Tut gut und lange und sieht edel aus ...
19.05.2004
Pro:
Lange Akkulaufzeit, schickes Alugehäuse, hohe Auflösung
Kontra:
Eigentlich keine . . .
Empfehlenswert:
Ja
 Timo
Über sich:
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PEG-T415 Als einleitende Worte sei gesagt, dass dies die USA-Version des PEG-T425 ist. Wenn Du auf ebay kaufst, ist das eine wichtige Information - weniger Leute wissen das und haben deshalb Interesse. Mein Gerät war jedenfalls mit einem deutschen PalmOS bespielt und unterschied sich, ausser durch die englischen Beschriftungen wie etwa "push", nicht von der deutschen Variante.
Clies / PalmOS ... Wie die Clie-Serie im allgemeinen ist auch dieses Gerät ein Edel-Palm. Halt von Sony designt und gebaut aber mit dem guten PalmOS drin. Das PalmOS - gut ist, - es schier endlos viel Software dafür gibt, - man damit auch unter Linux bzw. überhaupt mit anderer als der mitgelieferten Software gut arbeiten kann (es sie gibt), - usw. führe ich hier nicht noch einmal aus. Das könnt Ihr in vielen anderen Artikeln nachlesen (einfach nach Palm suchen ...).
Clie-Besonderheiten - Hochauflösendes Display Allerdings hat der Clie den Standard-Palms einiges voraus. Zunächst einmal ist da die doppelt so hohe Auflösung. Diese ist in den seltensten Fällen ein wirkliches Muß (bei Grafik), aber in allen Fällen wirklich nett zu haben. Dadurch ist halt einfach alles schärfer und kleinere Buchstaben sind deutlich besser lesbar. Dieses Gerät ist ja schon älter und hat entsprechend noch ein s/w-Display. Durch die hohe Auflösung ist das Gerät halt trotzdem auch schön anzusehen und s/w hat definitiv den Vorteil weniger Strom zu verbrauchen. Apropos Strom ...
- Akku Wie es sich für einen Palm der Oberklasse gehört, verfügt das Gerät über einen Akku. Die Laufzeiten sind wirklich lang - auch einen längeren Urlaub steht das Gerät ohne Ladestation durch. Und da ich tatsächlich morgens in den öffentlichen Verkehrsmitteln die Nachrichten u.ä. lese, nutze ich das Gerät durchaus viel (mein Nachfolger mit Farbdisplay hält bei mir keine Woche durch!). - Aluminiumgehäuse Und dann hat der Sony natürlich das Aluminiumgehäuse. Dieses fässt sich nicht nur gut an, sondern sieht auch schick aus. Und das Metall ist gegenüber etwa Kratzern deutlich weniger empfindlich, als die üblichen Plastikgehäuse. Insbesondere dieses Gehäuse macht nach meiner Meinung einen der großen Pluspunkte dieser Baureihe aus.
- Drehrad (Jog-Dial) Dann hat Sony dem Gerät ein Drehrad, auch Jog-Dial genannt, spendiert. Damit lässt sich mit der haltenden Hand z.B. scrollen, was z.B. beim Lesen längerer Text wie Emails ein echter Bonus ist. Das Rädchen fungiert auch noch als Taster (lässt sich hineindrücken), wodurch die Bestätigung einer Auswahl möglich ist. Hinzu kommt ein darunter liegendes "Zurück"-Knöpfchen, was die Navigation entsprechend vereinfacht. - MemoryStick Und schließlich hat Sony einen Erweiterungssteckplatz vorgesehen. Die Konzernpolitik mit dem Eigenformat MemoryStick ist eine Sache für sich. Aber Fakt ist, dass sich der Palm so leicht erweitern lässt. Und "kleine" MemorySticks mit 4, 8 oder 16 MB sind günstig zu haben. Als Massenspeicher ist das ungeeignet, aber für PalmOS ist das viel Speicherplatz. Ich brauche den auch bei dem Nachfolger noch nicht, da die PalmOS-Anwendungen alle so klein sind. Anmerkung am Rande: Bei meinem Nachfolger - mit Farbe - macht jetzt sogar das Einschieben des MemorySticks aus der Digitalkamera (welches halt auch eine Sony ist) Sinn. Wegen der großen Auflösungen dauert es dann aber bis zur Darstellung, aber dafür sind diese Geräte eben auch eher am Rande da ... Und wie gesagt, ich vermisse bei dem Farbgerät die schier endlose Akkulaufzeit (ich kann das nicht oft genug sagen ;).
Zusammenfassung Wenn Du einen PDA suchst, der zuverlässig die Basisfunktionen eines solchen Gerätes übernimmt und auf Farbe verzichten kannst, bis Du mit diesem hier wirklich sehr gut aufgehoben. Auch mit günstigeren Versionen, dies hier ist halt die Luxusvariante - die es aber wert ist. Wirklich. Ich habe das Gerät etwa ein halbes Jahr genutzt. Ich hatte davor aber auch schon 2 Palms, so dass dies anders zählt ;) Vergangenheitsform halt deshalb, weil ich jetzt einen SJ33 habe, wozu ich auch einen Bericht geschrieben habe (der allerdings weniger allgemein ist sondern mehr spezielle Hinweise gibt die in den anderen Artikeln zum Gerät nicht vorhanden sind). Ich komme von hochauflösenden Palms scheinbar nicht mehr weg ;)
[Edit] Hm ... Also ich habe nochmal überlegt, ob es Nachteile gibt. Am ehesten könnte man vielleicht die hohen Zubehörpreise als Nachteil ansehen. Aber erstens ist das Zubehör nirgendwo wirklich günstig und zweitens gibt es dafür wenigstens Zubehör - von Security-Folien gegen Einsicht von der Seite bis zum Bluetoothmodul in Form eines MemorySticks.
Bilder von Sony CLIE PEG T 415
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