T3 nur verspielte Designer-Cam für Frauen?
17.05.2005 (23.03.2006)
Pro:
Kompakt, hochwertig, brilliante Bilder
Kontra:
u . U . Preis
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Floxxy
Über sich:
Mitglied seit:13.01.2000
Erfahrungsberichte:19
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 32 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo, EINLEITUNG
als ich mich für eine Digitalkamera für meine Freundin informierte, stieß ich auch auf die T3 von Sony. Anfangs dachte ich, eine solche Kamera kann doch nichts Vernünftigessein, das ist nur eine Spielerei für kleine Handtaschen und Gelegenheitsfotografen. Wie ich von dieser Meinung abkam, lest Ihr hier. ENTSCHEIDUNGSHILFE
Ich informierte mich also im Preisbereich bis 400 € über kompakte Digitalkameras, las Tests (Wobei mir die T3 im Test der Colorfoto als Testsieger auffiel), ließ mich beraten. Zuerst versuchte ich die Beratung von Mediamarkt und Saturn und muss sagen, dass ich enttäuscht wurde. Indem ich selbst die Tests gelesen hatte, wusste ich mehr als die meisten Verkäufer. Dann ließ ich mich noch von zwei kompetenten Mitarbeitern von Foto-Video-Sauter in München beraten. Diese rieten mir beide von einem vergleichbaren Panasonic Modell ab weil das Objektiv störanfällig sei. Die Sony T-33 (neuer und teurer als T3) wollten sie auch nicht empfehlen, da Technik wohl identisch ist, das Gehäuse der T3 jedoch ohne Kunsstoff ist und komplett aus Aluminium ist und damit stabil und sehr hochwertig wirkt. Also wurde es nach langem hin und her die T3 für etwas über 300 € (Internet... der Fotoladen war deutlich zu teuer, danke trotzdem für die Beratung...) ERSTE ERFAHRUNGEN
Die Bedienung ist sehr leicht, im Automatikmodus erledigt die Kamera alles wunschgemäß, die Aufnahmen können sich sehen lassen. Sogar die gängisten manuellen Eingriffe lässt die kamera zu, wie manuelle Wahl der ISO-Zahl oder eine erzwungene Über-/Unterbelichtung. Wer allerdings nach echten manuellen Optimierungsmöglichkeiten sucht wie Blendenwahl, wird enttäuscht. Genial ist die Einschaltgeschwindigkeit und die geringe Auslöseverzögerung. BILQUALITÄT, VERGLEICH zur DSC W1
Ich selbst nutze die Sony DSC W1 und ich habe am WE mit beiden Kameras identische Bilder aufgenommen. Auch wenn die Technik der beiden Kameras stark verwandt ist, die besseren Bilder hat in meinen Augen die T3 gemacht. Diese waren farblich einen Tick brillianter und in dunklen Partien war die Rasterung der W1 etwas körniger. Der eingebaute Blitz reicht in geschlossenen, nicht riesigen Räumen (bei ca. 5m gute Ergebnisse) gut aus, ich denke das ist bei jeder Kamera dieser Klasse ähnlich. Mit einem "Echten" Blitz können die nicht mithalten. HANDLING
Das Handling der kompakten T3 ist unproblematisch und sehr gut. Man muss sich allerdings daran gewöhnen, dass das Objektiv seine Öffnung sehr weit oben in der Ecke hat, am Anfang hat man da gerne den Finger im Bild. Sehr gut gefällt mir das optische 3x Zoom des innenliegenden Objektives. Es reagiert nahezu verzögerungsfrei und ohne nachfedern direkt und spontan auf die Tasten. Das Fehlen eines optischen Suchers war mir im Vorfeld etwas unbehaglich, ich bin noch geprägt von Erfahrungen mit den ersten Digitalkameras deren LCDs nur im Dämmmerlich lesbar waren. Anders das LCD der T3, dieses löst sehr hoch auf, wirkt brilliant, ist durch die Größe gut nutzbar zur Kontrolle des Bildes und lässt sich auch bei Tageslicht gut ablesen. FAZIT:
Alles in Allem eine sehr gute Kamera, die Freude macht am Fotografieren. Und der höhere Preis, auch für die Memory-Sticks ist dank Preisvergleich im Internet auch nicht so gewaltig, wie die UVP. des Herstellers glauben machen will. ERGÄNZUNG, technische Daten:
Auflösung: 2592 x 1944 Pixel Maße: 91 x 60 x 17 mm, 171 g VGA Video Aufzeichnung mit Ton, ohne Beschränkung (bis Speicher voll) Bildfolgezeit und mögliche Seirie bei max. Auflösung: 3,6 B/s, 4 Bilder in Serie
"Brennweite 38 bis 114 Millimeter das ISO-100-Rauschen ist sehr niedrig, Das neue leuchtkraftverbesserte 2,5-Zoll-Hybrid-LCD mit 230 000 Pixel (Klassenrekord) nimmt fast die ganze Kamerarückseite der Flunder ein. Ein 1,5-Zoll-Display wirkt dagegen wie eine Briefmarke. Für Schnelligkeit sorgt weiterhin ein spezieller Prozessor, der die T3 mit einer Einschaltverzögerung von 1,5 Sekunden und einer Auslöseverzögerung 0,52 ausstattet. Testsieger 5-Megapixelklasse." Diese Daten stammen aus dem Test der Zeitschrift ColorFoto 4/2005. Die Auslöseverzögerung ist abhängig von den Lichtverhältnissen, in der freien Natur unter guten Lichbedingungen ist die Auslöseverzögerung noch deutlich geringer, ich glaube an anderer Stelle etwas von "ab 0,18 Sekunden" gelesen zu haben.
UPDATE 23.03.06 Sie macht nach über 3000 Aufnahmen nach wie vor sehr schnelle und schöne Aufnahmen, das Gehäuse ist robust und übersteht sogar kleinere Stürze...
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23.03.2006 15:36
Sehr hilfreich, leider sind nach einer Woche Erfahrung noch nicht viele Defizite festzustellen, gerade im Bezug auf Nervigkeiten durch Menü usw.... ich denke du weißt, was ich meine. Sonst sehr gut, Gruß, Wiland
17.05.2005 18:42
an sich guter bericht, allerdings würde ich etwas mehr zeit auf das gerät verwenden, um dem user dann mehr erfahrung zu bieten. nicht, dass sie nicht vorhanden wäre.. ich glaube nur, da ist noch mehr drin :)
17.05.2005 16:40
Danke für die schnellen Kommentare und Anregungen, ich werde den Bericht noch ergänzen.