... Ich war noch nie ein Fan von Snickers, aber das Eis hatte es mir wirklich angetan und ich konnte noch nicht einmal genau begründen warum.
Ich machte mich zurück auf den Weg zu meinem Platz und riss unterwegs die braune Folie vom Eis herunter. Wie immer entblößte ich dabei nur einen Teil ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Glejo über Snickers Eis Cream 13.10.2005
Produktbewertung des Autors:
Suchtfaktor:
kann gar nicht mehr aufhören
Geschmack:
unübertrefflich
Handlichkeit:
recht gut
Schmelzverhalten:
gaaaanz langsam
Pro:
Hm !
Kontra:
Hm ?
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Nachdem ich stundenlang in der Sonne vor mich hingeschmort und den dunkelblauen (Farbe von der Red. geändert) Badehosenhintern begafft hatte, musste ich feststellen, dass ich kein Stück weiter gekommen war. Er interessierte sich für mich wie für einen Sack Reis, der eben in China umgefallen war. Mir war klar, dass ich neue Strategien ausarbeiten musste, wenn ich ernsthaft vorhatte, dieses prachtvolle Exemplar von Mann auf mich aufmerksam zu machen. Leider hatte ich nicht die leiseste Ahnung, wie diese Strategie aussehen sollte. Dass das aufreizende Überkreuzen meiner Beine nichts gebracht hatte, war schon entmutigend genug. Aber als auch das verdächtig langsame Eincremen derselbigen, gepaart mit dem einen oder anderen vielsagendem Blick in seine Richtung, ebenfalls nichts bewirkte, begann ich an meiner Weiblichkeit zu zweifeln. Ein paar Mal stolzierte ich über das saftige Grün zur Toilette und zurück und hoffte dabei seine Augen in meinem Rücken zu spüren oder wenigstens einen anerkennenden Blick, wenn ich wieder zurück an meinen Platz lief. Nichts von alle dem traf ein. Dieser Mann schien wirklich ein harter Brocken zu sein und nahm mir durch sein Desinteresse jeglichen Wind aus den Segeln. Enttäuscht ob meines Misserfolges setzte ich meine Sonnenbrille auf, drehte mich auf den Bauch und versuchte ein paar Seiten in meinem Buch zu lesen.
Ich weiß nicht, wie viel Zeit vergangen war, es dürfte aber schätzungsweise nicht mehr als eine Stunde gewesen sein - ich trage nie eine Uhr wenn ich im Freibad bin und die große Wanduhr über dem Kassenbereich entzog sich meinem Blickfeld. Allerdings hatte ich keine Lust erneut aufzustehen und mit leeren Händen zurück zu kehren, denn er würde sicherlich denken, dass ich das nur seinetwegen tat, was ja auch stimmte, aber nicht so offensichtlich sein musste. Nun, jedenfalls war ich der Meinung, es sei erst eine Stunde vergangen, seitdem ich mit dem Lesen meines Buches begonnen hatte, als ich das Gefühl hatte, die Sonne würde durch mich hindurch scheinen. Meine Haut spannte unangenehm, die Hitze brachte mein Blut zum Kochen und drang bis in die letzte Zelle meines Körpers ein. Ich brauchte dringend eine Erfrischung, bevor ich zu dehydrieren drohte. Ich fischte ohne mich zu erheben die kleine Wasserflasche aus meiner weißen, mit Sonnenblumen dekorierten Tasche heraus und nahm einen großen Schluck. Mein Blick blieb währenddessen auf der Tasche haften, die mich, wie mir dann einfiel, schon seit Jahren im Freibad begleitete. Es war die einzige Tasche, die ich besaß, die geräumig genug war, alle wichtigen Utensilien, die Frau so im Freibad benötigt zu beinhalten. Getränke kaufte ich nur selten im Freibad, weil ich die Preise dafür mehr als unverschämt empfand. Daher nahm ich immer meine Eigenen mit, was auch den Vorteil hatte, stilles Wasser nach Herzenslust konsumieren zu können, denn Sprudel lag mir nicht so und wenn dann nur nach einem guten und vor allem deftigen Abendessen, welches ich mir schon lange entgehen ließ, wie ich an dieser Stelle bemerkte. Das Wasser stillte für den Augenblick meinen Durst, aber die ersehnte Erfrischung brachte es mir leider nicht, vermutlich auch deshalb, weil es bereits Körpertemperatur hatte. Ich verstaute es wieder in meiner Tasche und überlegte, ob ich wirklich den weiten Gang zum Kiosk wagen sollte, an welchem sicherlich eine entsprechend große Menschentraube versammelt sein würde. Eigentlich war ich abgeneigt, doch die Hitze zermarterte meinen Körper immer mehr und meine Sinne schrieen förmlich nach etwas Kühlem.
Ich stand also auf, reckte und streckte mich (ich sollte längeres Lesen auf dem Bauch meiden, die Kreuzschmerzen sprechen für sich), überprüfte den Sitz meines Bikinis, zupfte ihn hier und dort zu recht, entledigte mich meiner Sonnenbrille und taumelte, nachdem ich meinen Geldbeutel aus der Tasche gekramt hatte, benommen vor Hitze zum Kiosk, um meinem Körper den Wunsch zu erfüllen. Zu meiner großen Überraschung standen dort nur zwei Jugendliche, allerdings im Süßigkeitenbereich, so dass ich sofort an die Reihe kam und noch nicht einmal genug Zeit hatte meine Wahl zu treffen. Ich ließ meinen Blick über die Theke schweifen, um nach etwas zu suchen, was meine Sinne zufrieden stellen würde, als mir die Eiskarte ins Auge sprang. Eigentlich gar keine schlechte Idee, dachte ich. Noch bevor ich die Wahl der Qual hatte, sprach ich meine Bestellung mit einem zufriedenen Schmunzeln aus. Wohl hatte ich nichts typisch Erfrischendes gewählt, denn mein Eis entsprach eher einem Schokoladenriegel und war nicht weniger süß, machte mich aber dennoch für den Moment glücklich. Ich bezahlte den Ein-Euro-irgendwas und ärgerte mich keine Sekunde lang über den Preis, der im Supermarkt um einiges geringer war. Mein Lächeln wurde breiter als ich die Aufschrift des kleinen, kühlen Etwas in meiner Hand las. Ich war noch nie ein Fan von Snickers, aber das Eis hatte es mir wirklich angetan und ich konnte noch nicht einmal genau begründen warum.
Ich machte mich zurück auf den Weg zu meinem Platz und riss unterwegs die braune Folie vom Eis herunter. Wie immer entblößte ich dabei nur einen Teil des Eisriegels, den anderen beließ ich in der Folie, um klebrige Hände zu vermeiden, die mich insbesondere bei dieser Hitze tierisch geärgert hätten. Ich erreichte gerade rechtzeitig meinen Platz, um den ersten Bissen sitzend und in Ruhe genießen zu können. Es war nur ein kleiner Biss, fast wie ein sanftes Knabbern, denn mehr Kälte vertrugen meine Zähne nicht, aber es genügte, um das lustvolle Knacken der Schokolade, welche das Eis von außen zierte, hörbar zu machen und die Vorfreude auf den Geschmack zu wecken. Sie war nur einige wenige Millimeter dick, taute in der Sonne leicht an, um in meinem Mund zu Nichts zu schmelzen, als ob sie nie da gewesen wäre. Lediglich der süße Nachgeschmack den sie hinterließ, bestätigte mir, dass ich tatsächlich von ihr gekostet hatte. Sachte winkelte ich meine Beine an, stützte mich mit den Unterarmen auf den Knien ab und gab mich dem Geschmack hin. Ich schloss genießerisch die Augen, als ob meine Geschmacksnerven so noch mehr sensibilisiert werden würden und nahm einen weiteren, ebenso kleinen Bissen von dem Eis. Meine Zähne trafen nun bereits auf die zahlreichen Erdnüsse, die der kühle Riegel in sich versteckt hielt, geschickt getarnt durch Vanilleeis, welches von zarten, neckischen Karamelstreifen durchzogen war. Was für eine Komposition! Geschmeidigkeit und Cremigkeit trafen hier auf kernige, bissige Stückchen, die von den Geschmacksnerven erst als wohlschmeckend identifiziert und anschließend im Mund zu noch kleineren Stückchen verarbeitet wurden, um dann in der Dunkelheit meines Körpers zu verschwinden und mit ihm eins zu werden.
Das hohnvolle Grinsen der Sonne, welche weiterhin auf mich unermüdlich einschlug, geriet in Vergessenheit. All meine Sinne konzentrierten sich auf den Geschmack, den mir dieses Eis schenkte. Es hatte den Anschein, als ob ich mit jedem Bissen immer mehr dem süßen Etwas verfiel, welches nicht nur Nahrung für meinen Körper, sondern auch für meine Seele war. Schon lange befand ich mich nicht mehr im Freibad, wo mein Körper noch die Pein des Genusses ertragen musste. Die Realität schien weit weg von mir zu sein und wurde in den hintersten Winkel meines Verstandes verdrängt. Es gab nur noch das Eis, welches mich bis zum letzten Bissen an sich fesselte. Als auch dieser verschwand, schwelgte ich noch einige Minuten lang in Nostalgie, sinnierte über Obsession und Lust, bis ich mich schließlich auf den Weg in die Realität begab und aus meinem Tagtraum wieder erwachte.
Es dauerte einen Moment, bis ich die zwei blauen, leicht verstörten Augen und den dazugehörigen, verschleierten Blick, der schräg links von mir kam, mit jeder Faser meines Körpers realisieren und einer Person zu ordnen konnte. Dann begriff ich, dass es die Augen jenes Gegenübers waren, dessen Interesse ich Stunden zuvor vergebens zu wecken versucht hatte. Ein kleines Schmunzeln huschte über mein Gesicht, doch das Andere blieb weiterhin ernst und der Blick nicht weniger bohrend. Ich lächelte ein wenig breiter und setzte - bevor ich mich abermals auf den Bauch drehte und mein Buch in die Hände nahm - gelassen meine Sonnenbrille auf. Nach wenigen Sekunden hatte ich den bisher gelesenen Inhalt wieder in meinen Gedanken und wurde eins mit der Protagonistin. Sie war kürzlich in eine neue Stadt gezogen und hatte dort mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Im Zuge ihrer Arbeit - sie schrieb für ein Magazin, welches sich mit mittelalterlicher Kultur und Antiquitäten beschäftigte - wollte sie einen britischen Sammler interviewen, der ein seltenes Halsband von unschätzbarem Wert in seinem Besitz hatte. Unglücklicherweise handelte es sich bei dem Sammler um einen attraktiven, aber verheirateten Mittvierziger, der scheinbar ebenso wie sein Halsband kostbar und selten zugleich war. Ich war verwirrt. Wo ich noch vor einiger Zeit das Buch sterbenslangweilig und klischeehaft fand, schien es nun ein recht viel versprechender und angenehmer Freibadschmöker zu werden. Voller Neugier und Euphorie las ich weiter. Möglicherweise wartete doch noch ein spannendes Ende auf mich.
...Liebe Leserinnen und Leser,
ein paar warme Tage haben wir schon hinter uns und hoffentlich werden es noch einige mehr, so dass man den tollen Eisriegel von SNICKERS auch noch ein paar mal öfters genießen kann. Über dieses Eis berichte ich nun.
~~~ ...
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Pro: Sehr guter Geschmack, tolle Portionsgröße Kontra: Nicht in allen Supermärkten erhältlich
Liebe Ciaoler,
Das Wochenende stand vor der Tür - und mein Kühlschrank war leer... Also zog ich noch los und ging einkaufen, allerdings nicht in meine "Stamm-Supermärkte", sondern in den HIT-Markt im PEP München.
Für Notfälle wollte ich mir noch eine ...
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Als fleißiger Prospektgucker am Sonntag, hab ich ein kleines aber für mich feines Angebot im Mini Mal Prospekt gefunden. In der Regel schau ich die Blätter ja alle durch. Immer auf der Lauer nach Kleinkram für die Bude oder nem günstigen Angebot zum futte ...
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Pro: erfrischend, Geschmack! Kontra: sehr kalorienhaltig
...Hallo Ciao-User!
Ich habe meinen heutigen Bericht mal dem Wetter angepasst und werde über ein schön kühles Eis schreiben! Dieses Eis ist das Snickers Eis, welches ich heute bei der Suche nach Kühlung in unserem Gefrierschrank gefunden habe.
^^^^ A ...
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Na endlich, die Sonne scheint!
Trotzdem musste ich gestern noch in meine kleine Knutschkugel steigen um in der Stadt etwas zu erledigen. Hätte lieber auf dem Balkon alle viere von mir gestreckt und mich braten lassen. Also rein ins Auto und Dinge erl ...
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