Mit der Cyber-shot R1 gibt Sony ambitionierten Hobbyfotografen eine Digitalkamera in die Hand, deren Ausstattung und Eigenschaften auch professionelle Fotografen zufrieden... mehr
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Manufacturer gemacht. Alle Markennamen, Warenzeichen und Bilder Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber und werden lediglich für beschreibende Zwecke verwendet.
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* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von WirdSchon über Sony Cyber-shot DSC-R1 28.04.2006
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Ausstattung
sehr gut
Bildqualität
sehr gut
Akkulaufzeit
sehr lang
Bedienung
ausgezeichnet
Pro:
Kurze Auslösezeit (inkl . AF bei genug Licht), Monitor vielseitig anwendbar, hochwertiges Objektiv, durchdachter Brennweitenbereich, manuelle Einstellmöglichkeiten, wenige Menüaufrufe nötig, leise !
Kontra:
Lange Auslösezeit (inkl . AF bei wenig Licht), Monitor nach unten nicht genug schwenkbar, Einstellrad für Programme ungünstig platziert
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
► KURZBESCHREIBUNG: ◄
Prosumer(▼) Digitalkamera für gehobene Ansprüche. Auflösung 10MPixel. Brennweite 24mm(F2,8)-120mm(F4,8). Monitor und LDC Sucher. Vollautomatik, Programmautomatik, Manuell
Alle mit (▼) gekennzeichneten Begriffe versuche ich im Glossar am Ende des Berichtes zu erläutern.
► HERSTELLER / MODELL / LIEFERANT: ◄
Sony / DSC-R1 / Großhandel Schnellversand Koch
► PREIS STAND 04/2006: ◄
EUR735,-
► FAZIT: ◄
Eine Kamera für gehobene Ansprüche. Wenn man sich an die Bedienung gewöhnt hat, und das dauert nicht lange, kann man damit schnell gute Ergebnisse erzielen. Genügend Erfahrungen vorausgesetzt kann man dank der manuellen Möglichkeiten auch *schöne* Bilder schießen. Die Optik ist über jeden Zweifel erhaben, der abgedeckte Brennweitenbereich reicht so ziemlich für alles was am häufigsten benötigt wird.
Da der Blitz der Kamera schon recht kräftig ist, ist man für die meisten Fälle gewappnet. Einzig das AF(▼) Hilfslicht und der nicht ausreichend nach unten schwenkbare Monitor geben Anlass zur Kritik, da muss jeder für sich entscheiden ob die Zahl der Anwendungsfälle als KO Kriterium reicht oder ob diese Fälle eher selten vorkommen. Nach anfänglicher Skepsis habe ich für mich entschieden dass mich das selten behindern wird.
Wenn man bedenkt dass die Kamera viele Eigenschaften der DSLR(▼) Fraktion aufweist, dabei aber erheblich preiswerter ist, kann ich sie nur empfehlen. Hinzu kommt noch die Kalkulierbarkeit der Folgekosten. Bei den DSLR sind diese fast unbegrenzt (Objektive können schon mal ein mehrfaches der Kamera kosten), während sie hier auf wenige Teile beschränkt sind. Diese muss man nur noch in die Kategorien unterteilen: "Muss ich haben", "Möchte ich haben" und "Muss ich nicht haben".
In diesem Bericht werden nicht seitenweise Technische Details aufgelistet oder jeder nur erdenkliche Anwendungsfall beschrieben und getestet. Diese sind von professioneller Qualität an diversen Stellen im www zu finden. Sehr Empfehlenswert für technische Details und Tests ist zum Beispiel www.digitalkamera.de. Auch das dortige Forum liefert wertvolle Hinweise. Ein weiteres interessantes Forum www.digicamfotos.de. Dort sind zum Teil sehr gute Beurteilungen zu finden. Klar gibt es auch dort die Leute die in jeder Suppe ein Haar finden, aber das merkt man recht schnell, ob da einer Ahnung hat oder nur *gegen alles* ist.
Ich werde mich hier überwiegend auf persönliche Eindrücke und Erfahrungen beschränken. Ich möchte auch weder Partei für oder gegen Digital ergreifen, das darf und muss jeder für sich selbst festlegen. Auch diese Unsäglich langweiligen Diskussionen über Verfremdungen durch die Programme sind hier kein Thema. Was für die einen *Verfälschen* ist, ist für den anderen schon fast *Kunst*.
Ach ja, Videos kann man damit nicht drehen, aber mal ehrlich, wer will das schon. Dafür gibt es ja Videokameras. Ich kaufe ja auch keinen Ferrari wenn ich Möbel transportieren will.
Nun, ich bin so zwischen Knipser und Hobbyfotograf angesiedelt. Ich möchte auch "mal eben" ein Foto schießen ohne mir vorher tagelang Gedanken über die nötigen Faktoren zu machen, mache aber auch gerne mal *tolle* Fotos. Bachlauf mit fließenden Bewegungen oder eine Makroaufnahme eines Marienkäfers bei der Jagd auf Blattläuse. Dann wieder ein paar Schnappschüsse auf einer Feier oder die Kinder beim Spielausflug. Das Spektrum ist also groß, ein *ambitionierter* Hobbyfotograf hätte dafür vermutlich mehrere verschiedene Apparate oder mindestens Objektive. Ich möchte eben nicht Berge von sündhaft teurem Gerät mit mir herumtragen, daher maximal Hobbyfotograf. Vielleicht ist die Sony für meine Belange sogar etwas überdimensioniert, aber dass ist eine Sache zwischen mir und meiner Finanzministerin ;-)
► WARUM DIE DSC-R1? ◄
Ich war auf der Suche nach Ersatz für meine uralte Canon T70 aus den 80'ern (in Ebay für über 60EUR verkauft!). Das war eine *kleine* SLR(▼) die mir gute Dienste geleistet hat. Die Canon IXUS V3, die wir auch haben, ist für einige der genannten Anwendungen nicht geeignet, daher sollte noch eine *große* Digitale her. Insbesondere die Auslöseverzögerung der IXUS ist für Schnappschüsse nicht geeignet. Die neue sollte einige Eigenschaften aufweisen die ich mir vorher in eine Plus / Minus Liste geschrieben habe. Hier ist sie:
Wichtige Eigenschaften: Digital Hochwertige Optik Manuelle Einstellmöglichkeiten CF-Card (▼) Hohe Auflösung Hohe Bildqualität Schnell Weitwinkel (Wichtig für Aufnahmen in Räumen)
Auf keinen Fall: keine SLR bzw. kein Wechselobjektiv (wegen der Folgekosten und wegen fehlender Motivation große Mengen Equipment mitzuschleppen, schmutz im Kasten……) kein Superzoom (häufig Nachteile in der Bildqualität)
Eigentlich übersichtlich und ich dachte da ist schnell was gefunden. Weit gefehlt. Lange Zeit fand ich nichts was diesen Kriterien entsprach. Die einen hatten gravierende Schwächen in Rauschen(▼) und Verzeichnungen(▼), die anderen sahen unmöglich aus oder waren schlecht zu bedienen. So mancher Fotograf ist immer noch der Meinung dass nur die Analoge Fotografie eine Seele hat, aber man muss diese Meinungen immer im Kontext der eigenen Möglichkeiten, Wünsche und Erfahrungen sehen. Klar geht es immer noch ein bisschen besser, noch ein bisschen schneller und noch mehr Möglichkeiten. Aber welche davon nutzt man tatsächlich? Was nützt es mir wenn die Kamera in der Lage ist 8 Serienbilder zu schießen, ich das aber nicht nutze? Nicht zu vergessen dass die letzten 10% des technisch machbaren, 90% des Preises ausmachen. OK, da gibt es noch die Hasselblad H2D mit 22MPix, aber wo soll ich mal eben 23000,- hernehmen (für eine gebrauchte in Ebay!).
Für mich ist wichtig dass das Foto möglichst nah an dem dran ist was mein Auge auch gesehen hat. (soweit das mit den, im Vergleich zum Auge, bescheidenen Möglichkeiten der Fotografie überhaupt möglich ist)
Daher habe ich mich dann nach einiger Zeit, trotz der ursprünglich als gravierend eingestuften Minuspunkte, für die R1 entschieden. Nach einiger Zeit merkte ich nämlich, dass ich drauf und dran war in der DSLR Region zu landen. Das war, schon wegen der höheren Einstiegskosten und der möglichen hohen Folgekosten, genau das, was ich nicht wollte.
Die Minuspunkte der R1 waren der nach unten wenig neigbare Monitor und der lichtschwache Autofokus. Erst nachdem ich diese beiden Eigenschaften aus der rein technischen Beurteilung heraus genommen hatte und sie im Kontext mit meinen Fotografiergewohnheiten betrachtete, konnte ich sie als nicht so relevant einstufen. Aber es war knapp.
Bisher habe ich noch keinen Hinweis gefunden warum Sony den bewährten AF Hilfslaser nicht auch in der R1 eingesetzt hat. Damit konnte man problemlos in stockdunkler Umgebung Aufnahmen machen.
Wie häufig mache ich über Kopf Aufnahmen und wie häufig Aufnahmen im lichtschwachen Bereich. Ok, letzteres eher als die über Kopf Aufnahmen, aber immer noch nicht so häufig als dass sie als KO Kriterium taugen. Dafür habe ich mir dann noch das Blitzgerät HLV-F32X gegönnt, da ist ein stärkeres AF Hilfslicht dran. Wenn ich also Fotos auf Festen mache, nehme ich den Blitz mit. Dann geht es mit der AF Geschwindigkeit etwas schneller.
► DAS WIRD GELIEFERT: ◄
Kamera (klar oder?) Netzgerät mit Kabel Akku NP-FM50 Gegenlichtblende Objektivdeckel USB Kabel ca. 1,4m Videokabel ca. 1,7m Tragriemen CD mit Treibern CD mit Software für die RAW(▼) Bearbeitung Bedienungsanleitungen
► DER ERSTE EINDRUCK: ◄
Klasse. Eigenständiges Design, niemandem nachempfunden. Liegt gut in der Hand. Dass das Gehäuse nicht aus Metall ist stört auch eher theoretisch. Gefühlt ist das OK. Die beiliegende Kurzanleitung ermöglicht die ersten Aufnahmen ohne das Studium der gesamten Anleitung. Im Prinzip braucht man für erste Aufnahmen auch die Kurzanleitung nicht, aber ich lese mir so was gewohnheitsmäßig durch, ist ja auch nicht viel. Das Gewicht, ca. 1000g, geht in Ordnung. Zoom per Drehung am griffigen Objektiv in Bruchteilen von Sekunden perfekt dosierbar. Kein Vergleich zu Wippe mit Stellantrieb. Die Verpackung besteht nur aus Pappe, lediglich eine leichte Kunststoffhülle schützt die Kamera vor Staub, Pluspunkt für die Umwelt.
Ich Fotografiere grundsätzlich in der höchsten Auflösung und der niedrigsten Kompression, runter rechnen kann man immer noch. Daher kann ich auf die Einstellung der Auflösung (1, 3, 5, 7 und 10 MP) verzichten. Beim Wechseln der Auflösung zeigt die Sony übrigens gleich an wie viele Fotos damit noch auf die Karte passen.
Logisch dass ich auch gleich meine beiden Kurzen ins Visier genommen habe. Klappt prima. Die angegebene Auslöseverzögerung von 0,25sec. (inkl. AF) kann ich zwar nicht überprüfen, aber immerhin bekomme ich das aufs Bild was ich haben möchte. Mit der kleinen IXUS war es nicht möglich die beiden auf ihren Hüpfbällen so zu fotografieren, dass sie in der Luft sind, mit der R1 ist das kein Problem, selbst ohne Spezialprogramm. Fürs Erste habe ich alle Fotos mit der Vollautomatik erstellt. Die Feinheiten der Sondereinstellungen werde ich mir so nach und nach vornehmen, man braucht sie halt nicht so oft. Das ist aber eher eine Frage der eigenen Möglichkeiten, hat also hier auch wenig verloren. Interessant finde ich allerdings das Programm "Shift". Damit kann man die von der Kamera ermittelten Werte innerhalb der zur Verfügung stehenden Bandbreite schieben. Wenn die Kamera z.B. Blende 2,8 bei einer 1/320 ermittelt hat, so kann ich dies per Stellrad (in diesem Fall in sieben Schritten) bis Blende 7.1 bei 1/30 verschieben. Das heißt, ich kann mit wenig Aufwand entweder (Blende 7,1) mehr Tiefenschärfe bei mehr Bewegungsunschärfe oder (Blende 2,8) weniger Tiefenschärfe bei weniger Bewegungsunschärfe haben. Der mögliche Spielraum hängt natürlich von den vorherrschenden Bedingungen ab.(Siehe Titel, für eine kleine Blende brauche ich halt viel Licht)
Schön finde ich dass die am häufigsten benötigten Einstellungen per Taste oder Stellrad einstellbar sind. Ins Menü muss man eher selten. Einzig dass das Stellrad für die Programme links unterhalb des elektronischen Suchers platziert ist, ist für Europäische Langnasen eher ungünstig. Da hat der stubsnäsige Asiat evtl. Vorteile ;-)) Bitte nicht als Beleidigung interpretieren! Ich finde das Rad hätte auch gut links vom Blitzschuh, oben auf der Kamera Platz gefunden.
Klasse finde ich den Monitor (5,1cm, 560x240 Pixel). Dieser kann gedreht und gekippt werden. Größe und Auflösung sind ausreichend. Ich hätte gerne dass er mehr gekippt werden könnte, damit würden über Kopf Aufnahmen leichter fallen, man steht halt nicht immer in der ersten Reihe. Der Monitor kann auch so geklappt werden, dass man Aufnahmen aus tiefen Positionen machen kann ohne sich auf den Bauch zu werfen. Ich Fotografiere meine kurzen lieber in Augenhöhe, da ist das sehr hilfreich. Mittels Schiebeschalter kann man Monitor und Sucher so einstellen, dass entweder der eine oder der andere ein Bild zeigt, je nachdem ob man das Okular vor das Auge hält oder nicht. Man kann aber auch fest einstellen wer das Bild zeigen soll. Der Sucher LDC hat eine Auflösung von ca. 235.000 Pixeln und verfügt über eine Dioptrienanpassung, das ist für Brillenträger wichtig.
Das der Zoom mit dem griffigen Objektivring eingestellt wird ist jeder Wippe / Stellantrieb Kombination vorzuziehen. Es geht einfach schneller und präziser. Der Brennweitenbereich von 24mm-120mm (5fach Zoom, große Brennweite / kleine Brennweite ergibt Zoomfaktor) reicht mir vermutlich. Dafür hatte ich an der T70 schon zwei Objektive.
Für den manuellen Fokus gibt es ebenfalls einen Stellring am Objektiv, dieser ist aber nur im manuellen Betrieb wählbar und ehrlich gesagt, ich hoffe dass ich es nur selten benötige. Ich wollte nicht umsonst eine AF Kamera. Die T70 hatte das noch nicht, das hat mir so manches Bild versaut. Immerhin hilft einem der manuelle Fokus indem er automatisch das Bild 2fach vergrößert sobald man am Stellring dreht, außerdem kann man sich noch über eine Taste temporär helfen lassen.
Die Anzeige des gerade geschossenen Fotos am Monitor kann man auch abschalten, es genügt aber auch den Auslöser anzutippen, dann wird die Anzeige abgebrochen. Wenn man mehrere Fotos hintereinander machen möchte ganz hilfreich. Ebenso abschaltbar sind so Gimmicks wie Pieptöne oder Verschlussgeräusche (SLR aus der Konserve). Solche Spielereien stören eher als sie helfen. Ich habe sie quasi auf lautlos gestellt, man hört nur das tatsächliche Verschlussgeräusch, das ist sehr leise.
Wen der automatisch ausklappende interne Blitz stört, auch das ist abschaltbar. Ich persönlich finde das eher hilfreich. Unter den SLR Profis sind solche Hilfen ja verpönt, aber ich bin ja nur Hobbyfotograf, ich darf mir das Leben leichter machen ;-))
Ein einblendbares Gitter erleichtert das Positionieren der Motive am Monitor / Sucher. Der "goldene Schnitt"(▼) wie er auch genannt wird, fällt so auch ungeübten Fotografen leichter.
Das der Akku der gleiche ist wie der in der Videokamera erspart mir den Ersatzakku. Bei einer geschätzten Aufnahmekapazität von ca. 500 Aufnahmen ist der aber auch nicht zwingend erforderlich. Geladen wird der Akku in der Kamera, wer es lieber extern hat, muss mal wieder in die Zubehörkiste greifen. Umgerechnet auf das KB Format sind das 13 Filme, so viele hatte ich in meinen besten Zeiten nicht dabei. Selbst im Urlaub habe ich selten mehr als 4-6 Filme verknipst. Zugegeben, Digital halte ich häufiger drauf, kann man ja löschen, aber am Ende bleiben bei 250 Fotos meist nur 20-30 übrig die ins Album wandern. Und wirklich schöne gelingen, wenn es hoch kommt, von 1000 eins. Vielleicht ändert sich das mit der neuen, aber oft ist es weniger die Schwäche der Kamera, als das Unvermögen des Fotografen, das Bilder nix werden.
Ja sie lesen richtig. Ins Album. Ich möchte nach wie vor die Früchte meiner Arbeit in Händen halten, das finde ich in einem Album angenehmer als am Fernseher. Das wird sich frühestens dann ändern wenn wir auf einen großformatigen LCD umgestiegen sind. Aber das ist dann ein anderer Bericht. Meine kurzen liegen oft mit den Alben am Boden und lassen sich die Bilder erläutern, macht auch Spaß.
Bleibt noch zu erwähnen dass die R1 die Fotos im 3:2 Format ablichtet, nicht wie viele andere Digitale im 4:3 Format. Das erleichtert es die Fotos auf Papier ausgeben zu lassen. Das Papier hat nämlich immer noch das 3:2 Format und alles was anders ankommt wird entweder beschnitten oder bekommt unschöne weiße Balken.
Das die Kamera nicht mit normalen Batterien betrieben werden kann, sondern nur mit dem Sonyeigenen Akku (gibt es aber auch von Fremdherstellern) kann ich gut verkraften, der Akku hat sehr gute Eigenschaften. Da ich ihn schon von der Videokamera her kenne weis ich dass er sehr langlebig ist und eine erstaunlich genaue Anzeige der Restlaufzeit liefert.
Die Gegenlichtblende kann man in beiden Richtungen montieren, so ist sie immer dabei, ohne zu stören, das heißt, ein bisschen stört sie schon beim Zoomen, wenn sie umgekehrt montiert ist.
► DIE BEDIENUNGSANLEITUNG: ◄
Ist aufgeteilt in eine Kurzanleitung und zweisprachigen Hauptanleitungen. Die Kurzanleitung umfasst 6 Punkte. 1. Akku vorbereiten 2. Kamera einschalten / Uhr stellen 3. Speichermedium (nicht mitgeliefert) 4. Bildgröße wählen 5. Bequeme Aufnahmetechniken 6. Bilder betrachten / löschen
Die Anleitungen gibt es in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch.
Alle Punkte sind, soweit sinnvoll, mit verständlichen Bildern oder Illustrationen versehen. Für eine erste Fotosession bleiben keine Fragen offen.
Die 147 seitige Hauptanleitung (etwas kleiner als A5) umfasst dann sämtliche Einstellmöglichkeiten. Sie ist sehr übersichtlich aufgebaut und liefert auch Zusammenfassungen und Tabellen mit den gängigen Werten. Außerdem werden einige hilfreiche Tipps und Tricks beschrieben, nicht nur zur Bedienung der Kamera sondern auch zum Erstellen *besserer* Bilder. Das ersetzt zwar keine Bücher zum Thema Fotografieren, aber ein paar hilfreiche Hinweise sind schon dabei.
► GERÄTEANSCHLÜSSE: ◄
USB(▼) (mini B) High Speed 2.0 PAL(▼) out (kein Video) über mini Klinke DC in (Laden des Akkus in der Kamera) ACC (Zubehöranschluss für Blitzgeräte)
► TECHNISCHE DATEN: ◄
Ganz ohne geht es halt doch nicht.
Bildwandler: 21,5x14,4mm Farb-CMOS(▼)-Sensor Pixel ca. 10.286.000 Objektiv: Carl-Zeiss Vario-Sonnar T* 5fach Zoom f= 14,3 - 71,5mm umgerechnet auf 35mm KB(▼) Brennweite: 24mm - 120mm bei Blende 2,8-4,8 Filterdurchmesser 67mm ISO(▼) 160-3200 Belichtungsregelung: Automatik, Verschlusszeitpriorität, Blendenpriorität, manuelle Belichtung, Szenenwahl (4 Modi) Weißabgleich(▼) Automatik, Tageslicht, Bewölkt, Leuchtstofflampen, Glühlampen, Blitz, Tastendruck (manuelle per weißer Fläche) Dateiformat (DCF(▼) Kompatibel), JPEG(▼)-kompatibel, RAW(▼)(SR2) und DPOF(▼)-kompatibel Exif(▼) Vers. 2.21 Speichermedium: Memory Stick, CF(▼) Typ I und II Gewicht inkl. Akku und Speicherkarte ca. 1000g
Akku NP-FM50, hält für ca. 500 Aufnahmen oder 250h
► GLOSSAR: ◄
Ein paar kleine Gedächtnisstützen, wer es genauer wünscht, dem kann ich nur Wikipedia.de empfehlen.
Prosumer: Wortschöpfung der Werbestrategen. Ist eine Kombination aus "Professionell und Consumer" und dient dazu die Zielgruppen feiner abstufen zu können. Zwischen einer 200EUR teuren "Knipse" und einer 1900EUR teuren SLR muss es halt noch ein paar Graustufen geben. Wer soll das sonst alles kaufen?
SLR: Spiegel Reflex Kamera, das Motiv wird über einen Schwenkbaren Spiegel in das Okular gespiegelt. Der Spiegel klappt für die Aufnahme beiseite.
DSLR: Wie SLR, nur ohne Film
AF: Autofokus, die Kamera stellt das Motiv selbst scharf.
KB: Kleinbild Film 35mm, bisher das Maß aller dinge für den Hobbyfotografen. Zwecks Vergleichbarkeit werden viele Daten umgerechnet.
ISO: Empfindlichkeit. Gibt es auch bei den analogen Filmen. Nur kann man dort die Empfindlichkeit nicht für jedes Foto neu festlegen. Film drin heißt ISO festgelegt.
CMOS: Aufnahmeeinheit, ersetzt den Film, es gibt auch CCDs, zwei unterschiedliche Wege Licht in elektrische Werte zu Wandeln um digitale Fotos daraus zu machen.
Weißabgleich: Unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen ist Weiß eben nicht Weiß. Unter Neonlicht sieht ein Blatt Papier anders aus als in der Abendsonne am Meer. Um diese Unterschiede auszugleichen zeigt man der Kamera was weiß ist.
DCF: "Design Rule for Camera File System" Spezifikation für ein geräteübergreifendes, herstellerunabhängiges Dateisystem bei Digitalkameras, der Austausch zwischen DCF fähigen Geräten sollte also problemlos funktionieren. (Lt. Murphy nicht möglich)
JPEG: Sehr verbreitetes Kompressionsverfahren um die Dateigröße zu minimieren. Das Verfahren ist verlustbehaftet, das heißt es gehen Informationen unwiederbringlich verloren.
RAW: Auch Rohdaten genannt. Meist Herstellerspezifisches Datenformat. Sehr große Dateien, aber keine Verluste.
DPOF: "Digital Print Order Format" damit kann man schon in der Kamera festlegen wie oft ein Foto gedruckt bzw. vom Fotolabor ausgegeben werden soll, wird je Bild separat festgehalten.
Exif: Ergänzende Daten in der Bilddatei. Sind normalerweise unsichtbar. Hier können Daten wie Belichtung, Blende, Blitz usw. stehen.
CF Typ I und II: Verbreitetes robustes und preiswertes Speichermedium
"Goldener Schnitt" (aufteilen des Bildes in 9 Teile, die Schnittpunkte sind günstige Positionen für das Hauptmotiv)
USB: Universal serial Bus, verbreitete Schnittstelle zum Computer oder Drucker. Version 2.0 Highspeed ist ca. 400Mbit/sec schnell. Das ist viermal so schnell wie herkömmliche Netzwerkanschlüsse (100Mbit/sec.) aber nur etwa halb so schnell wie Fire Wire (>700Mbit/sec.)
PAL: Verbreitete Fernsehnorm
Rauschen: Bunte Bildpunkte, entstehen durch Störungen der elektrischen Signale bzw. Verstärkung derselben.
Verzeichnungen: Wenn gerade Linien verzerrt dargestellt werden. Tritt häufig bei schlechten oder bei extremen Weitwinkelobjektiven auf.
Pro: einfach professionell: super Bildqualität, 24-mm-Weitwinkel, Akku hält ewig Kontra: AF bei schlechtem Licht langsam, Schwenkdisplay ist nicht der Weisheit letzter Schluß
... in diesem Fall macht der Vergleich mit dem Vorgängermodell DSC-F828 unsicher. Damit habe ich nämlich bis dato fotografiert, und mein Bericht hat daher eine Art Vergleichstestcharakter. Übrigens sollte man die R1 nicht als Nachfolger der F828 bezeich ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: CMOS- Sensor im APS-C Format, verzeichnungsfreies 24 mm Weitwinkelobjektiv Kontra: unbrauchbar hoher ISO-Bereich, kein Bildstabilisator
...Ich verschone Sie jetzt mit den kompletten technischen Daten der Kamera, die Sie besser bei digitalkamera.de nachlesen können. Warum ich mich zum Kauf der Kamera entschieden habe werde ich aber gerne erläutern.
Ich habe zwei Jahre lang die Sony DCS-F82 ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Tolle Haptik, CMOS Sensor, Weitwinkel und und und ;) Kontra: bis jetzt nichts
...Man dachte die Prosumer Klasse wäre tot, und nur noch in Sachen DSLR gibts noch Neuerungen. Doch dann kam Sony ;) Sehr gut verarbeitete Hartplastik, fühlt sich alles sehr wertig an, hatte ich nicht anders erwartet von Sony :) Die Kamera verfüg ...
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Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
sehr hilfreich
26.02.2006
Gut und teuer! Bewertung für Sony Cyber-shot DSC-R1von
marciisport
Pro: Objektiv, Detailreichtum des Bildes Kontra: Rauschen, Focus
...Grundsätzlich beurteile ich nie eine Kamera nach dem Hersteller. Ich testete Canon, Sony, Nikon....usw.
Über die Sony R1 wurde viel geschrieben, sie könne mit einer SLR mithalten, sie sei also eine Alternative. Testsieger hier und Testsieger dort. Ich ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Bildqualität, Bildqualität, Bildqualität, Verarbeitung, Akku, Live- Vorschau, kein Sensor-Staub, lautlos, Zoom-Bereich Kontra: groß, langsamer AF, Belichtungsreihen und Autom. Kontrastkorrektur weitgehend nutzlos
Was wirklich zählt ist die Bildqualität: überzeugend u.a. dank eines fest eingebauten Zooms mit einem außerodentlich nützlichen Brennweitenbereich unter Verzicht auf den so lästigen Staub auf dem Sensor.
- ausgezeichnete Verarbeitung - Sehr gute Le ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: sehr gute Bildqualität, klein und handlich Kontra: das Display
...Top-Kameras wie die Sony Cyber-shot DSC-R1 oder die Fujifilm FinePix S9500 sind vielen Fotografen zu sperrig und zu teuer. Wer eine handliche und preiswerte Kamera sucht, aber keine Kompromisse bei der Bildqualität machen möchte, ist mit der 9-Megapixel-Kamera Fujifilm FinePix E900 gut beraten. Die zweithöchste Auflösung aller Digicams im Test, eine sehr geringe Vignettierung und präzise Farbwiedergabe zeichnen Fujis Allrounder aus. Zudem glänzt die E900 in allen ISO-Stufen mit dem besten Rauschverhalten aller getesteten Kompaktkameras. Damit lassen sich auch bei schlechtem Licht noch gute Bilder machen.
Außerdem ist die E900 flott: Einschaltzeit, Auslöseverzögerung und Bildfolgezeit geben keinen Anlass zur Kritik.
Ausstattung: Schlicht, aber praktisch
Das kompakte Kunststoffgehäuse der FinePix ist ordentlich verarbeitet, doch...
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