Namcos Feuerwerk (komplettes Update)
12.11.2000 (02.04.2005)
Pro:
Kontra:
Empfehlenswert:
Ja
 blood3115
Über sich:
+++++BIELEFELD, DEN 10.03.06+++++
Hab' leider doch nicht so viel Zeit wie ich dachte... Sorry! Im Z...
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Namco beschert uns einen fantastischen Beat’em Up, das so gut wie keine Schwächen aufweist. „Soul Blade“, der Vorgänger von „Soul Calibur“, erschien vor fast einem Jahrzehnt für Sonys Playstation. Schon damals war der Vorgänger eine gelungene Umsetzung, so dass sich der japanische Software-Gigant Namco für eine Fortsetzung dieses Spieles entschied. Daneben gibt es mittlerweile auf allen aktuellen Next-Generation-Konsolen, den Nachfolger „Soul Calibur 2“ auf den aber nicht näher eingegangen wird. Zu recht ist der Vorgänger von „Soul Calibur 2“ neben der „Dead or Alive-Serie“ sowie der hauseigenen „Tekken-Reihe“ die Referenz unter den Beat’em Ups geworden. Der Vorspann beginnt ziemlich fulminant. Für eine Konsole, die mittlerweile nicht mehr „Up-to-Date“ ist, zeigt sich das aus dem Jahre 1999 erschienene Spiel immer noch erfrischend. Die Bilder, die einem beim Intro erwarten, sprechen wirklich für die Performance der altgedienten Dreamcast. Kein vorgerendertes Video erwartet den Spieler, sondern eine, in Echtzeit generierte, Sequenz tut sich auf. Hierbei sind die Kampfszenen direkt vom Spiel nachempfunden, so dass die Grafik identisch bzw. in Bezug auf die virtuelle Welt authentisch wirkt. - Es gibt wirklich keinen großen Unterschied zwischen Intro und Spielgrafik. Zu Beginn wird nicht der Vorspann euch über die Klasse „Soul Caliburs“ überzeugen, erst nachdem ihr einige Runden auf Probe gezockt habt, seid ihr vollkommen vertieft und wollt am liebsten alles um euch herum vergessen. Amüsant ist das Erspielen einer speziellen Modi, die es euch ermöglicht den Vorspann bis zu einem gewissen Grad selbst zu gestalten. Somit sprudelten die Entwickler förmlich vor Kreativität. - Nicht nur, dass der Vorspann im Rahmen seiner Möglichkeiten kreierbar ist, sondern es auch einen Missionsmodus gibt, der etwas unüblich für Kampfspiele ist und somit ungemein für Langzeitmotivation sorgt.
Um die Dauermotivation zu erhöhen, wurde nicht mit den Modi gegeizt. Neben den standardmäßigen Modi wie Arcade, Time Attack, Versus, Team Battle, Practice und Survival Mode auf die ich nicht näher eingehen möchte, reiht sich der Mission-Modus ein. Dieser bietet für den Einzelspieler mit Abstand die längste Motivation. In diesem Modus wird die Fähigkeit des Spielers auf die Probe gestellt. Die Aufgaben sind mit Sternchen versehen, die den jeweiligen Schwierigkeitsgrad darstellen, wobei alle Aufgaben wiederum mit einer kleinen Geschichte verknüpft sind. Nach glorreichen Siegen könnt ihr u.a. von Fans gemachte Artworks in einer Bildergalerie bestaunen. Im Kampfsystem hat der Spieler nahezu freie Gewalt über seinen Recken. Mit der Möglichkeit in allen 8 Richtungen, dem 8-Way-Run, sich komplett um seinen Gegenspieler herumzubewegen, gaben damals zumindest „Soul Calibur“ eine komplexere Note als andere Games. Mittlerweile ist diese Möglichkeit weit verbreitet und findet sich in etlichen Beat’em Up wieder. Demnach, dass man sich in allen Richtungen zum Gegner hin oder weg bewegen kann, so besteht die Möglichkeit auch aus allen Richtungen anzugreifen. Je nach dem können Würfe variieren, da frontal, hinterrücks oder seitlich ein anderer Griff angewendet wird. Hierbei sind die Animationen besonders schön.
Die Charaktere sind sehr vielfältig. Ob man einen Schergen wählt oder einen Heroen, seinen Lieblingskämpfer findet man. Möglicherweise durch die vielen verschiedenen Waffen und den individuellen Kampfstilen einiger Charaktere oder aber durch die eigene Geschichte, die jeder Kämpfer mit sich trägt, entwickelt sich eine Faszination für einen dieser. Das Charakterdesign gepaart mit der epischen Story weiß absolut mitzureißen. Es fühlt sich an als ob man mitten drin im Geschehen steckt. Die Identifikation ist definitiv gegeben, dabei ist die Tiefe Story mehr als nur fesselnd. Zwar kommt man sich während des Spielens nicht vor wie im Film, aber merklich setzen sich die verschiedenen Endsequenzen im Kopf fest und geben Informationen über die Legende des Schwertes „Soul Blade“. Insbesondere kreuzen sich die Wege mancher Kämpfer die laut Geschichte unumgänglich sind. Nach wie vor ist die Grafik immer noch sehenswert, obgleich sie leicht angestaubt ist. Dies ist aber nicht zu wiederlegen, aber dennoch ist die Grafik für Dreamcast-Verhältnisse bombastisch. Die Effekte prasseln nur so ein indem beispielsweise das Zusammentreffen zweier Waffen Funken schlägt, die Haare in Echtzeit mit dem Wind wehen, die Lippenbewegungen vor jedem Kampfbeginn, um nur einige zu nennen. Derart detailliert gab es vor sechs Jahren kein Spiel. Die Charaktere sind überaus lebendig animiert, dabei sind die 3D-Hintergründe wunderschön anzusehen. Sicherlich ist „Soul Calibur“ nicht mehr zu vergleichen mit seinem Nachfolger, aber stellt immer noch ein gutes Niveau ohne heutzutage optisch hässlich zu wirken. - Dafür wirken die Animationen der Polygone und die Effekte zu flüssig, um dies nennen zu dürfen. Somit kann man sagen, dass „Soul Calibur“ grafisch sich immer noch von seiner Schokoladenseite zeigt. Obwohl das Spiel im Jahre 1999 sein Release feierte, so ist die Grafik immer noch zeitgemäß und ist damit besser als bei einigen neueren Konsolenspielen.
Das Gameplay ist extrem flüssig, aber auch gewöhnungsbedürftig, da die Steuerungselemente, meiner Meinung nach, etwas träge reagieren bei dem ansonsten ziemlich schnellen Beat’em Up. Die Soundkulisse ist im altertümlichen Japano-Stil gehalten und übt merklich seinen Reiz aus. Vor allem die Sprachausgabe ist überzeugend, die lediglich für Japaner zugänglich ist. Der Europäer hingegen muss sich mit einfachen Untertiteln begnügen. Jeder Kämpfer besitzt um die 130 Angriffsarten, wobei diese nicht allzu schwer zu erlernen sind und für Profis keine Herausforderung darstellen sollte, d.h. dass ihr von Anfang an voll und ganz in die Materie involviert werdet und somit volle Handlungskompetenz in allen Lagen des Gefechtes besitzt. Dies bezüglich ist schnell der Knackpunkt gefunden. Änfänger machen es dem Profi sehr schwer durch orientierungslose Spielweise, so dass nicht das Können, sondern vielmehr Glück die Regel ist. In diesem Bereich hätte sich Namco mehr Mühe geben können, dadurch wirkt das Spiel etwas oberflächlich und verliert gleichzeitig etwas an Spielspaß. Letztendes hat Namco ein wahrhaftiges Martial Arts-Feuerwerk auf den Markt gebracht. Zehn Charaktere sowie neun versteckte Kämpfer gesellen sich mit ihren Waffen hinzu, um das sagenumwobene „Soul Blade“ zu erobern. Mit erfahrungsgemäßer Sicherheit wird der Spieler nicht mehr so schnell den Controller aus der Hand legen. - Dafür müsste es schon einen triftigen Grund geben, beispielsweise müsste das Telefon klingeln oder Mama zum Essen rufen. Die phantasievollen Charaktere stoßen mit ihren Outfits und ihrem Charisma auf sehr viel Resonanz bei der Beat’em Up-Gemeinde. Jeder, der Segas Dreamcast besitzt wird früher oder später nicht an diesem Titel vorbei kommen.
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17.07.2005 13:32
glaube ich bleibe auch bei tekken..ein so'n kampfspiel ist mir auch genug^^ lg baby
01.05.2005 01:09
Kenne das Game noch nicht, müsste mir als Tekken-Fan aber jefallen!
23.04.2005 13:52
Die ganze Serie ist einfach obergeil, egal ob Soul Blade bzw. Soul Edge für die PS, dieser Teil hier für den DC oder auch Soul Calibur 2 für die PS2.