SmartFTP

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*F*ast ein *T*op *P*rogramm - SmartFTP

4  28.04.2003

Pro:
Freeware, komfortables und vollständiges Programm, auch für anspruchsvollere Anwender geeignet

Kontra:
Abstürze, genaueres dazu im Text

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Stabilität:

Benutzerfreundlichkeit

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Talion

Über sich:

Mitglied seit:10.02.2002

Erfahrungsberichte:33

Vertrauende:20

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Lang ist's schon her seit dem letzten Bericht von mir... Hatte zwischenzeitlich nicht gedacht, dass ich nochmal hier schreiben würde (aus persönlichen Gründen), aber nun soll es doch wieder einen neuen Bericht von mir geben. Nicht über irgendetwas weltbewegendes, sondern über ein Programm, dass mir den Internetalltag immer wieder erleichtert: SmartFTP

~~ Was ist FTP? ~~
FTP (File-Transfer-Protocol) ist ein Internetprotokoll, allerdings bei Normalusern wahrscheinlich weniger bekannt als HTTP. Eine genaue Erläuterung möchte ich euch ersparen, es sei nur soviel gesagt, dass man FTP benutzt, um sich auf einem Server einzuwählen und dorthin Dateien zu übertragen (oder in die Gegenrichtung), Ordner zu erstellen, Dateirechte zu setzen und ähnliches. Es gibt einen anonymen FTP-Zugang, der zum Beispiel dazu benutzt werden kann, Besuchern Downloads anzubieten, die sie dann in der Verzeichnisstruktur sehen können (nicht jedoch verändern) und auf der anderen Seiten den Zugang als eingerichteter Benutzer, der z.B. Homepages hochladen kann.
Genauere Informationen wird man vermutlich leicht bei Google finden.

~~ SmartFTP ~~
Somit ist eigentlich auch bereits die Aufgabe eines Programmes wie SmartFTP geklärt: Auch wenn viele Browser eine Möglichkeit bieten, durch FTP-Server zu browsen und eventuell auch etwas zu verändern, benötigt man für einen komfortableren und anspruchsvolleren Zugang schon ein Programm wie SmartFTP.
SmartFTP ist Freeware, man kann es also kostenlos von http://www.smartftp.com/ herunterladen. Es ist in 24 Sprachen erhältlich, ca. 5 MB groß, aber leider nur für Windows erhältlich (jedenfalls habe ich keine andere Version gesehen). Freeware ist vielleicht auch nicht völlig korrekt, denn wenn man das Programm werktags zu normalen Arbeitszeiten startet, kommt ein Hinweis, dass man das Programm, so man es für nicht private Zwecke verwendet, doch bitten kaufen soll. Es unterliegt jedoch keinen Einschränkungen, sondern appeliert nur an die Ehrlichkeit in diesem Feld gewerbstätiger Menschen, die pro Benutzer mit etwa 30 $ zur Kasse gebeten werden.

~~ Installation ~~
Beim Download hat man verschiedene Möglichkeiten: Man kann das Paket zur Vollinstallation auswählen, oder die Installation direkt aus dem Netz, oder ein alternatives Setup. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich die Vollinstallation gewählt und konnte es schnell ohne jedes Problem installieren. Inzwischen ist zwar die Versionsnummer weiter fortgeschritten und ich kann mich auch nicht mehr an Details der Installation erinnern, aber es handelt sich um eine ganz gewöhnliche Setup-Routine, die auch unerfahrenen Usern keine Probleme bereiten sollte. Außerdem will ich heute auch noch irgendwann schlafen gehen und nicht meine CIS-Leser mit kilometerlangen berichten ärgern ;-)

~~ Verwendung im Alltag ~~
Die Funktionen, die ein durchschnittlicher Website-Adminstrator benötigt, sind völlig intuitiv bedienbar. Die Oberfläche zeigt sich der vom Explorer bekannten Oberfläche sehr ähnlich, das heißt man sieht die Verzeichnisstruktur und die einzelnen Dateien und kann per Drag&Drop bequem Dateien verschieben. Dateirechte (die man z.B. für PHP-Scripte benötigt), kann man per über das Kontextmenü (Rechtsklick) asuwählen. Der Login auf den Server erfolgt beim ersten Mal per Eingabe der Serverdaten und beim zweiten Mal einfach per Auswahl aus der dann gespeicherten Liste, die man slebstverständlich über die Optionen leicht wieder löschen kann. Ebenso kann man mit mehreren Server zugleich verbunden sein, und per FXP direkt von einem Server zum anderen Daten verschieben, ohne diese erst zwischenspeichern zu müssen.
Kurz gesagt, es ist für einen bequemen Zugriff ohne umständliche Kommandozeileneingaben gesorgt (ja, ich bin Windowsuser und stehe dazu, auch wenn mir vieles erstmal nicht so passte. Insgesamt habe ich trotzdem die Erfahrung gemacht, dass ich unter Windows am besten arbeiten kann. Für alle Suse, FreeBSD oder-was-auch -immer-User kommt gleich noch die Entschädigung, warum Kommandozeilen doch besser sind).
Auch für anspruchsollere User ist mit Queues, SSL u.v.m. gesorgt, Proxyzugriff wird natürlich auch unterstützt und alles wäre schön und gut, wenn da nicht das ABER wäre...

~~ Nachteile ~~
Für diesen Teil würde mich eigentlich nichts einfallen, denn ich komme mit dem Programm bestens klar und es hat alle Funktionen und jeden Komfort den ich mir wünsche - nur eine Sache stört mich noch daran, wobei ich mir nichtmal zu 100% sicher sein kann, dass der Fehler bei SmartFTP liegt. Möglicherweise existiert er auch nur an meinem PC oder nur unter Windows 98, dass kann ich nicht beurteilen.
Und zwar - so meine Vermutungen stimmen (da der Fehler wiederholt auftrat gehe ich davon aus) - scheinen die Programmierer nicht ganz ordentlich gearbeitet zu haben und vergessen, irgendwelche Resourcen wieder freizugeben, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, denn immer wenn ich SmartFTP über längere Zeit geöffnet lasse und nicht benutze, stürzt es irgendwann ab bzw reagiert einfach nicht mehr und blockiert dabei Systenresourcen. Es kam zwar nie zu kritischen Abstürzen, und der Klammergriff, denn ja alle Windowsuser aus dem Eff Eff beherrschen sollten, hilft hier problemlos, aber trotzdem muss es ja eigentlich nicht sein, das ein untätiges Programm den Rechner belastet, bis es nicht mehr reagiert.
Trotzdem werde ich für diese Macke nur einen Stern abziehen, denn dabei sind mir nie Daten verloren gegangen (es passiert nur, solange das Programm nicht arbeitet) und wenn man das Problem kennt, lässt man SmartFTP einfach nicht auf Dauer auf.

~~ Fazit ~~
Womit wir auch schon beim letzten Teil angelangt wären, und eigentlich ist schon alles gesagt, was zum Ende eines Berichtes zu sagen bleibt: SmartFTP hat sich, von dem Fehler abgesehen, im Internet-Alltag sehr bewährt, schneidet auch im Vergleich mit anderen Programmen gut ab und ist kostenlos, das sind für mich eindeutig 4 Sterne mit der Option auf 5, wenn der Fehler in der nächsten Version nicht mehr auftaucht.

Ciao, Talion@28.04.2003

PS: An alle Schnellklicker und ähnliche: Diesen Bericht bitte nicht allein nach der Länge bewerten, denn wer hätte schon etwas davon, wenn ich jeden Menüpunkt und jedes kleinste Detail ausführlichst erläutert hätte? Ciao ist keine Gebrauchanleitung, denn Manuals und genaue Überblicks über die Features findet man auf smartftp.com. Das die Seite Englisch ist, sollte da hoffentlich kein großes Hinderniss darstellen. Wenn wirklich noch Fragen auftauchen sollten, werde ich die natürlich beantworten.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
nettomo

nettomo

27.01.2005 16:42

Hallo Leute, SmartFTP ist anversich das beste FTP Programm welches es gibt. Aber vorsicht: Die Programierer von SmartFTP ändern die Litzenzbestimungen, während einer Versionsphase zum Nachteil aller regestrierten User. Da Kretik im Supportforum von SmartFTP gelöscht wird, habe ich meinen Beitrag auf einen anderen Server zum nachlesen hinterlegt: http://www.board.se/smartftp/ Nettomo

Bucaneer

Bucaneer

28.11.2003 00:31

Sehr guter Bericht, der auch die exsistierenden Probleme würdigt. Merci - und weiter so =) - tom

Pater_Brown

Pater_Brown

30.04.2003 09:31

...na ja, kann ich als MacUser schlecht was dazu sagen... mein (älteres) Adobe-Programm hat einen eigenen FTP-Client eingebaut. Die Mac-Verwandten wie Fetch oder NetFinder arbeiten ähnlich... LG

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