Dieser Erfahrungsbericht wurde von 2 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Erinnere ich mich an meine zahlreichen Gemeinschaftskundestunden, so erinnere ich mich vorallem sehr gerne an die gemeinschaftlichen Gesprächsrunden und das ausdiskutieren der verschiedensten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Das war es immer, was mich am meisten begeistert hat, die Möglichkeit eigene Meinungen zu entwickeln (z.B. zu aktuellen Themen: Spendenskandal), Theorien aufzustellen oder zu durchdenken (z.B. Theorien zu den verschiedenen Staatssystemen), und logisch seinen Standpunkt den Schülern mit anderen Ansichten darzustelllen. Das Allgemeinwissen wird durch die herrschende Notwendigkeit des morgendlichen Zeitungslesen ausgeprägt, welches zudem den Gemeinschaftskundeschüler durch seine erworbenen Kenntnisse des aktuellen Geschehens auch in anderen Fächern glänzen. Die Klausuren all diese Erfahrungen aus dem Unterricht in gewohnter Weise um und bestehen daher nicht nur aus sturem Auswendiglernen. Gut angebracht wären auch gute Deutsch bzw Rethorikkenntnisse. Aber das ist ja eigentlich in fast jedem Fach so. Ich habe jedenfalls nach den zwei Jahren Gemeinschaftskunde Lk mein Abitur 2000 unteranderem in diesem Fach gemacht und konnte mit mäßigem Lernaufwand ein sehr gutes Ergebnis erlangen. Man muß den Lehrerabhängigen Knackpunkt des Faches lüften, dann läuft alles wie von selbst...