ZUM GELEIT
Es kommt ein Punkt im Leben eines Menschen, da reicht ihm das Fotografieren nicht mehr. Die Bilder müssen sich bewegen, sprechen. Die logische Konsequenz ist der Erwerb einer Videokamera. Ähnlich erging es mir.
Der Bericht bei Ciao ist die nächste, logische Konsequenz.
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Erfahrungsbericht von Chalco über Sony DCR-TRV 130 E 19. Juli 2002
Produktbewertung des Autors:
Bildqualität:
sehr gut
Klang:
sehr gut
Bedienung:
gut
Ausstattung:
sehr gut
Verarbeitung:
sehr gut
Zuverlässigkeit:
gut
Akkulaufzeit:
ok
Pro:
Siehe Bericht
Kontra:
-
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
ZUM GELEIT
Es kommt ein Punkt im Leben eines Menschen, da reicht ihm das Fotografieren nicht mehr. Die Bilder müssen sich bewegen, sprechen. Die logische Konsequenz ist der Erwerb einer Videokamera. Ähnlich erging es mir. Der Bericht bei Ciao ist die nächste, logische Konsequenz.MEINE KRITERIEN
Zunächst einmal sollte es ein etwas größerer Kamkorder sein, da ich relativ große Finger habe und mit kleinen Tasten nicht zurecht komme. Dann sollte der Preis im erschwinglichen Rahmen liegen (max. 750 Euro). Desweiteren sollte das Gerät einen Bildschirm zum Anschauen des Gefilmten haben. Außerdem wollte ich die Bilder später auch am PC/ Fernseher bearbeiten können. Zuletzt sollte der Kamkorder auch in späterer Zeit noch modern sein, also ein relativ aktuelles Modell.
WARUM DIESES PRODUKT
Dieses Gerät fiel mir beim zufälligen Blättern im Neckermann-Katalog auf. Ich merkte mir den Namen und suchte nach Referenzen im Internet. Die Preisunterschiede dort waren enorm (Die Differenz lag bei € 270!). Rein zufällig hatte der Expert-Händler Bielinsky in Bonn dann eben diesen Kamkorder für 499 Euro im Angebot, und dann habe ich sofort zugeschlagen.AUSSTATTUNG
- Digital 8 -Format (Digitale auf normalen 8mm-Bändern) - 20fach optischer/ 560fach digitaler Zoom - 2,5 Zoll LCD-Farbmonitor - DV-Ausgang (i.LINK) - Aufnahme im Longplay (schlechtere Qualität, dafür doppelte Aufnahmezeit) - Aufnahme bei Dunkelheit (Super Night shot) - Digitale Kodierung der Bänder mit Zeit/Datum - verschiedene digitale Bildeffekte - Titelgenerator (Erstellung eines Bildtitels) Zubehör: Akku (120 Minuten), Akku-Ladegerät, Anschlusskabel im AV-Modus, Fernbedienung.
Ich habe hier nur das aufgelistet, was man wirklich braucht. Die Liste ist wesentlich länger.BEDIENUNG
Die Bedienung eines Kamkorders ist heutzutage kinderleicht. Zunächst muss man eine kleine "Krone" nach oben oder unten drehen. Das schaltet die Aufnahme-Funktion (Camera) oder die Abspiel-Funktion (Player) ein. Mit einem großen roten Knopf beginnt man die Aúfnahme. Alle Abspiel-Tasten, die man von jedem Videorekorder kennt, sind oberhalb des Gerätes angeordnet. Klappt man den Bildschirm auf, kann man die Menü-Funktionen wählen und damit bestimmte Funktionen (Digitaler Zoom etc.) dazuschalten. Mit dem Knopf "Fader" kann man bestimmte Bildübergänge wählen. Zum Abspielen muss man in den "Player"-Modus wechseln und einfach auf die Taste "Play" drücken. Wenn man ein AV-Kabel an die Kamera anschließt und sie so mit einem Fernseher oder Videorekorder verbindet, wird das Bild automatisch dahin weitergeleitet. Drückt man jetzt beim Videorekorder auf "Aufnahme", kann man das Bild der Kamera wie einen Film aufzeichnen. Die Bedienungsanleitung erklärt, was sich eigentlich von selbst versteht, lediglich bei ganz komplizierten Vorgängen (Datum einstellen etc.) musste ich dort nachsehen. Der Bildschirm lässt sich in alle Achsen drehen. Man sollte allerdings nicht allzu viel damit filmen, weil der Bildschirm die Lebenslänge des Akkus verkürzt. Das Menü wird durch ein Rädchen bedient, das gedreht und gedrückt werden kann. Die Bedienung des Menüs wird dadurch sehr einfach. Mit einem kleinen "Photo-Knopf kann man während des Filmens Standbilder aufnehmen, wobei die Tonaufzeichnung weiterläuft. Trotz des recht hohen Gewichts (1,1 Kilo) kann man ihn bequem mit dem Halteriemen mit der rechten Hand tragen. Ansonsten kann er in einer Tasche verstaut werden oder mit dem Schulterriemen um den Hals gehängt werden. Mit der Fernbedienung können die meisten Funktionen auch aus der Ferne bedient werden. Das ist praktisch, um sich selbst zu filmen. Das Laden des Akkus dauert nur 90 Minuten, dafür hält er aber auch nur 90 Minuten. Wenn man vergisst, die Kamera auszuschalten...
BILD UND TON
Ich hatte gehofft, dass das Bild gut werden würde. Aber dass es Fernsehqualität erreicht, hätte ich nie geglaubt. Es gibt bildmäßig praktisch keinen Unterschied. Wenn man nicht gerade gegen das Licht filmt, werden alle Farben scharf und originalgetreu wiedergegeben. Gleiches gilt für den Ton. Ich habe mal zum Test meinen CD-Player gefilmt, der Qualitätsunterschied der Musik ist minimal. Auch wird der Klang weiter entfernt liegender Objekte klar aufgenommen. Ich habe bereits ein ganzes Konzert damit gefilmt und bin begeistert über das Ergebnis. Etwas eigenartig ist es aber, die eigene Stimme zu hören...
Auch nach dem Überspielen auf einen Videorekorder ist das Bild noch hervorragend, die Qualitätseinbußen sind minimal. Gleiches gilt für den Ton.
Durch den richtigen Einsatz von Bildübergängen kann man ein professionelles Video erstellen.ERFAHRUNGEN
Obwohl ich die Kamera erst seit einem Monat besitze, habe ich schon etliche Stunden damit gefilmt. Ein Konzert, ein Schulfest, eine Klassenfahrt und mehrere Feiern darauf aufgezeichnet. Die Kamera hat all dem robust standgehalten. Bei der Klassenfahrt habe ich eine Stadtbesichtigung vom Bus aus gefilmt, es war überhaupt kein Problem. Obwohl ich immer noch etwas zu stark zittere, habe ich mir das Verwackeln der Bilder doch relativ gut abgewöhnt.
Funktionen wie der "Night-Shot" sind eine nette Spielerei, aber wirklich brauchen tue ich sie nur sehr selten.
Dadurch, dass ich jede Band auf den Videorekorder überspiele, verbrauche ich keine teuren 8mm-Kassetten (€ 10/ Stück), ich filme immer noch mit der ersten Kassette. Es lag übrigens keine Kassette bei!!!
MEIN FAZIT
Ich kann nur sagen, dass sich jeder Cent für diese Kamera gelohnt hat. Das Filmen macht einfach Spaß, und ich freue mich darauf, den Urlaub darauf zu bannen!
Preis: € 769 unverb.Preisempf.d.Herst.
Ich habe ihn für € 499 gekauft bei Bielinsky Expert Bonn
Wie soll es auch anders sein. Nur Sony kann ein solches Meisterwerk zusammen schustern!
Ich habe mir im Oktober 2000 die Videokamera DCR-TRV 11E geleistet was mir vom Preis her sehr schwer gefallen ist. Mit damals 3299 DM war sie nicht unbedingt ein... mehr
Laut UPE des Herstellers kostet die Kamera 4299 DM. Momentan gibts diesen Camcoder jedoch im Supersonderangebot - 800 DM guenstiger. Z.B. findet man dieses Schnaeppchen bei SATURN in Hamburg (dort habe ich es gekauft), oder aber bei Brinkmann.
Diese... mehr
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