Solaris (2002)

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Solaris (2002)

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??? Das ist ja wohl echt ein Witz oder ???

1  18.03.2003

Pro:
nunja für Fans der Clooney vielleicht

Kontra:
langweilig, keine Special Effects,

Empfehlenswert: Nein 

pokemoninvasion

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:349

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 105 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nachdem ich ja schon den Großteil der aktuellen Kinofilme gesehen habe, ging ich gestern in den Streifen „Solaris“ von dem ich zuvor eigentlich recht wenig gehört hatte. Einige meinten der solle so ähnlich sein wie damals „Event Horizon“ den ich persönlich sehr gut fand und somit machte ich mich auf den Weg ins Cinestar Hellersdorf. Doch hätte ich vorher gewusst was ich dort geboten bekomme, wäre ich lieber zuhause geblieben und hätte 2. Bundesliga geschaut!

1. STORY

Der Film spielt einige Jahre in der Zukunft und es gibt einige weitere erforschte Planeten im Weltall. Einer davon „Solaris“ wird derzeit untersucht, doch irgendetwas läuft dort nicht mit Rechten Dingen ab. Denn eines Tages erhält Dr. Chris Kelvin (George Clooney) besuch von der Regierung, die ihm ein Video seines besten Freundes zeigen der ihn um Hilfe bitte, da auf der Weltraumstation Prometheus irgendetwas nicht stimmt.

So macht er sich auf die Reise um Gibrarian (Ulrich Tukur) zu helfen, doch als er dort ankommt, kann Chris nur dessen Tod feststellen und die beiden anderen verbliebenden Crewmitglieder sind sehr seltsam und gestört. Es soll sich eine fremde Macht an Bord befinden die das Unterbewusstsein der Leute lesen und umwandeln kann was Chris nach der ersten Nacht auch mitbekommt.

Denn plötzlich steht sein tote Frau quicklebendig neben ihm und er ist erst einmal richtig geschockt. Doch irgendwie ist Rhea ( Natasha McElhone) nicht so wie früher und Chris weiß, das er keine emotionale Bindung eingehen darf um den Fall zu lösen, doch dies ist eindeutig leichter gesagt als getan...

2. FAZIT STORY

Nunja klingt vielleicht ein wenig spannend aber ich kann euch sagen das war es absolut nicht. 98 Minuten lang passierte wirklich nichts auf dieser Raumstation und für mich wurde der Film Langeweile pur. Erst hinterher habe ich erfahren das es ein Remake vom Film des Jahres 1972 ist, aber den will ich erst gar nicht sehen, denn ich war schon von dieser Version mehr als enttäuscht.

Für Fans von George Cloony ist der Film sicherlich sehenswert da er laufend im Bilde ist und da es nur 4 weitere Charaktere gibt, fällt solch ein Weltstar auch auf. Doch wer irgendwelche Special Effects erwartet, was ja in einem Raumschifffilm nicht ungewöhnlich wäre, dem muss ich total enttäuschen denn auch in dieser Hinsicht wird dem Zuschauer fast nichts geboten. Es gibt keine Action, total viele Dialoge, welche sachlich und auch sehr langsam gesprochen werden und ein paar Liebesszenen in Form von Erinnerungen das war es auch schon.

Öfters wird zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart in Form von Gedanken hin und hergesprungen so das der Zuschauer nach und nach einige Zusammenhänge zwischen Chris und seiner Frau erfährt doch dies konnte mich nicht wirklich vom Hocker reisen. Dadurch kam spätestens nach 30 Minuten bei mir komplett Langeweile auf und ich schaltete das Hirn etwas ab.

Dies ist wohl auch der Grund warum ich nicht gerafft habe was der kleine Junge da an Bord machte den man nur 2 mal kurz sehen konnte, aber wer da mehr mitgeschnitten hat, kann mir ja gerne einen Kommentar schreiben und mich aufklären. Ehrlich gesagt finde ich das nicht groß wichtig aber nunja das ist für mich schon seltsam gewesen.

Zum Glück ging der Streifen nur knapp 98 Minuten was das einzigst positive war, denn frühzeitig gehen das wollte ich dann doch nicht, aber länger wäre wohl auch nicht gerade schön gewesen. Immerhin gingen ja schon einige Leute frühzeitig nach Hause was ich auch niemanden verübeln kann, denn der Film war in meinen Augen ein wahrer Flop. Selbst das lasche Ende konnte da keinem mehr überzeugen.

3. SCHAUSPIELER

Also hier brauche ich nicht viel zu schreiben aber dennoch werde ich mal auf George Clooney etwas eingehen. Dieser Film war aus meiner Sicht wirklich der schlechteste den er je gespielt hat, dann soll er doch lieber im Action Genre bleiben. Er spielt die Rolle des Chris Kelvin zwar ganz solide aber so richtig mitreisen kann er hier niemanden und ich glaube den Part hätte jeder x-beliebige spielen können, da war einfach nicht viel machbar.

Alle anderen Akteure spielten ebenso ganz durchschnittlich und man wird sie sicherlich nicht in Erinnerung behalten denn dafür war der Streifen und deren Rollen einfach zu mies. Um heute mal wirklich jeden Statisten aufzuzählen, gibt es hier mal eine kleine Übersicht.

Chris Kelvin - George Clooney
Rheya - Natascha McElhone
Dr. Helen Gordon - Viola Davis
Snow - Jeremy Davies
Gibarian - Ulrich Tukur
DBA-Abgesandter 1 - John Cho
DBA-Abgesandter 2 - Morgan Rusler
Gibarians Sohn - Shane Skelton
Frau Gibarian - Donna Kimball
Freund 1 - Michael Ensign
Freund 2 - Elpidia Carrillo
Patient 1 - Kent Faulcon
Patient 2 - Lauren Cohn

Jetzt seht ihr sicherlich der Film ist nicht gerade abwechslungsreich denn nur die ersten 5 Personen sind länger als 5 Minuten zu sehen der Rest fällt mit dem Begriff Statist raus. In Sachen Produktionskosten muss der Film ja recht preiswert gewesen sein, nunja das kann ich mir auch vorstellen denn hiermit wird man keine großen Einnahmen machen.

4. FAZIT

Tja was soll ich noch groß zu schreiben, der Film war einfach nur todlangweilig und grottenschlecht und selbst die Akteure konnten das Ruder nicht herumreißen. Es gab keinerlei Special Effects oder Actionszenen und nur George Clooney Fans (wahrscheinlich aber nur weibliche) können ein wenig Gefallen finden, da ihr Liebling ständig zu sehen ist und sie brauchen keine Angst um ihn haben er schneidet sich nur ein mal kurz in den Finger ansonsten bleibt er heile :-)

Daher spreche ich für den Film auch keine Empfehlung aus und vergbe den 1 Stern den ich vergeben muss, ansonsten wartet bis der Film im TV anläuft denn selbst das Geld für die Videothek oder der Kauf des Streifens wären eine schlechte Investition, dann seht euch lieber „Event Horizon“ an der ist wirklich klasse.

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren und viele Grüße wünscht euch Marcel


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ZordanBodiak

ZordanBodiak

11.06.2003 10:47

So gestern gesehen... Und ich fand ihn großartig... Wundervoll ruhig... Und in bester "2001"-Tradition... Und gerade im Vegleich mit dem russischen Original ist die Hollywood-Verfilmung Stanylaw Lems Roman richtig "actionreich"... Aber erstaunlicherweise war ich gestern nicht der einzige, der den Film genial fand... Nur sollte man nicht den Fehler machen und bei "Solaris" einen klassischen Science-Fiction-Film erwarten... Vielmehr ist das ganze eine philosophische Abhandlung über das Leben... carpe diem - JENS PS: Was der Junge da gemacht hat?? Keine Ahnung, denn sein Vater war ja bereits tot, so dass die Frage verbleibt, wessen Vorstellung er ist... Oder stellt sich vielleicht dieser das ganze Geschehen vor? Immerhin berührt er zum Schluss Clooney wie Gott auf dem Bilde Michelangelos den Menschen... Muss den Film dringend noch mal gucken...

logan

logan

01.04.2003 20:56

das klingt wahrlich grausam. das buch dagegen ist wirklich spannend. http://www.ciao.com/Solaris_Lem_Stanislaw__Test_2586699

Kust0

Kust0

23.03.2003 16:50

Erk. Sorry für die abstruse Satzstellung.

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