Solo für Klarinette (DVD)
Die Welt des Berliner Kommissars Bernie Kominka (Götz George) besteht fast nur aus Schmutz ... mehr
und Dreck, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Er erfährt sie als ein Universum der vergeblichen Sehnsüchte und zerplatzten Träume und hat sich damit längst abgefunde...
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...ein deutscher Schauspieler, dem man ohne Bedenken den Status eines nationalen TV- und Kinostars zugesteht, es wagen kann, ihre Show, Moderation als auch sie selbst als Künstler des fehlenden Niveaus für die Präsentation seines jüngsten, hochgradig seri ...
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Pro: Schauspieler, Anspruch, Dramatik Kontra: keine leichte Kost
Solo für Klarinette (Deutschland / 1998 / 95 Minuten)
"In der Liebe muß man vertrauen."
In meiner Videothek gibt es Werktags einen älteren Film kostenlos dazu. Welchen nehmen? "Solo für Klarinette" steht unschuldig in der Ecke. Schon viel davon gehör ...
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Dies ist ein Film von Jim Rakete. Denn dieser hat die prägende Primär-Information darüber erschaffen. Das Stand-Bild, das, und das war berechenbar, zu so gut wie jeder in einem deutschen Blatte erschienenen Rezension eingerückt wurde, hat das öffentliche ...
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Pro: die Story ist interessant Kontra: die Umsetzung ist nicht so ganz gelungen
Nach diesem Film hat man langsam den Eindruck, als wenn Götz George eine Passion für düstere Charaktere hätte. Für die Darstellung des Massenmörders Fritz Haarmann in dem Film Der Totmacher wurde George mit Lob überhäuft und der Zuschauer weiß zumindest, ...
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"Solo für Klarinette" - der deutsche Skandalfilm mit Götz George
Dass der Altstar Götz George ja ein klienes Schwein ist, wahr dem regelmässigen Fernsehschauer ja schon seit "Der Sandmann" und "Das Trio" bekannt. Doch was er besonders seinen weiblichen ...
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Solo für Klarinette (DVD)
Die Welt des Berliner Kommissars Bernie Kominka (Götz George) besteht fast nur aus Schmutz ... mehr
und Dreck, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Er erfährt sie als ein Universum der vergeblichen Sehnsüchte und zerplatzten Träume und hat sich damit längst abgefunden. Doch als seine Frau ihn rausschmeißt und er in einem besonders blutigen Mord ermitteln muss, bricht alles endgültig zusammen. Seine einzige Spur ist eine Frau in einem roten Ledermantel, die rätselhafte Anna Weller (Corinna Harfouch), in die er sich auf der Stelle verliebt. Diese Liebe ist seine letzte Hoffnung und besiegelt doch sein Schicksal. Insgesamt gesehen war das deutsche Kino in den 90ern so lebendig und vielfältig wie lange Zeit nicht mehr. Aber trotz all der großen finanziellen oder auch künstlerischen Erfolge hat es sich -- sieht man einmal von der Komödie ab -- mit den klassischen Genres sehr schwer getan und nicht einmal eine Handvoll wirklich erwähnenswerter Krimis hervorgebracht. Einer von ihnen ist Nico Hofmanns Solo für Klarinette. Schon der Anfang, eine Razzia der Sittenpolizei in einem Altersheim, ist ein wahrhaft unvergesslicher Moment. Er zieht einen in eine völlig desolate Welt hinein, aus der es -- wie sich dann im Verlauf der Geschichte zeigen wird -- auch keinen richtigen Ausweg gibt. Nico Hofmann orientiert sich dabei gerade in der ersten Hälfte des Films an David Finchers Sieben, der eine namenlose moderne Großstadt als Hölle auf Erden porträtiert. In gewisser Hinsicht geht er sogar noch weiter als sein amerikanisches Vorbild. Denn hier scheint der alltägliche Wahnsinn und die allgegenwärtige Verkommenheit wirklich schon jeden einzelnen zerbrochen zu haben. Götz George geht als Bernie Kominka so weit wie in keiner seiner anderen Rollen. Die Szene, in der er seine ganze Wut und Verzweiflung an einer Prostituierten auslässt, gleicht einem Alptraum, der noch lange nachwirkt, auch weit über den Film hinaus. --Sascha Westphal
Solo für Klarinette (DVD)
Die Welt des Berliner Kommissars Bernie Kominka (Götz George) besteht fast nur aus Schmutz ... mehr
und Dreck, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Er erfährt sie als ein Universum der vergeblichen Sehnsüchte und zerplatzten Träume und hat sich damit längst abgefunden. Doch als seine Frau ihn rausschmeißt und er in einem besonders blutigen Mord ermitteln muss, bricht alles endgültig zusammen. Seine einzige Spur ist eine Frau in einem roten Ledermantel, die rätselhafte Anna Weller (Corinna Harfouch), in die er sich auf der Stelle verliebt. Diese Liebe ist seine letzte Hoffnung und besiegelt doch sein Schicksal. Insgesamt gesehen war das deutsche Kino in den 90ern so lebendig und vielfältig wie lange Zeit nicht mehr. Aber trotz all der großen finanziellen oder auch künstlerischen Erfolge hat es sich -- sieht man einmal von der Komödie ab -- mit den klassischen Genres sehr schwer getan und nicht einmal eine Handvoll wirklich erwähnenswerter Krimis hervorgebracht. Einer von ihnen ist Nico Hofmanns Solo für Klarinette. Schon der Anfang, eine Razzia der Sittenpolizei in einem Altersheim, ist ein wahrhaft unvergesslicher Moment. Er zieht einen in eine völlig desolate Welt hinein, aus der es -- wie sich dann im Verlauf der Geschichte zeigen wird -- auch keinen richtigen Ausweg gibt. Nico Hofmann orientiert sich dabei gerade in der ersten Hälfte des Films an David Finchers Sieben, der eine namenlose moderne Großstadt als Hölle auf Erden porträtiert. In gewisser Hinsicht geht er sogar noch weiter als sein amerikanisches Vorbild. Denn hier scheint der alltägliche Wahnsinn und die allgegenwärtige Verkommenheit wirklich schon jeden einzelnen zerbrochen zu haben. Götz George geht als Bernie Kominka so weit wie in keiner seiner anderen Rollen. Die Szene, in der er seine ganze Wut und Verzweiflung an einer Prostituierten auslässt, gleicht einem Alptraum, der noch lange nachwirkt, auch weit über den Film hinaus. --Sascha Westphal
und Dreck, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Er erfährt sie als ein Universum der vergeblichen Sehnsüchte und zerplatzten Träume und hat sich damit längst abgefunden. Doch als seine Frau ihn rausschmeißt und er in einem besonders blutigen Mord ermitteln muss, bricht alles endgültig zusammen. Seine einzige Spur ist eine Frau in einem roten Ledermantel, die rätselhafte Anna Weller (Corinna Harfouch), in die er sich auf der Stelle verliebt. Diese Liebe ist seine letzte Hoffnung und besiegelt doch sein Schicksal. Insgesamt gesehen war das deutsche Kino in den 90ern so lebendig und vielfältig wie lange Zeit nicht mehr. Aber trotz all der großen finanziellen oder auch künstlerischen Erfolge hat es sich -- sieht man einmal von der Komödie ab -- mit den klassischen Genres sehr schwer getan und nicht einmal eine Handvoll wirklich erwähnenswerter Krimis hervorgebracht. Einer von ihnen ist Nico Hofmanns Solo für Klarinette. Schon der Anfang, eine Razzia der Sittenpolizei in einem Altersheim, ist ein wahrhaft unvergesslicher Moment. Er zieht einen in eine völlig desolate Welt hinein, aus der es -- wie sich dann im Verlauf der Geschichte zeigen wird -- auch keinen richtigen Ausweg gibt. Nico Hofmann orientiert sich dabei gerade in der ersten Hälfte des Films an David Finchers Sieben, der eine namenlose moderne Großstadt als Hölle auf Erden porträtiert. In gewisser Hinsicht geht er sogar noch weiter als sein amerikanisches Vorbild. Denn hier scheint der alltägliche Wahnsinn und die allgegenwärtige Verkommenheit wirklich schon jeden einzelnen zerbrochen zu haben. Götz George geht als Bernie Kominka so weit wie in keiner seiner anderen Rollen. Die Szene, in der er seine ganze Wut und Verzweiflung an einer Prostituierten auslässt, gleicht einem Alptraum, der noch lange nachwirkt, auch weit über den Film hinaus. --Sascha Westphal
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Pro: Schauspieler, Rekonstruktion Kontra: kann in der Kürze nicht angemessen angegeben werden: siehe Text
...*** Außer der Inhaltsangabe wurde dieser Bericht gelöscht ***
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Der Untergang (D 2004).
Regie: Oliver Hirschbiegel (Das Experiment, Mein letzter Film, 2 Tatorte)
Darsteller: Bruno Ganz (Der Himmel über die Berlin, Die Fälschung, Faust),
Alexandra Maria Lara (Nackt, Was nicht paßt wird passend gemacht, Crazy),
Heino Ferch (Der Tunnel, Straight Shooter, Winterschläfer),
Corinna Harfouch (Bibi Blocksberg, Jetzt oder nie, Solo für Klarinette),
Ulrich Matthes (Aimee und Jaguar, Winterschläfer, Der neunte Tag).
Länge...
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Pro: super schauspieler Kontra: ein bißchen...na ja...
...Wo is er? Was macht er im Moment? Ich habe schon so lange keinen aktuellen Film mehr mit ihm gesehen!
Götz George, dieser brilliante deutsche Schauspieler. Dieser rauhe und doch herzliche Mensch, der einerseits zwar genial, andererseits aber auch höchst eigenartig und launisch zu sein scheint, was macht er denn bloß im Moment?
Nach relaiv gefloppten Beiträgen wie "Nichts als die Wahrheit" oder "Solo für Klarinette" ist es irgendwie recht still um das Berliner Urgestein geworden.
Was ist denn los? Hat er sich jetzt doch - seinem Alter eigentlich entsprechend - in die Rente zurückgezogen?
Hoffentlich nicht!
Denn meines Erachtens ist es immer wieder schön, den Schauspieler, der besonders als "Schimanski" berühmt geworden ist, rotieren zu sehen.
Seine wunderschönen stahlblauen Augen und sein stahlharter Körper, sind das, was die Frauen...
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..."Bad Lieutnant" - der lange Fall eines Cops
Harvey Keitel spielt in diesem Film weit mehr als nur einen "bösen Cop", nämlich einen korrupten, drogenabhängigen, hochverschuldeten Junky- Cop. Doch ehrlich gesagt wäre dieser Titel doch nicht so gut für einen Film. Dann docj h lieber "Bad Lieutnant". Dieser Film, in dem man Keitel erstmals komplett nackt sehen, wogegen er sich zuvor immer immens gewehrt hat, ist wirklich sehr hart und hat im Jahre 1992 genauso viel Aufsehen als Skandalfilm erregt, wie 1999 der Götz George Film "Solo für Klarinette" zu dem ich auch einen sehr interessanten und vor allem ausfürhlichen Bericht geschrieben habe.
Zur Frage, ob der Film nun extrem anti- chrsitlich, oder sehr religiös sei, halte ich mich vornehm zurück, da einige Aspekte für das eine und andere für das andere sprechen. Doch finde ich...
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