Zeigen Sie Freunden und Familie, was Sie können - mit Sonys Digitalkameras und vielseitigem Zubehör sind traumhafte Bilder kein Problem mehr! Sony setzt seine Erfahrung in der... mehr
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Erfahrungsbericht von Cephalotus über Sony Cyber-shot DSC-W15 10.12.2005
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
gut
Ausstattung
sehr gut
Bildqualität
befriedigend
Akkulaufzeit
lang
Bedienung
gut
Pro:
wenig Rauschen, schnell, gutes Preis/Leistungsverhältnis
Kontra:
Rauschunterdrückung bügelt Details glatt, bei schlechtem Licht keine point&shoot
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Sony W-Serie ist populär und wird in Zeitschriften meist hoch gelobt und von Benutzern entweder geliebt oder verflucht. Alle haben sie irgendwie recht und das hat auch seine Gründe...
INTRO:
Gekauft habe ich die Sony W15 als Weihnachtsgeschenk für meinen Vater. Er ist der typische "1 Film pro Jahr"-Knipser, der sich noch nie ein größeres Poster hat ausbelichten lassen und die Bilder eigentlich nur für den PC, als 10x15cm Ausbelichtung für Fotoalbum und vielleicht mal für eine Email oder Ebay braucht. Mit Blende, Belichtungszeiten und ISO-Werten mag er sich lieber nicht beschäftigen. Da er auf die Nähe ohne Brille nicht mehr besonders gut sieht, ist ein großes Display von Vorteil, gute AA (Mignon) Akkus und ein gutes Ladegerät sind ebenfalls vorhanden. Die Kamera sollte schon viele Jahre halten und eben das können, was er so braucht. Einen optischen Sucher sollte sie haben und zwar komapkt, aber auch für größere Männerhände noch einigermaßen bdienbar sein. Mir war noch eine gute Videofunktion wichtig, falls ich sie mir mal ausleihen möchte. Das ganze zu einem den eher seltenen Einsätzen angemessenen Preis. Schwarz gefällt mir besser als silber. (Ihm hoffentlich auch) Daher die Sony W15.
Die Sony W15 unterscheidet sich von ihrem Schwestermodell W5 nur durch die Gehäusefarbe, zwei zusätzlichen AA Akkus und einer zusätzlichen Tasche. Ansonsten sind die Modelle gleich. Die Sony W7 / W17 Modelle haben statt dem 5MP 1/1,8" Sensor einen 7MP 1/1,8" Sensor, sind im Serienbildmodus etwas langsamer und derzeit ca. 40-50€ teurer. Für die W15 habe ich 230€ + Versand bezahlt.
Ich selbst fotografiere derzeit digital mit einer Sony F717 und der digitalen Spiegelreflexkamera Olympus E-1. Ich kenne auch einige andere Modelle. Dies ist also gewissermaßen meine "Referenzgrundlage".
LIEFERUMFANG / GEHÄUSE:
Der Karton ist recht klein und dicht gepackt. Darin befinden sich mehrsprachige Handbücher (habe ich nicht gelesen), haufenweise Broschüren und Zettelchen (dito), ein kleines Ladegerät, 4 AA (Mignon) Akkus zu je 2100mAh, diverse Kabel, eine Software CD und eine Tasche.
Auch mit dabei ein intergrierter 32MB Speicher, den man dann benutzt, wenn kein Memorystick in der Kamera steckt. Als Notlösung ganz brauchbar, reicht für 23 Aufnahmenn in "5MP standard" Qualität.
Ansonsten empfiehlt sich ein Memorystick PRO, Größe je nach Bedarf und Budget.
Das Kameragehäuse selbst wirkt gedrungen, kantig und wenig modern. Es ist relativ dick, also nicht unbedingt Hosentaschentauglich. Andere Kameras sind stylischer, aber ich empfinde das schlichte kantige Design als ganz angenehm und die ultrakompakten Kameras haben auch ihre Nachteile im Handling. Ich denke, die W Serie soll eher Männer ansprechen [/Vorurteil] Die Aufkleber und Aufdrucke hätte man sich sparen können, ich weiß schon selber, wieviele MP meine Kamera hat.
Die Verarbeitungsqualität ist für die Preisklasse "gut", das Objektiv macht allerdings einen recht wackligen Eindruck. Man kann das Gehäuse auch mit einer Hand sicher greifen, wenn man denn unbedingt so fotografieren muss.
Die Bedienelemente haben gut Druckpunkte, wirken solide genug und lassen sich auch mit dünnen Hanschuhen bedienen. Einzig die Vierwegetasten sind etwas fummlig. Der Auslöser hat einen deutlich fühlbaren Druckpunkt, was der Zielgruppe wohl entgegen kommt, Erstaunlich viele Menschen haben wohl Probleme damit, eine Taste nur halb zu drücken. Allerdings hat das den großen Nachteil, dass man durch den Kraftaufwand beim Drücken sehr leicht die Kamera verreisst, was dann zu verwackelten Bildern führt.
DISPLAY / SUCHER:
Das Display ist mit 2,5" genau richtig groß. Noch größer und die Bedienelemente hätten keinen Platz mehr. Es ist aber nicht entspiegelt und wirkt auf kurze Distanz eher grobpixlig (naja, wurde ja auch für jemanden gekauft, der auf kurze Distanz eh nicht mehr scharf sieht ;). Vom Blickwinkel her kann man es gut von der Seite und von oben betrachten, aber von unten her kommt es sehr schnell zu starken Fehlfarben. Es können sich also schon ein paar Leute gleichzeitig Bilder betrachten, beim Fotografieren über Kopf sieht man aber nur noch Schemen und Konturen. Das mag zur Not aber ausreichen, um dahin zu treffen wohin man will. Im Dunkeln bei zugeschaltetem Blitz hellt sich das Display gut auf und es ist auch recht ruckelfrei. Es gibt deutlich bessere Displays (z.B. bei der neuen Olympus stylus Serie) aber auch deutlich schlechtere. Bild und Symbole werden groß und gut sichtbar dargestellt und das erschien mir das Wichtigste.
Der optische Sucher (heute eine Seltenheit) ist natürlich nicht besonders groß und hell, taugt aber zum Zielen. (ich bin kein Brillenträger). Wer mit dem rechten Auge durchsieht wird es als sehr angenehm empfinden, dass die Nase nicht auf dem Display rumschmiert, sondern am Gehäuse vorbei "ragen" kann. Das Sucherfeld passt halbwegs, wenn man den Ausschnitt natürlich ganz genau braucht und auch im Nahbereich führt allerdings kein Weg am Monitor vorbei. Warum heute noch einen optischen Sucher? Er funktioniert auch im grellen Sonnenlicht, braucht keinen Strom und man verwackelt nicht so leicht. Gerade letzteres hat bei der W5/W15 eine große Bedeutung, wie man gleich lesen wird.
GESCHWINDIGKEIT:
Die Kamera ist meiner Ansicht nach in allen Funktionen der Preis- und Zielgruppe entsprechend schnell genug. Im Dunkeln braucht der Mehrfeldautofokus vor allem im Telebereich etwas länger, aber das ist ja alles so üblich bei Kompaktkameras.
VIDEO:
Videos werden in 640x480 Pixeln und wahlweise 30 Bildern pro Sekunde oder 15 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Der Autofokus führt dabei relativ gut nach, ebenso die Belichtungsmessung. Der Ton ist brauchbar (32kHz sampling) aber ein Konzert würde ich damit nicht aufnehmen wollen. AF Geräusche hört man kaum. Zoomen während des Films ist nicht möglich. Es werden mpeg1 Dateien erzeugt, die sich am PC aber auch an meinem alten DVD Player problemlos abspielen lassen. Die Dateimenge ist sehr groß. In bester Qualität kann man mit 100MB Speicherplatz ca. 80 Sekunden lang aufnehmen. Die Aufnahmedauer ist nur durch die Größe der Speicherkarte begrenzt. Insgesamt aus meiner Sicht für eine kompakte Digicam durchaus überzeugend, falls man nur hin und wieder kleine Filmschnippsel braucht.
BILDQUALITÄT:
Die Kamera liefert klassentypisch farbenfrohe und kontrastreiche Bilder (Sättigung und Kontrast lässt sich aber in geringem Maße konfigurieren). Das Objektiv schmückt sich mit dem Namen Carl Zeiss, eine besonders tolle Qualität kann ich nicht erkennen. Besonders schlecht ist es aber auch nicht, da gibt es vor allem bei den Ultrakompkaten schon üblere Gesellen. Als Sensor kommt ein relativ(!) großer 1/1,8" Typ zum Einsatz, während viele Ultrakompakte die kleineren 1/2,5" Typen verbaut haben. Auch sind 5MP für heutige Verhältnisse eher moderat, so dass sich relativ(!) große Pixel auf dem Sensor befinden. Das ist prinzipiell nicht schlecht. Sony verfolgt bei der Signalverarbeitung einen "modernen" Weg. Man bekämpft das Rauschen radikal und bügelt alles glatt, was irgendwie nach Signalstörung aussieht und schärft dann kräftig nach, bei dem was an Details übrig bleibt. Das liefert rauscharme und knackige Bilder und sehr gute Werte in Auflösungscharts und Rauschtests bei Zeitschriften. Das gibt viele Punkte und viele Testsiege. Leider gibt es auch einen Nachteil. Bei feinen kontrastarmen Strukturen wie Gras, Haare, Mauerwerk, Laub an weit entfernten Bäumen, usw. kann der Signalprozessor oftmals nicht zwischen Rauschen und wichtigem Bilddetail unterscheiden und so wird einfach alles glatt gebügelt. Das Resultat sind matschige Bilder bei subtilen Details, wenn man am PC auf 100% einzoomt. Das muss nicht automatisch schlimm sein. Durch die starke Rauschunterdrückung sehen die ISO 400 Bilder noch verblüffend rauscharm und gut aus und durch das kräftige Nachschärfen sind kontrastreiche Details auch knackig scharf, also durchaus das, was man möchte, wenn man ein 10x15cm Bild anfertigt oder das Bild am Monitor oder Beamer oder Fernseher betrachtet. Man darf nur keine Poster ausbelichten und dort, oder am PC in 100% Ansicht nach feinen Details suchen. Dafür ist die Kamera nicht gemacht.
Auf der anderen Seite wollen die Käufer gerne billige und ultrakompakte Kameras (-> winzige Sensoren), viele Pixel (-> winzige Pixel ) und dann sollen die Bilder auch noch rauschfrei sein. Das geht eben derzeit nur mittels fauler Tricks. Wer dann zusätzlich noch perfekte Detailschärfe seiner 5MP oder 7MP Ultrakompakten in der 100% Ansicht erwartet ist einen Kompromiss zuwenig eingegenagen. Man könnte durchaus feine Details haben, dann aber auch mit Rauschen. Die W15/W5 kann zwar eine hohe Auflösung bieten (Tests mit harten Kontrasten an schwarz/weiß Linien), aber die Details werden eben glattgebügelt.
Ideal wäre es, wenn man die Option hätte, diese Rauschunterdrückung auf Wunsch zu deaktivieren (z.B. Landschaft bei Tageslicht) und nur bei Bedarf (z.B. Party abends) zu aktivieren.
Geht leider nicht.
Eine zweite Eigenschaft hat der Sony den Ruf eingebracht, unscharfe Bilder zu produzieren. Sie verwendet eine sehr lange Blitzsynchronisationszeit von 1/40s bis 1/50s. Damit lässt sich beim Blitzen mehr zusätzliches natürliches Licht einfangen, was ja meistens durchaus erwünscht ist. Das hat aber den Nachteil, dass diese Kamera vor allem im Telebereich bei diesen Zeiten von den meisten Leuten nicht verwacklunsgfrei gehalten werden kann. Hat man also genügend Restlicht mit in der Aufnahme, sieht zwar die Lichtstimmung gut aus, die Bilder sind dann aber verwackelt und unscharf.
Wer will, kann sich aber zum Glück behelfen, dazu gleich mehr...
TIPP 1 - VIDEO :
Wenn der manchmal träge Autofokus stört empfielt es sich, diesen nur auf das zentrale Messfeld umzuschalten. Wenn man den Makromodus nicht braucht sollte man in deaktivieren. Man kann auch eine manuelle Entfernung einstellen, was in vielen Situationen, wo sich die Entfernung im Video nur wenig ändert, durchaus hilfreich sein kann.
Wer bei wenig Licht (Party) filmen möchte sollte diese in der Weitwinkelstellung tun. Dort ist das Objektiv am lichtstärksten. Auch ganz allgemein verzittert man die Aufnahmen bei Weitwinkel deutlich weniger. Wer mit dem optischen Sucher filmt und die Kamera mit beiden Händen am Gesicht hält verwackelt ebenfalls weniger.
TIPP 2 - BLITZAUFNAHMEN
Die Sony W5/W15 synchronisiert im Vollautomatikmodus mit 1/40s bis 1/50s, was für die meisten Aufnahmen/Menschen zu lang ist, waruas verwackelte Bilder entstehen. Abhilfe schafft der manuelle Modus (M). Dort stellt man sich eine kürzere Verschlusszeit ein (z.B. 1/60s für Weitwinkel, 1/125s für Tele oder 1/100s für generell) und die Blendenzahl auf den niedrigsten Wert (kleine Zahl). Im Weitwinkel ist das F2,8, im Tele F5,2. Wenn man größere Bereich ausleuchten will stellt man den ISO Wert auf 400. Die W15 untersdrückt das Rauschen eh sehr stark und bei Partyaufnahmen gehts selten um feine Details, sondern mehr darum, das Bild überhaupt hell genug zu bekommen. Da das Objketiv im Weitwineklbereich deutlich lichtstärker ist empfiehlt es sich, falls möglich, beim Blitzen möglichst im Weitwinkelbereich zu bleiben, wenn man eine größere Reichweite des Blitzes braucht. Rund 6m lassen sich bei Blende 2,8 und ISO 400 im Weitwinkel durchaus gut ausleuchten, im Telebereich ca. die Hälfte. Bei ISO 100 jeweils nochmal die Hälfte. Die getätigten Einstellungen (ISO 400, kleinste Blendenzahl, z.B. 1/100s, Blitz ein) bleiben im Modus M erhalten, so dass man leicht zwischen Vollautomatik am Tag und manuelle beim Blitzen wechseln kann. Wer sich nicht über die Vollautomatik hinaus traut sollte mit der W5/W15 am besten nur im Weitwinkelbereich blitzen und versuchen, die Kamera möglichst ruhig zu halten. (Zwei Hände an die Kamera!)
TIPP 3 - WENIG LICHT FREI HAND
Nicht immer kann und darf man blitzen und muss mit dem an Licht auskommen,was vorhanden ist. Und nicht immer kann man die Kamera auflegen.
Vorneweg, zaubern kann die W15 auch nicht, irgendwo sind natürlich physikalische Grenzen.
Zum einen muss das Ziel sein, eine möglichst kurze Verschlusszeit zu erreichen. Dazu empfehle ich die Programmautomatik (P), wo man die Blitz deaktiviert und den ISO Wert auf ISO 400 hoch stellt. Bei schlechtem Licht wird die Kamera von sich aus eine kleine Blendezahl wählen. Das Objektiv möglichst in Weitwinkelstellung benutzen, dort ist es lichtstärker und man verwackelt nicht so leicht. Das zweite ist es, die Kamera nicht zu verwackeln. Bei den kleinen Kameras ist das leider nicht ganz einfach. Keinesfalls die Kamera mit einer Hand am langen Arm halten, sondern mit beiden Händen anfassen, Ellbogen an den Körper anlegen und idealerweise den optischen Sucher benutzen, so dass die Kamera auch am Kopf fixiert ist. Einatmen, Auslöser halb drücken, langsam ausatmen und währenddessen den Auslöser langsam und sanft ganz durchdrücken. Leider ist der Auslöser bei der W15 ziemlich hart. Wer ausreichend Speicherplatz hat sollte in kritischen Fällen (Verschlusszeit länger als 1/50s bei Weitwinkel und länger als 1/125s im Tele, ist aber bei jedem Menschen anders) den Serienbild Modus aktivieren und bei gedrücktem Auslöder drei Aufnahmen machen. Meist ist die zweite die schärfste. Auch der aktivierte Selbstauslöser hilft evtl, wenn sich das Motiv nicht bewegt und man 10s lang ruhig stehen kann.
Mit der falschen Technik des Fotografen hilft einem der beste Sensor und das beste Objketiv nichts ! Gerade die ultrakompakten Modelle verzeichen in dieser Hinsicht keine Fehler.
Wenn man auch mit ISO 400 keine passablen Verschlusszeiten erreicht (wer die Kamera ruhig halten kann, kann evtl mit 1/20s in der Weitwinkelstellung noch ganz brauchbare, wenn auch nicht perfekte Bilder bekommen), dann kann man im manuelle Modus die minimale Verschlusszeit wählen, dazu ISO 400, Blende 2,8 im Weitwinkel und dann das zu dunkle Bild später am PC aufhellen. Wenn es zu extrem ist, dann hilft das auch nicht mehr weiter. - 1EV geht noch ganz passbale (für 10x15cm Ausdrucke), -2 EV nur noch in Notfällen. In diesen Fällen würde ich dazu raten, Kontrast und Schärfe auf -1 zu setzen, das hält das unvermeidbare Rauschen etwas stärker in Grenzen.
Damit hat man dann die Grenzen der W15 erreicht.
Darunter hilft bei statischen Motiven nur noch ein Stativ (dann aber bei ISO 100, wenn die Zeit eh egal ist) oder eben eine andere Kameraklasse.
LANDSCHAFT:
Die W15 hat eine recht hohe Kontrasteinstellung. Das gibt knackige Bilder, füht aber bei Motiven mit hohem Kontarst zu ausgefressenen Lichtern (weißer, statt blauer Himmel). Ein bisschen besser wirds, wenn man den Kontarst auf -1 stellt. Das Objketiv hat die höchste Schärfelesitung bei ca. Blende 4-5,6 rum, bei größeren Werten kommt es zu Beugungseffekten, bei kleinern zu Objektivfehlern. Im manuellen Modus kann man darauf ein bisschen Einfluss nehmen und verhindern, dass die Kamera F2,8 oder F10 wählt. Möglichst kurze Verschlusszeiten anstreben, die Kamera ruhig halten und ggfls. ein Stativ verwenden oder die Kamera auflegen. ISO 100 verwenden, da ist die Rauschunterdrückung nicht ganz so schlimm wie bei ISO 400. Wer auf feine Details bei großen Postern steht sollte eine andere Kamera ohne diese heftige Rauschunterdrückung kaufen. Auch die W7/W17 Serie soll angeblich(!) in der Hinsicht besser sein, das aber ohne Gewähr. Im Internet wird viel geschrieben und nacherzählt ;-)
MAKRO:
Die stärkste Vergrößerung (bei der W15 ist das nicht so mächtig, ca. 7cm Motivbreite) erreicht man in Weitwinkelstellung. Wer auch mit etwas weniger Vergrößerung leben kann erreicht eine bessere Bildqualität und Ausleuchtung, wenn man leicht zoomt (z.B. 1,4x). Für viel Schärfentiefe eine kleine Blendenzahl im manuellen Modus wählen.
PARTYAUFNAHMEN:
Wenn das grelle AF Hilfsicht stört (es ermöglicht halt eine Fokussierung im Dunkeln) kann es auch deaktivieren. Nur das zentrale Autofokusfeld auswählen und damit zielen. Wenn es besonders schnelle Schnappschüsse geben soll kann man auch eine manuelle Entfernung einstellen (1m oder 3m, je nachdem), durch die große Schärfentiefe geht es da nicht so genau. Meist werden solche Bilder ja auch nicht in groß ausgedruckt. Empfehlenswert bei Blitzlichtaufnahmen auch hier der manuelle Modus mit z.B. 1/60s, Blendenzahl 2,8 (oder so klein wie möglich), ISO 400 und das Objektiv möglichst auf Weitwinkel. Rote Augen bei schummriger Beleuchtung lassen sich kaum vermeiden, liegt in der Natur der Sache bei kleinen Kameras mit Einbaublitz.
FAZIT:
Meiner Ansicht nach ist die W5/W15 durchaus empfehlenswert, aber sicherlich nicht für jeden. Gut, wer wenig Rauschen und knackige 10x15cm Bilder mag, schlecht wer Poster mit feinen Details haben möchte. Die zahlreichen Testsiege hat man sich durch die Signalverarbeitung geschickt "ermogelt". Mit den Eigenheiten der Kamera, die Ursache vieler unscharfer Aufnahmen sind, muss man sich auseinander setzen wollen. Es ist durchaus eine point&shoot, aber bei wenig Licht sollte man sich für gute Ergebnisse mit einigen Einstellungen und fotografischen Basics vertraut machen wollen. Wie sehr der Beschenkte damit zufrieden ist wird sich erst noch herausstellen müssen.
Gut Licht.
PS: Ich erlaube mir, diesen Beitrag zu Sony W5 und W15 online zu stellen, da die kamerarelevanten Eigenschaften beider Kameras völlig identisch sind.
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Update:
Ich habe noch einen gleichen Vergleichstest hochgeladen (3 Bilder) zwischen Sony W15, Sony F717 und Olympus E-1. Alles sind 5MP Kameras, die Olympus ist eine digitale Spiegelreflexkamera.
Somit kann sich jeder selber davon ein Bild machen, wie stark das Rauschunterdrückungssystem der Sony W5/W15 bei ISO 100 und ISO 400 im Vergleich zu den beiden anderen Kameras arbeitet. Man muss bedenken, dass eine 100% Ansicht auf dem Monitor einem sehr großen Poster entspricht, das man sich normalerweise nicht aus 30cm Abstand betrachtet.
Pro: Gute Bildauflösung, lange akkulaufzeit Kontra: kleine Knöpfe, schlechte nachtbilder
Mein Freund besitzt die Kamera seit einem halben Jahr und hat sie für 215 Euro gebraucht bei einer Internetauktion ersteigert.
Ein paar facts:
Die Kamera hat:
- 5.0 Megapixel Auflösung
- 3fach optischen Zoom
- 2fach digitalen Zoom
- einen inte ...
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Pro: günstiger Preis, universell einsetzbar, gute Bilder Kontra: relativ groß, relativ schwer
Die DSC W15 entspricht der DSC W5, das Gehäuse ist aber schwarz und eine Tasche samt einem zusätzlichen Akkusatz mit Plastikcase werden zusätzlich mitgeliefert.
Allgemeines
Ich habe mir die Kamera vor ca. 1 Jahr gekauft, nachdem ich mehrere Testberi ...
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Pro: Handlich,Gute Bilder,Top Qualität Kontra: sehr hohen Batterieverschleiss
...Ich habe mir vor geraumer Zeit die Digitalkamera von SONY DSC W15 zugelegt bin eigentlich sehr zufrieden damit nur das sie mich in Stich lässt wenn man sie wirklich mal braucht und Unterwegs ist!
Nun zu der Kamera:Am Anfang fand ich die Menüführung sehr ...
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Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
hilfreich
04.03.2007
gute Kamera;) Bewertung für Sony Cyber-shot DSC-W15von
dragdown
Pro: gute Bilder, schöne Farben, guuuuuter Blitz Kontra: lange wartezeit beim Blitz, dick
Also kurz und bündig.. vorteile und Nachteile ein kleines bisschen ausformuliert!
Vorteile
die Bilder sind einfach der hammer! Richtig gute Farben! Manchmal sogar besser noch als in echt..*g* Die Auslösezeit is auch relativ gering! Das Beste übe ...
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Die Kamera ist nun schon seit 1 Jahr mein treuer Begleiter und mit einer Kamera wie dieser macht das Fotografieren wirklich Spass! Sie macht tolle Qualitätsbilder, hat eine sehr einfache Bedienung und bringt Unmengen an extras mit sich!
Durch die Möglich ...
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Pro: 5 MP, extrem kurze Einschaltzeit und kurze Auslöseverzögerung, Stabil, manuelle Einstellungen Kontra: Bilder nicht immer scharf ;), geringe Displayauflösung trotz gigantischer Displayausmaße, kein Netzteil beigelegt
...ich mir wie gesagt auch noch die IXUS 40 und die Exilim Z40 angeschaut, die beide deutlich schmaler ausfallen. Was mich letztlich an der W12 so überzeugt hat:
- 5 Megapixel
- riesigers 2,5 " Display (mehr als 6 cm!)
- sauschnell (nach ca 1,5 sec betriebsbereit, Bilder nach dem Anfokusieren in 0,1 sec (!) geschossen
- manuelle Einstellungsmöglichkeiten (Blende, usw)
VERPACKUNG:
Die Sony Cyber-shot DSC-W12 (vollständiger Name) kommt in einer fast würfeligen Pappschachtel daher. Die ist auch relativ schwer, was an den ganzen Handbüchern in verschiedenen Sprachen und den Produktkatalogen liegt. Immerhin hat Sony eine Menge reingelegt, wenn auch eine wichtige Sache "vergessen".
LIEFERUMFANG:
- Digitalkamera sony Cyber-shot DSC-W12
- Handschlaufe, damit das edle Stück nicht mal so runter fällt
- 4 "Cyber-shot rechargeable Ni...
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