Is it a Sony?
28.10.2006
Pro:
schnell, klein, günstig, gute Bilder, leichte Bedienung, starker Akku
Kontra:
leichtes Bildrauschen bei Dämmerung, nur mäßiger Blitz, Videos in MPEG1
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 torben85
Über sich:
Mitglied seit:02.08.2003
Erfahrungsberichte:5
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 33 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Gesucht war eine Kamera, die kompakt und schell ist und gleichzeitig noch gute Bilder liefert. Also genau das Gegenteil meiner alten Jenoptik Kamera. In einem Prospekt bin ich dann auf die Cybershot W30 gestoßen. Die äußeren Werte ===============
Die Abmessungen sind 89.8 * 59.0 * 22.9 (mm - b*h*t). Die Kamera wirkt recht klein und das Objektiv verschwindet komplett im Gerät. Gut gefällt mir die Alu-Optik, die man jetzt bei immer mehr Geräten sieht. Der LCD-Display ist mit 2 Zoll nicht ganz so groß wie bei z.B. den Casio Exilim Produkten. Dafür gibt es immer noch einen optischen Sucher, was bei viel Sonne durchaus hilfreich sein kann. Technische Daten (Quelle: Sony Deutschland) ====================================
-Objektiv: *Carl-Zeiss Vario Tessar Objektiv *Brennweite 6,3-18,9 (38-114) *opt. Zoom 3x, dig. Zoom 6x -Bildsensor: *CCD mit effektiv 6 Mio Pixel *Autofokus *ISO 80 bis 1000
-Aufnahme: *Memory Stick Duo *32MB intern *Formate JPEG und MPEG1 -Sonstiges: *PicBridge *USB 2 High Speed *Lithium N Akku *Gewicht (ohne Zubehör): 133g
Der Lieferumfang ============== -Lithium Akku -externes Ladegerät -USB-Kabel -Handgelenkschlaufe -ein TV-Verbindungskabel -CD-ROM -kurze und ausführliche Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen (auch in D)
Die erste Benutzung ================ Im Fachmarkt habe ich mir gleich noch den passenden Memory Stick Duo (MSD) besorgt, dieser ein ganzes Stück teurer als zum Beispiel die SD-Karte (512MB ca. 30Euro). Zuerst muss allerdings der Akku geladen werden, das nimmt schon mal gut vier Stunden in Anspruch. Als das erledigt war konnte es los gehen. Akku und MSD rein und los konnte es gehen. Im vollautomatischen Modus waren auch schnell ein paar Bilder gemacht. Gleich ist mir die Geschwindigkeit und das übersichtliche Menü der Kamera positiv aufgefallen.
Das Menü und die Modi
=============Einstellen lässt sich eine Menge, ich werde die wichtigsten kurz erwähnen. Zu aller erst muss die passende Sprache gefunden werden. Es gibt die Möglichkeit den Autofokus auf automatisch oder manuell zu stellen, eine Rote-Augen Option (die ich allerdings nicht verwende, da der Vorblitz das Bild weiter verzögert), der Piepton lässt sich ausschalten (zum Glück).
Zum Aufnehmen gibt es zehn Modi. Am meisten verwendet man wohl den Vollautomatischen-Modus, hier muss man einfach nur abdrücken - die Kamera kümmert sich um alles. Des Weiteren gibt es noch Landschafst- und Portraitmodi, die man nur hin und wieder mal braucht. Recht häufig hingegen verwende ich den ISO-Modus, hier kann man mit ISO1000 in der Dunkelheit ohne Blitz fotografieren. Das ist nützlich, wenn man z.B. nachts eine beleuchtete Skyline aufnehmen möchte (s. Bild). Der letzte wichtige Modus ist der Filmmodus, mit dem lassen sich Filme in VGA Qualität mit Ton speichern. Bildqualität =========
Mit der Bildqualität bin ich eigentlich zufrieden. Wer hätte gedacht, dass eine so kleine Kamera so gute Bilder schießen kann. Insgesamt wirken die Bilder klar, scharf und die Farben zufrieden stellend (Wer noch etwas mehr rausholen will kann z.B. mit dem kostenlosen Google Picasa den Kontrast optimieren). Lediglich in der Dämmerung kommt es bei hohen ISO Werten zu leichten Bildrauschen (s. Testbild) - es halt sich aber noch in Grenzen, verglichen mit anderen Kameras dieser Größe erzielt die W30 hier noch recht gute Ergebnisse. Bilder werden normalerweise mit 6 Mio. Pixeln aufgenommen, auf eine 512MB Karte passen dann ca. 200 Aufnahmen, es sind auch niedrigere Auflösungen möglich (3MP,2MP, VGA ..). Die Videoqualität ist einigermaßen gut. Aufgenommen werden kann in "VGA fein" (640*480 30Bilder/Sek. - nur 6Min. pro 512MB Karte), "VGA Standard" (640*480 17Bilder/Sek. - 22Min bei 512MB) und in einer 160*112 Qualität (7 Bilder/Sek. - 6 Stunden bei 512MB). Die Komprimierung der Videos ist nicht gerade optimal gewählt, hier wird der alte MPEG1 Standart verwendet, der eine 512MB Karte in nur 6 Minuten füllt. Andere Kameras hingegen greifen sogar auf das DivX Format (MPEG4) zurück, mit dem hier wohl stundenlanges Aufnehmen in höchster Qualität möglich gewesen wäre. Die Tonqualität der Videos ist nicht sehr gut, bei Wind rauscht es häufig, sodass man nachbearbeiten sollte. Das liegt wohl an dem Minimikrofon. Aber schließlich hab' ich ja keinen Camcorder gesucht, sondern will hauptsächlich Fotos machen.
Der Akku ======= Im Vorfeld hab' ich oft von einem schwachen Akku gelesen. Das kann ich nicht weiter bestätigen. Nach eigenen Angaben können mit der Kamera 200 Bilder (mit digitalem Sucher- also LCD Display) bzw. 400 Bilder (mit optischen Sucher) pro Akkuladung erstellt werden. Das schafft die Kamera in der Praxis auch, trotz regelmäßigem "rumgeben" der Kamera, weil sich ja jeder die Aufnahmen angucken will. Wer allerdings mehr Leistung sucht, muss sich einen anderen Akku von Sony besorgen. Das kann allerdings teuer werden...
Die Bedienung ============ Bedienen lässt sich das Gerät recht einfach. Das Menü ist komplett in Deutsch und zu den meisten Optionen werden in Infokästen noch Erklärungen angezeigt. Der Übersichtlichkeit halber sind die Aufnahme-Modi graphisch dargestellt. Auch die Bedienungsanleitung macht einen guten Eindruck. Es gibt eine kurze (für die, die gleich loslegen wollen) und lange Version. Mir persönlich hat die kurze gereicht, weil sich der Rest zum größten Teil von selbst erklärt. In den Anleitungen sind viele Bilder, Grafiken und Tabellen, sodass man schnell einen Überblick bekommt.
Beim Anschließen an den Computer erkennt Windows XP die W30 auch ohne CD und stellt sie als Wechseldatenträger im Arbeitsplatz dar. Was es noch zu sagen gibt =====================
Die Verarbeitung der Kamera wirkt solide, nichts klappert oder knarrt. Wer sich etwas mehr Zeit nimmt kann noch folgende Funktionen einstellen: Weißabgleich, Konturen, Kontrast, Szenenmodus (s. oben), Autofokus, Belichtung, ISO-Wert, Verschluss- und Blendzeit, Rauschunterdrückung und die Effekte: Schwarz/Weiß, Sepia, Natürlich (gedämpfte Farben) und Satt (helle Farben).
Im Anzeigemodus (zeigt bereits gemachte Aufnahmen an) kann man bis zu 5x zoomen, es gibt ein Histogramm (gibt Auskunft über die Farbwerte) und man kann schlechte Bilder direkt löschen. Die Übertragung der Bilder (getestet bei einer vollen 512MB Karte) geht sehr schnell. In weniger als 5 Minuten sind alle Aufnahmen auf dem Rechner.
Der Preis ======= Ich hab die Kamera für knapp 180Euro bekommen, hinzu kam der 512MB Stick mit ca. 30Euro. Gemessen an der Qualität der Kamera ist der Preis sehr günstig - schließlich hat man ja auch ein Sony Gerät.
Fazit ==== Die Sony Cybershot DSC-W30 überzeugt durch ihr kleines Format, die hohe Geschwindigkeit, die gute Bildqualität und die leichte Bedienung. Lediglich bei Dämmerung muss man mit leichtem Bildrauschen rechnen, Abzüge gibt es auch für Videokomprimierung, die lediglich das alte MPEG1 Format verwendet. Alles in allem kann ich die Kamera auf jeden Fall weiterempfehlen.
Bilder von Sony Cyber-shot DSC-W30
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29.10.2006 19:39
Schönes Teil und guter Bericht. Liebe Grüße Edith und Claus
28.10.2006 21:32
Top Bericht *sehr hilfreich* Liebe Grüße Bine
28.10.2006 15:04
Schon SEHR GUTER EB - Angaben : - zu den Programmen und wie sich Diese in der Praxis.... - zur Bedienungsanleitung... - Übertragen der Daten... - LG Ingo