Bridgekamera der Extraklasse
01.10.2011
Pro:
Gute Brennweitenabdeckung, sehr guter Bildstabilisator
Kontra:
Schweres Gehäuse, kein RAW - Format
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
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 Anna_Connor
Über sich:
Ich bin ins falsche Jahrhundert geboren und kompensiere das, indem ich mich mit meinem Mann, seinen ...
Mitglied seit:25.09.2011
Erfahrungsberichte:9
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Hi, da ich eine passionierte Hobbyfotografin bin, habe ich neben meiner Canon EOS 450D noch die Sony Cybershot DSC-HX100V. Die Sony setze ich ein, wenn ich keine Lust habe, ständig das Objektiv zu wechseln.
Die Sony deckt mit dem fest eingebauten Objektiv Brennweiten von 27 bis 810 mm ab. Diese Werte sind bezogen auf die Kleinbildformate. Mit dem 30-fach Zoom lässt sich alles problemlos scharf stellen und ablichten. Die Fotos sind scharf und zeigen kaum Rauschen. Allerdings ist die Helligkeit in der Automatikfunktion nicht so doll finde ich, was sich aber durch die Belichtungskorrektur sehr gut ausgleichen lässt. Durch den sehr guten Bildstabilisator sind auch Teleaufnahmen absolut verwacklungsfrei möglich und ein Stativ ist nicht erforderlich. Nachteilig finde ich, dass es wenig Qualitäts-Einstellung zu den Bildformaten gibt. Das hätte bei dem C-MOS-Bildsensor mit einer Auflösung von immerhin 16 Megapixel sicher besser gelöst werden können. Das RAW-Format fehlt ganz.
Die Kamera hat eine ausklappbaren 7,5cm großen Kontrollmonitor, der das fertige Foto in spe schon sehr gut abbildet. Alternativ ist natürlich ein elektronischer Sucher vorhanden, der automatisch erkennt wenn sich das Auge dem Sucher nähert und dann von Monitor auf Sucher umschaltet. Durch das eingebaute GPS können den Fotos Aufnahmenorte zugeordnet werden.
Nachtrag zum Kommentag von tbiegel Noch ein paar technische Daten
Serienfotos: 10 Aufnahmen pro Sekunde ISO: wie auch bei den Spiegelreflexkameras frei wählbar, höher als 1600 macht aber keinen Sinn Lichstärke des Objektivs: 5,6 0,33 Sekunden beträgt die Auslöseverzögerung mit Autofokus im Weitwinkel, 0,83 Sekunden im Tele Akkuleistung: je nach eingestellter Bildqualität 260 bis 880 Fotos, mit Restzeitanzeige Speicherkarten: Memory Stick™/Memory Stick PRO Duo™/Memory Stick PRO-HG™ und SD/SDHC Mitgelieferte Software: Picture Motion Browser (nur für Windows), PMB Portable, Music Transfer Mitgeliefertes Zubehör: Akkusatz (NP-FH50), Netzteil (AC-L200C/AC-L200D), USB-Kabel, Netzkabel, Tragegurt, Objektivkappe, Schlaufe für Objektivkappe, CD-ROM Die Kamera hat keinen Aufsteckschuh für einen externen Blitz, der eingebaute hat eine Reichweite bei ISO-Automatik von ca. 12m
Bedienung Ein großes Drehrad an der Oberseite ist zuständig für die Einstellung der Belichtungsprogramme, an der Rückseite sitzt die Menütaste, das Steuerkreuz und eine Hilfetaste. Vorn am Objektiv jann man direkt einstellen, ob man den Autozoom nutzen will oder lieber manuell fokussiert. Die Automatikprogramme übergehen diese Einstellung allerdings.
Zum Basismenue muss man sich ein wenig durchhangeln, es ist nicht durch einen Direktzugriff erreichbar. Die Menues sind übersichtlich und mit vielen Hilfetexten ausgestattet, die es einem leicht machen sich zurechtzufinden. Wenn das nicht reicht kann man mit der Hilfetaste quasi die gesamte Bedienungsanleitung auf den Monitor holen.
Videoaufnahmen sind auch möglich, die Filme sind von der Qualität her ok finde ich. Es ist eben eine Fotokamera, kein Camcorder ^^ Die Schärfe beim Filmen lässt sich etwas schleppend nachziehen und die Farben sind nicht besonders aussdrucksstark. Mein Fazit
Ich finde diese Kamera als Bridgekamera unschlagbar. Sie vereint die "Schnappschuss-Mentalität" mit dem Anspruch der Digitalen Spiegelreflexkameras. Allerdings ist sie keine Kamera für die Hosentasche. Sie ist etwas schwer und man braucht schon eine Tasche wenn man länger unterwegs ist.
Dennoch durch die gute Abdeckung der Brennweite unverzichtbar für mich, wenn ich mit den Hunden unterwegs bin ^^ Die SD-Speicherkarte sollte auf jeden Fall einmal IN der Kamera formatiert werden, sonst kann es zu Speicherfehlern kommen.
LG Anna
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07.10.2011 11:50
Sogenannte Bridgekameras nutzen heute sogar Brennweiten von weit über 800mm. Die Qualität ist allerdings in den Extrembereichen meistens sehr schlecht. Wir hatten einen der Vorgänger dieser Kamera und nutzen zur Zeit eine Nikon P90 als Reserverkamera. Leider meistens nur eine Schönwetterkamera. Mein Mann schleppt seine Nikon ebenfalls mit, wenn wir mit unseren Hunden unterwegs sind. Da sind durchaus Ähnlichkeiten zwischen uns gegeben. Als System- und Spiegelreflex nutzen wir allerdings Olympus (e-450 und e-lpt1)! Mir reichen Deine Angaben, zumindest so wie der Bericht im Moment aussieht! LG Tina :-)
01.10.2011 18:41
@MSBBonn wo schreibe ich, dass ich keine objektive wechseln WILL? dann hätte ich nicht die EOS. Nur manchmal ist es mit der SONY für mich einfacher, eben WEIL sie so einen großen brennweitenbereich bis fast 800mm abdeckt.
01.10.2011 14:31
Lichtstärke, ISO, mitgel. Software? Geschwindigkeit für Bildserien? LZ des Blitzes? Kann man einen besseren Aufsteckblitzanstecken? Welche Speicherkarten? Speichergeschwindigkeit? Verschlusszeitenbereich? Filtergwinde? und und und. Da fehlen zu viele Infos.