Sony Handycam HDR-PJ10E

Erfahrungsbericht über

Sony Handycam HDR-PJ10E

Gesamtbewertung (7): Gesamtbewertung Sony Handycam HDR-PJ10E

 

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Die neue Art um die schönsten Momente des Lebens festzuhalten...

4  13.10.2011 (14.10.2011)

Pro:
Design, interner Speicher 16 GB, integrierter Projektor, optischer Zoom, tolle Auflösung

Kontra:
Preis, Bedienung beim Fotografieren, keine Blitzfunktion

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Bildqualität

Klang

Bedienung

Ausstattung

Verarbeitung

Zuverlässigkeit

Akkulaufzeit

mehr


Virginia2009

Über sich:

Mitglied seit:18.09.2011

Erfahrungsberichte:1

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 11 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Sony Handycam HDR-PJ10E - die neue Art um die schönsten Momente des Lebens festzuhalten...

und das ermöglicht uns die kleine, leichte und handliche Hightechkamera bereits nach 2 Stunden, denn danach ist der Akku erfolgreich geladen. Die Handycam verfügt über einen modernen Lithium Ionen Akku. Dadurch ist eine vollständige Entladung vor einer Neuladung nicht mehr von Nöten. Eine intelligente Elektronik im Akku ermittelt alle Werte und regelt den Ladevorgang. Der interne Speicher 16 GB (keine Speicherkarte im Lieferumfang enthalten) bietet eine riesen Speicherkapazität.

Das Einschalten der Kamera erfolgt nach dem Ausklappen des Touchscreens. Und schon wird man automatisch aufgefordert die Sprache, die Uhrzeit, das Datum und die Zeitzone einzugeben. Das Menü-oben links per Touch zu finden bietet sechs verschiedene Hauptkategorien:

- Aufnahme-Modus
- Kamera/Mikrofon
- Bildqualität/Größe
- Wiedergabe-Funktion
- Bearbeiten/Kopieren
- Installation

Oben rechts findet man die Akkuanzeige mit verbleibender Zeit.
Selbst wenn man die ausführliche 76 Seiten Bedienungsanleitung vorher nicht angesehen hat sind die ersten Schnappschüsse unkompliziert möglich.

Mit Hilfe der "realen Taste-MODE" direkt oben auf der CAM kann man zwischen Filmaufnahme oder Fotoaufnahme wählen. Das grüne Licht auf dem jeweiligen Symbol Film oder Foto ist jedoch bei direkter Sonneneinstrahlung schwer zu erkennen.
Die Bildaufnahme ist mit Auslösen der Taste PHOTO unkompliziert möglich.
Die Videoaufnahme muss mit den Knöpfen START/STOP an der Seite mit dem Daumen bedient werden.
Wobei die ZOOMTASTE , wieder oben auf der Cam perfekt mit dem Zeigefinger erreicht werden kann.

Nach erfolgreicher Aufnahme findet man neben dem POWER-KNOPF an der Seite den WIEDERGABE-KNOPF und schon können die sensationellen Bilder oder Videos - geordnet nach Datum und Uhrzeit abgespielt werden. Für besonders Neugierige gibt es noch den letzten realen Knopf und zwar den PROJECTOR. Nach Drücken erscheint auf dem Bildschirm Projizieren, per Touch-Screem bestätigt erscheint wie im Kino die Möglichkeit seine Aufnahmen an die Wand zu projezieren. Dazu später mehr. Auf dem ersten Blick - alles möglich ohne Bedienungsanleitung.

Bei meinem ersten Video probierte ich gleich die Lichtverhältnisse bei Nebel früh morgens auf meiner Dachterasse. Der Blick durch die Kamera war genauso wie die Realität. Ich zoomte die Sonnenblumen meiner Nachbarn hautnah zu mir. Faszinierend. Genauso wie das Zoomen der Äpfel am Apfelbaum. Ich erkannte sogar aus weiter Ferne das Loch im Apfel. Bei meinen vorerst zittrigen - verwackelten Aufnahmen half mir dann das Stativ meiner alten Kamera. Die Cam besitzt unten einen Schraubenanschluss und nach wenigen Sekunden konnte ich das Stativ daran befestigen. Der 30fach optische Zoom hält also was er verspricht. Besser als jedes Fernrohr.
Bei beiden Motiven erkannte die CAM "Landschaft".
Am späten Nachmittag fotografierte ich meine 2 jährige Tochter beim Planschen mit ihrem Blumenrasensprenger. Erstaunt war ich über die automatische Gesichtserkennung (erkennt mehr als vier Personen) und die klare Darstellung der Wassertropfen. Selbst im Eimer spiegelte sich das Wasser. Die Tonaufnahme war klasse, man hörte richtig das Aufkommen der Wassertropfen. Während des Filmes hatte ich die Möglichkeit direkt einen Schnappschuss zu fotografieren. Dafür drückte ich einfach nur auf PHOTO. Es erscheinte oben rechts am Bildschirm ERFASSEN und kleine rote Balken, die sich bewegten. Für mich war nicht wirklich zu erkennen, wann tatsächlich das Bild ausgelöst wurde, denn der Balken verschwand ca. nach 10 Sekunden.

Am Abend nutze ich gleich die Dämmerung und fotografierte die Landschaft von meiner Dachterasse aus. Mit großer Enttäuschung musste ich feststellen, dass die Handycam über keine Blitzfunktion verfügt, obwohl die Einstellung des Blitzes in der Bedienungsanleitung beschrieben wird. Wie sich später herausstellte wurde die Bedienungsanleitung für mehrere Modelle ausgelegt.
Beim Filmen half mir die Low-Lux - Einstellung, die für schlechte Lichtverhältnisse ausgerichtet ist. Bei der Auswahl der intellegenten Automatik wurde die Belichtung automatisch eingestellt und man konnte direkt loslegen. Was mir allerdings passierte,meine Lichtverhältnisse waren zu schlecht und der automatische Weißabgleich ermittelte eine abweichende Farbtemperatur, somit hatten meine Videos teilweise einen "Blaustich". Gelöst habe ich das Problem durch die Aktivierung des Festfilters für Außen- oder Innenbeleuchtung.

Beim späteren Filmen eines nächtlichen Gewitters waren die Einstellungen für mich schon etwas komplizierter und aufwendiger. Man musste den Fokus auf manuelle Bedienung einstellen, dabei unendlich fixieren und den Weißabgleich auf "Außen" und manuelle Belichtung anpassen. Damit gelingen Nachtaufnahmen super, doch bis ich dies herausfand, war das Gewitter bereits vorbei.

Eine tolle Spielerei fand ich die Zeit-Lupe Funktion. Ich filmte den Hund meiner Schwiegermama, wie er einen von meiner Tochter geschmissenen Knochen im Maul fangte. Durch die Z-Lupe Funktion wurde dies ganz langsam aufgenommen und jede Bewegung festgehalten.

Eine weitere interessante Entdeckung machte ich beim Filmen einer Spinne in ihrem Spinnennetz. Ich zoomte die Spinne und plötzlich wurde der Fokus auf die Blumen im Hintergrund gesetzt und die Spinne war verschwommen. Dies passierte mir auch beim Filmen meiner Tochter auf dem Karussell. Hauptrolle waren plötzlich die Bäume im Hintergrund. Das Problem löste ich durch die AF-Tracking Funktion. Dabei konzentriert sich die Cam bei bewegten Aufnahmen auf das gesamte Motiv. Herausgefunden habe ich dies durch die mitgelieferte CD-Rom, die auch eine weitere Bedienungsanleitung enthält.

Die Bilder bzw.Videos können durch die Software Software Picture Motion Browser, ebenfalls auf der CD vorhanden hochgeladen werden. Dafür ist nur ein Mausklick notwendig und die Bilder werden automatisch mit einem Ordner des heutigen Datum hochgeladen. Desweiteren bietet die Software durch Movie Maker tolle Funktionen zum Bearbeiten von Videos. Diese können entweder geschnitten oder mit tollen Schriftzügen bestückt werden. Auch Bilder kann man direkt aus dem Video speichern, falls der perfekte Schnappschuss auf dem Video vorhanden ist. Das Programm bietet die Möglichkeit die Videos in verschiedene Formate umzuwandeln und auf Websites hochzuladen.

Nun zum größten Highlight der Handycam:
Der integrierte Projektor mit Stereolautsprecher. Bilder und Videos können damit direkt mit der Taste "Projector" auf beliebige Flächen projeziert werden. Ich persönlich bevorzuge abgedunkelte Räume und weiße Wände. Beim Familienfest bei meiner Oma (die keinen Computer besitzt) war die Begeisterung riesig, als ich plötzlich Videos von meiner Tochter an die Wand warf. Im Wiedergabemenü kann man durch den Button Highlights Bilder und Videos mit Ton hervorheben. Tolles Special. Zum Einstellen der Schärfe gibt es den Schieberegler, diesen muss man ersteinmal entdecken. Er befindet sich an der Oberkante des Klappdisplays. Zum Abspielen der Bilder und Videos drückt man die entsprechenden Knöpfe oben auf der Handycam oder nutzt die mitgelieferte Fernbedienung. Meiner Meinung nach nicht notwendig, da ich lieber direkt an der Handycam drücke.

Obwohl die Handycam mittlerweile meine Digitalkamera ersetzt, finde ich es doch ein bisschen umständlich, erst den Touchscreen aufzuklappen, auf die Fotofunktion zu drücken und dann noch auf die Schnelle den richtigen "Auslöseknopf" oben zu drücken, da ich immer versehentlich den MODE-Knopf drücke.
Desweiteren musste ich feststellen, das die Plastik-Schutzklappe an der Linse, die sich beim Aufklappen des Touchscreens automatisch öffnet und beim Zumachen wieder schließt öfter einmal klemmt. Aber zum Glück habe ich das jedes Mal mit großer Vorsicht wieder hinbekommen.

Das Filmen und Fotografieren mit der Sony Handycam ist für mich jeden Tag ein neues Highlight und für alle Freizeitfilmer NUR zu EMPFEHLEN!!!
Bilder von Sony Handycam HDR-PJ10E
Sony Handycam HDR-PJ10E 100_2291 - Sony Handycam HDR-PJ10E
Hier seht ihr das Zubehör.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
jaros

jaros

14.10.2011 11:18

mein BH für dich, Gruß!

Queen500

Queen500

14.10.2011 09:08

guter Einstand! LG Michael

Tommy1959

Tommy1959

14.10.2011 08:55

Guter Einstieg! Willkommen bei uns ciao-Schreiberlingen! ;o) LG Thomas

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