Erfahrungsbericht über

Sony HAR-LH 500

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Sony HAR-LH 500

 

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Gute Idee nicht zu ende gedacht!

4  22.12.2005 (22.03.2007)

Pro:
Qualität, Design und 80GB Festplatte

Kontra:
Nur Actrac 3 und MP3, OVP 600, -  Euro

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Mavhornsby

Über sich:

Mitglied seit:23.07.2002

Erfahrungsberichte:5

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 26 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe Ciao Community!

Nachdem ich jetzt doch schon eine ganze weile Mitglied bin, komme ich erst jetzt dazu meinen ersten Erfahrungsbericht zu schreiben. Hintergrund ist der, dass ich auf der Suche nach dem Sony HAR-LH 500 keine befriedigenden Aussagen zum Gerät finden konnte (ausser der, dass einer sehr glücklich war, einen der ersten 21 in Deutschland erhältlichen Geräte, zu besitzen, was ja bei einer Kaufentscheidung nicht sehr hilfreich ist).

Bis vor kurzem hatte ich meine CD-Sammlung noch in zwei 300er Wechslern von Sony, das war eigentlich eine sehr angenehme Lösung hatte aber doch einige Nachteile die ich mit dem Kauf des Sony HAR-LH 500 zu lösen hoffte.

Ich kaufte also den Sony HAR-LH 500 recht günstig (360,- Euro, gegenüber UPE von 600,-) bei einem Internethändler und war nun sehr gespannt was mir der Postbote denn bringen würde, wie gesagt wirklich stichhaltige Informationen sind ja rar gesäht.

Beim Auspacken viel schon gleich mal auf, das Sony Qualität gebaut hat. Alle Kabel die man benötigt sind dabei und auch die Anleitung ist gut verständlich, könnte aber ausführlicher sein. Lustig fand ich vorallem den Hinweis auf Musik-CDs mit Urheberrechtsschutzcodierung. Zitat: "...Seit neuestem bringen einige Pattenfirmen Musik-CDs mit Kopierschutztechnologien auf den Markt...die nicht dem CD-Standard entsprechen...möglicherweise nicht wiedergegeben werden können." Ich denke da kann sich vorallem Sony an die eigene Nase fassen. Die sagen ja das ihre Geräte nicht mit dem Sony Kopierschutz zurechtkommen. Eigentlich ein starkes Stück. Ich hatte bisher aber keine Probleme mit geschützten CDs.

Vor dem Vergnügen hat der Schöpfer ja bekanntlich die Arbeit gesetzt und hier kommen wir auch gleich zum ersten Schwachpunkt des Festplattenspielers. Man hat einmal die Möglichkeit MP3 oder Wave-Dateien die sich auf dem PC befinden per USB-Kabel auf den Sony zu übertragen. Das dauert aber eine halbe Ewigkeit, da es sich anscheindend nur um eine USB-Verbindung mit 1.1 Unterstützung zu handeln scheint. Um dem lieben Koperschutz zu unterstützen werden auch die Dateien, die auf den Sony übertragen werden, vom Computer entfernt. Finde ich ziemlich nervig. Dafür hatte ich eigens einen neuen Ordner angelegt und die gewünschten Lieder einfach dahin kopiert, soviel zum Thema Kopierschutz. Dies hat sich allerdings als die für mich bequemste und qualitativ beste Methode herausgestellt. Ich habe mit dem Freeware-Programm Exact Audio Copy die gewünschten Dateien auf den Rechner gezogen und mittels Lame die Dateien ins von mir gewünschte MP3-Format gebracht. Das hat den Vorteil, das Knackser und ähnliche Fehler zu 100% ausgeschlossen sind, und dank des Lame-Encoders kann man sich auch die gewünschte Qualität einstellen. Danach habe ich dann jeden Interpreten, alphabetisch, ein Album auf meinem Sony zugewiesen und nach der Übertragungsprozedur hatte ich das gewünschte Ergebnis.
Die zweite Möglichkeit die Lieder auf die Festplatte zu bekommen ist die, einfach die gewünschte CD (DVDs nimmt das Gerät übrigens keine) einzulegen und die Lieder zu kopieren. Dabei hat man nun zwei Möglichkeiten (eigentlich vier). Erstens man speichert die CD unkomprimiert auf der Festplatte. Diese Möglichkeit funktiert am schnellsten, da die CD mit 12-facher Geschwindigkeit eingelesen wird, allerdings wird das von Sony nicht empfohlen, da es zu Auslesefehlern kommen kann und man daher, wenn man keine Fehler toleriert die 1-fache Geschwindigkeit nutzen soll. Toll bei 1000 CDs. Diese Methode hat aber auch den Nachteil, das die Festplatte doch relativ schnell voll wird. Man ne grobe Rechnung 500MB pro CD, macht bei einer 80GB Festplatte etwa 160 CDs dann ist Schluss (dann kann man aber die CDs ins platzsparendere Actrac Format umwandeln um wieder Platz zu schaffen).
Die zweite Möglichkeit besteht darin den Spieler die CD ins sonyeigene Actrac Format umwandeln zu lassen. Dabei wird man auch alt. In 2-3 facher Geschindigkeit wird die CD auf Festplatte gespeichert. Vorbei also der Traum mal an einem lauen Abend seine CD-Sammlung zu archivieren. Bei der Speicherung ins Actrac-Format kann man zwischen 2 Qualitätsstufen wählen. Ich nehme immer die Beste, wenns eh schon Ewig dauert, dann sind ein paar Minuten mehr oder weniger auch schon egal.
Die Struktur der Ordner der Festplatte ist auch so eine Sache für sich. Von meinem PC war ich es gewohnt jedem Künstler und jedem Album einen eigenen Ordner zu verpassen, damit ist es nun vorbei. Der Spieler kann genau 999 "Alben" speichern dann ist Schluss. Jedes Album darf wiederum 400 Titel beinhalten. Man könnte also theroretisch fast 40000 Titel auf dem Gerät unterbringen (wenns der Festplattenplatz zulässt). Bei mir gibt es deshalb nur "Greatest Hits" Alben, d.h. alle lieder eines Künsters in einem Album.
Nach der Arbeit...
...das Vergnügen.
Wenn man schon mal einen MD-Spieler von Sony bedient hat wird man sich sehr vertraut vorkommen, man kann alles, was man mit einer MD machen kann auch hier machen (z.B.: Lieder kürzen, mitteinander mischen, etc). Der Klang ist überzeugend, egal ob komprimiert oder unkomprimiert, da habe ich keinen Unterschied wargenommen (da gibts bestimmt ein paar Puristen denen was auffällt).
Nun noch ein paar Worte zur Software. Also idiotensicher ist sie nicht, aber dafür gibt es ja die Anleitung. Es empfiehlt sich auch erst die CDs auf den Spieler zu übertragen und dann die CDs mit der Software nachzuarbeiten. Unter nacharbeiten meine ich das hinzufügen der Namen und Titel der Alben und Lieder. Da muss man nichts mehr eintippen, geht einfach übers Internet (wenn mans hat, dumm in diesem Fall, wenn nicht). Von CDs mit CD-Text übernimmt der Spieler übrigens automatisch den Text. CD-Text, ist aber leider nicht so verbreitet.

Fazit:
Nachdem ich mir zum HAR-LH500 auch den passenden AV-Receiver und DVD-Spieler gekauft habe (sehen klasse zusammen aus) würde ich ihn mir wohl wieder holen. Als Alternative kämen wohl der Hifidelio, das MusicCast Sytem von Yamaha und das neue Philipssystem in Frage. Und der größte Nachteil des Geräts ist ja eigentlich nur der, das man lange für das Speichern der CDs braucht. Allerdings wird das bei einer Neueinspielung einer gesamten CD-Sammlung so oder so eine langwierige Angelegenheit. Ist die Sammlung aber erst einmal archiviert fällt der ein oder andere Neuzugang nicht mehr ins Gewicht. Allerdings würde ich auch heute nicht mehr als 400,- Euro ausgeben, diebezüglich sind die Systeme von Terratec, Philips und Yamaha natürlich eine andere Preisliga.

Ich hoffe Ihr konntet mit meinem 1. Bericht etwas anfangen und müsst nun nicht wie ich einen Blindkauf tätigen.

Vielen Dank fürs lesen und einen lieben Gruß!

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Ergänzung 1: Leider habe ich mittlerweile festgestellt, dass mein Gerät kein Freund von selbstgebrannten CD-R (egal welcher Qualität) ist, d.h. selbstgebrannte sollten den Umweg über den PC nehmen.

Ergänzung 2: Nach langem Suchen und Versuchen hatte ich es geschafft einige Audiodateien als ATRAC zu speichern, um Sie so vom PC auf den HAR500 zu überspielen. War allerdings umsonst. Diese Methode funktioniert nicht, zum Überspielen werden nur WAVE und MP3 akzeptiert. Eigentlich komisch, da doch der Spieler selber ATRAC-Dateien erzeugt. Ich wollte es halt wissen.
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lehnin

lehnin

24.12.2005 15:43

was ist, wenn platte defekt ? alles noch mal von vorn'e ! hatte auch mal mit dem gedanken gespielt, mir das teil zu kaufen. gruß Volker

Queen500

Queen500

22.12.2005 15:37

guter Einstand! LG Michael

Bagpiper

Bagpiper

22.12.2005 14:50

Super Bericht - erste Sahne.. Lg Alex und viel Spass bei Ciao..

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