Gestern stöberte ich mal wieder in meinen DVD´s rum und da fiel mir „Der Soldat James Ryan“ in die Hände. Ich möchte hier aber nur über den Film schreiben, da mein Player die Bonus DVD irgendwie nicht abspielt.
1. Story
2. Schauspieler
3. Regie
4. Eigene Meinung
= Story
=
Wer weiß nicht was am 6.6.1944 passierte? Genau! Angriff auf die Normandie. Die Amerikaner kämpften sich durch den Strand.
Die Truppe um John Miller bekommt dann den Auftrag, den Soldaten James Francis Ryan zu finden, da seine 3 Brüder im Krieg gefallen sind und er nach Hause darf.
Aber ihn zu finden ist nicht leicht, da dieser mit dem Fallschirm irgendwo in Frankreich gelandet sein soll.
Die Truppe macht sich auf den Weg um James Francis Ryan zu finden, da es mehrere James Ryans gibt, aber nur einen James Francis Ryan, und die Leute die den zweiten Namen nicht kennen, meinen es wäre ein anderer und schicken die Truppe an falsche Orte.
Sie müssen durch viele Orte, werden an einigen sogar Angegriffen und verlieren 2 Männer.
Als sie James Francis Ryan finden, ist der mit seiner Truppe dabei eine Brücke zu verteidigen und will nicht nach Hause, sondern weiterkämpfen.
Dann kommen die Franzosen und es beginnt wieder ein Krieg auf Leben und tot, wobei die Amerikaner weniger Leute sind, aber besser vorbereitet. Werden sie es schaffen?
= Schauspieler
=Oh Gott hier gibt es eine ganze Menge. Ich füge nur die Liste der IMDB ein, da alle sehr, sehr gut spielten. Sie brachten die Rollen sehr gut rüber und alle, aber wirklich alle spielten als ob sie wirklich im Krieg wären.
Tom Hanks - Captain John Miller
Edward Burns (I) - Private Richard Reiben
Tom Sizemore - Sergeant Michael Horvath
Matt Damon - Private 1st Class James Francis Ryan
Jeremy Davies - Corporal Timothy Upham
Adam Goldberg - Private Stanley Mellish
Barry Pepper - Private Daniel Jackson
Giovanni Ribisi - Private Irwin Wade
Vin Diesel - Private Adrian Caparzo
Ted Danson - Captain Fred Hamill
Max Martini - Corporal Fred Henderson (as Maximilian Martini)
Dylan Bruno - Private Alan Toynbe
Joerg Stadler - Steamboat Willie
Paul Giamatti - Staff Sergeant William Hill
Dennis Farina - Lt. Colonel Walter Anderson
= Regie
=
Regie führte hier kein geringerer wie Steven Spielberg. Wer kennt ihn nicht? Er wurde Bekannt durch Filme wie E.T, MIB 1&2, A.I und viele mehr. Ist ist schon ein echt Klasse Regiesseur und machte auch hier seine Arbeit echt Klasse. Er brachte das ganze Super rüber und bringt einem den Krieg spürbar nah.
= Eigene Meinung
=
WOW! Der Film ist einfach Klasse. Spannend, Humorvoll, Actionreich und sehr, sehr realistisch. Den Kriegsszenen sind echt genial gemacht und der Film bringt die reale Seite des Krieges sehr gut rüber.
Die Schauspieler spielen einfach Klasse und bringen das ganze rüber, vor allem Tom Hanks lief hier zu Hochglanz auf.
Regisseur Steven Spielberg suchte hier nur die besten Darsteller aus und setzte sie alle in einer sehr schönen, zerstörten Kriegslandschaft zu einem guten Film zusammen.
Die Story ist ja Wahrheitsgemäß, soweit ich weiß, daher kann und will ich nichts dazu sagen, da die Wahrheit des Krieges nie positiv ist.
Die Altersfreigabe von 16 Jahren ist sehr stark Diskutiert worden und ich würde mich hier auch über eure Meinung freuen, obs im GB ist oder als Kommentar. Zumal muss man sagen, das man Krieg ja immer in den Nachrichten sieht, daher ist die FSK ab 16 ok, aber anderseits von der Gewalt her und dem Blut würde ich sagen das er ab 18 Jahren sein müsste. Es gibt hier einige Brutale Szenen, eine möchte ich hier mal beschreiben:
Am Anfang beim Angriff auf die Normandie wird viel Geschossen. Später sieht man einen Mann der Suchend rumläuft. Man sieht das im der rechte Arm fehlt. Kurze Seit später findet er ihn und holt ihn mit. Dies ist sehr Makaber und sieht nicht gerade sehr Jugendfreundlich aus.
Ich möchte mich hier also nicht sondelrich Äußern, wobei ich der FSK ab 16 Ehrlich gesagt zustimme.
Das ganze ist sehr realistisch gemacht und man sitzt wirklich an den meisten Stellen da, möchte nur noch Wissen wie es weiter geht, da es so Spannend ist.
Was ich noch positiv fand ist, das man nicht nur Krieg sieht, sondern auch wie die Menschen an den Orten sitzen und darauf warten das Gegner kommt, also was dazwischen geschieht.
Ich möchte hier mal einen Vergleich mit dem neusten Kriegsmeisterwerk Black Hawk Down machen.
Spannung: Hier liegt BHD etwas vor, aber so ein großer Unterschied ist hier nicht, nur das man bei BHD etwas gespannter vorm TV/Kino sitzt.
Action: Hier würde ich Unentschieden sagen, da bei einfach sehr viele Action bieten.
Humor: Hier liegt James Ryan vor, da er doch etwas Witziger ist.
Schauspieler: Unentschieden! Bei beiden Filmen spielten die Schauspieler Weltklasse Rollen.
Fazit: Ich denke das BHD und James Ryan eigentlich zwei sehr gute Kriegsfilme sind und keiner besser/schlechter ist wie der andere, außer das sie sich jeweils auf andere Kriege beziehen.
Was noch für manche Leute von euch vielleicht interessant sein könnte ist, das bei James Ryan Leute im Kino waren, die damals in dem Krieg dabei waren und dann zum Psychater mussten, da sie den Film nicht verkrafteten, also nichts für Leute die bei solchen Sachen in den Nachrichten schon wegschalten.
„Für kluk: Hier gibt es zum Start auch Splatterszenen. Menschen fliegen durch die Luft, werden geteilt oder einzelne Körperteile fliegen ab.“ :-) Was eigentlich auch für Leute mit schwachen Magen nicht sehr positiv ist.
Der Film geht zwar c.a 163 Minuten, aber für eine Kriegsgeschichte ist das normal, da man ja eigentlich alles wichtige zeigen will und das ist bei einer Standart Filmlaufzeit von 100 Minuten kaum möglich.
Der Film fesselt richtig, deswegen würde ich auch gerne mehr wie 5 Sterne geben, aber das geht ja leider nicht und eine Empfehlung ist daher logisch.
04.02.2003 01:32
ich fand den film nicht so dolle. kein vergleich zu "Apocalypse Now", "Platoon" oder "Full Metal Jacket". lg, Quark
09.12.2002 10:41
Ein sehr guter Bericht zu einem eindrucksvollen Film.ciao Juergen
27.11.2002 14:05
Ich glaube, ich muss auch mal einen Bericht über "James Ryan" verfassen, mir kribbelt es gerade in den Fingern, den lange verdienten Verriss zu schreiben... Was Spielberg dort auf die Leinwand gezaubert hat, ist einfach verdammt verlogen und oberflächlich... Sicherlich die Eröffnungsszene beim D-Day ist sehr gut gelungen und zählt mit zum besten was in den letzten Jahren auf der Leinwand zu sehen war (aber das Prinzip der "Schocktherapie" wird mittlerweile auch durch unzählige Regisseure überstrapaziert, ich erinnere da nur an "kritische" Heldenepen wie "Wir waren Helden")... Aber was darauf folgt hat bei weitem nicht mehr den Titel ANTI-Kriegsfilm verdient... Ein pures Heldenepos... Vollgestopft mit Patriotismus und Pathos... Und kurz gesagt UNAUSSTEHLICH (aber das ist ja meine Meinung)... Ich hatte damals wirklich überlegt, ob ich das Kino nicht doch verlassen sollte, weil ich schon lange nicht mehr so einen amerikanisierten Müll gesehen hatte... Das dann aber im Gegenzug herausragende (Anti-)Kriegsfilme wie "der schmale Grat" von der Masse verschmät werden kann ich bei weitem nicht verstehen... Aber egal... Bevor ich mich hier noch weiter auslasse (wieso zum Teufel hat zum Beispiel Tom Hanks eine Oscar-Nominierung erhalten???), beende ich meinen Kommentar an dieser Stelle... carpe diem - JENS PS: Spielberg hat aber bei den "MiB"-Filmen nicht Regie geführt - er war nur Producer...