Heute möchte ich über einene Videorekorder berichten, den ich jetzt seit ca. 6 Monaten besitze und mit dem ich bisher sehr zufrieden bin.
Vor ca. 6 Monaten, kurz vor Weihnachten hat unser alter Mono-Videorekorder urplötzlich den Geist aufgegeben, also was nun. Wir sind in den hiesigen Media-Markt gefahren und haben uns dort umgeschaut. Ins Auge gestochen ist mir der Videorekorder von Sony sofort duch sein silbernes Design. Sah irgendwie ziemlich modern und futuristisch aus. Desweiteren ist mir die große Fernbedienung angenehm aufgefallen. Als uns der Verkäufer dann noch mitteilte, daß das das letzte Gerät sei und wir es deshalb um 50,-- DM billiger bekommen würden, haben wir sofort zugeschlagen. Bezahlt haben wir dann noch 349,-- DM und das war wirklich ein echtes Schnäppchen, zumal es sich bei dem Videorekorder um einen Stereorekorder handelt.
So, jetzt aber mal ein paar Daten zu dem Rekorder:
Hersteller:
Sony Deutschland GmbH
Hugo-Eckener-Str. 20
50829 Köln
Tel: 0180/5252586
www.sony.de
Garantie:
Sony gab letztes Jahr auf diesen Rekorder 1 Jahr Garantie
Der Rekorder hat an der Hinterseite 2 Euro-AV-Buchsen, einen Antenneneingang und einen Antennenausgang und 2 Audioausgänge.
Die Abmessungen sind 430 x 98 x 283 mm (B/H/T) und das Gewicht beträgt 4,1 kg.
Mitgeliefert werden eine Fernbedienung (hat man auch einen Sony Fernseher, kann man beide Geräte über ein und die selbe Fernsteuerung bedienen), Batterien für die Fernbedienung und ein Antennenkabel.
Auf der Vorderseite ist mittig das Kasettenfach. Links ist der Ein/Aus-Schalter, rechts der Knopf zum Auswerfen und die Steuertasten zum Abspielen oder Spulen der Kasette. Außerdem gibt es da noch zwei Knöpfe, mit denen man das jeweilige Programm wählen kann.
Unter dem Kassettenfach ist ein großes Display, daß den jeweiligen Modus anzeigt.
Der Videorekorder kann komplett über die Fernbedienung gesteuert werden.
Einstellen des Fernsehgeräts auf den Videorekorder/Suchen der Programme:
Ist der Fernseher über den normalen Antennenanschluß angeschlossen ist, schaltet man den Videorekorder ein und drückt die Taste RF-Channel, dadurch wird das Videosignal an das Fernsehgerät gesendet. Dort kann man dann den Videokanal auf einer Programmposition speichern.
Ist der Rekorder über Euro-AV angeschlossen, dann ist die Sache noch viel einfach. Ich habe alles einfach angeschlossen und es hat sofort funktioniert, ohne daß ich irgendetwas einstellen mußte.
Hat man Kabelfernsehen oder eine terrestrische Antenne an den Rekorder angeschlossen, kann man den Rekorder automatisch die Programme suchen lassen. Anschließend an den Suchlauf kann man dann die Sender sortieren.
Der Rekorder hat eine Menuführung. Das heißt man bekommt Menufenster am Fernseher angezeigt und kann über dies Menus sämtliche Programmierungen vornehmen.
Über dieses Menu kann man beispielsweise die Uhr einstellen, die Sprache auswählen, Programme löschen oder verschieben, Sendernamen eingeben.
Wiedergabe einer Kassette:
Wie man eine Kassette in das Kassettenfach einlegt brauche ich hier wohl nicht großartig beschreiben und daß man dann anschließend auf Play drückt, dürfte wohl auch jedermann bekannt sein. Was mich angenehm überrascht hat, war die Geschwindigkeit, mit der der Rekorder ein normales Band von Ende bis Anfang gespult hat. Ich glaube, das waren noch nicht einmal 2 Minuten. Unser alter Rekorder hat dafür immer „Stunden“ gebraucht.
Aufnehmen eines Fernsehprogramms:
Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:
1.Manuelle Aufnahme:
Man wählt am Videorekorder das entsprechende Programm und drückt danach einfach den Aufnahmeknopf.
2.Dial-Timer:
Über den Dial-Timer kann man bis zu 8 Sendungen, die innerhalb des nächsten Monats laufen einprogrammieren. Die Programmierung läuft über das Display am Videorekorder, man muß hierzu also den Fernseher nicht einschalten.
3.Mit Show View-System:
Hierzu benötigt man den Fernsehbildschirm, denn die Eingaben erfolgen über das Menufenster Timer-Programmierung. Dort wählt man den Punkt Show View. Dann gibt man die Show View-Nummer ein. Anschließend bekommt man die gespeicherten Daten angezeigt.
4.Aufnehmen mit Timer:
Hier kann man bis zu 8 Sendungen über die Menuführung am Fernsehbildschirm programmieren.
Diese Timereinstellungen kann man jederzeit über das Menu wieder löschen oder ändern.
Allgemeines zur Aufnahme:
Der Videorekorder ist mit VPS ausgestattet, das man wahlweise aber auch ausschalten kann. Man kann auch Programme, die täglich immer um die selbe Zeit laufen mit einer Programmierung täglich aufnehmen. Diese Funktion gibt es auch für Sendungen, die wöchentlich laufen.
Bei jeder Aufnahme wird eine Indexmarkierung gemacht, so daß man später über den Indexsuchlauf den Anfang der Aufnahme ganz einfach wieder finden kann.
Es gibt eine Longplay-Funktion, mit der man auf eine E-300 Kassette bis zu 10 Stunden aufnehmen kann. Allerdings leidet dann die Qualität etwas.
Verringern des Stromverbrauchs:
Der Videorekorder vergügt über einen Stromsparmodus. Dieser Modus bewirkt, daß beim Ausschalten des Rekorders, auch das Display mit ausgeschaltet wird. Nur wenn Programmierungen vorhanden sind, bleibt die Display-Anzeige auch im Stromsparmodus eingeschaltet.
Menuoptionen:
Über die Menuoptionen kann man verschiedene Punkte wie Kasettenlänge, Tonstandard, Timeroptionen, Stromsparmodus usw. einstellen, alles möchte ich hier nicht aufzählen, das würde meiner Meinung nach zu stark ins Detail gehen.
Meine Erfahrung mit dem Gerät:
Als erstes ist mir aufgefallen, daß die Bedienungsanleitung einfach zu lesen und zu verstehen ist. Dort ist wirklich alles allgemeinverständlich erklärt und man muß kein Fachidiot sein, um das zu kapieren. Ebenso einfach war die Installation des Rekorders. Ich bin in technischer Hinsicht wirklich keine Leuchte und hab das völlig problemos hingekriegt.
Nun zur Bildqualität, die ist wirklich super, zumal ich von einem digitalen Sat-Receiver aufnehme. Beim Abspielen sieht man wirklich kaum Qualitätsverluste, es sei denn man verwendet die Longplay-Funktion. Das habe ich bisher aber noch nicht ausprobiert, da mir jeder, den ich bisher danach gefragt habe, davon abgeraten hat. Auch die Tonqualität ist wirklich mehr als in Ordnung. Zu unserem alten Monorekorder ein himmelweiter unterschied. Wenn man den Rekorder an die Stereoanlage anschließt kann man wirklich so etwas wie Heimkino veranstalten. Bisher gab es auch keinerlei Probleme bei Abspielen der Bänder. Wo unser alter Rekorder doch schon öfter mal einen Bandsalat produziert hat, hatten wir mit diesem Rekorder bisher keinerlei Probleme.
Was ich als sehr angenehm empfunden habe ist die Geschwindigkeit, mit der die Kassetten gespult werden. Das geht wirklich ruck zuck und ist dabei sehr leise. Dabei tastet der Rekorder das Band ab und erkennt automatisch schlechtere Stellen, dort verringert sich dann die Bandlaufgeschwindigkeit, genauso wie am Ende des Bandes. So wird das Band beim Spulen trotz der Geschwindigkeit sehr geschont.
Weiterhin finde ich den Stromsparmodus sehr gut. Es wird dadurch, daß das Display nicht immer eingeschaltet ist eine Menge Strom gespart. Im normalen Modus liegt die Leistungsaufnahme bei 20 Watt, im Stromsparmodus hingegen bei 1,2 Watt. Das macht doch schon einen ziemlichen Unterschied.
Auch das Gewicht ist mir angenehm aufgefallen. Der Rekorder ist mit seinen 4,1 Kilogramm nämlich ein richtiges Leichtgewicht unter den Rekordern, das kommt wohl daher, daß das gesamte Gehäuse aus einem sehr leichten Kunststoff besteht. Die Robustheit des Geräts leidet darunter aber in keiner Weise, im Gegenteil, es macht einen sehr stabilen und robusten Eindruck.
Mein Fazit:
Ich kann diesen Videorekorder nur wärmstens weiterempfehlen. Ich würde ihn mir jederzeit wieder kaufen.
Euer Rumpeltimo
26.06.2002 15:45
Den Bericht sollten echt viele Leute lesen der ist echt gut Gruß Kane
24.06.2002 18:12
Zum Glück hält mein VHS-Recorder noch durch - und hoffentlich so lange, bis die DVD-Recorder erschwinglich sind...
24.06.2002 13:02
Mein Viedeorecorder überlebbt hoffenlich noch ein paar jahre bis die DVD-Recorder erschwinglich werden. ;-)