Sony DCR-TRV 12

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Sony DCR-TRV 12

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Sony DCR - TRV 12 Betrachtet man den rasanten Fortschritt in der Entwicklung von Elektronik, auch im Bereich Camcorder für den Privatgebrauch, ist die TRV12 aus dem Traditionshaus SONY nicht mehr ganz so taufrisch. Sie ist eher eine „reifeDame“, die aber treu und brav seit nunmehr 6 !!! ... Bericht lesen





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LIEBER KLEIN UND ZACKIG, ALS GROß UND ...
Erfahrungsbericht von Teilsmit über Sony DCR-TRV 12
23.10.2010


Produktbewertung des Autors:   

Bildqualität sehr gut 
Klang gut 
Bedienung ausgezeichnet 
Ausstattung ausgezeichnet 
Verarbeitung ausgezeichnet 
Zuverlässigkeit ausgezeichnet 
Akkulaufzeit sehr lang 

Pro: Handlich, hohe Qualität, beste Aufnahmen, langzeittauglich
Kontra: Ich wüsste nicht was

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht
Sony DCR - TRV 12


Betrachtet man den rasanten Fortschritt in der Entwicklung von Elektronik, auch im Bereich Camcorder für den Privatgebrauch, ist die TRV12 aus dem Traditionshaus SONY nicht mehr ganz so taufrisch.
Sie ist eher eine „reifeDame“, die aber treu und brav seit nunmehr 6 !!! Jahren OHNE Mucken und OHNE Macken ihren Dienst tut. Mittlerweile arbeitet sie bereits in der zweiten Generation der Familie, sprich, unser Jüngster hat sie von mir vererbt bekommen, da ich mir zwischenzeitlich eine andere Kamera zugelegte.
So soll ihr in einer Art Langzeit – Rezension noch mal die Ehre zu Teil werden, Inhalt eines Testberichts zu sein

Allgemein

Mit ihren 534 Gramm Gewicht und ihren Modelmaßen 12 x 9 x 6 cm passt sie grade „gemütlich“ in die Hand eines Erwachsenen, ohne links und rechts rauszuschauen.
Damit ist sie auch in den meisten gängigen Jackentaschen unter zu bringen und benötigt nicht zwingend eine Tasche aus dem Equipment Bereich.

Sowohl für einen Schulter – Trageriemen als auch eine ausreichend groß dimensionierten Handschlaufe sind stabile METALLÖSEN vorhanden.
Keiner von uns nutzt ( e )die Option Schulterriemen, das Gebaumel und dann irgendwo gegen knallen ist keinem Gerät zuträglich.
Die Handschlaufe selbst ist über ein Band mit Klettaufsatz auf jede Handgröße einstellbar.
Der Verschluss hält bombenfest, man muss schon ordentlich ziehen, wenn man ihn verstellen will. Also auch im Betrieb ist jede noch so schnelle Handbewegung sicher und ohne Gefahr für das Gerät möglich.

Sowohl im Display als auch im Sucher, auf den ich im Anschluß noch näher eingehe, erscheint während des Betriebs eine Anzeige zur Restlaufzeit des Akkus.
( Info-Lithium Ionen System nennt Sony das) .
Ich nehm es gleich vorweg: Es ist ein Witz. Nicht, dass mich das nun wirklich interessiert oder auf die Kamera sauer sein lässt, aber das Prinzip funktioniert schlichtweg nur, wie es grade Lust hat.
Sieht man im einen Moment noch eine Akkulaufzeit von 100 Minuten, blinkt 3 Minuten später die Anzeige, wonach der Akku leer ist und die Cam geht aus.
Ausgereift würde ich das jetzt so spontan NICHT nennen wollen.


Das Aufnahmemedium Mini DV ist mir noch heute lieber als der ganze Rest.
Dennoch muss ich mich wohl endgültig mit der "Moderne" abfinden. Schade eigentlich. Die Kassetten waren robust und unempfindlich.

Bedienung:

Also eins vorweg: Dieser Camcorder ist, wie alle die ich bislang hatte oder von deren Existenz ich sonst wie Kenntnis erlangte, NICHT für Nur - Linkshänder geeignet.

Sicher an der Hand fixiert lässt sich die TRV bereitwillig bedienen.
Der Daumen kommt direkt über den rechts angebrachten Haupt Bedienelementen zum Ruhen.
Der in seiner Form an einen Pfeilkopf erinnernde Power - (Ein und Aus) Schalter verfügt über eine Sicherung in Form eines 2 mm breiten, grünen Knopfes.
Erst wenn man diesen durchdrückt, lässt sich auch der Hauptschalter für seine beiden Hauptfunktionen betätigen.
Als da wären: nach oben drücken: „Camera“ ( Aufnahme Modus), nach unten „Player“
(Wiedergabe Modus) . Die Bedienung ist einfach, durch den grünen Sicherungsknopf eine VERSEHENTLICHE Einschaltung faktisch nur schwer möglich.

Die letztendliche Aufnahme erfolgt sodann durch Betätigen des links vom Ein / Ausschalter positionierten, einen Zentimeter langen Aufnahmeknopfes, der ebenso einfach und ohne Positionsänderung der Hand zu bedienen ist.

Die Wiedergabe bereits aufgenommenen Materials wird über den ausgeklappten Bildschirm gesteuert.
Das so genannte „Touch Screen Verfahren“ benötigt hier keine Knöpfe im althergebrachten Sinn mehr. Vielmehr erscheint auf dem Display ( Anzeige / Bildschirm) das gute alte Bediendeck, das man vom Kassetten- oder Videorekorder her noch kennt . Start, Stop, langsam und schnell vor oder zurückspulen, Pause, wiederholen etc.
Ausgelöst werden die Funktionen durch sanftes Berühren der entsprechenden Symbole AUF dem Bildschirm. Grobmotoriker werden der Sache vielleicht zunächst nicht trauen...aber sie funktioniert hervorragend.

Zoomen lässt sich mit dem Zeigefinger durch sanftes Antippen oder Ziehen des Zoomhebels rechts auf dem Kamm der TRV.
Als kleinen Gag hat Sony direkt dahinter einen Auslöser für Standbilder angebracht.
Das Ergebnis nun Fotos zu nennen, halte ich für etwas übertrieben.
Sagen wir: Es sind ganz nette Schnappschüsse, mehr aber auch nicht.

Einfach und funktional. Auch bei der Abspielfunktion der TRV12 trifft diese Aussage voll und ganz zu.

Aufnehmen:

Wieder einmal bewahrheitet sich hier auch die Weisheit, wonach „Kleinigkeiten“ den Menschen glücklich machen.
Die Kleinigkeit, von der ICH schreibe und die ich liebe, ist die ausziehbare Spekulierlinse, der Sucher, über den ich, je nach Lichtverhältnissen, sogar eher mehr filmte, als über den ausklappbaren Monitor.
Wenn auf diesen nämlich die Sonne draufblendet , oder einfach nur sonstige ungünstige Lichtverhältnisse herrschen, sieht man schnell gar nichts mehr vom Objekt oder der Szene die man ja eigentlich aufnehmen will.
Zwar ist die Anzeige durch den View Finder , ( eben die Linse) „nur“ schwarzweiß, dafür aber gestochen scharf. Und da man ja das Auge davor hat, stört einen auch kein Sonneneinfall.
Selbst wenn man den größten Akku, ein 6,5 cm langes Lithium Ionen Trumm angekoppelt hat, lässt sich bei vollem Auszug des Suchers noch sehr gut durch diesen sehen.
Neuere Modelle haben den ausziehbaren Sucher NICHT mehr. Für mich, der eben genannten Punkte wegen eine bedauerliche "Verschlimmbesserung" ohne greifbaren Grund.

Analog dazu kann man eben auch über den kleinen Monitor aufnehmen: Die Anzeige dort ist selbstverständlich in Farbe und natürlich hat das auch seine unbestrittenen Vorteile.
Aufnahmen über Köpfe hinweg bei Konzerten oder irgendwo drunter durch filmen, OHNE auf dem Boden robben zu müssen etc. Aber eben stark abhängig vom Umgebunglicht.
Die Gegenlichtkorektur ermöglich zudem deutlich bessere Aufnahmen durch ihre automatische Korrektur der Blendenautomatik. Gegenlichtíge Szenen, deren Vordergrund sonst zu dunkel erscheinen würde, werden hiedurch entsprechend aufgehellt.

Aufnahmequalität / NS

Hier liefert das 2,5 Zoll Touchscreen LC-Display mit seinen 123.200 Pixeln zunächst mal ein angenehm anzusehendes Bild. Dies natürlich auch beim Kontrollieren / Abspielen der Aufnahmen.
Als „Auge“ hat die TRV ein Carl Zeiss® Objektiv, hinter dem ein so genannter Advanced HAD CCD™ Aufnahmechip mit 800.000 Pixel für die Bildumwandlung sorgt.

Beim zugeschalteten „Night shot“ wird ein kleiner Infrarotscheinwerfer in der Front der Kamera aktiviert.
Dieses Licht ist für das menschliche Auge unsichtbar, die Sony hingegen nutzt es, um auch bei VÖLLIGER Dunkelheit ( Tatsächlich 0 LUX) aufzunehmen. Das Bild erscheint dabei einfach nur grünlich- grau, die Augen der Aufgenommenen, ob Mensch oder Tier wirken unheimlich, da die Pupillen ja bei Dunkelheit voll geöffnet sind und eben NICHT auf das Infrarotlicht reagieren können…weil sie es nicht wahrnehmen. Dabei beträgt die Reichweite etwa 3 Meter.

Der „Super Steady Shot“, eine Sony eigene Erfindung für Digitalkameras, sorgt für eine deutliche Reduzierung bzw. den Ausgleich von leichtem Zittern und Erschütterungen bei Aufnahmen.

Für dies kleine „Handheld“ Gerät, frei übersetzt Gerät für die Hand, ist der 10 - fache optische Zoom immer ausreichend gewesen. Ich hatte nie verwackelte Aufnahmen. Ok, das mag auch der Tatsache geschuldet sein, dass ich nicht erst seit gestern filme und fotografiere.

Das Stereo Zoom Mikro liefert auch einen erstklassigen Ton, so lange man die Hand ruhig hält und es keinen Wind hat. Ganz deutlich: Die QUALITÄT des Mikros ist erstklassig. Das Problem liegt woanders, aber dazu gleich etwas mehr.

Übertragen der Aufnahmen auf den PC

Das so genannte i.LINK™ ist der DV-Ausgang, hier wird mittels eines USB Kabels das aufgenommene Material auf den PC übertragen. ( USB Streaming)
Ebenso besteht die Möglichkeit, dies per firewire Anschluss zu erledigen. Diese Möglichkeit nutzte ich immer.
Die Übertragungsgeschwindigkeit erfolgt hier aufgrund der gewaltigen Datenmengen natürlich in Echtzeit. Komprimierungsverfahren, die zur Lasten der Qualität gingen, verbieten sich.
Die Qualität war / ist immer höchst zufriedenstellend und hat nie Anlass zu Frust gegeben.
Die (mögliche) Option Video8 brauchten wir nie zu nutzen. Ebenso wenig den "normalen" Audio/Video Ausgang über 3,5 mm Stecker Buchsen, da ich immer nur über den PC verarbeitete, nie direkt auf Videokassette überspielte.

Abschluss

Macken sind hier in all den Jahren keine aufgetreten, alles funktioniert wie am ersten Tag.

Einziges echtes Manko bei allen handheld camcordern ist und bleibt das Mikrofonproblem, das auch an den zum Teil richtig teuren Folgemodellen noch nicht gelöst wurde.

Das Mikro ist ins Gehäuse der Kamera eingelassen. Jedes noch so kleine Geräusch, das der Filmende mit den Fingern oder der Hand macht, überträgt sich darauf und im Ergebnis klingt schon ein leichtes Fingerverrutschen als würde man mit einer Raspel über ein Holz rattern.

Meine erst jüngst angeschaffte Folgecam, eigentlich ein wirklich gutes Gerät, wurde wegen genau dieses hörbaren Radauinfernos wieder verkauft. Da konnte ich einfach nicht drüber.

Diese alte Dame hier hat dankenswerter Weise eine Buchse für ein externes Mikro. Je nach Aufnahmesituation habe ich das gerne genutzt. Dadurch, dass dies auf einem Gummipuffer sitzend in den Zubehörschuh geschoben wird, ist es quasi von der Kamera entkoppelt. Die Folge: WELTEN Unterschiede in der Tonqualität.

Ich werde nie verstehen, wie man heutzutage Camcorder mit der Mordsauflösung und allem möglichen technischen Schnickschnack bauen kann, aber in Kauf nimmt, dass der Ton das Letzte ist. Und ich werde mir mit Sicherheit auch nie wieder eine solch unausgegorene Kamera kaufen.
Aber das ist ein anderes Thema

Dieses Gerät war einige Jahre überall mit dabei, hat viele Filme aufgenommen und auch heute arbeitet sie noch zuverlässig im Equipment useres Jüngsten.

Qualitativ ist diese Sony also ein Paradestück.
Ein weiteres Mal bestätigt sich: Qualität zahlt sich eben aus.
Gekostet hat sie vor 6 Jahren 399€.
Fazit heute: Jeden Cent wert.
   


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its not a trick but sehr zufriedenstellend
Bewertung für Sony DCR-TRV 210E von  lisa0503

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Kontra: gibt´s nicht

...Also nun habe ich seit 1 1/2 Jahren die Sony DCR-TRV210E und bin damit stets gut gefahren. Nicht einmal hat mich das Teil im Stich gelassen. Zu Beginn nahm ich einfach meine Videos (Urlaub usw.) auf und übertrug sie mittels Composite-Videokabel auf meinen Video- recorder. Irgenwann frug ich mich dann, wozu ich damals rund 2000 Mark investiert hatte, wobei es doch für die Hälfte auch schon Camcorder gab, dann eben nur Hi8 und nicht D8. So beschloß ich, mich der Welt des digitalen Videos hinzugeben und im Vergleich zu DV-Camcordern mit solch umfangreicher Ausstattung war dies exakt die richtige Wahl. Eine DV-in-Freischaltung, sodaß man seine DV-Projekte nach Bearbeitung im PC wieder ausgeben und wiedergeben kann, ohne daß die ganze Familie um den PC rumsitzen muß, sondern eben bequem im Wohnzimmer vorm Ferneseher saß, war dann... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich

hilfreich
01.01.1970


Sony DCR-TRV 210E

Haupteigenschaften

MPN: DCRTRV12E.CEEJ

EAN: 4901780819065

Hersteller: Sony

USB-Anschluss: nein

Kabellose Schnittstelle: nein

Digitaler Eingang: Analog

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