Sony DCR-SR35E

Sony DCR-SR35E

Gewicht: 350 g - Optischer Zoom: 40 x - Digitaler Zoom: 2000 x - Aufnahmemedium: HDD - Elektronischer Bildstabilisator mehr

Gesamtbewertung Sony DCR-SR35E 2 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

... Solandete ich zuerst bei der Festplatte und dann konkret beim Sony DCR-SR35. Ein Gerät der mittleren Preisklasse, von Fachmagazinen von befriedigend bis Schnäppchen bewertet, für mich gut genug. Die Wahrheit würde eh das Leben zeigen. Mit Interesse las ich von seiner Nightshot Plus-Funktion, ... Bericht lesen





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Erfahrungsbericht von ditho1911 über Sony DCR-SR35E
03.03.2009


Produktbewertung des Autors:   

Bildqualität sehr gut 
Klang sehr gut 
Bedienung ausgezeichnet 
Ausstattung sehr gut 
Verarbeitung sehr gut 
Zuverlässigkeit ausgezeichnet 
Akkulaufzeit  

Pro: leicht, handlich,einfache Bedienung, sehr gute Bild -  und Tonqualität
Kontra: etwas kleiner Originalakku

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Nach glücklichen Jahren mit Panasonic-Camcordern und einer schmerzlichen Trennung entschied ich mich für ein Umdenken. Die gesammelten miniDV-Kassetten waren zwar reich an Erinnerungen, letztere aber alle auf HD gesichert, was solls. Der neue darf auch ein anderes Speichermedium besitzen. Solandete ich zuerst bei der Festplatte und dann konkret beim Sony DCR-SR35. Ein Gerät der mittleren Preisklasse, von Fachmagazinen von befriedigend bis Schnäppchen bewertet, für mich gut genug. Die Wahrheit würde eh das Leben zeigen. Mit Interesse las ich von seiner Nightshot Plus-Funktion, die auch im Dunkeln ganz passable Bilder ermöglichen sollte. Da kamen Erinnerungen hoch, Lara, ganze 1 1/2 Jahre zu Weihnachten, wollte unbedingt einen Pappeimer mit Bauklötzen hochheben, stolperte rückwärts und landete in einer Einkaufskiste, in der die Verpackungsreste zwischengelagert waren. Ein Bild für die Götter. Die Kleine tat, als müsste das so sein, rappelte sich aus der Kiste hoch und wandte sich nunmehr ihrem Puppenwagen zu. Wir lagen mit schmerzenden Bäuchen flach am Boden, außer mir, der rein durch Zufall alles mitgefilmt hatte. Aber leider waren die Lichtverhältnisse in der Ereignisecke der Stube nicht so besonders. Die Szene würde sich zwar kaum wiederholen, aber wer ko, der ko, würde Ottfried Fischer sagen.

Lieferumfang

Ich packte also mit einem leichten Lächeln der Zufriedenheit meine Sony ein, sie war gerade von 399 auf 299 € gesenkt worden und von meiner reklamierten Panasonic kamen auch 249 € zurück, fuhr heim und sah mir dort die Bescherung an.

Der blau-weiße Karton bot mir sowohl von außen als auch später innen eine wahre Informations- und Werbeflut an. Bedienungsanleitungen in allen Sprachen der Welt, mehr als doppelt so schwer wie die Kamera, einen Zubehörkatalog mit all dem, was man vielleicht im Standardlieferumfang erwartet hätte, 2 DVDs und letztlich die Kamera selbst, sehr sorgfältig verpackt. Aber da kam noch mehr: ein Netzteil, ein AV-Kabel, ein Akku, ein USB-Kabel. Erster positiver Einduck, die Kamera ist sehr handlich und nur 350 g schwer.
Die DVDs enthielten übrigens die Software Picture Motion Browser, die entsprechnede Anleitung sowie das Handycam Handbuch.

Erste Schritte

Natürlich mußte zunächst der Akku aufgeladen werden. Das Modell NP-FH40 verfügt über eine Leistung von 900 mAh und kostet um 25 €, kann natürlich durch NP-FH 70 mit 1800 mAh bzw. NP-FH100 mit 3900 mAh ersetzt werden. Die entsprechend längere Aufnahmedauer kostet dann knapp 70 € bzw. 100 €. Natürlich gibt es auch billigere Nachbauten, aber das merkt man oft schon an der Anzeige des Camcorders, das die nicht empfehlenswert sind. Das Ladegerät wird dann an der Kamera direkt angeschlossen, was für mich neu war. So kann man auch bei niedrigem Ladezustand von der Kamera zum PC überspielen, ohne erst laden zu müssen. Zur Not ließe die Kamera sich auch ohne Akku betreiben (wie bei der Vorführung im Geschäft).

Danach habe ich mir die Kamera erst einmal in Ruhe von allen Seiten angeschaut.

Vorn - Das Carl Zeiss Vario-Tessar 1,8/1,9-76 wird durch eine Klappblende geschützt, deren Schieberegler sich unter dem Objektiv befindet.Links neben dem Objektiv befindet sich der Infrarotstrahler für Nightshot Plus. Dort sollte man möglichst keinen Finger drauflegen.

Linke Seite - Auf dem ausklappbaren und um 180 Grad schwenkbaren LCD-Display von 2,7 " 8gemessene Diagonale 7 cm) finde ich den Hinweis, daß das Objektiv über 40fachen optischen Zoom verfügt und die Festplatte eine Speicherkapazität von 30 GB hat. Oberhalb des Displays befindet sich der Schalter für das Nightshot plus, unterhalb die Lautsprecheröffnung, eine EASY-Taste, mit der man alle Aufnahmefunktionen automatisieren kann, sowie eine Taste zum Schnellabspielen der aufgezeichneten Aufnahmen. Die bestärkt den Eindruck, daß hier größter Wert auf einfache Bedienbarkeit gelegt wurde. Auf das Display selbst und was sich hinter ihm versteckt, gehe ich später ein.

Oberseite - Vorn in Objektivnähe befindet sich das Stereomikrofon, an der Hinterseite die abgedeckte Aufnahme für einen Memory Stick Pro Duo. Die Kamera verfügt nämlich über die wahlweise Aufnahmemöglichkeit für Filme bzw. Fotos auf Festplatte oder Memorystick. Ebenso können Aufnahmen von der Festplatte auf den Memorystick überspielt werden.

Rückseite - Hier befindet sich die Akkuaufnahme und gleich rechts daneben unter einer Abdeckung die Buchse für das Ladekabel. Darüber ein gesicherter Schalter für das Einschalten des Gerätes mit dem Aufnahmeknopf. Über diesem zeigen zwei LEDs an, welches Speichermedium aktiv geschaltet ist. Darüber wiederum zwei LEDs für die Ladeanzeige und die Kontrolle des Schreibens auf Festplatte. Darüber der Schalter für den Energiesparmodus, mit dem die Kamera im Standbybetrieb gehalten werden kann. Bei gedrücktem Knopf blinkt in diesem ebenfalls eine LED. Genau darüber befinden sich auf der Oberseite der Kamera der Fotoauslöser sowie der Zoomhebel.

Rechte Seite - Hier befinden sich unter einer verschiebbaren Abdeckung die Anschlußbuchesen für das AV- sowie das USB-Kabel.

Unterseite - Neben der Batteriesicherung ist hier ein Gewindeanschluß für ein Stativ.

Displaybereich - Unter dem Display selbst befinden sich die RESET-Taste, die Gegenlichtkompensationstaste, die Taste Disp/Batt Info sowie die Taste Disc Burn.
Mit der Disp-Taste kann man bei eingeschaltetem Camcorder die Informationen auf dem Display zu- oder abschalten, mit der Batt Info taste bei ausgeschaltetem Camcorder den Ladezustand des Akkus prüfen. Die Taste Disc Burn erlaubt bei einem angeschlossenen PC das direkte Brennen des Festplatteninhalts auf eine DVD.

Das Display selbst verfügt über Touchscreen-Technologie. Links neben dem Display befinden sich auf dem Rahmen vier Tasten, die Home-Taste, die Zoomtasten und die Aufnahmetaste. Somit kann der Camcorder weitestgehend vom Display aus gesteuert werden.

Beim Drücken der Home-Taste öfnet sich auf dem Display ein Wahlmenü, das zuerst zwischen Film und Foto wählen läßt. Wir können dann noch Einstellungen für Aufnahme, Bilder anzeigen, Sonstiges (z.B. Löschen, Film überspielen...), Medium verwalten und Grundeinstellungen vornehmen. Alles über den Touchscreen. Auch die Auswahl über die während der Aufnahme bzw. Wiedergabe eingeblendeten Informationen, wie Akkuzustand, Aufnahmemodus, restliche Aufnahmedauer, Einstellung Gesichtsindex und Optionswahltaste, um nur einige zu nennen, erfolgt hier.

Technische Daten

Noch einmal die wichtigsten im Überblick:

800.000 Pixel
40fach optischer Zoom, 2000fach digitaler Zoom
16:9 Aufnahmemodus
30 GB Festplatte ( im LP-Modus 21 Std. Aufnahme
Memory-Stick-Pro Duo-Slot
Fotofunktion (640 x 480 Pixel)
Zoommikrofon
Gesichtserkennung
Dolby Digital Sound
Automatischer Windfilter
elektronischer Bildstabilisator

Meine ersten Erfahrungen

Die größte und zunächst negative Ersterfahrung war, daß die Kamera über keine Sucherfunktion verfügt. Die war mir doch bei der Panasonic sehr lieb geworden, insbesondere mit der Sehschärfenanpassung. Aber bald hatte ich mich daran gewöhnt, zumal man sich durch die Einstellmöglichkeiten am Touchscreen sofort anders orientiert. Allerdings muß man sich dabei auch mit der Kamerahaltung etwas umgewöhnen, um Verwackler zu vermeiden, denn der Druck auf die Tasten am LCD-Schirmrand bewegt doch die Kamera leicht mit. Hier lohnt sich das Nachdenken über ein Stativ.

Trotz der Objektivabdeckung wurde hier von den Entwicklern an Zusatzobjektive gedacht, ein entsprechender Gewindering ist vorhanden, Weitwinkel- bzw. Televorsätze incl. Filter sind also denkbar. Auf ein Tele kann ich allerdings bei diesem Zoom verzichten.

Die Easy-Taste hat mir bei meinen ersten Tests sehr geholfen, die Unterschiede zu den selbst einstellbaren Motivprogrammen, wie Dämmerung, Kerzenschein, Feuerwerk, Porträt, Sport, Schnee u.a., nicht allzu groß zu halten. Das Nightshot Plus Programm ist natürlich eine feine Sache. Selbst in sehr finsteren Ecken war mit seiner Hilfe noch alles erkennbar und die Farbqualität ließ nur im gleichen Maß nach, wie auch das eigene Auge im Dunkeln Farben überhaupt noch erkennt. Der Gegenlichtstabilisator ist sehr wirkungsvoll. Mit seiner Hilfe wären mir in Oberhof manche Bilder im grellen Schnee noch besser gelungen. Aber man mu0 natürlich auch erst einmal Erfahrungen sammeln und dabei immer beachten, daß sich so manche Spezialeinstellung kaum im realen Geschehen umstellen läßt. Dann lernt man erst die EASY-Funktion richtig schätzen.

Daß man mit der Kamera auch Filme und Fotos direkt bearbeiten kann, bis hin zu Diashows, finde ich nicht schlecht, mache dies doch aber lieber am heimischen Computer. Auch die Filmausgabe hat mich etwas überrascht. Jede gedrehte Szene wird als eigener Clip im mpg-Format abgespeichert. D.h. beim Überspielen auf den PC wählt man alle benötigten Clips aus und überspielt sie dann per USB 2.0, Firewire gibt es nicht. Trotzdem lief die Überspielung relativ zügig und Bild- und Tonqualität des Materials waren excellent.

Einen Tipp kann ich Euch auf jeden Fall geben. Berücksichtigt bei der Steuerung über das LCD-Display, daß ihr doch etwas wackelt und plant ausreichend Vor- und Nachlauf für den Schnitt ein, dann kann nichts passieren. Oder arbeitet mit Stativ.

Fazit

Beim Kauf war ich sicher noch zu sehr in Gedanken bei meinen bisherigen Panasonic-Erfahrungen, so daß ich vielleicht annahm, daß alle Kameras so aufgebaut sind. Inzwischen habe ich die Vorzüge und kleinen Nachteile der Sony richtig einzuordnen gelernt und bin mit meinem Kauf mehr als zufrieden. Die kleinen Mängel meiner ersten Testvideos haben eindeutig gezeigt, daß es keine Mängel der Sony waren. Ich gewöhne mich immer mehr an sie und möchte sie nicht mehr hergeben. Vielleicht wird der Eine oder Andere kritisieren, daß ich den Bericht erst nach längerer Erprobung hätte schreiben sollen. Dann wären mir manche Dinge vielleicht aber nicht mehr so aufgefallen, die liebe Gewohnheit. Ich konnte und wollte hier nicht das gesamte Handbuch nachvollziehen, ein erster, möglichst umfassender Eindruck sollte entstehen, damit man sich entscheiden kann, ob ein weiteres Nachdenken lohnt oder nicht. Aus heutiger Sicht gebe ich der Sony DCR-SR35 fünf Sterne, einen davon hat sie der Panasonic geklaut.    
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...Meine erste Videokamera habe ich vor 14 Jahren zu Weihnachten bekommen. Das war auch eine Sony Kamera, allerdings noch eine mit Kassette. Der war damals richtig teuer. Trotz der Größe war es auch ein schönes Gerät. Nach nun 14 Jahren sollte es mal eine ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Bildqualität
Klang
Bedienung
Ausstattung
Verarbeitung
Zuverlässigkeit
Akkulaufzeit
sehr hilfreich

09.12.2008


Sony DCR-SR35E

Haupteigenschaften

Hersteller: Sony

Video System: HDD

Auflösung: Standard Definition

Maximale Pixel (in Millionen): 0.8

Festplattenkapazität in GB: 30

Bauform: horizontal

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