Oldie but Goldie?
05.01.2003
Pro:
Super Grafik und toll animierte Figuren (auch heute noch wirklich gut), viele unterschiedliche Modi, inzwischen richtig preiswert
Kontra:
Auf Dauer dann doch langweilig im 2 - Spieler - Modus
Empfehlenswert:
Ja
 diana2105
Über sich:
Hoppla! Ich erkenne das Ganze hier ja kaum noch wieder........
Mitglied seit:05.01.2003
Erfahrungsberichte:2
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 193 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich hoffe, Ihr werdet jetzt nicht alle sagen, dass dieses Spiel ja schon viel zu alt sei. Denn erstens ist es ja noch gar nicht sooo alt, um genau zu sein kaufte ich es Ende des Jahres 1999, und zweitens ist es meiner Meinung nach so gut, dass es mit den meisten Kampfspielen auch heute noch ziemlich gut mithalten kann. Zwei Jahre nach der Playstation von Sony kaufte ich mir die Dreamcast-Konsole von Sega und eines der besten Spiele dieses Systems ist sicher das Spiel der Firma Namco mit dem Namen Soul Calibur. Nun also zum Spiel an sich. Die verlorene Seele "Inferno" veranstaltet ein grosses Turnier und wartet in einer anderen Dimension auf wagemutige Herausforderer. Bevor Ihr aber bei jener Seele ankommt, wartet zuerst eine sehr lange, beschwerliche Reise auf Euch, denn aus alles in allem achtzehn Helden geht letztlich dann der "Meister" hervor. Die Geschichte ist eigentlich, wie ja bei fast allen Kampfspielen (sogenannten "Beat'em-Ups") eher Nebensache, andere Dinge wie Grafik, Sound und Kampftechniken stehen da doch mehr im Vordergrund. Und da macht Soul Calibur auch keine Ausnahme. Ehrlich gesagt, halte ich die Handlung bei einem solchen Kampfspiel fuer nicht so wichtig, ich denke, dass ich damit nicht ganz alleine stehe. Daher sollte dieser Punkt bei der Gesamtbewertung dieses Spiels keine allzu grosse Rolle spielen, glaube ich.
Die Grafik bezeichne ich ganz klar als beeindruckend gut. Ganz klar wollte Sega gleich mit diesem Spiel am Anfang der Dreamcast-Aera, die leider nur sehr kurz andauerte, zeigen, was die Konsole so alles auf dem Kasten hat. Die Figuren sind in Soul Calibur mitsamt ihrer Bewegungen hervorragend animiert, Flammen lodern im Hintergrund, Regen prasselt auf Euch nieder, Energieblitze und zahlreiche weiteren Spezialeffekte erfreuen Euer Auge. Die Digitalkommentare der Athleten wurden zudem auch noch auf die Lippenbewegungen genau abgestimmt, so etwas hatte ich vorher noch nie gesehen. Damals konnte man somit wirklich von einer herausragenden und beeindruckenden Szenerie sprechen, die noch mehr Lust darauf machte, dieses Videospiel immer wieder aufs Neue zu spielen. Die Grafik spielt eine sehr grosse Rolle bei dieser Art von Videospielen und gerade bei einem Kampfspiel ist sie neben der Steuerung und vielleicht noch der Musik das Wichtigste. Im Hinblick auf die Gesamtbewertung wirkt sich dies daher sehr positiv aus. Die Auswahl der Musik ist ebenfalls sehr gelungen und schafft immer eine begeisternde Stimmung. Die einzelnen Musikstuecke sind sehr unterschiedlich und passen hervorragend zum jeweiligen Kampfschauplatz. Sie peitschen Euch praktisch unentwegt nach vorne und sorgen zumindest mit fuer einen kleinen Adrenalinschub. Auch die Soundeffekte lassen es bei diesem prachtvollen Beat'em-Up so richtig krachen und stehen den gelungenen Begleitmelodien in nichts nach. Insgesamt heizt der Sound die gesamte Spielatmosphaere mehr als nur ordentlich an. Genau so hatte ich das mir auch vorgestellt, meine Erwartungen wurden nicht enttaeuscht.
Die Tastenbelegung zum Steuern der Helden ist sehr sinnvoll angelegt. Die jeweiligen Buttons sind mit Tritten, Blockaden, Würfen, den zahlreichen sogenannten "Power-Moves" und weiteren Kombinationen variantenreich und klug belegt. Nach wenigen Tagen solltet Ihr mit etwas Geduld keinerlei Probleme mit der Steuerung haben und viele Sachen bei unterschiedlichen Figuren gut drauf haben. Weiterhin gibt es ab und zu auch, je nach Auswahl Eurer Figur, noch Abwehrangriffe wie beispielsweise Konterattacken. Gerade das Kontern hatte ich bei Beat'em-Ups auf der Plazstation zumeist vermisst. Besonders gefallen hat mir bei Soul Calibur der "Side-Step", also Seitenschritt. Ganz im Gegensatz zum Block eröffnet hierbei das seitliche, wenn auch riskante Ausweichen die angenehme Möglichkeit des sofortigen Gegenangriffs auf eine erfolgte Attacke Eures Gegners. Unterschiedliche Spielmodi gibt es bei Soul Calibur reichlich.
- Arcademodus - Turniermodus - Zweispielermodus - Team-Battle-Modus - Time-Attack-Modus - Survival-Modus sollte den Videospielern schon ein Begriff sein. Doch es gibt noch mehr.
Soul Calibur präsentiert Euch auch noch einen weiteren geheimen "Extra-Survival-Modus", der neue Prügeldimensionen zu öffnen scheint. Je nach Art Eures Auftrags bekämpft Ihr einen bis zu sechs Gegner, wobei jeder Kampf auf ganz unterschiedlichen Regeln beruht. Ich will hier an dieser Stelle jetzt aber nicht zuviel verraten. Das dann erspielte Kopfgeld kann dann relativ sinnvoll, wie ich meine, eingesetzt werden. Geht dazu einfach zum Menüpunkt "Gallery". Hinter einigen Gemälden verstecken sich dort weitere Geheimmodi wie zum Beispiel der Vorspanneditor, Abspänne, Digitalkommentare, mehr wird aber auch hier nicht mehr verraten. Einzig allein der Zweispielermodus ist nicht ganz so toll, auf Dauer etwas langweilig, aber das war es eigentlich auch schon mit den negativen Gesichtspunkten. Ich habe damals 109 DM bezahlt und habe den kauf ganz sicher nicht bereut. Inzwischen solltet Ihr im Internet einmal bei ebay vorbeischauen, sicher bekommt Ihr es dort inzwischen viel billiger, so um die (nur) circa 20 bis 25 Euro ist bestimmt nicht unrealistisch.
Wie Ihr sicher gemerkt habt, bin ich von Soul Calibur begeistert. Und das eigentlich auch noch heute. Wer nicht unbedingt das Allerneueste braucht, wie zum Beispiel Spiele der X-Box oder des Gamecubes von Nintendo (die teurer sind und meiner Meinung nach auch noch nichts Bombastisches in dieser Hinsicht abgeliefert haben), sollte sich bei Spielen des Dreamcasts von Sega ruhig einmal genauer hinschauen. Soul Calibur ist sein Geld auch aus der heutigen Sicht allemal wert, da bin ich sicher. Besonders interessant finde ich dabei, dass selbst in Zeiten der Dominanz von Playstation 2, X-Box und Gamecube dieser zweite Teil des Prügelspiels für die verhältnismäßig alte Dreamcast-Konsole von Sega immer noch längst nicht in Vergessenheit geraten ist. Denkt also nicht, dass Ihr es hier bei "Soul Calibur 2" mit einer angestaubten oder sonstwie veraltet wirkenden Präsentation zu tun habt. Jedenfalls ist gerade die Optik sehenswert und eben noch nicht total "out". Selbst Jahre nach seinem Erscheinen gehört dieses Prügelspiel für Segas Dreamcast immer noch zu den besten 10 Beat'em-Ups aller Zeiten.
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03.06.2005 16:10
ich hab eigentlich nur Linux spiele
26.02.2005 18:57
Nix für mich, bin nicht so der Spieler!!! LG Engelchen
17.02.2005 09:57
Auweia, ist ja ein ganz alter Schinken. Gibs doch nicht mehr zu kaufen. Wozu dann dieser Bericht ?? Das hilft mir ja nun ganz und gar nicht.