Erfahrungsbericht über

Sony Ericsson P1i

Gesamtbewertung (26): Gesamtbewertung Sony Ericsson P1i

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sehr gutes Office-Handy

5  14.04.2008 (13.04.2008)

Pro:
schickes Design, komfortabel, vielseitig, stabile Software, robust, lange Akkulaufzeit

Kontra:
Preis, anfangs die Bedienung, teilweise CPU zu lahm

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Ausstattung

Klang

Empfangsqualität

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Design

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Memphi

Über sich: »Männer werden 7- danach wachsen sie nur noch!« => und ich stehe dazu, was glaubt ihr, warum i...

Mitglied seit:13.04.2008

Erfahrungsberichte:47

Vertrauende:2

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 33 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Gliederung
  1. Einleitung/Allgemeines zum Bericht
  2. Design/Aussehen
  3. Ausstattung
  4. Bedienung
  5. Praxiserfahrung
  6. Fazit

Einfleitung/Allgemeines zum Bericht


Hallo, ich hab mir dieses Handy im Zuge der Vertragsverlängerung bei meinem Mobilfunkanbieter 02 zugelegt. Ich nutzte dieses Handy seit ca. 4 Monaten und wollte hier nun endlich einen Bericht dazu schreiben. Dabei wollte ich weniger auf die reinen technischen Feature zu sprechen kommen, also vielmehr auf die praktischen Fälle, während der Benutzung, wie auftretende Probleme etc.

Design/Aussehen


Schon wenn man das Gerät zum ersten mal sieht oder gar in den Händen hällt spürt man die Liebe zum Detail die viele andere Handys vermissen lassen. So wurde die Frontseite mit einem Aluminiumrahmen verschönert, was in der heutigen Plastikwelt doch eine Abwechslung ist. Dabei hat der Alu-Rahmen durchaus einen praktischen Sinn, denn er macht das Handy dadurch deutlich robuster.
Bleiben wir aber weiter bei der Frontansicht, neben dem Alu-Rahmen fällt auch das strahlend polierte Plastik und das glänzende Display auf, welches im Zusammenspiel einen sehr noblen Eindruck macht. Die Tasten wirken zu Beginn etwas verwirrend, da eben nicht nur 12 Tasten zum Nummern eingeben existieren, sondern eine komplette Tastatur auf 20 Tasten fällt. Einen direkten Anrufknopf und sowas wie ein Navigationskreuz wird man vergeblich suchen (aber dazu später mehr).
Auf der Rückseite fällt einem zuerst die 3.2MP Kamera auf - welche meiner Meinung nach LEIDER ohne Schutzabdeckung etc. auskommen muss und dadurch häufig mit Fingertatschen besudelt ist. Die Rückseite an sich ist dabei insgesamt mit einer leicht grob gummierten Oberfläche behaftet, was letztlich für einen stabilen Halt in der Hand sorgt oder gar auf angeschrägten Tischoberflächen. Eine silberne Zierleiste über der Kameralinse sorgt für einen weiteren Blickfang, wobei dieses auch einen praktischen Nutzen hat, denn dahinter verbirgt sich der Lautsprecher.
Die Handyränder sind aus glänzenden schwarzen Plastik, was aber durchaus ins Gesamtdesign passt, dabei befindet sich links eine Öse um das Handy daran mit einer Schnur zu befestigen um es dann umzuhängen. Wobei dies meiner Meinung nach ein no-go sein sollte, da man diesem noblen Gerät sonst eher den Status einer Geldbüchse geben würde. Aber links befindet sich die Hauptnavigation, das sogenannte Jog-Dial (letztlich nur ein Rädchen um im Menü hin und her zu manövrieren und mit einem draufdrücken zu bestätigen) und die Back-Taste, um aus Anwendungen und Menüs heraus zu gehen bzw. Aktionen abzubrechen. Auf der rechten Seite befinden sich 2 Knöpfe eine ist standardmäßig mit dem Web-Browser belegt (kann geändert werden) und einem Knopf für die Kamera, welche gleichzeitig als Auslöser für diese fungiert. Letztlich bedient man damit die Kamera wie von richtigen Kameras gewöhnt, da der Auslöser an der selben Stelle ist. Ebenso ist hier gut versteckte der Einschub für die Speicherkarte.
Oben befindet sich dann noch der Powerknopf und unten der Anschlussport für USB-Kabel, Stromkabel oder Erweiterungen wie Kopfhörer.
Damit dem edlen Gerät nichts passiert wird von Haus aus ein Seidensäckchen mitgeliefert, in dem es sicher transportiert werden kann. Ernüchtern wirkt dabei das Fähnchen an der Oberseite des Säcken mit "made in China", aber nagut, nobdy is perfect.

Ausstattung


Um letztlich zur Bedienung zu kommen bedarf es einer groben Erklärung über die integrierten Features. Das Gerät verfügt über ein 320x240 Pixel großes Touchscreen (zeigt dabei übrigens ein kontrastreiches scharfes und helles Bild). Zudem besitzt es ein integriertes WLan-Modul für max. Übertragungsgeschwindigkeiten von 10Mbit/sec. Dabei beherrscht es von Haus aus sämtliche Sicherheisprotokolle wie WEP, WPA und das neuere WPA2. Aber auch Bluetooth 2.0 und Infrarot-Schnittstelle sind bereits integriert und ermöglichen damit einen vielseitigen Datenaustausch. Notfalls kann man auch das mit im Lieferumfang befindliche USB-Kabel nutzen.
Desweiteren besitzt das Handy einen 200MHz Prozessor (der zugegeben bei größeren Applikationen doch teilweise überfordert wirkt). Das Gerät selbst besitzt ca. 168mb nutzbaren Speicher und meist wird auch eine 512mb Speicherkarte mit beigelegt. Welche aber gegen eine max. 4GB-große MMC-Speicherkarte ausgetauscht werden kann (empfehlenswert, wer das Handy auch als mobilen Video- und MP3-Player verwenden will).

Bedienung


Die Bedienung ist in den ersten ca. 2 Wochen durchaus eine Hürde. Da es weder über sowas wie ein Steuerkreuz verfügt, noch über die klassischen Rufannahme und Ruf-beenden Tasten verfügt. Die einzigen Tasten die zu Verfügung stehen ist die Qwertz-Tastatur und - jetzt kommt die Besonderheit - links das Jog-Dial (oder im Ottonormaldeutsch: Drehrad) und eine Back-Taste. Das Jog-Dial kann dabei gleichzeitig auch wie ein Knopf gedrückt werden und dient zum Bestätigen von Menüpunkten etc. Wer das Hauptmenü öffnen will muss auf dem Display rechts unten auf das große Icon klicken - dabei kann er den Finger, den Stylus (für Ottonormaldeutsc Dieser Stift, mit dem man aufs Display rumdrücken kann) oder das Jog-Dials nehmen. Danach kann der Nutzer weiter mit seiner bevorzugten Navigationsart (Finger, Stylus,...) von Menüpunkt zu Menüpunkt springen. Wer jetzt denkt, warum das Jog-Dial, wenn es ein Touchscreen gibt, weiß einen Umstand noch nicht. So gut das Display auch ist, aber damit das Handy auf solch kompakte Maße kommt, wurde auch bei der Displaygröße an Format eingespart, so dass besonders bei Untermenüpunkten mit dem Finger schnell falsch geklickt wird. Und den Stift will man meist aus Faulheit nicht extra rausholen. Somit stellt das Jog-Dial ein sinnvolles Zusatzsteuergerät dar.

Wer im Adressbuch Namen oder gleich richtig Nachrichten schreiben will kann zwischen zwei Eingabemodis wählen. Zum einen kann mittels virtueller Tastatur geschrieben werden (sicher Blödsinn, wenn eine Tastatur unterm Dispay ist) oder der Nutzer nimmt die Qwertz-Tastatur. Hier haben die Designer eine guten Mittelweg zwischen voller Tastatur und mehrfach überfülltem Ziffernblock gefunden. Denn pro Taste befinden sich immer 2 Buchstaben. Der Clue daran ist, dass es sich hierbei um Wipptasten handelt. So ist A und S auf einer Taste. Wenn ich den Buchstaben A haben will drück ich links auf die Taste und für S rechts. Die Tasten ALT und Shift sind gleichbedeutend wie bei einer Computertastatur.

Es gibt noch ein paar weitere kleine Eingewöhnungssachen bei der Tastatur, aber alle aufzuzählen würde hier den Umfang sprengen. Aber es wurden prinzipiell für alles gute Alternativlösungen gefunden - sowas nur vorab. :-)

Praxiserfahrung


Nachdem ich mit dem Handy nun seit mehr als ein paar Monaten zusammen arbeite, möchte es fast schon als Kollegen bezeichnen. Es ist wirklich das erste mal, dass ich ein Handy hab, welches einem so wirklich Arbeit abnimmt und für so vieles geeignet ist. Dank des mitgeliferten Players und der Möglichkeit des bis zu 4GB großen Speichers kann man dieses Handy problemlos als MP3-Player verwenden. Allerdings sollte man dafür noch anderen Sony-Kopfhörer kaufen, denn die beiliegenden sind eher unergonomisch (mir vielen die z.B. relativ schnell aus den Ohren und auch der Sound war nicht so prall). Allerdings mit den InEar Kopfhörer von Sony Ericsson sieht die ganze Sache gleich viel besser aus, kraftvoller Sound mit satten Bässen. Und das Beste, dadurch das man nur das Handy noch mitnehmen muss, hat man auch die Taschen frei z.B. für ein Portmonee. ;-)
Bleiben wir aber auch gleich Multimedia. Auch wenn der bereits vorhanden Mediaplayer schon so einige Formate unterstützt, aber für das Symbian UIQ 3 gibt es zig andere sehr gute Player, die noch mehr Formate unterstützen. Damit kann man z.B. während der Zugfahrt Filme gucken. Allerdings sollte man die Auflösung zumindest bei DivX-Filmen dringend auf auf Displaygröße senken - denn man merkt sonst deutlich, dass in dem Handy nur ein 200MHz-Prozessor werkelt. Aber so an sich sind sämtliche Medien kein Problem. Und durch das hochwertige Display sieht man auch vernünftige Bilder - wenngleich das Bild natürlich dennoch klein bleibt (ist halt kein 100Zoll Fernseher ^^)
Aber auch die Kompatibilität zu vielen Synchronisierungsdiensten ist vorbildlich. So ist es nun endlich problemlos möglich Kontakte, Adressbuch, Aufgaben, Notizen und sogar - wer mag - Emails zu synchronisieren. So hat man das gleich Adressbuch unterwegs wie auch auf Arbeit und zu Hause parat. Synchronisiert werden kann über USB-Kabel, WLan, Bluetooth und wer entsprechende Datenpakete hat, auch über das Mobilfunknetz (man kann die Verbindungseinstellungen nach belieben an seine Bedürfnisse anpassen und konfigurieren, wer als z.B. nur über WLan synchronieren will, kein Problem, alles möglich).
Wer wie ich seine Mails auch gern unterwegs mit hat, bekommt auch hier einen brauchbaren Mailclient an die Hand. Es werden verschiedenste Protokolle und Subeinstellungen unterstützt so dass sogut wie jeder Mailanbieter integriert werden kann. Natürlich funktioniert auch der verschlüsselte Mailabruf und -versand.
Internet sowieso, vergiß das iPhone, das p1i gibt den Ton an. Neben verschiedenen Darstellungsoptimieren kann auch mit Tabs gesurft werden, so dass man mehre Seiten parallel ansurfen kann.
Ein Punkt den ich unbedingt noch nennen will. Man kann auf diesem Gerät Fring! installieren, über welches man mit Skype oder auch SIP (beides Voice-over-IP) telefonieren kann. Dank der vielen Verbindungsmöglichkeiten wie WLan und Bluetooth ist es auch sinnvoll und einfach einsetzbar! Und wer gar ein Datenpaket bei seinem Mobilfunkanbieter hat kann das telefonieren auch unterwegs über das Internet abwickeln, was mit Sicherheit den ein oder anderen Euro spart.

Ich könnte jetzt noch zig Beispiele nennen, die Kamera hab ich jetzt z.B. außen vor gelassen, alles Sachen wo man auch noch viel positives darüber berichten kann. Aber irgendwo sprenge ich damit den Rahmen. Mir fällt bei der Anwendung aber auch definitiv keine Kritik ein! :-)

Fazit


Wer die etwas höheren Anschaffungskosten nicht scheut und auf der Suche nach einem Office-Handy ist, dem kann ich nur sagen: zugreifen!!! Denn was besseres wird man wahrscheinlich nicht auf dem Markt finden. Extrem stabiles System, lange Akkulaufzeit dank starkem Akku, viele integrierte Features um mit sämtlichen Sachen Verbindung aufzunehmen (wie WLan,...). Und durch ein brauchbares System wie Symbian kann man es auch für seine Zwecke einrichten indem man einfach entsprechende Software im Internet sucht und installiert.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Kall-Mou-Dei

Kall-Mou-Dei

03.05.2008 16:35

Hi, sehr schöner Bericht. Aber was ist denn wenn du Rufnummern wählst? Denn eine Taste hat ja diese Wippfunktion. Klappt das ohne Probleme? Möchte mir das evtl. auch holen.

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