Erfahrungsbericht über

Sony DCR-TRV 240

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung Sony DCR-TRV 240

 

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Preiswert und Digital zugleich

4  30.06.2004 (01.07.2004)

Pro:
700fach Zoom, DV - In und DV - Out, .  .  .

Kontra:
fummeliger Zoomschiebeschalter, relativ hohes Eigengeräusch

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bildqualität

Klang

Bedienung

Ausstattung

Verarbeitung

Zuverlässigkeit

Akkulaufzeit

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kaschperl

Über sich: Geringes Kapital - Große Vorhaben?! Hallo, ich bin "kaschperl" und möchte auf diesem Wege...

Mitglied seit:06.06.2004

Erfahrungsberichte:4

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 15 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Mit dieser Videokamera bin ich sehr zufrieden. Durch ihre ansprechende Optik im Sonydesign und ihre relativ geringe Größe ist sie mir auf den ersten Blick sehr wohl in Erscheinung getreten.

Dieser Camcorder ist optimal für Leute die nicht viel Geld in die Filmtechnik stecken möchten, jedoch ansprechende Digital8-Filmaufnahmen im privaten Bereich machen wollen.
Auf meinen Urlaubsreisen war sie mir immer wieder ein treuer Begleiter

Handling

Durch ihr relativ geringes Gewicht (es gibt wesentlich leichtere Kameras!) und ihre kleine kurze Form (es gibt auch kleinere Kameras!) hatte ich sie immer in einer, nicht im Preis enthaltenen Trageumhängetasche dabei. Bei unseren Touren mit vielen Zwischenstopps und Laufpassagen stellte es sich als günstig heraus, diese Kamera gleich in der Hand zu behalten, da man sonst Schnappschüsse durch die doch relativ lange Vorbereitungszeit (geübt: ca. 20s) aus der Tasche bis zur REC-Taste schnell verpasst hätte.

Bedienung

Leichtgängige Bedienknöpfe ließen das Filmen für mich zum Erfolg werden. Eine gerade Menüführung direkt vom LCD-Schirm ablesbar hat mir die Möglichkeiten der Kamera weitestgehend ohne großen Aufwand vorab erklärt. Es lohnt sich trotzdem ein Blick in das zu dicke Handbuch zu werfen um alle Tricks und Kniffe herauszubekommen. Alle Bedienknöpfe sind während des Filmens gut zu erreichen. Jedoch bin ich manchmal an die Grenzen der Zoombedienung selbst gestoßen. Hier hatte ich öfters Probleme mit der ruckellosen Einstellung der Zoomgeschwindigkeit während des Filmens mit dem Schiebeschalter aus Kunststoff, welcher doch sehr unsensibel und schwer-gefühlvoll zu bedienen geht.

Besondere Leistungen

Herrausragend für diese Kamera ist die Zoomleistung. Denn mit 25fach optischen und 700fach digitalen Zoom bin ich schon oft mit meinen „weitsichtigen“ Filmszenen bestaunt worden. Für den Hobbyfilmer wie mich sind bisher hier noch keine Grenzen gesetzt worden, benutzte ich doch zur Verbesserung der Bildstabilität im hohen Zoombereich ein kleines Stativ (für zusätzlich 9€ im Handel). Ohne Stativ kann man diese hohen Auflösungen nicht in ein wackelfreies Video bringen! Weiterhin kann es vorkommen, dass wenn man es übertreibt die Qualität des digitalen Zooms in hoher Auflösung zu wünschen übrig lässt. (eine Elchkuh im letzten Urlaub wurde jedoch trotzdem aus ca. 200m Entfernung hochauflösend abgebildet)

Formate und Speicherung

Ursprünglich mit dem Ziel: einen Camcorder zu kaufen, der billig ist und einen digitalen Videoein- und ausgang für das Ein- und Ausspielen von Filmszenen auf die Kamera oder zum PC besitzt (DV-In und DV-Out), begab ich mich auf die Suche. Diese Zielstellung erfüllte dieser Camcorder am besten -Preiswert und Digital zugleich-.
Sowohl analoge Hi8-Kassetten (von früheren Sony-Cams) als auch Digital8-Kassetten werden ohne Probleme gelesen und auf Wunsch als digitales Signal mittels eines Firewire-Anschlusskabel (schnelles Daten-Übertragungskabel von der Kamera zum PC) direkt in den PC gesendet und können dort mittels eines vorhandenen Videobearbeitungsprogramm (Pinnacle Studio oder Magix Videodeluxe oder…) in bester Camcorderqualität bearbeitet und schließlich je nach Wunsch auf DVD, Videorekorder, PC-Datei oder sogar wieder auf den Camcorder gespielt werden.
Überrascht hat mich die Möglichkeit, den Camcorder an einen Videorekorder bzw. an ein TV-Gerät anzuschließen und von dort aus Sendungen und Filme aufzunehmen! Weiterhin besteht die Möglichkeit seinen Videofilm digital gesteuert auf Band zu bringen (Digital programmiertes Schneiden auf Band)
In der Anleitung ist alles eindeutig und gut nachvollziehbar erklärt.

Effekte

Der Camcorder trumpft mit vielen Spezialfeatures in seinem Menü auf, wie z.B: Breitbildformat, Faderfunktion (stockendes Abspielen), Picture-Effect (Szenen wirken gezeichnet), Digital-Effects (verschiedene Farben,Rauschen,etc.), Belichtungskorrektur, Manuelles Fokusieren, Intervallaufnahme, Trickfilmaufnahme, Frameaufnahme (verschiedene Ausschnitte) und Titeleinblendungen uvm. Diese habe ich aber nur sehr selten benutzt, da man alles viel entspannter am PC bei der Nachbearbeitung machen kann und die Möglichkeiten während des Filmens schnell vergisst. Und so lohnt es sich auch nicht bei einem guten Videobearbeitungsprogramm am PC eine Kamera mit noch mehr Effekten für einen höheren Preis zu kaufen. Gelegentlich bietet es sich doch einmal an einige Effekte auszuprobieren und dafür haben mir immer die wenigen obigen Features völlig ausgereicht.

LCD & Sucher

Mit LCD-Bildschirm und Schwarz-Weiß-Sucher (heute nicht mehr selbstverständlich) wartet die Sony TRV 240 noch auf. Doch das hat sich bewährt, weil es schon öfters Momente im Freien gab, in denen ich auf dem LCD-Schirm wegen der Helligkeit nichts mehr erkannte, jedoch einem der Sucher hier immer weitergeholfen hat!

Specials

Die Nightshot-Funktion (grünliche Farbe) dieser Kamera ist nur für kurze Entfernungen bzw. mit etwas Restlicht zu benutzen, da sonst das Bild sehr dunkel wird.

Die Fotoshoot-Funktion bringt zusätzlich Abwechslung und ließ schon oft aus meiner Kamera einen Fotoapparat werden. Diese „angehaltenen Videobilder“ sind jedoch in ihrer Auflösung nicht ausreichend für ein normales ausdruckbares Foto und deswegen nur für den Videofilmeinbau selbst geeignet.

Die Menüfunktion „Ende finden“ ist immer sehr hilfreich für mich gewesen, da ich so nach einem Kontrollabspiel mit nur einem Knopfdruck automatisch und exakt auf das Aufnahmeende gelotst wurde und ohne Probleme weiterfilmen konnte.

Lieferumpfang

Außer einer Fernbedienung, dessen Funktion ich mir nur über den Selbstauslösemodus erklären kann, sowie Kabel für den analogen Anschluss, Ladegerät/Netzbetrieb und ein kleiner Akku, der sehr schnell seinen Dienst aufgab und neu aufgeladen werden musste ist jedoch nicht mehr mit im Lieferpaket enthalten. Firewire-Kabel, Tragetasche, leistungsstarker 5Stunden-Akku und evtl. ein kleines Stativ sowie natürlich ein PC-Anschluss mit Bearbeitungssoftware sind noch zu empfehlen. Dafür kommen gut und gerne noch mal mindestens 100€ (+130€ für Akku) in Frage, was sich wohl für einen professionellen Urlaubsfilm nicht vermeiden lässt, denke ich.

Ein kleiner Negativpunkt wäre noch der Linsenschutz, welcher aus Kunststoff gefertigt ist. Dieser wird etwas fummelig auf die Linse vorn gedruckt. Wenn gefilmt wird, hängt dieser dann an einem Bändchen herunter und könnte bei Wind gegen die Kamera schlagen und Klappergeräusche auf dem Film verursachen.
Für Perfektionisten ist noch zu sagen, dass das Eigengeräusch des Kassettenlaufwerkes relativ laut ist und manchmal ganz leise auf dem Film zu hören ist.

Trotzdem kann ich diese Kamera für den noch nicht so großen Geldbeutel und den zufriedenen Hobbyfilmer (wie ich einer bin) empfehlen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
elfang18

elfang18

01.07.2004 12:30

Inhaltlich sehr gut, aber über Deine Rechtschreibung solltest du nochmal drübersehen. LG, Angelika

helden_gesucht

helden_gesucht

30.06.2004 22:24

super bericht... so solltest du weiter machen cu held

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