Wie vielleicht ein paar von Euch mitbekommen haben, war ich letztes Wochenende ein paar Tage lang in Bayern in der Nähe von Deggendorf. Da ich da nicht unbedingt in der Nähe wohne (der Epa wohnt links neben Köln) hatte ich also eine sehr lange Zugfahrt vor mir.
Und was macht man im Zug ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Epaminondas über Solarstation / Eschbach, Andreas 22. Juni 2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
ziemlich spannend
Humor:
durchschnittlich humorvoll
Aufmachung:
ok
Pro:
spannend, unterhaltsam
Kontra:
nicht immer realistisch, japanische Begriffe stören
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Wie vielleicht ein paar von Euch mitbekommen haben, war ich letztes Wochenende ein paar Tage lang in Bayern in der Nähe von Deggendorf. Da ich da nicht unbedingt in der Nähe wohne (der Epa wohnt links neben Köln) hatte ich also eine sehr lange Zugfahrt vor mir.
Und was macht man im Zug oftmals? Genau: lesen.
Aber dafür braucht man auch ein gutes Buch. Ich persönlich hatte dieses Mal Lust auf etwas actionhaltigere Unterhaltung, da ich nach Konsumierung der Lebensweisheiten von Morrie Schwartz vorerst genug nachdenklich machende Kost hatte.
Andreas Eschbach kenne ich schon etwas länger, mein erster Kontakt mit seinen Werken war der Roman „Das Jesus Video“, eine Geschichte über ein uraltes VIDEO das bei Ausgrabungen in Israel entdeckt wird. Auf der Rückseite des Buches fand ich einen Verweis auf ein anderes Werk desselben Autors: Solar Station. Flugs die Inhaltsbeschreibung gelesen und sofort interessiert gewesen.
Aber wie das oft so ist, vergisst man das auch wieder. Ich tat es, das Buch lief mir dann zufällig vor ein paar Wochen am Bahnhof über den Weg und sofort fiel mir mein erster Eindruck wieder ein. Also zugeschlagen und Lesestoff für die große Fahrt nach Bayern besorgt.
[ WORUM GEHT’S DENN NUN ? ]
Wir schreiben das Jahr 2015. Einiges hat sich in der Raumfahrt verändert. Die Amerikaner haben sich aus Kostengründen zurückgezogen, die Europäer glänzen durch Unfähigkeit und der neue Stern am Himmel (im wahrsten Sinne des Wortes) sind die Japaner.
In Japan hat man auch eine neue, revolutionäre Art der Energiegewinnung erfunden: Sonnenenergie wird von einer Raumstation mit riesengroßen Sonnensegeln aufgefangen und dann als Mikrowellenstrahl zu einer Empfangsstation auf der Erdoberfläche geschickt.
Während die ersten Tests der neuen Energieversorgung sehr erfolgreich liefen, tauchen seit kurzem immer wieder Probleme auf und die Übertragung der gesammelten Energie scheitert. Nach einer Anhäufung dieser Vorfälle bittet Kommandant Moriyama Leonard zu sich und weiht diesen in seine Befürchtungen ein – er vermutet Sabotage.
Er soll mit seinem unguten Gefühl Recht behalten, denn kurz darauf geschieht ein Mord und wenig später dockt ein fremdes Raumschiff widerrechtlich an. Die Besatzung muss machtlos mit ansehen wie ihre Station zu einer furchtbaren Bedrohung umgebaut wird.
Nur haben die Eindringlinge nicht mit der Kampferfahrung Carrs gerechnet – und der weiß die Vorteile der Schwerkraft für sich zu nutzen…
[ EPA’s FAZIT ]
Das Buch ist wirklich eine Art „Stirb langsam“ im Weltraum – spannend, dramatisch und mitreißend. Mir hat es wirklich gefallen.
Nichtsdestotrotz habe ich einige Kritikpunkte, wo meiner Ansicht nach Verbesserungsbedarf besteht. Zum Beispiel die Vorgeschichte des Buches: man erfährt im Laufe des Buches zwar so einige Sachen, aber es wäre wünschenswert gewesen vorher eine Einleitung zu bekommen, damit man sich mal ein genaues Bild von der Welt machen kann, die Eschbach da eigentlich beschreibt.
Des Weiteren ist Eschbach anscheinend vernarrt in Japanisch – es tauchen etliche japanische Ausdrücke im Buch auf, deren Bedeutung mir meistens unklar war. Das trägt zwar sicherlich zur Verbesserung der Stimmung beim Lesen bei, erleichtert dies aber nicht unbedingt.
Logische Fehler konnte ich zum Glück keine finden, obwohl mir das Buch v.a. am Ende ein wenig unrealistisch erscheint. Da hat es Eschbach ein wenig übertrieben, ich glaube kaum das ein Mensch mit solchen Verletzungen noch so kämpfen kann. Aber vielleicht ist das auch nur mein subjektiver Eindruck. Ebenso finde ich die Beweggründe der Eindringlinge fragwürdig – denn man braucht sehr viel Geld um die Station zu erreichen, und wo die das aufgetrieben haben, diese Erklärung bleibt Eschbach dem Leser schuldig.
Alles in allem hat es wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen, es ist einfach gut gemachte Unterhaltung und Ablenkung vom Alltag. Wer sich an den oben genannten Makeln nicht stört, sollte ruhig mal einen Blick riskieren.
Er erfährt zumindest genaueres über Geschlechtsverkehr in der Schwerelosigkeit… ;-)
Pro: kurzweilige Sommerlektüre, "Die Hard" im Weltraum, an manchen Stellen recht amüsant Kontra: typischer Spannungsbogen, wenig Überraschungsmomente, klischeehafte Charaktere
...und betreibt im Orbit ein Solarstation namens NIPPON, die im Zeitalter der ausgehenden natürlichen Energievorkommen (Erdöl) für neue Ressourcen sorgen soll.
Diese NIPPON ist Schauplatz der Geschichte des Buches:
Protagonist und sich sehr schnell herauskristallisierender Held ist Leonard Carr, seines Zeichens einziger Nichtasiat an Bord der Raumstation. Was ist er??? Na logischerweise Amerikaner! :-) Daneben glänzen im Schauspiel Kommandant Moriyama ... ...zur Planausführung (nennen wir es Solarstation NIPPON), stelle ihm einen ebenbürtigen Gegner zur Seite (nennen wir ihn einfach mal Leonard Carr) und fertig ist unser Buch. So leicht ist das! :-)
Warum ich das Buch trotzdem empfehle???
Es ist lustig zu lesen, wie sich doch die Welt nach Eschbachs Ansicht in wenigen Jahren verändert hat:
McDonalds und Coca Cola??? ... Das war einmal!
Die NASA??? ... 1999 geschlossen!
Europa??? ... Wie schon oben ...
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1. Einleitung
Mein vorerst letzter Teil der Eschbach-Berichte-Reihe ist über den SciFi-Action-Thriller "Solarstation". Es ist zu Zeit in der dritten Auflage im Bastei-Lübbe-Verlag erschienen und kostet aktuell 6,45 Euro. Sogar die Frauenzeitschrift Brigitte hat die Qualität des Buches erkannt und schrieb darüber: "Eine höchst außergewöhnliche Mischung aus Thriller und SciFi".
2. Autor
Andreas Eschbach ist 1959 ... ...studierte Luft.- und Raumfahrttechnik in Stuttgart, wurde nach Abschluss des Studiums aber Softwareentwickler und später Berater für EDV-Firmen. Eschbach schreibt bereits seit seinem 12. Lebensjahr, 1994 erhielt er das Arno-Schmitt-Stipendiat für schriftstellerischen Nachwuchs. 1995 erscheint sein erster großer Roman, den ich hier auch vorstelle, "Die Haarteppichknüpfer" (siehe mein Bericht vom 3.9.02). Für dieses Buch erhält er den Literaturpreis ...
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...kapiere, geriet Eschbachs Beschreibung der Solarstation wirklich nachvollziehbar. Nach wenigen Seiten hatte man den Schauplatz plastisch vor Augen.
Obwohl die Story altbekannte Zutaten besitzt (irre Terroristen;einsamer Held blabla...), ist sie wirklich spannend und vor allem temporeich. Der arme Hausmeiser bzw. Koch bzw. Mädchen für alles stolpert von einem Ereigniss ins nächste. Dies ist oftmals auch mit einer Menge spektakulärer Action verbunden. ... ...etwas konstruiert und "zurechtgebogen" wirken. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf, was das Buch zunächst erstmal unterhaltsam macht. Dabei lässt Eschbach in bester Thrillermanier offen, wer auf der Station ein falsches Spiel treibt. Mehr noch, er verwirrt Carr und den Leser mit eingestreuten Hinweisen, die dann wieder verworfen werden müssen. Dass die Suche nach der Wahrheit nicht noch spannender geriet, hat mehrere Ursachen.
Zum einen wären ...
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...Jahr 2015 umkreist die japanische Solarstation NIPPON die Erde, um die mit Hilfe gigantischer Sonnensegel gesammelte Solarenergie zur Erde zu transferieren - einer Erde, der das Öl ausgegangen ist und deren wichtigste ölverbrauchende Staaten wie etwa die USA, Kanada und Europa bereits im Niedergang begriffen sind. Dafür geht es den pazifischen Anrainerstaaten unter der Hegemonie Japans umso besser. Japan hat alle US-Shuttles gekauft und die Rolle ... ...Bord der NIPPON.
Leonard Carr, ein früherer "Wüstensturm"-Kampfflieger, ist unser Mann an Bord. Als Hausmeister kann er sich überall unauffällig umsehen und kennt sich aus. Vom Kapitän über Sabotage an Bord unterrichtet, betätigt er sich als unfreiwilliger Freizeitdetektiv. Selten hat man die Schilderung einer zukünftigen Station so verständlich und detailliert gelesen, herübergebracht mit einem trockenen, manchmal sogar schwarzen Humor, so daß ...
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Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
sehr hilfreich
06.07.2002
Japan wird Weltmacht Bewertung fürSolarstation / Eschbach, Andreasvon
volkerplum
Pro: Routiniert und spannend geschrieben, Kontra: hinterlässt es dennoch nicht 100%ige Zufriedenheit
Gute deutsche SF-Autoren sind ziemlich rar. Dass Andreas Eschbach zu den besten zählt (wenn nicht gar der beste ist) hat er nicht zuletzt mit "Jesus-Video" gezeigt. Als mir letztens sein im Jahr 1996 geschriebener Roman "Solarstation" in die Hände fiel, gab es eigentlich nur eins: Kaufen!
Der Roman spielt im Jahr 2015 auf der japanischen Raumstation Nippon. Nippon soll die Erde mit wichtiger Sonnenenergie versorgen, da Energie mittlerweile auf der ... ...Teil aus Japanern, außerdem gibt es noch einen Koreaner, einen indischen Briten (oder ist er ein britischer Inder ?) und einem Amerikaner. Im Laufe des Romans erfahren wir, dass Russland im Chaos versunken ist, Europa seit Jahren mit dem sich ausweitenden Balkankrieg zu kämpfen hat, die USA sich 1999 aus dem Weltraum zurückgezogen hat und seitdem "Back to the nature" postuliert und der Nahe Osten durch heilige Krieger aus dem Iran in einen jahrelangen ...
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Pro: Platz- und geldsparend, 2 klasse Romane, wer einen mag mag auch den Anderen Kontra: es gibt nur Vorteile! (evtl. Geldabzocke, aber ist das berechtigt?!)
...Ich muss etwas zur Vorgeschichte schreiben. Als mir im letzten Urlaub langweilig war, beschloss ich, mehr aus Neugier als aus Interesse das Buch "Das Jesus Video" von AndreasEschbach zu kaufen, welches auch ein Science-Fiction Roman ist. Da ich selbst nie großer SCi-Fi Fan war, war ich überrascht, wie weiläufig sich dieses Genre doch gestaltet.
Als ich nun das "neue" Buch von Andres Eschbach in den Läden stehen sah, dass auch noch 2 Romane zusammenfasst stand ich auch gleich an der Kasse und nichts konnte mich aufhalten dieses 640-Seiten starke Buch in nur 3 Tagen zu lesen!
Äußere Aufmachung und Hintergrund:
Hierzu muss ich sagen, dass das Buch einfaches Romanformat hat, was also heißen soll, dass es als Cover und Rücken Pappe hat, die aber aufwendig bedruckt und sogar golden gestanzt ist. Das Cover sagt nicht viel aus, drückt...
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...von AndreasEschbach: Die Haarteppichknüpfer, Solarstation, Kelwitts Stern und noch einige andere. Mehr über den Autor könnt ihr auf seiner Homepage http://www.andreaseschbach.de erfahren.
Das Buch habe ich bei Donauland (ein Buchclub) um ca. öS 105,- (DM 15,-) erworben.
Viel Spass beim Lesen wünscht Euch
tulli1...
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Pro: Andreas Eschbach bringt die dt. SF zum Aufbruch Kontra: Nichts
...? und ?Solarstation? wurde AndreasEschbach als die Hoffnung am deutschen SF-Himmel gefeiert. Mit seinem dritten Buch ?Das Jesus Video? hat er dann seinen größten Coup gelandet mit dem er sich endgültig in die absolute Spitzenklasse der deutschen SF-Autorenriege gehievt hat. Inzwischen ist auch sein viertes Buch ?Kelwitts Stern? erschienen, das alle Erwartungen erfüllt hat. Und auch das Jahr 2001 sieht rosig aus für AndreasEschbach.
Das Buch ist beim Bastei Lübbe Verlag als Taschenbuch erschienen, ist 650 Seiten dick und kostet 16,90 DM.
Außerdem ist es als Hardcover beim Schneekluth Verlag erschienen....
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hilfreich 24.10.2000
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