Sony DCR HC47

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Sony DCR HC47

Optischer Zoom: 40 x - Digitaler Zoom: 2000 x - Aufnahmemedium: Mini DV - elektronisch mehr

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Mega Pixel Handycam mit High Quality Wide 16:9 Funktionalität, Memory Stick Duo Slot, 25fach optischem Zoom und Handycam Station





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Mein ganz privates Film- und Fotostudio !!!
Erfahrungsbericht von Miraculix1967 über Sony DCR HC47
08.12.2008


Produktbewertung des Autors:   

Bildqualität sehr gut 
Klang sehr gut 
Bedienung gut 
Ausstattung sehr gut 
Verarbeitung ausgezeichnet 
Zuverlässigkeit ausgezeichnet 
Akkulaufzeit lang 

Pro: Sehr leichte Bedienung, einfache Aufnahme von Filmen und Fotos
Kontra: Kauf von Zubehör für kompletten Einsatz notwendig :  - (

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht Sony DCR-HC47E

Einleitung:

Im Oktober 2007 kam ich auf die Idee, mir einerseits einen Camcorder zuzulegen, damit ich endlich auch einmal private Videos drehen konnte, anderseits suchte ich einen Ersatz für meine doch bereits in die Jahre gekommene Digitalkamera. Die Lösung fand ich in Form des Camcorders "Sony DCR-HC47E". Welche Erfahrungen ich mit diesem Gerät gemacht habe, das erfahrt ihr hier in diesem Bericht. Da es ein sehr detaillierter Bericht ist, folgt hier ein Inhaltsverzeichnis, aus dem ihr bei Interesse die Themen eurer Wahl auswählen könnt:

I. Allgemeiner Teil

1. Das Produkt
2. Das sagt der Hersteller
3. Verpackung und Lieferumfang

a) Zusätzlich notwendige Hardware
aa) Für die Filmübertragung zum PC
ab) Fürs Fotografieren

4. Der Hersteller
5. Verfügbarkeit und Preis
6. Technische Daten:

II. Eigene Erfahrungen

1. Anschluss der Ladestation und Aufladen des Akkus
2. Inbetriebnahme des Camcorders

a) Zum Filmen
aa) Einlegen und Wechseln der Kassette
b) Zum Fotografieren
ba) Einlegen und Entnehmen der Speicherkarte

3. Betrachten der Filme und Fotos

a) Am Camcorder selbst (Abspielmodus)
b) Über einen Fernsehapparat
c) Über einen Computer

4. Qualität der Filme und Fotos

a) Qualität der Filme
b) Qualität der Fotos

III. Kaufempfehlung und Fazit

I. Allgemeiner Teil

1. Das Produkt

Es handelt sich um einen MiniDV-Camcorder, der darüber hinaus noch die Möglichkeit bietet, Fotos zu schießen und diese auf einer gesonderten Speicherkarte abzulegen. Die Videos selber werden auf Band, einer Cassette mit der Bezeichnung MiniDV, aufgenommen. Auch können Filme nicht von der Kassette auf die Speicherkarte übertragen werden und Fotos im umgekehrten Fall auch nicht.

2. Das sagt der Hersteller

"Superkompakte Megapixel-MiniDV Handycam mit Memory Stick Duo™ Steckplatz, Handycam Station, Carl Zeiss® Objektiv mit 25fachem optischem Zoom, Touchscreen-LC-Display und echtem 16:9-Breitbild-Aufnahmemodus."

So habe ich es auf der Homepage von Sony gefunden.

3. Verpackung und Lieferumfang

Der Camcorder wird in einem Karton geliefert, der folgendes enthält:

a) den Camcorder selbst,
b) einen Lithium-Akku,
c) eine Mini-DV-Kassette,
d) die Ladestation,
e) ein USB-Kabel zum Verbinden der Ladestation mit einem PC,
f) 3 Cinch-Kabel plus Scart-Adapter,
g) 4 Handbücher in Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch,
h) 2 Software-CDs für Windows und MacOS und
i) eine Fernbedienung,
j) eine Umhängetasche zum Verstauen des Camcorders

a) Zusätzlich notwendige Hardware:

aa) Für die Filmübertragung zum PC:

Was ihr noch zusätzlich kaufen müsst, ist ein sog. "Firewire-Kabel" (auch als IEEE1394- oder i-Link-Kabel bezeichnet) sowie eine Firewire-Karte, sofern diese Schnittstelle noch nicht in eurem PC oder Notebook vorhanden ist. Denn damit werden dann die Filme vom Camcorder auf den PC übertragen, um diese dann evtl. weiterbearbeiten zu können. Ich habe für eine Firewire-Karte plus Kabel bei Conrad 20,47 Euro bezahlt.

ab) Fürs Fotografieren:

Außerdem braucht ihr - wenn ihr Fotos schießen wollt - noch einen Memory Stick Pro Duo: Das ist die Speicherkarte, die für diesen Camcorder passend ist. Diese hat im Oktober 2007 bei Quelle 69,95 Euro gekostet. Mittlerweile sollte es diese Karte deutlich preiswerter geben.

4. Der Hersteller

Sony ist ein weltweit bekanntes japanisches Unternehmen im Bereich der Unterhaltungselektronik, aber auch im Mobilfunkbereich und in der Musikbranche sind sie tätig. Schon fast Kultstatus haben die drei bisher veröffentlichten Versionen der Playstation-Spielekonsolen sowie deren portable Version.

Kontaktdaten der deutschen Niederlassung:

Sony Deutschland GmbH
Kemperplatz 1
10785 Berlin

Tel.: 01805-252586 (0,14 EUR/ Min. aus dem deutschen Festnetz. Bitte beachten Sie die abweichenden Preise für Mobilfunkteilnehmer. )
Fax: 01805-252587 (0,14 EUR/ Min. aus dem deutschen Festnetz. Bitte beachten Sie die abweichenden Preise für Mobilfunkteilnehmer. )

Homepage: www.sony.de

Eine E-Mail-Adresse habe ich zwar nicht gefunden, aber ein Online-Formular, wo man unter zahlreichen Produkt-Rubriken Kontakt zum Hersteller aufnehmen kann.

5. Verfügbarkeit und Preis

Ich habe für diesen Camcorder im Oktober 2007 bei Quelle 399 Euro bezahlt. Da es mittlerweile Nachfolgemodelle gibt, ist er inzwischen nicht mehr so weit verbreitet. In drei Online-Shops habe ich ihn in einer Preisspanne von 322,95 bis 425,94 Euro gefunden. Die dazugehörigen Akkus habe ich für 24,90 Euro pro Stück bei amazon.de entdeckt. Passende Mini-DVs habe ich im Zweier-Pack gerade für 5,49 Euro erhalten (Stand: 08.12.2008).

6. Technische Daten:

Mini - DV - System
max. 1.070.000 Pixel
Foto - Modus 1152x864 Pixel
Lichtempfindlichkeit 4 Lux
max.25 optisches Zoom
max.2000 digitales Zoom
6,85 cm - Farbmonitor im 16:9 Format
Zusätzliche Start - /Stopp - /Zoom - Tasten am Monitor
Super Night Shot Plus
Shutter max. 1/3500
Carl Zeiss Objektiv
Memory Stick - /Duo - Eingang
High Quality Wide/16:9 Aufnahme - Modus
PCM - Stereo - Ton
Bildstabilisator
Farbsucher
Touch Panel - Bedienung
Automatischer Focus, Blende und Weißabgleich
DV - Ausgang
Fader
Longplay
Band - /Akku - Kapazitätsanzeige
Datum - /Uhrzeiteinblendung
WebCam - Funktion
USB - Anschluss
Deutschsprachiges Menü
Bildeffekte
Tele - Makro
Gewicht ca. 400 g
Maße ca.: L/B/H 11/6/9 cm

II. Eigene Erfahrungen

1. Anschluss der Ladestation und Aufladen des Akkus

Als allererstes wählte ich einen festen Stellplatz für die Ladestation in der Nähe meines Computers. Dann "verkabelte" ich die Ladestation wie folgt:

- das Firewire-Kabel mit der Ladestation und dem Eingang an meiner Firewire-Karte an der Rückseite meines PCs

- das USB-Kabel mit der Ladestation und einem USB-Anschluss an meinem PC,

- das Netzkabel mit der Ladestation und einer Steckdose


Derart ausgerüstet, konnte ich die Kamera auf die Ladestation stellen und somit den Akku aufladen. Wie lange das gedauert hat, kann ich nicht sagen, da ich es über Nacht gemacht habe. Zur Lebensdauer des Akkus kann ich berichten: Nach 14 Monaten des ständigen Betriebs läuft bei mir immer noch der erste Akku.

2. Inbetriebnahme des Camcorders

a) zum Filmen:

Da die Mini-DV-Kassette schon im Seitenfach drin war, konnte ich sofort mit dem Filmen loslegen: Dazu drückte ich den grünen Power-Knopf nach unten, hielt ihn gedrückt und drehte ihn um eine Position nach rechts auf die Position "On". Ich befand mich jetzt im Aufnahme-Modus. Um sehen zu können, was ich überhaupt aufnahm, musste ich den kleinen Monitor seitlich aufklappen. Der zeigte dann am Bildschirm die Aufschrift "Camera Tape" an. Hatte ich mich vertan und zu oft gedrückt, machte das gar nichts: Man konnte immer wieder den Knopf drücken, bis man irgendwann wieder im Aufnahmemodus angelangt war. Ein Signalton ertönte beim jeweiligen Wechsel der Modi. Aber auch dann konnte ich unter Umständen noch nichts sehen, denn ich musste noch den Schiebeschalter für das Öffnen des Objektivs auf die Position "Open" setzen. Erst dann ging es.

Zum Filmen hatte ich jetzt zweierlei Möglichkeiten: Ich drückte entweder den roten Knopf mit der Bezeichnung "REC" an der Hinterseite der Kamera und drückte ihn ein zweites Mal, um die Aufnahme zu stoppen. Oder ich tippte eine Taste mit der gleichen Bezeichnung auf dem Monitor an. Beides bewirkte das gleiche.

In meinem Fall startete ich meine erste Aufnahme am Bildschirm und beendete sie auch dort. Dank der verstellbaren Trageschlaufe an der rechten Seite des Camcorders konnte ich die Kamera auch wunderbar halten während des Filmens.

aa) Einlegen und Wechseln der Kassette:

An der Seite der Kamera befand sich ebenfalls ein Schiebeschalter namens "Open/Eject". Diesen musste ich zum Öffnen des Kassettenfaches nach links auf die Position "Open" schieben, gedrückt halten und das Fach mit einem sanften Ruck öffnen. Das funktionierte jedoch nur, wenn der Camcorder eingeschaltet war. War das Fach dann komplett geöffnet, setzte sich ein automatischer Mechanismus in Bewegung, schob das Kassettenfach nach oben und ließ die Kassette dann herausspringen. Ich brauchte sie dann nur noch zu entnehmen und bei Bedarf auszuwechseln.
Zum Schließen des Faches drückte ich einfach die Öffnungsklappe gegen die Kassette im Fach und schob diese zurück, bis es klickte: Schon setzte sich erneut ein Mechanismus in Bewegung und versenkte das Kassettenfach nach unten in seine Arretierung. Ein leichter Druck gegen die Öffnungsklappe, bis diese eingerastet war - und schon war das Kassettenfach wieder verschlossen.

a) zum Fotografieren:

Um mit der Kamera fotografieren zu können, musste ich sie genauso einschalten wie zum Filmen. Der einzige Unterschied bestand darin, dass man den gedrückten Power-Knopf um zwei Positionen nach rechts drehen musste, um in den Foto-Modus zu gelangen. Um dann ein Bild aufnehmen zu können, musste ich dann einfach nur die Taste "Photo" auf der Oberseite der Kamera drücken, und schon knipste es, und ich konnte zumindest für Sekundenbruchteile das Ergebnis kurz auf dem Bildschirm sehen.

ba) Einlegen und Entnehmen der Speicherkarte

Allerdings musste man zuvor den Memory Stick Pro Duo einlegen, sonst klappte das Fotografieren nicht, und eine Warnmeldung, die Speicherkarte einzulegen, blinkte dann auf, begleitet von einer kurzen Folge von Pieptönen.

Um die Speicherkarte einzulegen zu können, musste ich den Monitor aufklappen und die Speicherkarte in den bezeichneten Seitenschlitz einschieben, bis diese mit einem hörbaren Klicken einrastete. Durch leichten Druck auf die Karte sprang diese wieder aus der Verriegelung, und man konnte sie so entnehmen. Für den Wechsel der Speicherkarte brauchte der Camcorder übrigens nicht eingeschaltet zu sein.

3. Betrachten der Filme und der Fotos

Jede noch so gute Kamera taugt natürlich nichts, wenn man sich nicht das Ergebnis seines Schaffens anschauen kann. Dieser Camcorder bietet dazu mehrere Möglichkeiten an, die Filme und Fotos zu betrachten.

a) am Camcorder selbst (Abspielmodus)

Im Gegensatz zum Aufnehmen muss man den Power-Knopf dreimal nach rechts drücken, bis am Bildschirm die Aufschrift "Play/Edit" in Großbuchstaben zu sehen ist. Man sieht dann ein Abspielmenü mit den entsprechenden Pfeiltasten wie man es von einem Videorekorder, DVD-Player oder Kassettenrekorder her kennt. Übrigens: Die bereits abgelaufene Zeit auf der Kassette wird rechts oben angezeigt, die restliche Laufzeit des Akkus - hier: 79 Minuten - sieht man entsprechend links oben.

Neugierig, wie ich nun mal war, schaute ich mir das Ergebnis meines ersten Films unmittelbar danach auf dem Bildschirm an. Das Bild war klar zu erkennen, und der Sound war recht deutlich über den eingebauten Lautsprecher zu hören. Allerdings konnte man die Lautstärke am Camcorder selbst leider nicht verstellen.

Und wie konnte ich Fotos am Bildschirm betrachten?

Das ging im Prinzip genauso wie das Betrachten der Filme am Bildschirm auch. Einziger Unterschied: Tauchte das Menü "Play/Edit" auf dem Bildschirm auf, musste man hier die Taste "Memory" ganz links drücken. Dann wurde auf die Speicherkarte gewechselt, und ich konnte die Fotos durch Drücken der Plus- und Minus-Tasten betrachten. Das zuletzt aufgenommene Foto war dabei als erstes zu sehen. Durch weiteres Drücken der Plus-Taste gelangte ich dann vom allerletzten zum allerersten Bild auf der Speicherkarte, wobei sowohl die Nummer des aktuellen Bildes als auch die Gesamtanzahl der Fotos eingeblendet war. Allerdings muss ich dazu sagen, dass diese Art des Betrachtens bei mittlerweile rund 2.000 aufgenommenen Fotos doch sehr mühselig ist.

b) Über einen Fernsehapparat

So schön der Monitor am Camcorder ist, so klein ist er auch: Bei einer Breite von 6 cm und einer Höhe von 3,3 cm will so recht keine Freude beim Betrachten der Bilder bzw. Filme aufkommen.

Meinen ersten Film hatte ich seinerzeit beim Besuch einer Bekannten in deren Wohnung gedreht. Schlau, wie ich war, hatte ich sowohl den rot-weiß-gelben Cinch-Kabel-Anschluss mitgenommen als auch den Adapter für einen Scart-Anschluss.

In diesem Fall kam ein 10 Jahre alter 70-cm-Röhren-Fernseher der Firma Grundig als Medium zum Einsatz. Da dieser keinen Cinch-Kabel-Anschluss hatte, sondern nur zwei Scart-Buchsen, steckte ich die drei Cinch-Kabel in den Scart-Adapter und schloss diesen am Fernsehapparat an. Das andere Ende des Kabels steckte ich in den Anschluss "DV-Out" meines Camcorders.

Während ich den Abspielmodus auf meinem Camcorder einschalte, schaltete die Besitzerin des Fernsehers den entsprechenden AV-Kanal ein, bis der Abspielmodus meines Camcorders auch auf ihrem Fernsehbildschirm sichtbar war. Gestartet und gesteuert wurde der Film dann ausschließlich über meinen Camcorder.

Die Bilder des Films waren klar und deutlich in sehr leuchtenden Farben zu sehen; der Film wies klare Konturen auf und war von der Qualität her sehr gut. Und auch der Ton hörte sich über die Boxen des Fernsehapparates schon deutlich besser an: Die Stimmen und Geräusche waren von bester UKW-Radio-Qualität und auch genügend Bässe waren jetzt vorhanden.

Darüber hinaus kann ich noch berichten, dass die drei Cinch-Kabel sowohl beim Fernsehapparat meiner Eltern als auch an meinem eigenen später noch zum Einsatz kamen. Und ich kann sagen: Alles funktionierte reibungslos.
Auch das Betrachten von Fotos über den Fernsehapparat klappte gleichermaßen gut, wenngleich ich diese Funktion eher selten verwendet habe.

c) Über einen Computer

Da die Ladestation ja auch über ein USB-Kabel mit meinem Computer verbunden war, konnte ich somit auch Filme und Fotos über den PC betrachten. Allerdings ging das nur dann, wenn die Kamera auch auf der Ladestation stand; sonst war das nicht möglich.

Zwar ist es unter Windows möglich, einen Film über den "Windows Movie Maker" zu importieren und auf die Festplatte zu übertragen. Allerdings bietet dieses Programm keine Möglichkeit, einen Film nur zu betrachten; es wird sofort Filmmaterial auf die Festplatte in den Ordner Eigene Videos als Unterordner des Ordners Eigene Dateien übertragen. Das ist aber nicht immer erwünscht.

Zu diesem Zweck nahm ich dann die CD mit der Software für Windows von Sony zur Hand: Ich brauchte nur den Installationsanweisungen am Bildschirm zu folgen. Als Ergebnis kam dann nach wenigen Minuten eine neue Programmgruppe namens Sony Picture Utlity heraus sowie drei Verknüpfungen auf dem Desktop mit den Bezeichnungen Picture Motion Browser, Import von der Handycam (Kassette) und Registrierung.
Über die Verknüpfung Import von der Handycam (Kassette) konnte ich sowohl den Film auf dem Monitor betrachten (allerdings nicht im Vollbild-Modus) als auch steuern und als unkomprimierte *.avi-Datei importieren und dort weiterbearbeiten.

Wie das im Einzelnen geht, möchte ich euch an dieser Stelle ersparen; dies würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Ich kann euch aber sagen, dass ich dieses Rohmaterial an Filmen im Laufe der Zeit in alle möglichen Formate umgewandelt und weiterbearbeitet habe. Ein Teil dieses Materials ist auch im Internet zu sehen: Bei clipfish.de (dort bin ich als Miraculix1967 registriert) ist z. B. mein Heimatfilm Düsseldorf-Lierenfeld im Format Windows-Media-Video zu sehen. Dazu ist allerdings zu sagen, dass die Bildqualität durch die Kompression vom Original stark abweicht: Die Konturen sind wesentlich unschärfer, und teilweise ist auch eine Klötzchen-Bildung zu erkennen. Beides ist auf dem Originalfilm selbstverständlich nicht der Fall. Immerhin ist der Ton dafür aber sehr gut. Auch das Video meines Tortenhebers mit Musik ist ja hier bei Ciao als DivX-Video zu bewundern, allerdings auch hier stark komprimiert.

4. Qualität der Filme und Fotos

a) Qualität der Filme:

Wie ich eingangs beim Abspielen der Filme über den Fernsehapparat schon erwähnte, ist die Qualität der Filmaufnahmen sehr gut: Die Konturen sind scharf, und die Farben klar und deutlich. Auch der Ton ist sehr gut und weist beim Abspielen auch die entsprechenden Bässe auf. Was mir außerdem noch aufgefallen ist: Die Mikrofone des Camcorders sind offenbar sehr empfindlich und nehmen auch Hintergrundgeräusche sehr stark auf. So klingt das Vorbeifahren von Autos beinahe wie ein starkes Rumpeln, was ich so während der Aufnahme gar nicht wahrgenommen hatte. Auch die Lebensdauer der Kassette ist recht gut: Nach über einem Jahr Benutzung der immer noch ersten Kassette weist diese noch keine Verschleißerscheinungen oder gar Qualitätseinbußen in Form von Streifen oder ruckelnden Bildern auf. Dennoch werde ich die Kassette so nach und nach immer wieder mal durch eine neue ersetzen.

Was ich noch erwähnen möchte: Bei Nachtaufnahmen sollte man vom voreingestellten Modus "Easy" auf "Back Light" (Hintergrundlicht) wechseln, sonst sieht man fast nur schwarze Konturen, die stark miteinander verwischen. Man kann dies zwar an der Seite, wo auch die Speicherkarte eingelegt wird, von Hand einstellen bzw. im Menü auf dem Bildschirm des Camcorders. Dennoch würde ich sagen: Für professionelle Ansprüche bei Nachtaufnahmen ist dieser Camcorder meiner Meinung nach nicht geeignet.

b) Qualität der Fotos:

Im Gegensatz zu den Filmen merkt man bei diesem Camcorder, dass das Fotografieren nur eine Zusatzfunktion ist und nicht das Hauptmerkmal des Gerätes selbst.

Denn die Qualität der Bilder nimmt mit abnehmender Belichtung doch stark ab. Hatte ich bei entsprechendem Tageslicht und Sonnenschein in den wärmeren Jahreszeiten überhaupt keine Probleme mit der Helligkeit und den Farben der Fotos, so ist im Winter bei schummerigem Licht stets eine starke Qualitätseinbuße festzustellen, und ich muss alle Fotos in der Regel nachbearbeiten, d. h. sie sind viel zu dunkel und weisen blasse Farben auf. Hinzu kommt noch ein starkes Rauschen, also viele unerwünschte Bildpunkte. Das alles muss ich mit meinem Bildbearbeitungsprogramm - ich nehme hierzu Paint.NET in der derzeitigen Version 3.36 - nachbearbeiten, um die Bilder wenigstens halbwegs so aussehen zu lassen, wie ich sie bei der Aufnahme im Original wahrgenommen hatte.
Woran liegt das? Nun, es liegt ganz einfach daran, dass die Kamera KEINEN Blitz hat und deswegen für Nachtaufnahmen bzw. in dunklerer Umgebung nicht geeignet ist.

III. Kaufempfehlung und Fazit

Also, ich persönlich bin mit diesem Camcorder sehr zufrieden: Die Qualität der Filme ist sehr gut, und auch der Ton kann sich hören lassen. Für einfache Fotoaufnahmen ist die Kamera auch geeignet, für professionelle Ansprüche reicht sie hingegen nicht aus. Auch der Nachtmodus beim Filmen weist Schwächen auf. Immerhin kann ich diesen Camcorder für den privaten Bereich dennoch empfehlen, und ich vergebe vier von fünf Sternen dafür als Bewertung.

In diesem Sinne einen lieben Gruß an alle Ciao-Mitglieder und an alle Gäste von draußen:-)!

Euer Miraculix1967:-)

Düsseldorf, den 8. Dezember 2008   
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Haupteigenschaften

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Colour: Anthrazit Silber - gebürstet

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