Nach einem Jahr bin ich noch voll zufrieden damit
25. Feb 2006
Pro:
günstiger Preis, universell einsetzbar, gute Bilder
Kontra:
relativ groß, relativ schwer
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung:
Ausstattung:
Bildqualität:
Akkulaufzeit:
Zuverlässigkeit:
Bedienung:
mehr
 Walter.U
Über sich:
Mitglied seit:19.02.2006
Erfahrungsberichte:7
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 17 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Die DSC W15 entspricht der DSC W5, das Gehäuse ist aber schwarz und eine Tasche samt einem zusätzlichen Akkusatz mit Plastikcase werden zusätzlich mitgeliefert. Allgemeines
Ich habe mir die Kamera vor ca. 1 Jahr gekauft, nachdem ich mehrere Testberichte, in denen die Meinungen durchaus geteilt waren, gelesen hatte - und bisher nicht bereut. In folgenden Umgebungen wurde sie benutzt:
1. Partyaufnahmen, 2. Urlaub: Strand, Meer, Landschaften 3. Unter Wasser (in dem Marinepack MPK-WA von Sony) 4. Porträts 5. Makrobereich: Pflanzen, Ebay 6. Videosequenzen Ich würde mal von mir sagen, dass ich kein Profi-Fotograf bin. Ich habe eher das User-Profil eines mittelalten Durchschnitts Grufties :-))
Lieferumfang Die DSC W 15 kommt mit folgendem Zubehör:
1. 4 NiMH-Akkus, Size AA mit 2100 mAh, 2 werden für den Kamerabetrieb benötigt, eine Ladung reicht ohne Blitz ca. 400 Aufnahmen, 2. 1 USB-Kabel zur Verbindung mit dem PC
3. Netzkabel plus Akkuladegerät; Ladevorgang ist recht schnell (ca. 3 Std), nach Ladung erlischt eine LED und das Gerät schaltet auf Erhaltungsladung um. Eine blinkende LED signalisiert kaputten Akku oder falschherum eingelegten Akku. Das Ladegerät ist geeignet für 2xAA-NiMh-Akkus oder 4xAAA NiMh-Akkus. Sony sagt zwar in der Bedienungsanleitung, das Ladegerät ist nur für die der Kamera beiliegenden Sony-Akkus geeignet, ich habe aber auch schon andere NiMh-Akkus ohne Probleme darin aufgeladen (sowohl andere Hersteller als auch andere Kapazitäten). 4. A/V-Kabel
5. Tragetasche 6. Handschlaufe
7. Zwei Akkugehäuse (aufklappbare Plastikumhüllung für jeweils 2 Akkus AA, macht zwar einen etwas läpprigen Eindruck, erfüllt aber den Zweck, Kurzschlüsse zu verhindern) 8. Software (für alle Win, Mac: Picture Package, USB-Driver, Image-Mixer VCD2); kann man eigentlich vergessen, ich habe die Software kurz angetestet, dann aber wieder vom PC entfernt).
Eine Memory-Stick Pro mit 1 GB habe ich extra dazugekauft. Da passen 384 Standbilder mit max. Auflösung drauf oder 12 Min. Video (640 fein) bzw. 1:31 Std. Video (640 standard). Die Kamera selbst
Mit Kaufentscheidend für mich war, dass die Kamera keinen Spezialakku benötigt, sondern auch mit normalen Mignonbatterien betrieben werden kann. Sie wiegt mit Tasche 312g und die Hosen-/Manteltaschen sollten etwas größer sein, sonst passt sie mit knapp 7 cm Dicke nicht hinein. Im Makromodus sind scharfe Aufnahmen ab 6 cm (gemessen von der Linse bis zum Objekt) möglich. Das Standardbelichtungsprogramm liefert in jeder Situation scharfe und detailgetreue Bilder, das 3-fach optische Zoom mit einem Zeiss-Vario-Tessar Objektiv liefert für den Durchschnittsverbraucher nach meinen Erfahrungen je nach Bedingungen sehr gute bis zumindest befriedigende Ergebnisse. Die reale Auflösung von 5,1 Megapixeln läßt für mich keine Wünsche offen.
Farbtreue ist prima, läßt sich mit den insgesamt 7 per Drehknopf auswählbaren Belichtungsprogrammen sehr natürlich gestalten. Wenn man die Szenerie, in der man fotografiert, möglichst nahe den folgenden Kategorien zuordnet und auswählt, wirken die Aufnahmen sehr natürlich:
1. Dämmerung 2. Dämmerungsporträt 3. Kerzenlicht 4. Schnee 5. Strand 6. Landschaft 7. Soft-Snap (Porträtaufnahmen mit geringer Tiefenschärfe, das Porträt kommt im Vordergund voll zur Geltung, während der weiter entfernte Hintergrund unschärfer ist). Manuelle Belichtungswahl ist auch möglich:
Blende zwischen F2.8 und 5.6 Verschlusszeiten zwischen 1/1000 Sek. und 30 Sek. Display ist groß (6,2 cm in der Diagonale, 480 x 240 Pixel), Betrachtungswinkel läßt zu wünschen übrig, aber das ist wohl Stand der Technik.
Unter Wasser ist auf dem Display nichts mehr erkennbar, was natürlich nicht so gut ist, weil das Unterwassergehäuse auch den optischen Sucher per Gummidichtung verdeckt.
Unter Wasser muß man also "blind" zielen und fotografieren. Hier könnte sich Sony sicher noch was Gescheiteres einfallen lassen (die Qualität der Unterwasseraufnahmen ist nur etwas besser als bei den verbreiteten Einwegkameras mit Film). Die Fokussierung wird durch halb gedrückten Auslöseknopf erreicht, nachdem man die Kamera auf das Motiv gerichtet hat. Wenn die Automatik richtig eingestellt ist, ertönt ein Signal-Pieps, dann kann man den Auslöseknopf durchdrücken und man hat das Foto.
Geht relativ schnell (Schnappschüsse sind gut möglich), dauert aber trotzdem noch merklich länger als bei herkömmlichen Kameras. Eine Schnellanleitung liegt der Kamera bei. Da kann man nach ca. 5 Min. die Kamera zumindest in den Standardfunktionen bedienen. Wer allerdings alle Finessen nutzen will, kommt um ein ausführliches Studium der Bedienungsanleitung (ca. 100 Seiten) nicht herum, ebenso wie man etwas experimentieren sollte.
Zusammenfassend läßt sich sagen, dass alle, die weniger Wert auf geringes Gewicht und möglichst kleine Bauform legen, diese Kamera in die engere Wahl nehmen sollten.
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27.02.2006 15:27
Ein Glück ,dass da schon ein Ladegerät bei war... das musste ich bei meiner Kamera extra noch dazu kaufen. Schöner Bericht! Lg, Butterstulle
26.02.2006 05:16
Vielleicht ist es dir ein Trost: ich habe noch keine digitale Kamera erlebt, bei der man Unterwasser etwas auf dem Display erkennen kann. Dann wuerde es mich interessieren, ob diese Kamera nur aus Automatikmodi besteht oder man noch einfluss auf Blende und Belcihtung hat. Ausser den waeren ein paar Bilder nicht schlecht gewesen. Gruss aswie
25.02.2006 18:52
schöner bericht, klingt nach ner erstaunlich guten kompaktkamera ;)