Wer Menschen mag ist richtig hier

4  23.09.2001

Pro:
Abwechslungsreich

Kontra:
Strake Nerven braucht man

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Einstellungschancen:

Aufstiegschancen

Verdienstmöglichkeiten:

Sozialleistungen:


Alice2

Über sich:

Mitglied seit:22.09.2001

Erfahrungsberichte:22

Vertrauende:3

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 33 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Sozialpädagogen - ja oft wenn mich Leute fragen was ich beruflich mache heißt es was Sozi - na das fehlte mir noch. Einer der mich umstricken will.Oder auch ih eine Psychotante. Ja ja das kenn ich alles.
Viele kennen diesen Beruf gar nicht.


In erster Linie kümmern wir uns um den Menschen an sich.
Jeder Mensch kann durch äußere Umstände in eine Notlage geraten und wir versuchen dann für diese Menschen da zu sein.
Sozialpädagogen sind in fast allen sozialen Einrichtungen zwingend notwendig.So wie zum Beispiel in der Suchtberatung, in Umschulungs und Weiterbildungseinrichtungen,in Krankenhäusern und Therapiezentren und in Vereinen zur Hilfe sozial Schwacher.
Unsere Aufgabe ist es sozial schwachen Menschen , Suchtkranken und Obdachlosen zu helfen wieder ein geregeltes Leben in unserer Gesellschaft zu führen.Dazu braucht man sehr viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen.Man muß zuhören können und die Probleme der Menschen verstehen um ihnen helfen zu können.
Meine Arbeit ist es zum Beispiel Obdachlosen zu helfen wieder in die reale Welt zurückzuführen. Das heißt mit ihnen ein neues Leben aufzubauen.Hilfe zur Selbsthilfe.Man hilft bei der Wohnungs und Jobsuche , man bringt die Leute in eine Drogen , Alkoholtherapie und man versucht Perspektiven zu schaffen. Das ist oft nicht einfach und man sollte sich auch darüber im klaren sein das man oft nicht als der große Helfer angesehen wird. Es kommt sehr oft vor das man Rückschläge einstecken muß. Aber jeder noch so kleine Erfolg baut wieder auf.

Um Sozialpädagoge zu werden braucht man ein Studium, über 3 Jahre als Fachschulstudium , aber auch an der Uni. In einigen Berufen kann man es auch berufsbegleitend absolvieren und dann in den Beruf einsteigen, infos gibt es doarüber beim Arbeitsamt- meist muß aber der Arbeitgeber diese Weiterbildung beantragen.
Aufstiegsmöglickeiten gibt es keine - diesen Beruf macht man aus Berufung und nicht aus Karieregeilheit.

Wer gern hilft und wer gut zuhören kann und sich nicht zu schade ist großes Elend zu sehen sollte sich ruhig in diesem Job austoben.
Auf alle fälle ist es eine Abwechslungsreiche, Interessante Arbeit die einen selbst auch immer wieder die Grenzen des daseins auftut.

Zur Zeit wird in Deutschland großes Augenmerk auf die Sozialarbeit gelegt, deshalb werden viele Sozialpädagogen gesucht.Meist laufen die Stellen aber über eine Förderung, also das heißt die Stellen sind auf 1- 5 Jahre begrenzt.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
MSchickerKS

MSchickerKS

23.09.2001 13:00

Hallo, ich wieder! Hat mich gefreut, Deinen Bericht zu lesen, denn er hat mir echt gut gefallen. Ich selbst habe beruflich viel mit Sozialpädagogen zu tun, ich arbeite im Sozialamt. Gratuliere zu dem Bericht und hoffe, Du nimmst das noch an nach meinen deutlichen Äußerungen zu Deinen letzten, aber ich habs echt nur gut gemeint. Lieben Gruß, Micha!

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