Sony CPD-G500

Sony CPD-G500

CRT - 2048 x 1536 mehr

Gesamtbewertung Sony CPD-G500 4 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

Mit dem Multiscan G500 bringt Sony einen visuell flachen 21-Zoll-FD Trinitron-Monitor auf den Markt. Außerdem stellt Sony mit der G-Serie innerhalb der FD Trinitron-Reihe Monitore...
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Teurer Billigmonitor
Erfahrungsbericht von Zika über Sony CPD-G500
17.11.2000


Produktbewertung des Autors:   


Pro: flache Röhre, wenig Stellplatz
Kontra: zu teuer, Bedienung unpräzise, Konvergenzfehler

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

Lange Zeit saß ich auf Arbeit an der Uni vor einem alten Sun Monitor mit einem schrecklig matschigen Bild. Als im Frühjahr dieses Jahres endlich mal wieder Gelder bewilligt wurden konnte ich mich von dem alten Übel endlich trennen und mir neben einem neuen Rechner auch einen guten Monitor zulegen. Zur Wahl standen ein 15" LCD Monitor oder 21" Röhrenbildschirm. Ich habe mich damals für den G500 von Sony entschieden. Früher hatte ich schon gute Erfahrungen mit Trinitron Röhren gemacht und da der G500 in der oberen Preisklasse der Röhrenmonitore liegt, erwartete ich ein scharfes, gut zu bedienendes Gerät.

Die technischen Daten lasen sich auch sehr gut: Bis zu 160Hz Zeilen- und 121kHz Horizontalfrequenz, Auflösungen bis zu 2048*1536, fast flache Röhre. Leider zeigte sich an diesem Monitor, dass technische Daten alleine noch kein gutes Produkt ausmachen.

Nachdem ich in freudiger Erwartung den Monitor auf meinem Arbeitsplatz aufgebaut hatte und schon von der puren Größe begeistert war, gab es die erste Enttäuschung beim Wechsel in den Grafikmodus: Die werkseitigen Bildschirmeinstellungen waren völlig unbrauchbar. Zu allem Übel kam auch noch eine sehr gewöhnungsbedürftige Bedienung dazu. Unter der Monitorgrundfläche befindet sich ein Wippschalter den man in alle Richtungen beliebig bewegen kann. Zur Selektion der einzustellenden Parameter wird die Bewegung senkrecht zur Monitorebene ausgewertet. Mit Kippbewegungen parallel zur Monitorebene stellt man dann den Parameter wie gewünscht ein. Da der Wippschalter sehr leicht reagiert, kommt es häufig vor, daß man einen benachbarten Parameter selektiert ohne es zu wollen. Zum Glück sind die Menüs übersichtlich angeordnet und alle Parameter sind direkt in der zweiten Menüebene zu finden.

Der nächste Schreck war dann, dass die Parameter sich leider nicht so einstellen ließen, dass alles wie gewünscht aussah: Um das Bild gab und gibt es immer einen schwarzen "Trauerrand" und leider lassen sich auch die Konvergenzfehler in den Ecken nicht ganz wegregeln. Das heisst an schwarz/weiss-Übergängen gibt es rote beziehungsweise blaue "Schatten". Das Bild erscheint also unscharf. Bei einem meiner Kollegen war es so schlimm, dass er seinen Monitor umtauschen musste. Das war zwar problemlos möglich, da aber auch sein Ersatzmonitor nicht viel bessere Konvergenz aufweist drängt sich mir der Verdacht auf dass ein größerer Teil der G500 Monitore ähnliche Fehler aufweist. Immerhin habe ich nun bereits drei Exemplare mit denselben Fehlern und noch kein wirklich gutes gesehen.

Ich behelfe mir damit, den Konvergenzfehler so weit wie möglich in die rechte untere Ecke zu schieben. Dort befinden sich bei Windowsnutzern sowieso nur irgendwelche Bildchen die nicht wirklich scharf sein müssen um erkannt zu werden. Unter Linux mit KDE habe ich den Panel an den oberen Bildschirmrand geschoben. So kann ich wenigstens die Uhr wieder vernünftig erkennen. In Originaleinstellung sah die KDE Analoguhr mit ihrem Streifenschatten in der rechten unteren Ecke wirklich schrecklich aus.

Natürlich hat der Monitor auch gute Seiten: Das Bild ist extrem stabil und zeigt überhaupt kein Flackern. Selbst bei einer Auflösung von 1600*1200 wackelt hier überhaupt nichts. Durch die fast flache Röhre wirkt das Bild sehr eben. Normalerweise empfinde ich ein Monitorgewicht von 32 Kilogramm nicht als Vorteil, Da der größte Teil der Masse beim G500 jedoch im Frontteil des Monitors steckt, kann man gefahrlos den Monitor weit nach hinten über den Schreibtisch hinausragen lassen. Damit gewinnt man Platz und kann so auch einen ordentlichen Abstand zwischen seine Augen und das Bild bringen. Und zwischen Monitro und Tastatur passt bei mir so noch ein A4 Blatt oder ein Buch - sehr angenehm.

Das Handbuch ist ausführlich, auch Hinweise zur Installation unter verschiedenen Betriebssystemen aus dem Hause Microsoft fehlen nicht. Leider enthält es aber keine Hinweise ob man die beschriebenen Konvergenzfehler irgendwie doch korrigieren könnte.

Alles in allem bin ich mit meiner Meinung über diesen Monitor recht gespalten. Er ist leider etwas zu teuer, damit ich über die Schwächen noch hinwegsehen könnte. Es rächt sich auch, dass ich den Monitor vor der Anlieferung nirgends testen konnte. Wenn ihr also unbedingt einen G500 haben müsst, dann seht euch das Exemplar das ihr kauft wenigsten vorher selbst an. Am besten noch mit einem Testbild das auch in den Ecken noch aussagekräftig ist. Lasst euch von dem Verkäufer diesen Wunsch nicht ausreden - es gibt jedenfalls auch welche wo es zum Standard gehört, dass man dem Kauf den Monitor zu begutachten kann.
Privat würde ich mir den G500 jedoch nicht kaufen.   
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21.01.2001
Ein echt guter Monitor
Bewertung für Sony CPD-G500 von Trd443

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28.08.2000
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hilfreich

28.10.2000


Sony CPD-G500

Allgemein

MPN: CPD-G500

Display-Typ: Bildschirm / CRT

Breite: 50 cm

Tiefe: 47 cm

Höhe: 48 cm

Gewicht: 31 kg

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