Sorwathe Guesthouse, Kinihira

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Sorwathe Guesthouse, Kinihira

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Erfahrungsbericht über "Sorwathe Guesthouse, Kinihira"

veröffentlicht 16.08.2017 | yesup
Mitglied seit : 31.08.2000
Erfahrungsberichte : 1332
Vertrauende : 188
Über sich :
NdV aufgeräumt - Wie die Zeit vergeht...
Ausgezeichnet
Pro Sensationelles Panorama, sehr entspanntes ausruhen, tolle Führung durch die Fabrik
Kontra -
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Als Gast in dem Exportschlager Teefabrik"

Sorwathe Guesthouse, Kinihira

Sorwathe Guesthouse, Kinihira

Ja ne is klar, ne? Samstags geht der Flieger, aber meine Frau und ihre Schwester beschließen mal schnell noch Donnerstags zu einer Teefarm zu fahren. Toll. Echt toll. Bei Regenzeit und den Schlammigen Straßen. Super Idee. Also Donnerstags geht es los und Freitag soll es zurück gehen. Bravo


Vor der Anreise:

Wir wollen zu einer Teefarm, die auch Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Das ganze nennt sich Sorwathe. Und ist gut 2,5 Stunden von Kigali entfernt. Zuerst muß man anrufen ob Unterkünfte frei sind. Dann muß man auch gleichzeitig sein ganzes Essen, Frühstück und Co bestellen, weil man vor Ort nichts kaufen könnte. Häh? All das hat unsere Schwägerin organisiert.

Die Anreise:

Mal wieder eine der 4 geteerten Straßen von Kigali aus genommen und die letzten 5 Kilometer dann diese engen dünnen matschigen Lehmstraßen. Hier kombiniert mit extrem baufällig aussehenden Überbrückungen diverser Bächer. Zumindest ist (auf der Hinfahrt !!!) die Teefarm gut ausgeschildert.

Kommt man auf den Hügel wo die Beschilderung aufhört, fragt man sich wo man hin muß. Fragt man irgendeinen der zahlreichen Personen die hier so rumlaufen kommt auch nur Quatsch raus.

Zur Orientierung : Auf den letzten Metern fährt man lange Zeit an einer großen Mauer vorbei: Da muß man hin. Die entsprechenden Wachen haben uns Weißnasen in der Traube der Einheimischen entdeckt und uns rausgewunken.

Also ab durch das große Tor und einer Straße folgend noch mal gut 500 - 700 Meter auf dem riesigen Aareal.

Entsprechend sind Parkplätze kein Problem.

Check-In:

Es gibt keine Rezeption. Als wir ankamen, kam direkt ein junger Mann der uns die oberen Etage des Guesthouses zeigen wollte. Die sagten unseren Damen aber nicht so zu, dann lieber unten, direkt vor dem Tennisplatz (!) . Dort haben wir dann die Zimmer bezogen.


Zimmer:

Wie erwähnt hatten wir unten die Zimmer. Mein Schwager mit Frau hat ebenso wie wir 2 Zimmer bekommen. So das genügend Platz für die Erwachsenen und die Kinder waren.

2 einzelnen Zimmer, divers verwinkelte Flure und ein separater Bad - und Waschraum. Dazu noch ein merkwürdiges Wohnzimmer was die Zimmer vom Schwager und uns irgendwie verband und wie wir später erfuhren: In diesem offenen verbindenden Wohnzimmer, war auch die Küche, so das die Angestellten faktisch die ganze Zeit durch unsere Bude gelaufen sind, um zu kochen, Essen zu bringen, Spülzeugs wegbringen,...

Die Betten bei uns waren viel zu weich und viel zu hart. Ich habe also kaum geschlafen und meine Frau ist schon früh aus unserem zu weichen in das zu harte Bett unserer Tochter umgestiegen. Dafür waren die Moskito Netze top in Ordnung, es ab aber dort auf dem Hügel kaum Viecher.

Das Bad war groß und karg, aber halt funktional.

Das ganze war auch sehr ruhig, von draußen war nichts zu hören und meine 2 Schnarchmaschienen aus dem Zimmer neben an waren nicht zu hören.


Abendessen:

Da wir nachmittags ankamen und es dort weit und breit echt keine Einkaufsmöglichkeit gibt, hatten wir Abendessen und Frühstück bestellt.

Und Überraschung: Das Abendessen mit Fleisch, Gemüse, Nudeln diverse Soßen und ein paar Einheimische Sachen waren ausgesprochen lecker.

Als dann mal kurz der Strom ausfiel brachten die Angestellten schnell ein paar Strahler. Auch ein Ofen wurde in unsere Nähe aufgestellt, der spendete neben Licht auch noch ordentlich Wärme.

Sehr schön, sehr einsam, sehr ruhig, sehr gesellig, bei sehr leckerem und sehr guten (selbst mitgebrachten) Wein, haben wir einen sehr schönen Abend verbracht.


Frühstück:

Auch das mußte ja vorbestellt werden und wurde praktisch durch unsere Zimmer serviert. Auch das war ungewohnt lecker und üppig. Ein sehr leckerer Fruchtcocktail für alle. Diverse Häppchen, die üblichen Eierspeisen, leckerer Cafe mit endloser Milch, führten dazu , das der Tag gut startete

Sonstiges:

- Man ist auf der hermetisch abgeriegelten Teefarm, daher ist Essen vorbestellen und Wunschsachen (z.B. Wein) mitzubringen. Das gibt aber auch ein enormes Gefühl der Ruhe und Sicherheit
- Direkt vor dem Haus ist ein Tennisplatz
- Bei der Anreise wurde auf einer Empore am Tennisplatz Schwarzer- und Grüner Tee serviert. Diese Empore bietet ein imposantes Bild über das Tal, Wald, Teeplantage mit Fernblick auf einen Vulkan. Sensationell. Noch sensationeller wurde es am nächsten Morgen, als der Nebel aus dem Tag langsam hochstieg, ich glaube mit dieser spektakulären Kulisse haben wir hunderte Fotos gemacht
- Von der Farm aus, werden wohl auch Vulkanwanderungen ausgelöst
- Wir haben dann noch eine Teefabrikbesichtigung gemacht, obwohl das gar nicht als Programm angeboten wurde. Toll dachte ich noch, spannend, Teefabrik, ja ne ist klar. Aber im Ernst: Selbst die Kinder hatten eine Mordsunterhaltung. Bei der kurzen Einweisung bekamen wir alle Blaue Kittel und Mundschutz und sahen aus wie der Trupp vom Emergency Room. Dann ging es ab durch die riesige Anlage. Und wie gesagt selbst ich als Museumslangweiler war begeistert und auch die Kinder haben toll mitgehalten
- Preis: Ich glaube für Unterkunft und das ganze Essen haben wir zusammen rund 180000 Ruandische Franc gezahlt, was ein gutes bis sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis darstellt, da es ja für 2 Familien war


Abreise:

Obwohl es morgens heftig geschüttet hat, hat der Jeep meines Schwagers uns gut und zuverlässig über die schlammigen Pisten zurückgebracht. Allerdings gab es nirgendwo Schilder Richtung Kigali, so das wir auf dem dünnen engen schlammigen Weg experimentieren mußten


Fazit:

Was sich als grauseliger Flop in meinem Hirn angedeutet hatte, stellt im Nachhinein einen krönenden und absolut zu empfehlenden Höhepunkt unserer Ruanda Reise vor. Teefabrik klingt langweilig, wenn man aber bedenkt das wir hier direkt auf dem Gelände DES Vorzeigeunternehmens übernachtet und beköstigt wird , ergibt das ein ganz anderes Bild. Sensationelles Panorama, extrem entspannte und wohltuende Unterkunft, sehr leckeres Essen, Tee und Getränke. Von daher : Das sollte man in Ruanda als Trip mitnehmen!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Fredericke07 veröffentlicht 16.10.2017
    bh
  • Camilla23 veröffentlicht 05.10.2017
    sh
  • belli4charlotte veröffentlicht 28.09.2017
    .•:*¨ ¨*:•. Bewertung ;-) LG Isabel .•:*¨ ¨*:•.
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Produktdaten : Sorwathe Guesthouse, Kinihira

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Klassifikation: Mittelklassehotel

Stadt: Kinihira

Typ: Hotel

Zimmer: 12

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 26/04/2017