Die Nächte werden lauer und länger. Deutliches Indiz dafür, dass sie jetzt beginnt: die Partyzeit im Freien. An der Tankstelle wird schnell ein Grill gekauft, Würstchen,... mehr
Erfahrungsbericht von Beatfreak über Sony Cyber-shot U DSC-U30/H 15.07.2004
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Ausstattung
mittelmäßig
Bildqualität
sehr gut
Akkulaufzeit
lang
Bedienung
gut
Pro:
klein, knuffig, handlich, schnell
Kontra:
kein Zoom, kein optischer Sucher
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Diesmal geht es mir, zum Leidwesen einiger Abonnenten meines CIS, wieder um einen technischen Artikel. ;-) Es geht um die Digitalkamera Sony Cybershoot U.
Beweggründe zum Kauf ================== Ich bin bereits im Besitz einer ziemlich guten Digitalkamera, einer Olympus mit 8x optischen Zoom. Doch wie man es schon erahnen kann, ist der Apparat aufgrund seiner gigantischen optischen Vorteile nicht unbedingt einer der Schnellsten, weder im Fokus noch in der Bereitschaft direkt nach dem Einschalten. Außerdem ist das Teil alles andere als eine kleine Spaßkamera, die man so ohne weiteres in die Hosentasche steckt, es sei denn, man hat eine Hose wie Cool Savage. ;-) So standen für mich zwei Varianten zur Wahl: Eine andere (kleinere) Kamera bzw. gleich ein Handy mit Kamera. Letztere viel eigentlich schon aus, weil ich relativ hohe Ansprüche an die Bildqualität stelle. Da halten gängige Handys einfach noch nicht mit. Somit kam nur der Zusatzkauf einer Minikamera in Betracht, die dennoch die genannten Merkmale erfüllt. In der Übersicht wären das:
- klein und handlich - schnell verfügbar nach dem Einschalten - schneller Fokus - gute Bildqualität (im Verhältnis zur Objektivgröße) - akzeptable Akkulaufzeit - speicherkartenfähig (kein ausschließlich interner Speicher) - LCD-Screen
Wie bin ich eigentlich auf diese doch ziemlich ungewöhnliche Kamera gekommen? Eigentlich liebäugelte ich mit einer Casio Excilim, und zwar mit der alten Variante ohne optischen Zoom. Die neue war mir schon wieder zu groß. Es scheiterte jedoch einfach am Preis, denn selbst das Auslaufmodell ist einfach eine Runde zu teuer. Als ich also einmal wieder durch den Mediamarkt schlenderte, sah ich sie! Es war Liebe auf den ersten Blick! Diese Kurven, die verführerischen Maße sowie diverse andere Qualitäten entzückten mich sofort. ;-) Hinzu kam noch der sagenhafte Preis von nur 190 Euro, da es sich um das (so gut wie neu aussehende) Vorführmodell handelte.
Wie erfüllt die Kamera nun meine Anforderungen?
Größe und Ergonomie ================= Bei den putzigen Abmaßen 8cmx4cmx3cm ist das knuffige Teil kleiner als manches Handy. Somit erfüllt es voll und ganz meine Forderung nach geringen Abmaßen. Ich hatte das Teil zu einer Party mitgenommen, wo gleich ein Kumpel meinte: „Pass bloß auf, dass Du das Teil nicht aus Versehen einatmest“. Alle Bedienelemente sind gut erreichbar und intuitiv bedienbar. Der Auslöser ist extragroß gestaltet worden, was man von den anderen Knöpfen nicht unbedingt sagen kann. Da ist schon etwas Fingerspitzengefühl angesagt, aber so oft benötigt man diese auch nicht. Dazu gehört, wie bei allen Kameras dieser Art, ein kleines Band für das Handgelenk. Leider hat es Sony versäumt, dem Gerät eine kleine Tasche zu spendieren, was wohl daher kommt, dass das Objektiv durch einen Schieber geschützt wird, welcher auch gleichzeitig den Einschalter darstellt. Dieser schützt zwar das Objektiv, allerdings nicht das LCD-Display vor Kratzern. Angesichts der ungewöhnlichen Abmaße der Kamera dürfte es schwierig sein, eine wirklich passende Hülle eines Zweitanbieters zu finden, die den Vorteil der Kompaktheit nicht aufhebt. Man kann die Kamera auch gesondert über einen Powerbutton einschalten, falls man sich nur Bilder betrachten möchte, und gerade keine Aufnahmen fertigen will.
technisches Verhalten ================= Sobald man den Schieber, der das Objektiv schützt, zur Seite schiebt, ist die Kamera theoretisch betriebsbereit, weil kein Optik in Stellung gebracht werden muß. Die einzige Verzögerung, die man erlebt, ist die Bereitstellung des Speichers. Da Sony wieder einmal nur den Memorystick unterstützt (der gut doppelt so teuer wie eine SD-Karte ist), dauert das auch etwas, denn das serielle Protokoll bei diesem überträgt mit seinen mikrigen 20 MHz nicht mal 2 MB pro Sekunde. Demzufolge dauert das Bereitstellen des Speichers auch etwas und schmälert somit sie ansonsten sehr gute Bereitschaftszeit der Kamera. Erwähnen sollte man noch, dass das Gerät den Memorystick pro verträgt, der immerhin mit 40 MHz aufwarten kann und somit schneller zur Verfügung stehen dürfte. Ich konnte das allerdings nicht testen, da die Pro-Sticks noch mal um einiges teurer sind als die normalen.
Die Geschwindigkeit des Fokus ist sehr gut, aber für eine Kamera mit dieser Optik nicht überragend schnell. Was mich angenehm überrascht hat, ist die Tatsache, dass er selbst bei sehr dunklen Verhältnissen noch sehr zuverlässig arbeitet. Selbst schon bei völliger Dunkelheit auf dem LCD-Dislay kommen immer noch scharfe Bilder beim Knipsen heraus.
das LCD ======= Das LCD erhält von mir Kritik wie auch Lob gleichzeitig. Nicht so gut finde ich, dass es extrem klein geraten ist. Etwas größer hätte man es schon gestalten können, Raum wäre genug gewesen, wenn die Knöpfchen an der Seite platziert worden wären und nicht darunter. Leider ist es auch nicht ausklappbar, obwohl das vielleicht auch zu viel an Erwartung für eine Kamera dieser Größenordnung ist. Platz dafür wäre aber auch gewesen, und so ließen sich auch diese gemeinen Fotoshoots aus der Hüfte wesentlich besser bewerkstelligen, für die der kleine Knirps geradezu prädestiniert ist. ;-) Positiv fällt auch auf, dass es sich um ein transflexives Display handelt, welches sich die Beleuchtung der Umgebung zusätzlich zur Darstellung nutzt. Dabei wird das Licht erst durch eine Reflexionsschicht auf der Hinterseite des LCD zurückgeworfen und wirkt so wie eine Hintergrundbeleuchtung. Diese lässt sich übrigens auch abschalten, so dass man damit die Akkulaufzeit noch einmal verlängern kann. So klein, wie das LCD auch ist, so muß man doch zugeben, dass es eine Spitzenauflösung besitzt. Ein Vergleich mit einer Kompaktkamera aus dem Billigbereich von Practica ergab, dass dort zwar das LCD wesentlich größer ist, die Auflösung aber dennoch geringer. Somit lassen sich auf dem winzigen Bildschirm prima ausführliche Menüs darstellen. Man braucht eben nur gute Augen. ;-) Erfreulicherweise erwies sich das Display bisher als sehr Kratzerresistent.
Leider ist ein Zoom in ein Bild zum Betrachten nur genau auf die Mitte möglich. Man kann nicht in andere Richtungen scrollen. Das wäre nun wirklich nicht das Problem gewesen, meine ich. Da haben die Programmierer der Firmware wohl etwas gefaulenzt. ;-)
Die Bildqualität =========== Die Qualität ist, um es kurz zu sagen, ein absoluter Kracher. Ich hätte nie gedacht, dass eine Kamera mit einem solchen „Spielzeugobjektiv“ so gute Bilder machen kann. Schuld daran ist auch nicht unbedingt das Objektiv sondern die intelligente Elektronik dahinter sowie ein CCD, welches die Bilder per Progressivscan aufnimmt. Was bedeutet das genau?
Die Kamera bemerkt selbst, wenn die Belichtung des CCD nicht mehr zur Umgebung passt, und verlängert so für die Vorschau auf dem LCD die Belichtungszeit. Man merkt das richtig, wenn man in dunklere Räume kommt, wie das Gerät die Belichtung nachjustiert. Zuerst sieht man nur Schemen, und plötzlich hellt das Bild auf. Die automatisch gewählte Lichtempfindlichkeit beim Auslösen passt so gut wie immer zum gewählten Motiv. Selbst bei weiter entfernten Motiven in dunklen Räumen ist die Qualität noch sehr erstaunlich. Aufgrund der geringen Lichtempfindlichkeit hat die Kamera gelegentlich mit etwas Farbschwäche zu kämpfen. Z.B. Gesichter wirken dann etwas blass. Für diese Fälle hat man die Möglichkeit, Farbschemen vorzugeben, die dann bestimmten Farbtönen den Vorzug geben.
Progressivscan bedeutet, dass die Kamera das Bild in einem Rutsch aufnimmt und es nicht, wie bei billigen CCDs aus zwei Halbbildern (und somit aus zwei verschiedenen Aufnahmen) zusammensetzt. Das Resultat ist ein sehr guter Kontrast und genaue Kantenschärfe, die manch anderer größeren Kamera noch etwas vormacht. Dass das Gerät nur 2 Megapixel liefert, ist für mich nicht wirklich ein Nachteil. Für eine 9x13-Entwicklung ist es mehr als ausreichend.
Der Blitz ist, dafür dass er eher aussieht wie ein reingedrücktes Tictac, doch absolut beachtlich. Die Helligkeit, die er erzeugt, muß sich nicht vor der anderer Pocketcameras verstecken, ganz im Gegenteil. In Verbindung mit der intelligenten Belichtungslogik wirkt der fast wie ein „Erwachsener“. ;-)
Der Akku ======= Erfreulicherweise schluckt das Baby zwei NiMH-Standardakkus von den Abmaßen AAA. Logischer Schluß nach dem Kauf war also auch, dass ich mir gleich zusätzlich einen Satz als Reserve gekauft habe. Beigelegt sind Akkus mit jeweils 800 mAh. Mit einer solchen Ladung ist es, je nach Verwendung, möglich, gut 150 Fotos zu machen, bis ein Austausch nötig ist. Mit den dazugekauften 900 mAh-Akkus, hält das Gerät sogar noch einige Bilder länger durch.
Sonstiges ======== Was kann das Gerät sonst noch? Man kann damit sogar kleine Filmchen aufnehmen. Diese Funktion kann man aber getrost unter Ulk verbuchen, denn die Abmaße des Films sind so winzig und auch die Datenreduktion schlägt dort unbarmherzig zu. So passiert es eben, dass das maximal 15-Sekündige Filmchen teilweise weniger Speicher als ein Foto belegt. Wie das am Ende aussieht, kann sich wohl jeder vorstellen. Stichwort Speicher: Der beigelegte 8-MB-Memorystick ist eher eine Entschuldigung als wirklicher Speicher und dient bestenfalls dazu, die Kamera zu testen. Aber das kennt man ja auch von anderen Geräten. Das erste, was man tun sollte, ist also, entsprechend Speicher zuzukaufen. Ich kann für diesen Fall die Noname-Sticks der Firma RAM Components empfehlen, denn diese kosten nur die Hälfte eines Sony-Sticks. Erhältlich sind diese z.B. in der Metro aber auch bei gut sortieren Fachhändlern.
Weitere Möglichkeiten in Kurzform: - Bildgöße wählbar zwischen 2 Mpixel und VGA-Auflösung 640x480 - Focus automatisch oder 0,2; 0,5 oder 1 Meter sowie unendlich. - Selbstauslöser - Bildeffekte Negativ, Sepia, s/w, solaris - USB-Anschluss - Ordnerverwaltung für den Memorystick - Läßt sich als normales USB-Massenspeicherlaufwerk ansprechen - Anti-Rotaugenblitz
Fazit ==== Das Gerät erfüllt voll und ganz meine Anforderungen. Das Fehlen des optischen Zooms sowie eines optischen Suchers lässt sich verschmerzen, denn ein optischer Zoom hätte die Kompaktheit der Kamera nicht mehr zugelassen (siehe Casio Excilim), und ein digitaler Zoom ist sowieso so nötig und wichtig wie ein vergoldeter Schnürsenkel. Der optische Sucher wird fast vollwertig durch das anpassungsfähige CCD ersetzt.
Pro: mini - standard akku - gutes bild Kontra: nur display als sucher
Hi
ich werde mal versuchen mit bei meinem ersten Bericht besonders viel Mühe zu geben.
Warum diese Cam ?
Ich suchte eine kleine Cam mit mind. 2MegaPixeln und Standard Akkus. Ausserdem sollte es eine sein, mit der man sich auch sehen lassen kann. ...
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...Hallo ihr lieben.
So jetzt bitte mal lächeln *Klick Klick* danke !
Ja genau ich Fotografiere sehr gerne .Und deswegen möchte ich euch heute mal die Sony DSC-U30 Vorstellen.
Das ist mein erster Bericht über eine Cam und ich hoffe mal das ich es gut rü ...
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...Auf der suche nach einer kleinen kompakten Kamera, die meine Fujifilm Digicam mit Sturzschaden, ersetzten sollte, bin ich auf die Sony DSC-U30 gestoßen. Eine von der Optik sehr schöne und für mich wichtig, kleine Kamera. Von der Verarbeitung her sieht m ...
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