K-Wumm oder auch K850i
25.08.2008 (24.08.2008)
Pro:
edles Design, relativ hohes Gewicht, gute Kamera, multimediale Funktionen, Tastenanordnung
Kontra:
für Designfreaks wohl zu klobig
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Ausstattung
Klang
Empfangsqualität
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Design
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 GentleGreg
Über sich:
Was für eine Hitze - zum Glück ist bald wieder Winter!
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Zwei Jahre sind schon wieder rum. Zeit für ein neues Handy! Dieses Mal sollte es kein Nokia mehr werden, sondern ein schickes Sony Ericsson K850i, das ich nun mein Eigen nennen darf. Für sagenhafte 0 Euro bekam ich das Handy und dazu noch ein kleines handliches Navigationsgerät von Sony (Nav-U52; Bericht dazu bereits hier veröffentlicht). Der normale Preis liegt derzeit bei etwa 280 Euro.
Das nenn ich mal eine schicke Verpackung Das Handy wird in einer edlen, schwarzen Schachtel geliefert, die ich natürlich nicht weggeschmissen habe, weil sie dafür einfach zu schade ist. Mit dabei sind alle notwendingen Sachen, die zum Betrieb notwending sind, auch ein Headset., dass das Handy zum vollwertigen MP3-Player und damit selbigen eigentlich überflüssig macht.
Lieferumfang: - K850i - 512 MB Memory Stick - Ladeadapter - Stereo-Headset - USB-Kabel - Programm-CD - Anleitung Eigenschaften: - Breite: 4,8 cm - Tiefe: 1,7 cm - Höhe: 10,2 cm - Gewicht: 118 g - Bildschirmauflösung: 240 x 320 Pixel - interner Speicher: 40 MB
So muss ein Handy aussehen Der Miniaturwahn hat leider nicht nur im Handybereich Einzug gehalten, die Tasten werden immer kleiner und für viele wird das Schreiben einer SMS zur Qual, weil man mit dem Daumen nicht nur das A trifft, sondern zugleich auch noch D, G, J und M. Beim K850i sind die einzelnen Tasten zwar relativ klein, dafür ist der Platz zwischen den Tasten recht groß gewählt, sodass man auch mit großen Fingern immer die richtige davon trifft. Der Tastendruckpunkt ist meiner Meinung nach perfekt, wobei dieser eher hart gewählt wurde, sodass man nicht aus Versehen eine Taste herunterdrücken kann. Außerdem gefällt mir die neuartige Navigationstaste, die um die anderen Tasten (2 und 5) herum integriert wurde. Dies ist vielleicht anfangs noch etwas ungewohnt, aber schon nach kurzer Zeit beherrscht man diese Konstruktion und möchte sie nicht mehr missen. Die Form wird als Barren bezeichnet - und das passt wie die Faust auf's Auge. Auch das relativ hohe Gewicht des K850i erinnert an einen Barren. Und genau diese Kombination gefällt mir so gut. Hier hat man wirklich das Gefühl, mal wieder etwas in der Hand zu haben, kein ultra Leichtgewicht, sondern ein echtes "Männergerät".
Das Display belegt etwa die Hälfte der Vorderseite des Handys - die andere Hälfte gehört der Tastatur. Dabei ist zu erwähnen, dass im unteren Teil des Displays drei Navigationstasten im Stil eines Touchscreens integriert sind. Oberhalb des Displays befindet sich noch eine kleine Videokamera, womit man Videotelefonie ermöglicht. Auf der Rückseite des K850i befindet sich natürlich die Objektivöffnung für die 5-Megapixel-Kamera, die nochmal mit einem blau leuchtenden LED-Ring umrahmt ist, der bei Betrieb der Kamera leuchtet. Auch der Xenon-Blitz, der Entfernungsmesser für den Autofocus und ein Lautsprecher sind dort zu finden. Ebenfalls kann man dort die Aufdrucke "Cyber-Shot" und das Sony Ericsson Logo sehen.
An der unteren Seitenfläche befindet sich die Öffnung für den Akku, die SIM-Karte und den Memory Stick. Diese geniale Erfindung hätte schon viel eher den Weg in die Handyentwicklung finden sollen, denn genau dort stört der "Akkudeckel" am wenigsten. Die Sachen liegen dort gut verstaut und sind bei Bedarf schnell auszuwechseln. An der oberen Seitenfläche befindet sich der Ein- bzw. Ausschalter, der auch für die Wahl von verschiedenen Profilen genutzt werden kann.
Da das Handy natürlich gleichzeitig als Kamera verwendet werden kann, ist es nicht wunderlich, dass sich an der rechten langen Seitenfläche noch drei Tasten befinden, die der Funktionalität der Kamera dienen. Dreht man nämlich das Handy, sodass es quer in den Händen liegt, dann kann man mit dem linken Zeigefinger die Zoomfunktion (digital bis 16-fach) bedienen. Der rechte Zeigefinger drückt den Auslöser und den Einschalter für die Kamera. Zusätzlich gibt es an der gleichen Stelle noch eine Modus-Schalter, womit man die Kamera auf Foto-, Video- und Wiedergabemodus umschalten kann. Übrigens werden auch einige andere Tasten der Tastatur im Kameramodus funktionell. Es sind die oberen vier Tasten (bei Querlage des Handys), mit denen man Dinge wie Fotomodus, Blitz, Szenenwahl einstellen kann. Die Navigationstaste wird in diesem Fall zur Einstellung der Belichtungszeit genutzt. Einfach genial! Die Verarbeitung ansich gefällt mir sehr gut, das Gehäuse ist aus soliden Kunststoff. Natürlich sind vor allem die Vorder- und Rückseite aufgrund ihres edlen schwarzen Designs relativ anfällig gegen Fingerabdrücke. Diese lassen sich aber dann auch wieder schnell und mühelos mit einem einfachen Tuch entfernen. Und dabei entstehen normalerweise auch keine Kratzer darauf.
K850i - ein Alleskönner Von der Optik kann das K850i also schonmal beeindrucken. Aber auch die inneren Werte können sich sehen lassen. Vor Funktionalität ist es schwierig überhaupt zu entscheiden, womit man da anfangen soll. Nun, das K850i ist wohl in erster Linie ein Kamerahandy. Damit wirbt auch der Hersteller und deswegen möchte ich diese Funktion als erstes vorstellen. Die Kamera schafft in der maximalen Auflösung 5 Megapixel. Sicherlich ist der Megapixel-Wahn auch hier ein wenig übertrieben, insgesamt reichen 5 Megapixel für alle erdenklichen Formate aus. Und für ein Handy dieser Größe hätten es auch auf keinen Fall mehr sein dürfen, denn mit steigender Pixelzahl verringert sich vereinfacht gesagt die Lichtaufnahmemenge der einzelnen Pixel und somit entsteht das bekannte Rauschen. Trotzdem macht die Kamera insgesamt gute Fotos, wenn man bedenkt, dass es sich eigentlich um ein Handy handelt. Vor allem bei hellen Lichtverhältnissen sind die Fotos gut. Aber auch in fast völliger Dunkelheit sind die Fotos zu gebrauchen, denn der helle Xenon-Blitz erhellt die Nacht, dazu muss man aber auch sagen, dass die fotografierten Objekte nicht allzu weit vom Handy entfernt sein dürfen, denn der Blitz reicht auch nicht bis in die Unendlichkeit. Aber so zwei bis drei Meter sind kein Problem. Zudem kann man verschiedene Situationen als Szenenwahl einstellen (z.B. Landschaft, Sport, Schnee, Strand, Nacht, Portrait). Genial sind auch die Funktionen BestPic und Panorama. Bei Bestpic macht die Kamera beim Auslösen neun Fotos und man kann sich anschließend das beste davon raussuchen oder auch alle nehmen. Diese Funktion ist besonders bei Sportaufnahnem sehr nützlich. Aber auch die Panoramafunktion ist genial. Man kann damit einfach ein Panoramabild erstellen. Nach der Aufnahme des ersten Bildes wird der rechte Rand dieses Bildes bei der Aufnahme des zweiten Bildes angezeigt und man kann diesen quasi über die neue Aufnahme legen. Das gleiche geschieht beim dritten Bild. Am Ende hat man ein breites Panorama, ohne dafür irgendwelche digitale Bildbearbeitung gebraucht zu haben - alles ohne PC! Zudem bietet das K850i vielfältige Einstellungsmöglichkeiten (EV, Zoom, Qualität, Auflösung), die man auch bei einfachen, digitalen Kompaktkameras findet. Die Videofunktion ist eine nette Spielerei, damit lassen sich Videos mit einer Auflösung von 320x240 erstellen.
Als nächstes möchte ich auf die Multimedialen Funktionen eingehen, das K850i beherrscht verschiedene Video- und Musikformate, sodass man damit auch unterwegs Musik hören und Filme schauen kann. Der Mediaplayer ist einfach zu bedienen und sortiert die verschiedenen Dateien automatisch in die Kategorien Video, Musik, Hörbuch und Foto ein. Man kann sich sogar eigenen Playlisten erstellen. Seitdem ich das K850i habe, ist mein MP3-Player jedenfalls überflüssig geworden, denn hiermit habe ich alles, was ich unterwegs brauche! Sogar ein Radio mit RDS-Empfang und Senderspeicher, dass allerdings nur mit dem beiliegenden Headset funktioniert, da dieses dann zugleich als Antenne dient. Der Empfang ist dann sehr gut und auch die Klangqualität ist einwandfrei. Zusätzlich verfügt das K850i über einen Equalizier und einen zuschaltbaren Bass. Genial finde ich auch, dass das Handy mit dem ingetrierten Lagesensor die Anzeige des Displays drehen kann. Im Wiedergabemodus kann man so auf Breitbild umschalten, indem man das Handy einfach nach links dreht. Somit kann man dann auch echte Filme schauen, die man vorher entsprechend konviertiert hat. Mit der beiligenden Software, die man übrigens auch kostelos von der Herstellerseite runterladen kann, kann man Musik, Filme, Podcasts und Hörbücher auf das Handy überspielen und passend konvertieren. Natürlich lässt sich der Memory Stick im Handy auch direkt als Wechselmedium ansprechen, sodass man im Prinzip keine Zusatzsoftware benötigt.
Bevor ich es vergesse, natürlich kann man mit dem K850i auch telefonieren. Die Sprachqualität ist gut und auch beim Empfang kann man nicht meckern. Das Handy wählt sich auch automatisch in UMTS-Netze ein, dies kann man jedoch auch deaktivieren, was der Akkulaufzeit zu Gute kommt. Weiter geht es mit der Programm-Funktion. Das K850i unterstützt Java-Anwendungen bei einer Auflösung von 320x240. Ich spiele allerdings eher weniger mit meinem Handy. Lustig ist allerdings, dass der Lagesensor auch dafür verwendet werden kann. Standardmäßig ist das Spiel "Marble Madness" auf dem Handy installiert, dass nur durch das Drehen und Bewegen des Handys gesteuert wird.
Die Akkulaufzeit ansich ist für die Funktionsvielfalt in Ordnung. Am Anfang dauert es zwei bis vier Ladezyklen, bis der Akku seine volle Leistung entfaltet hat. Mittlerweile hält eine Ladung bei zwischenzeitlicher Nutzung von Kamera und Musikplayer etwa vier bis fünf Tage - das reicht mir persönlich. Die Bedienung des K850i ist sehr intuitiv. Dank der Hilfefunktion wird das beiligende Handbuch eigentlich überflüssig, denn das Handy erklärt quasi jeden Auswahlpunkt, falls man es denn möchte. Jedenfalls ist das Menü ansich übersichtlich angeordnet und man findet sich schnell zurecht. Natürlich lassen sich auch verschiedene Designs installieren, die das Aussehen ändern. Diese lassen sich mit dem kostenlosen Themes Creator von Sony sogar selbst erstellen.
Man merkt, dass die Funktionsvielfalt des K850i schier unendlich ist und ich an dieser Stelle auch gar nicht alles aufzählen kann, was geboten wird. Kalender, Organizer, Notizen, Aufnahmefunktion, Wecker, MMS, E-Mail, Internet, Synchronisierung, Leuchte, Bluetooth uvm. - das alles funktioniert tadellos, ob man es denn benötigt, ist eine andere Frage. Am Ende bleibt eigentlich nur eins zu sagen: Das K850i macht einfach Spaß!
Mein Fazit Das K850i von Sony Ericsson ist ein schickes Handy, das mit seiner guten Verarbeitung und witzigen Details punkten kann. Mir persönlich gefällt vor allem die barrenförmige Gestaltung und das relativ hohe Gewicht. Die Kamera bietet recht gute Fotos und mit dem eingebauten Mediacenter wird dieses Handy zum idealen Multimedia-Gerät für unterwegs. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle, die mal wieder was in der Hand haben möchten! 24.08.2008 by GentleGreg
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09.12.2008 13:17
ich besitze das handy seit kurzem und konnte aus deinem bericht eine menge von wichtigen (zusatz-) informationen herausziehen. da das ganze auch super zu lesen ist, gebe ich gerne die höchstbewertung, gruß Chris
23.09.2008 18:14
Sehr schönes Handy!
30.08.2008 20:05
überlege auch, mir ein sony ericsson zuzulegen. gruß X