Erfahrungsbericht über

Sony a NEX 3

Gesamtbewertung (3): Gesamtbewertung Sony a NEX 3

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Nie wieder Kompaktkameras!

5  25.06.2011

Pro:
Sagenhafte Bildqualität // Intuitive Bedienung // ungeahnte kreative Möglichkeiten für Aufsteiger

Kontra:
Wenig Objektive // Autofokus bei der Videofunktion // Display kratzempfindlich

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


NecroRS

Über sich: Ich kann dich nicht hören! :D Lalala...

Mitglied seit:05.01.2007

Erfahrungsberichte:52

Vertrauende:35

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 77 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als besonders hilfreich bewertet
1. Einleitung

Seit über sieben Jahren sind Digitalkameras nicht mehr wegzudenken aus meinem täglichen Leben. Angefangen hat es mit einer kleinen Kamera zum aufstecken an mein altes Siemens Handy, später war eine Canon A520 jahrelang mein treuer Begleiter. Mit ihren vier Megapixeln und einem 4x Zoom reichte die A520 lange Zeit meinen Bedürfnissen, aber wie es so ist, der Zeit der Zahn hat auch an dieser Kamera genagt und ich musste mich umsehen nach einer Alternative. Aufgrund von guten Erfahrungen mit Canon entschied ich mich zunächst für eine A470, als ich mit dieser nicht so ganz zufrieden war wurde es eine A495 - die bislang schlechteste Kamera die ich jemals hatte (zu diesen beiden gibt es später vielleicht auch noch Berichte).

Frustriert darüber, dass selbst mein Handy besser Fotos aufnimmt als die A495, machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Kamera. Mein Budget lag zunächst bei etwa 300 € und meine Wahl fiel recht schnell auf die P100 von Nikon, fast wäre sie es auch geworden. Schön viel Zoom und ein halbwegs lichtstarkes Objektiv, kann doch nicht schlecht sein? Ein wenig zögerte ich noch und beschloss mich lieber erst einmal in die Materie einzulesen und schon nach kurzer Zeit war klar, egal ob eine 80 € Kompaktkamera oder so ein 300 € Superzoommonster, sie besitzen einen Sensor mit der selben größe. Man kann grundsätzlich sagen, je größer der Sensor desto weniger Rauschen und desto eher kann man Bilder im dunklen schießen ohne das sie verwackeln - klar, auf einen größeren Sensor kann ja mehr Licht fallen.

Mit dieser Erkenntnis machte ich mich auf die Suche nach einer Kamera mit größeren Sensor und bin dabei auf eine Gattung gestoßen die im allgemeinen als Systemkamera bezeichnet wird. Systemkameras zeichen sich dadurch aus, dass sie einen großen Sensor besitzen und das man das Objektiv wechseln kann. Nach der Lektüre unzähliger Testberichte habe ich mich entschieden für die Sony NEX-3 mit dem 18-55 mm Kitobjektiv. Seit Dezember 2010 leistet sie mir treue Dienste und ich habe inzwischen knapp 6000 Fotos geschossen, es wird also Zeit für meinen Testbericht :)

2. Lieferumfang

Klären wir erst einmal was man alles bekommt von Sony für seine knapp 450€

Neben dem Kamerabody befinden sich das Kitobjektiv SEL1855, eine Streulichtblende, ein USB-Mini USB Kabel, ein Tragegurt, ein Handbuch, eine Software CD, ein aufsteckbarer Blitz (HVL-FS7) und ein Akku sammt Ladegerät in der Packung.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass die Kamera neben rot auch noch in schwarz und silber gibt und dass es auch andere Body+Objektivkits gibt als das von mir gekaufte Standardzoom SEL1655. Da wären beispielsweise ein extrem falches Weitwinkel Pancake mit einer Brennweite von 16mm oder dem 10x Zoom SEL18200. Ansonsten gibt es auch noch Zusammenstellungen von Pancake und dem Standardzoom.

Mit diesen drei Objektiven endet dann auch schon die Auswahl welche Sony bietet, man kann zwar per Adapter so ziemlich alle andren Objektive dran bekommen (alle außer den Sony Alpha Objektiven dann aber ohne Autofokus) und für die nächsten zwei Jahre sind einige Objektive angekündigt, aber im Augenblick gibt es nativ nur diese drei.

Es gibt übrigens noch eine NEX-5, diese unterscheidet sich vor allem durch ein Gehäuse aus Metal und einem FullHD Videomodus, das war mir aber damals den Aufpreis von 100 € nicht wert. Außerdem wird demnächst auch der Nachfolger der NEX-3 auf den Markt kommen, die NEX-3C welche über längere

Bilder von Sony a NEX 3
  • Sony a NEX 3 NEX-3
  • Sony a NEX 3 Blumen
  • Sony a NEX 3 The Vision Perch
  • Sony a NEX 3 Fensterblick
Sony a NEX 3 NEX-3
So sieht sie aus :D
Akkulaufzeit und 2 Megapixel mehr verfügt - ein zu vernachlässigendes Update wie ich finde..

3. Technische Spezifikationen

Für die Vollständigkeit liste ich hier die technischen Spezifikationen auf, eine Erklärung zu den meisten folgt im nächsten Punkt.

Bildsensor: CMOS mit 23,4x15,6 mm
Gesamtpixel: 14.2 Megapixel
Auflösungen: 2288x1520, 3344x2224, 4592x3056 Pixel
Reihenbildaufnahme: bis 7 Bilder/s
Videoaufnahmen: 1280x720 Pixel in H264
Speicher: SD, SDHC, SDXC, MS PRO Duo
Formate: JPEG, ARW
Display: 7.5 cm, 921600 Pixel, Schwenkbar
Verschlusszeiten: 30 - 1/4000 Sekunden
Empfindlichkeit: 200-12800
Abmessungen (BxHxT): 117 mm x 63 mm x 33 mm
Gewicht: 239 g

4. Praktische Erfahrungen

Kommen wir zu der Kamera selbst, ohne Objektiv oder mit dem Pancake drauf, sieht sie vielleicht wie eine größere Kompaktkamera aus, aber kaum einer traut ihr die Bildqualität einer Spiegelreflexkamera zu. Der 23,4 x 15,6 mm umfassende APS-C Sensor ist über vierzehn Mal so groß wie der durchschnittliche Kompaktkamerasensor (7,2 x 5,4 mm), alleine schon wenn man diesen Unterschied betrachtet ist klar, dass die NEX-3 wesentlich bessere Leistungen bringen wird bei Dunkelheit. Während die meisten Kompaktkameras ab ISO 200 anfangen zu rauschen, ist ISO 200 die minimale Einstellung für die NEX-3.

Bevor ich euch weiter den Begriff ISO an den Kopf schmeiße eine kurze Erklärung dazu, ISO definiert die Verstärkung des Lichts welches auf den Sensor gefallen ist. Bei Tageslicht oder wenn man Blitzt fällt eigentlich genügend Licht auf den Sensor und man kann mit einem niedrigen ISO Wert fotografieren. Wird es aber dunkel ist diese Verstärkung wichtig da sie kürzer können die Verschlusszeiten ermöglicht und eben diese Verschlusszeiten sind es die dafür sorgen, ob ein Bild verwackelt ist oder nicht. Muss man bei ISO 200 noch 2 Sekunden stillhalten um das Bild aufzunehmen, sind es bei ISO 400 nur noch 1 Sekunde, bei ISO 800 dann 0,5 usw.
Diese Verstärkung hat aber einen Nachteil, Rauschen und je höher sie ausfällt desto stärker wird es. Ich denke das kennt fast jeder, man will bei Dunkelheit etwas fotografieren und alles was man bekommt ist hässlicher Pixelbrei. Bis ISO 1600 erreicht man bei der NEX-3 eine höhere Bildqualität als der Großteil der Kompaktkameras mit ISO 100. Bei ISO 1600 hört es aber nicht auf, es geht noch weiter bis ISO 3200, ISO 6400 und sogar ISO 12800. Ernsthaft brauchbar ist aber vielleicht noch ISO 3200, alles da drüber sieht dann so ähnlich aus wie bei einer Kompaktkamera mit ISO 800 oder höher - Pixelrauschen ohne Gnade.

Die NEX-3 besitzt seit dem neusten Firmwareupdate (Version 4.0, erschienen am 20.06.2011) insgesamt 10 Aufnahmemodien.
Neben dem einem Vollautomatikmodus in dem die Kamera dem Nutzer alles abnimmt, also die Auswahl von Verschlusszeit, Blende und ISO, gibt es noch die vier üblichen Verdächtigen, alle haben gemeinsam, dass man den ISO Wert selbst festlegen kann.

Programmautomatik - die Kamera legt Blende und Verschlusszeit fest.
Blendenpriorität - die Kamera legt die Verschlusszeit fest.
Zeitpriorität - die Kamera legt die Blende fest.
Manuelle Belichtung - die Kamera legt nichts fest.

Bei jedem Modus kann man noch "kreative" Filter drüber legen und die Farben damit manipulieren. Es gibt die Optionen "Lebhaft", "Porträt", "Landschaft", "Sonnenuntergang" und "Schwarz/Weiß" - ich verzichte bislang auf diese Option.

Seit Update 4.0 gibt es zusätzlich einen "Bildeffekt"-Aufnahmemodus, mit diesem lassen sich späße realisieren wie z.b. nur Rot/Blau/Gelb/Grüne-Farben darstellen und den Rest Schwarz/Weiß oder auch Retrofilter die den Bilder dann einen Touch von Spielzeugkamera oder Sepia geben. Wohl am besten gefällt mir aber die Hochkontrast-Monochrom Einstellung, damit lassen sich ganz ohne später Bearbeitung richtig gespenstische Bilder aufnehmen (richtiges Motiv vorrausgesetzt).

Auch erwähnenswert ist die Panoramafunktion, nach Auswahl dieses Modus betätigt man den Auslöser und schwingt die Kamera langsam von links nach rechts. In dieser Zeit nimmt sie ein Bild nach dem anderen auf und klingt dabei wie ein Maschinengewehr. Die ganzen Bilder werden sofort zusammengesetzt und am Ende erhält man ein schönes 180-260 Grad Panorama.

Eine Sache die ich früher niemals bewusst wahrgenommen habe ist das Freistellen von Objekten, also das der Hintergrund verschwommen ist auf dem fertigen Foto. Mit Kompaktkameras ist es aufgrund des kleinen Sensors auch kaum möglich ein Objekt freizustellen, bei der NEX-3 ist es extrem einfach und ich habe es sehr schätzen gelernt.

Etwas das mich anfangs gestört hat ist der externe Blitz welcher keinen Platz mehr gefunden hat im Kameragehäuse. Über einen Sony-Universalanschluss befestigt man ihn überaus fest an dem Gehäuse und nimmt der Kamera damit ein Stück ihrer Kompaktheit, aber das Ganze bietet einem auch neue Möglichkeiten. So lässt sich der Universalanschluss auch bestücken mit einem zusätzlichen Mikrofon oder einem stärkeren Blitzgerät, vielleicht kommt eines Tages auch noch ein elektronischer Sucher dazu.

Videos werden übrigens aufgenommen mit dem H264 codec in 720p mit 30 Bilder in der Sekunde. Ton wird, sofern man nicht das extra Mikro aufgesteckt hat, in Stereo über zwei kleine Mikrofone an der Oberseite in AAC aufgenommen. Grundsätzlich ist die Videofunktion toll, die Bildqualität überzeugt auch bei Dunkelheit, der im Objektiv verbaute Bildstabilisator dämpft das Zittern der Hand und der Autofokus arbeitet unhörbar. Womit wir direkt bei der negativen Seite sind, der Autofokus. Es ist mir schon häufig beim Filmen passiert, dass die Kamera einfach meinte sie wäre nicht mehr Fokusiert und dann kräftig zu "pumpen" begann, es dauert dann 3-5 Sekunden bis das Bild wieder scharf ist. Grundsätzlich taucht dieses Problem fast nur auf wenn man im dunklen filmt, trotzdem stört es mich. Eventuell besorge ich mir eine günstige Festbrennweite ohne Autofous die ich per Adapter zum filmen verwende..

Beim fotografieren kann man zwei Seitenverhältnisse auswählen, das klassische 3:2 wie man es aus der analog Fotografie kennt und das allgegenwärtige 16:9 was man vor allem von Fernsehern und Computern kennt. Das grausige 4:3 Format welches so ziemlich jede Kompaktkamera hat und auch alte Monitore, beherrscht die NEX-3 nicht. Bei der 3:2 Einstellung kann man noch wählen ob die JPEGs mit 14, 7.4 oder 3.5 Megapixeln aufgenommen werden während die 16:9 Einstellung 12, 6.3 oder 2,9 Megapixel anbietet. 16:9 hat weniger Megapixel da der Sensor im 3:2 Format ist, um auf 16:9 zu kommen wird kurzerhand ein Teil vom oberen und unteren Bild abgeschnitten. Im Gegensatz zu Kompaktkameras, kann es wirklich etwas bringen mit der vollen Megapixelzahl zu fotografieren da das Bild selbst beim vollen reinzoomen wirklich gut aussieht. Poster damit zu bedrucken dürfte nicht das geringste Problem darstellen. Für JPGs gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit hohe und normale Qualität auszuwählen, hohe Qualität bedeutet etwa 4,3 MB pro Foto, normale sind bei 3 MB. Es gibt übrigens auch die Möglichkeit zwei Farbräume auszuwählen, sRGB und Adobe RGB. Da nur wenige Monitore Adobe RGB darstellen können, sollten Fotos grundsätzlich in sRGB aufgenommen werden - außer man weiß man da tut..

Zusätzlich zu der Erstellung von JPGs kann die NEX-3 auch RAWs aufnehmen in dem Sonyformat ARW. Eine RAW umfasst einfach gesagt alle Daten welche die Kamera vom Sensor bekommt und daraus dann die JPG erstellt. JPG ist ein verlustbehaftetes Format, man kann somit sagen, dass eine RAW immer eine höhere Qualität hat (aber das wird man nicht bei jedem Bild erkennen). Eine RAW sind gut 14 MB und müssen nach der Aufnahme noch einmal entwickelt werden mit einem Programm am Computer. Sony bietet dafür sein eigenes kostenloses Tool an welches es einem dann ermöglicht im nachhinein das Bildformat, den Kreativmodus und die Belichtung (es geht 2 Belichtungsstufen hoch und runter), die Rauschunterdrückung, die Schärfung, Kontrast, Weißabgleich und Randbeleuchtung festzulegen.

Auch gibt es Software von Drittherstellern welche das teilweise noch besser beherrschen. Ich verwende zumeist DxO Optics zur Bildentwicklung, diese hat nicht nur alle oben genannten Funktionen sondern auch eine tolle Unschärfemaskierung und die Möglichkeit die Objektivfehler rauszurechen aus dem Foto. Ja eine RAW zu entwickeln bedeutet aufwand und nicht immer lohnt sich dieser, dafür hat Sony den RAW+JPEG Modus eingebaut, hier legt die Kamera auf der Speicherkarte sowohl eine RAW als auch eine JPEG ab.

Ein paar Funktionen sind allerdings JPEG exklusiv, z.b. der gesamte Bildeffektmodus oder das erstellen von HDRs. Zur Erklärung, HDR Fotos sind Bilder welche aus mehreren unterschiedlich belichteten zusammgengesetzt wurden und eigenen sich eigentlich nur für unbewegliche Dinge. Die Kamera macht drei Fotos, ein unter-, ein normal- und ein überbelichtetes, daraus entsteht dann eines welches einen möglichst großen Kontrastumfang hat. Ihr kennt das vielleicht, wenn man an einem hellen Tag ein Foto aufnimmt sieht man oft den Himmel nur als eine einzige weiße Fläche ohne Wolken, mit HDR bleiben diese erhalten.

Zur Bedienung besitzt die NEX-3 insgesamt neun Knöpfe und ein Rädchen. Zwei dieser Knöpfe lassen sich belegen mit einer Funktion nach Wahl, die restlichen sind festbelegt und ziemlich selbsterklärend. Das ganze Menü ist logisch und intuitiv aufgebaut, nur die Wiedergabe von Fotos\Videos ist sehr unglücklich gelöst. Statt Videos und Fotos gleich zu behandeln, muss man umständlich auswählen was man nun sehen will. Habe ich zuletzt ein Foto geschossen und starte die Wiedergabe, so werde ich nur die Fotos sehen. Habe ich ein Video gedreht und starte die Wiedergabe, so kann ich nur alle Videos auswählen. In der Fachpresse wurde die Bedienung häufig kritisiert, ich komme allerdings sehr gut damit zurecht. Alle Funktionen die ich will erreiche ich schnell, das die für mich unnötigen Funktionen wie etwa Kreativmodien ein wenig tiefer in den Menüs liegen stört mich nicht im geringsten.

Es wird vielleicht Zeit noch ein paar Worte zu dem Objektiv zu verlieren, wie schon gesagt handelt es sich um das Standardzoom Kitobjektiv SEL1855 mit einem Zoomfaktor von etwa 3,1. Bei der geringsten Brennweite besitzt das Objektiv eine ziemlich starke Kugelverzerrung, alles was sich in der Mitte befindet ist angewölbt. Besonders wenn man Architektur fotografiert kann das einen schnell Ärgern, zum Glück lässt sich dieser Fehler mit der richtigen Software rausrechnen. Die besten Erfahrungen habe ich gemacht mit einer Brennweite von 24mm und 28mm, hier zeigt das Objektiv kaum Verzerrungen. Bis 55mm hat man eine recht deutliche Kissenverzerrung, die aber bei weitem nicht so tragisch wirkt wie die Kugelverzerrung bei 18mm, wenn man nicht drauf achtet und nicht unbedingt Architektur fotografiert fällt diese kaum auf.

Noch ein kleiner Hinweis, die Brennweiten beziehen sich immer auf das Kleinbildformat von dem der APS-C in der NEX-3 doch ein gutes Stück weit weg ist. Es kommt daher zu einer Brennweitenverlängerung um 50%, heißt die Brennweite von 18mm an der NEX-3 entspricht 27mm an eine Kleinbildkamera.

Das Gehäuse der NEX-3 besteht übrigens aus einem haltbaren Plastik, leider kann man das nicht sagen von der Farbe. Nach einem halben Jahr überaus intensiver Benutzung hat sich diese am Rand schon etwas verabschiedet. Das Display ist leider alles andere als kratzfest, einmal nicht aufgepasst und schon hatte ich einen dicken Kratzer drin.. heute verwende ich eine Schutzfolie. Dabei ist das Display wirklich toll, es hat eine extrem hohe Auflösung mit fast 1 Millionen Pixel und ist zudem noch schwenkbar nach oben und unten - damit lassen sich ganz unaufällig Bilder aus der eher ungewöhnlichen Bauch-Perspektive machen.

5. Fazit

Wie der Titel schon sagt.. ich will nie wieder eine Kompaktkamera verwenden müssen! Die Zeiten als ich bei Bewölkung eine Kamera eine Sekunde lang geradehalten um ein verrauschtes\verwackeltes Bild zu bekommen sind endlich vorbei und die Möglichkeit im dunklen ohne Blitz zu fotografieren ist sagenhaft. Für mich als Aufsteiger von einer Kompaktkamera ist die NEX-3 eine Offenbarung, da sehe ich auch gerne über ihre kleinen Schwächen hinweg und kann abschließend nur sagen, dass ich die Kamera jederzeit wieder kaufen würde :)


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
CooleKarotte

CooleKarotte

23.02.2012 18:24

Umfangreicher gehts nimmer, auf jeden Fall ein bh.

duderally

duderally

11.07.2011 04:07

bh

mitverstand

mitverstand

01.07.2011 10:17

Ein wirklich super Bericht. Das ist ein BH :D

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