur" eine recht stattliche Zahl überdimensionierter Bettenburgen zu bewundern. Wahrlich nicht das Paradies von dem ich beim Einstieg in die Seilbahn eigentlich geträumt hatte. Und auch die aus rohem Beton gegossene Hotel-Station fand ich mit all ihren Fastfood-Ständen nicht gerade erquickend. Anstatt mir schnell den günstigen 20-Euro-Döner im Stehen zu gönnen, verdrückte ich mich lieber aufs Klo. Doch auf dem kahlen Berg ist selbst der Toilettengang nicht mehr kostenlos und irgendwo in die Gegend lässt es sich dort ebenfalls nicht pieseln (1 Lira WC-Gebühr).

Wer schon einmal eine aufgeschwatzte, günstige "Tour" in der Türkei mitgemacht hat, der wird auch sicher wissen, dass dort stets versucht wird einem hier und da immer noch mehr und mehr anzudrehen. So ähnlich kam es mir auch auf dem Uludag vor. Kein Wunder also, dass vor der Tür der Hotel-Station direkt mehrere Mini-Busse parat standen um die Seilbahn-Kundschaft noch ein weiteres Stück in Richtung Gipfel zu befördern. Für den Obolus von 2,50 Lira pro Person (70 Cent) ging es auf diese Weise noch ein paar hundert Meter auf den Berg. Aber selbstverständlich nicht nach ganz oben, sondern einfach nur "mal eben" zur nächsten Seilbahn-Station.

Hier versteht es sich wohl von selbst, dass die nächste, aber glücklicher Weise auch letzte Seilbahn vom Uludag natürlich nicht mehr im ursprünglich gezahlten Ticket-Preis mit drin war. Um auf einen der Gipfel zu gelangen also erneut die Geldbörse aus der Tasche gezückt und "mal eben" 20 Lira (5,40 Euro) pro Person entrichtet. Immer mit der Hoffnung, dass dieser Betrag wirklich für den Hin- und Rückweg sei. Wie heißt es noch so schön: "Auf dem Berg da gibt's koa Sünd". Aber leider auch kein Englisch und keine andere Fremdsprache mit der man sich verständigen könnte.

Hurra...!!! Die letzte Etappe wartete auf mich. Diesmal keine mollig warme, beheizte Gondelbahn, sondern eine kalte Schaukelei im leider nicht mehr ganz so modernen Sessellift. Der sah an einigen Stellen wirklich so aus, als hätte man ihn vor wenigen Tagen noch notdürftig zusammengeflickt. Doch böse Gedanken soll man bekanntlich nicht in solchen Situationen haben. Sonst werden die am Ende noch zur Realität. Also keinen Deut damit verschwendet mir Szenarien wie einen Absturz oder ein Steckenbleiben auszumalen. Kann man im Notfall eigentlich von da oben runter springen...? Hoffentlich vergisst man mich nicht. Da gab es doch letztens im Fernsehen diesen Film wo eine Gruppe Teenager in genau so einem Sessellift feststeckte. Mitten in der Nacht...

Gute fünf bis sechs Minuten zuckelte der Sessellift dem Gipfel entgegen. Immer den strahlenden Himmel und die warme Sonne in den Augen. Links und rechts die weiß bedeckten Tannen. Unter mir eine unberührte Schneedecke. Von jetzt an war es wirklich paradiesisch. Denn von den Hotels und all den schlimmen Beton-Bauten war nicht mehr viel zu sehen.

Oben angelangt herrschte himmlische Ruhe. (Fast) keine Menschenseele. Nur reine Luft, sauberer Schnee und Uludag pur. Also munter im weißen Pulver gewälzt, ein paar Brocken der eisigen Masse ins Gesicht gepfeffert (soll angeblich für eine jugendliche Haut sorgen) und relaxt.


OH WEH, oh WEH, kein GLÜHWEIN und kein JAGERTEE

Trotz blauem Himmel und Sonnenschein zieht irgendwann natürlich die klamme Kälte selbst in die dickste Kleidung hinein. So war ich froh, dass dort droben direkt neben der Seilbahn-Station eine Jagdhütte stand. Oder besser: Die türkische Version von so etwas wie einer Jagdhütte. Irgendwie im Stil der 1970er Jahre. Gab es da nicht mal diesen Film mit James Bond und dem bösen Blofeld auf dem Matterhorn...? Das Domizil vom Schurken sah nicht viel anders aus. Fast rund, mit Fenstern zu allen Seiten hin, sowie einem prasselnden Kamin in der Mitte. So das man dort auf einem ringförmigen Sofa bequem sitzen und sich von den Strapazen des Aufstiegs ausruhen konnte.

In Europa hätte es in einem solchen Moment in "der Hütten" bestimmt einen kräftigen Jagertee zur Stärkung gegeben. Oder einen leckeren Glühwein. Oder eine Feuerzangenbowle. Oder einen Grog. Zwar trinken viele Türken selbst mal gerne "einen über den Durst" und "Papa" Atatürk hätte auf dem Berg bestimmt gleich seinen Flachmann gezückt, aber in dieser Region der Türkei scheint Alkohol wohl verpönt zu sein. Wenn das nur die Götter wüssten.

Kurzerhand und ganz galant wurde also die einzige Spezialität des Hauses bestellt. Und das war Tee. Und selbst vom Tee gab es nur eine Sorte. Winzig klein, dafür kochend heiß und mit einer ordentlichen Portion Zucker gewürzt (5 Lira/1,40 Euro). Die passenden Kekse dazu gab's umsonst. Geklaut vom Frühstücks-Buffet im Hotel. Eine kleine Belohnung muss man sich ja gönnen...


Gesamtkosten für die selbst organisierte "Tour" auf den Uludag:

- Anfahrt vom Stadtzentrum 2,60 Lira
- Bursa Teleferik 35 Lira
- WC 1 Lira
- Bus 2,50 Lira
- Sessellift 20 Lira
- Tee (habe mir 2 gegönnt) 10 Lira
- Bus 2,50 Lira
- Rückfahrt ins Stadtzentrum 2,60 Lira

Unterm Strich 76,20 Lira (ca. 21 Euro) pro Person

Die Internetseite der Seilbahn, sowie weitere Infos zum Uludag: http://www.teleferik.com.tr/en/

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • hochsauerlaender veröffentlicht 17.01.2017
    sh
  • dieanke veröffentlicht 13.01.2017
    :)
  • Abraxas_CH veröffentlicht 12.01.2017
    schönen Nachmittag
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Produktdaten : Skigebiet Uludag

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

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