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Letzte Aktualisierung des Berichts : 10.04.2005
1. Die Stadt 2. Die Uni 3. Das Fach 4. Grundstudium 4.1 Inhalte der Vorlesungen 5. Allgemeine Anmerkungen 6. Hauptstudium 7. Bisherige Erfahrungen 8. Fazit
############# 1. DIE STADT : #############
Trier ist zwar keine Metropole, aber mit über 100 000 Einwohnern doch immerhin schon eine Großstadt. Da es sich in Trier um eine Studentenstadt handelt ,sind die Ausgehmöglichkeiten hier doch auch recht gut und man wird auch jedes Semester mit einer netten Studentenparty verwöhnt :). Kneipen gibt es hier auch zur Genüge und irgendwo ist natürlich sowieso immer was los. Nicht zu vergessen, da Trier natürlich wegen seiner Sehenswürdigkeiten (Porta Nigra, Dom....) eine Touristenstadt ist, ist besonders zu Feiertagen oder bei schönem Wetter die Innenstadt vollgestopft mit eifrigen Japanern mit Fotoapparaten *klickklick* :-). Die Wohnungssituation stellt sich in Trier eher entspannt dar. Anders als in den richtigen Großstädten braucht man hier nicht wirklich lange nach einer Wohung zu suchen, also kein Studium unter der Brücke oder vom Wohnwagen aus :-). Was mich an Trier allerdings etwas stört sind doch die vielen "Assis", wenn man das mal so nennen darf, die in Trier vorzufinden sind. Habs schon erlebt, dass am hellen Tag eine höchstens 13 oder 14 jährige am Bahnhof besoffen da lag und vom Krankenwagen abgeholt wurde. Meidet man allerdings bestimmte Orte (Stichwort: Trier Nord, Treveris), dann muss man sich das auch nicht unbedingt antun, denn ansonsten sind die Trierer doch wirklich sehr nett.
######### 2. DIE UNI : #########
Bei der Uni Trier handelt es sich um eine Campus Universität, die mit aktuell 13 000 Studenten auch wirklich sehr gut überschaubar ist. Durch die Nähe zu Luxemburg gilt besonders in Trier ein hohes Maß an Internationalität. Die Bibliothek ist wirklich sehr gut ausgestattet. Nach einem freien Computerplatz (mit Flachbildschirmen ! :) ) braucht man in dem Computer-Pool, oder den zahlreichen anderen Computerräumen, nicht lange zu suchen. Zur Zeit wird die Bibliothek renoviert, weshalb es manchmal etwas lauter sein könnte. Wer zwischen den Vorlesungen etwas entspannen will, kann sich bei schönem Wetter in den Uni eigenen Park mit Teich und alles drum und dran begeben, oder sich auf eine der zahlreichen Liegewiesen legen. Vorteilhaft sind aber auch die Zusatzspecials die geboten werden :).So gibt es beispielsweise einen Uni-Döner, ein EDEKA, einen Bücherladen und noch vieles mehr.
########### 3. DAS FACH : ###########
So, nun komme ich schließlich zum Fach Soziologie. Ich spreche hier vom Fach Soziologie im Diplomstudiengang und dieser ist, denke ich, in Trier besonders empfehlenswert. Zum Einen handelt es sich in Trier um die sogenannte "Integrierte Studienform", das heißt, Soziologie, BWL und VWL sind an der Universität Trier im selben Fachbereich. Dies bedeutet, wer in Trier Soziologie, BWL oder VWL studiert, der studiert auch die anderen beiden Fächer gleichzeitig mit, sprich, man sitzt in den gleichen Vorlesungen und schreibt entsprechend auch die gleichen Klausuren. Dies bedeutet dass Soziologie letzendlich auch eine breite wirtschaftliche Ausbildung vorsieht.
Die Vorlesungen im Grundstudium, sehen für Soziologie schließlich folgendermaßen aus.
Soziologie I-III : * Soziologie I * Soziologie II * Soziologie III : Struktur moderner Gesellschaften * Soziologie IV : Geschichte der Soziologie (freiwillig)
BWL I-III : * BWL I : Unternehmensführung * BWL II : Finanzwirtschaft * BWL III : Beschaffung/Produktion/Absatz * BWL IV : Geschichte der BWL (freiwillig)
VWL I-III : * VWL I : Mikroökonomie * VWL II : Mikroökonomie * VWL III : Makroökonomie * VWL IV : Geschichte der VWL (freiwillig)
Wirtschaftsinformatik
Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung I-II: * Empirische Sozialforschung I * Empirische Sozialforschung II
Statistik I-II :
Bilder von Soziologie - Uni, Trier
Logo Soziologie
* Statistik I : Deskriptive Statistik und Angewandte Statistik I * Statistik II : Induktive Statistik und Angewandte Statistik II
2 Proseminare : * entweder 2 Proseminare aus der Soziologie, oder 1 aus der Soziologie und 1 aus BWL oder VWL
Forschungspraktikum
Abschlusskolloquium
######################## 4.1 Inhalte der Vorlesungen : ########################
- INTEGRIERTE EINFÜHRUNG: -------------------------------------------- hier lernt man die Grundstrukturen der Fächer Soziologie, BWL und VWL kennen, lernt das wissenschaftliche Arbeiten und muss in diesem Rahmen in Gruppenarbeit einen Leistungsnachweis in Form einer, beispielsweise ,Präsentation erbringen.
- SOZIOLOGIE I-III : --------------------------- In diesen Vorlesungen lernt man, wie die Gesellschaft im Groben aufgebaut ist. Beschäftigen sich die Vorlesungen Soziologie I-II noch eher mit dem Verhalten von Individuen in der Gesellschaft, wie diese im "Kleinen" aufgebaut ist und wie die Individueen in dieser interagieren (Mikrosoziologie), so beschäftigt sich die Vorlesung Soziologie III mit der Gesellschaft als Ganzes (Makrosozioloigie) und wie diese in ihrer Struktur aufgebaut ist (Sozialstrukturanalyse). Dabei beschränkt sich die Analyse nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf europäischer und globaler Ebene.
- BWL I-III : ----------------- In den BWL-Vorlesungen gab es ab dem WS 04/05 einen Schnitt ,was die personelle Besetzung und das Inhaltliche angeht. Es werden Vorlesungen zur Unternehmensführung und Leistungsprozesse angeboten. Die Vorlesung zur Unternehmensfürhung behandelt , wie der Name schon sagt, die Führung des Unternehmens, wozu natürlich Managementtechniken, Organisationstechniken usw. beispielsweise zählen. In der Vorlesung "Leistungsprozesse" werden Themen wie der Preispolitik, Produktpolitik, Logistik, aber auch Marketingstrategien und viele mehr behandelt. Fest in die BWL Vorlesungen eigegliedert sind die angebotenen Tutorien, welche teilweise einen anderen Stoff als die Vorlesungen behandeln, welche in der Thematik tiefer gehen und die Grundzüge der BWL insgesamt behandeln.
- VWL I-III : ----------------- Es geht in diesen Vorlesungen, ähnlich wie bei der Soziologie, um die wirtschaftlichen Prozesse im "Kleinen" (Mikroökonomie), aber auch um die wirtschaftlichen Prozesse im "Großen" (Makroökonomie). Also warum sollten Menschen, Staaten, Unternehmen.... Handel treiben ? Welche Rolle spielen dabei Angebot und Nachfrage? Welche Rolle spielen Steuern ? Welche Rolle spielt Konsum und wie ermittelt man ihn ? Aber es werden auch weitere Themen wie Einkommen und Lohnsteuer, Kostenverläufe, Wohlfahrt und noch weitere mehr Themen behandelt.
- WIRTSCHAFTSINFORMATIK : -------------------------------------------- Hier soll man einen Einstieg in die EDV und einen Einblick über das Themengebiet der Wirtschaftsinformatik erhalten.Es werden Themen wie das Internet, Datenbanken, Betriebswirtschaftliche DV-Systeme, Technische Grundlagen der Wirtschaftsinformatik und weitere mehr Themen behandelt. Dazu werden auch praktische Computerkurse angeboten, die unter anderem Einführungen in das statistische Analyseprogramm SPSS enthalten.
- METHODEN UND TECHNIKEN DER EMPIRISCHEN SOZIALFORSCHUNG I-II : --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wie es sich für einen guten Soziologen gehört, sind auch Kenntnisse in der empirischen Sozialforschung unerlässlich :-). Es geht vor allem darum, wie man Daten erhebt, wie man einen Fragebogen erstellt, welche Fehler man dabei machen kann, aber auch wie man sie vermeidet. Es geht aber auch um die Datenauswertung und wie man die ausgewerteten Daten interpretiert.
Die Vorlesung ist meiner Meinung nach doch recht interessant gehalten und ist sehr praxisnah aufgebaut.
- STATISTIK I-II : ------------------------ Die Statistik wird von vielen (wohl von den meisten) Studenten gehasst :-). Aber warum ? Die Statistik ist ein sehr komplexes aber auch schwieriges mathematisches Gebiet, wobei auch logisches analysierendes Denken abverlangt wird.
Die Vorlesung besteht , je Semester, aus zwei Teilen. In die Statistik, in welcher die Methoden behandelt werden (also die mathematischen Funktionen) und die amtliche Statistik (die Statistik, wie man sie beispielsweise vom Statistischen Bundesamt her kennt). Im Grunde geht es um die mathematische Beschreibung von Daten, ob zwischen den Daten irgendwelche Zusammenhänge oder Abhängigkeiten existieren oder wie sich im Zeitverlauf ein bestimmtes Phänomen entwickelt. Mit Hilfe der Statistik ist es auch möglich, Hypothesen zu prüfen oder von einer Stichprobe auf eine übergeordnete Gesamtheit (die man eigentlich beschreiben will) zu schließen, um nur einige Beispiele zu nennen.
Wie gesagt, Statistik ist kein leichtes Gebiet, vielleicht ist die Durchfallquote in Trier deshalb bei ungefähr 70% :-) (jedenfalls laut Prof), in Wirklichkeit liegt die Durchfallquote eher zwischen 30 bis 45 %.
- FORSCHUNGSPRAKTIKUM ------------------------------------------- Hier darf (muss) man zum ersten Mal seine Kenntnisse aus der empirischen Sozialforschung und Statistik anwenden. Dabei arbeitet man für etwa 1 Jahr (zwei Semester) interdisziplinär (also mit BWLern, VWLern und Soziologen) an einem bestimmten Projekt zusammen, nimmt, je nach Themengebiet, beispielsweise Kontakt mit Unternehmen auf, führt eigene Untersuchungen durch und wertet diese aus und stellt zusammen mit seiner Gruppe in einem Zwischen- und einem Endbericht seine Ergebnisse vor. Das Forschungspraktikum sollte vom Aufwand her nicht unterschätzt werden. Allerdings lernt man nette Leute kennen und kann auch durch die Gruppenarbeit seine Teamfähigkeit und Kommunikation trainieren.
- Abschlusskolloquium : ------------------------ Dies ist keine Vorlesung, sondern die mündliche Zwischenprüfung für das Vordiplom. Dabei sollen 3 Themengebiete beherrscht werden, welche in der Zwischenprüfung abgefragt werden. Dazu zählen nochmals die Empirische Sozialforschung, weiterhin die Geschichte der Soziologie und schließlich die Sozialstrukturanalyse. Dabei muss man sich selbstständig in die genannten Themengebiete (Literatur wird natürlich angegeben) einarbeiten. Dies erscheint mir deshalb als erwähnenswert, da man dabei auch lernt eigenständig sich in die Materie einzuarbeiten und selbst zu entscheiden was wichtig ist und was eher nicht.
Weiterhin werden die Zusatzqualifikationen in Form einer Fachspezifischen Fremdsprachenausbildung in Wirtschaftsenglisch oder Wirtschaftsfranzösich angeboten.
Man sollte sich schon im Grundstudium mit den statistischen Datenanalyse Programmen SPSS und STATA vertraut machen, wofür auch Veranstaltungen angeboten werden, in denen man einen Schein erwerben kann. Denn gerade dies sollte für Soziologen von besonderer Bedeutung sein.
Wer möchte kann natürlich auch Scheine in anderen Fächern erwerben, wer dies für sinnvoll erachtet, dies sollte allerdings vorher mit dem jeweiligen Prof abgeklärt werden. Ich würde auch empfehlen Scheine In Recht (z.b Vertrags- und Schuldrecht, für den man einen Teilnahmeschein erhält, oder auch ein Zertifikat in Englisch, das für alle Fachbereiche offen steht) zu erwerben, da sich dies später auf dem Arbeitsmarkt sicher gut macht.
An der Universität Trier besteht weiterhin die Möglichkeit, sich zahlreiche EDV Kenntnisse in Kursen anzueignen, welche ebenfalls für alle Fachbereiche offensteht und für welche man Teilnahmescheine erwerben kann. So werden Kurse in, beispielsweise, die Einführung in das Datenbankprogramm Access, Powerpoint, in diverse wissenschaftliche Programme, Javaprogrammierung, Webseitenprogrammierung und noch viele weitere mehr angeboten.
So, hat man nun das Grundstudium hoffentlich hinter sich gebracht, kann man sich dem Hauptstudium widmen. Hier entscheidet sich schließlich wohin der zukünftige Weg gehen soll. Im Hauptstudium entschließt man sich schließlich für einen der Studienschwerpunkte die da wären :
- AMK (Absatz-Markt-Konsum) - APO (Arbeit-Personal-Organisation) - SAM (Services Administration and Management) - IB/EL (Internationale Beziehungen/Entwicklungsländer) -TRS (Tourismus-,Regional, und Siedlungsentwicklung) -Bildung und Kultur
Bei den Studienschwerpunkten sieht es schließlich wieder so aus, dass man, aufgrund des integrierten Studienkonzeptes, Vorlesungen natürlich der Soziologie und der BWL bzw. VWL zu besuchen hat. (wobei man sich entweder für BWL oder VWL zu entscheiden hat) Am Beispiel des Schwerpunktest AMK wären beispielhafte Vorlesungen z.B :
-bei der Soziologie : ------------------------------- >Konsumsoziologie >Konsum und Wirtschaftssoziologie >Medienwirkungsforschung >Mediensoziologie >Freizeit und Konsumsoziologie >Vorlesungen die zur Makrosoziologie und Mikrosoziologie zählen
- entscheidet man sich für BWL: -------------------------------------------- >Marketing&Strategie (Vorlesung+Übung) >Marktforschung >Käuferverhalten >Marktforschung und Käuferverhalten
- entscheident man sich für VWL : ---------------------------------------------- >Theorie und Empirie des privaten Haushalts >Verbraucherpolitik >Abfall +Entsorgung >Konsumtheorie und empirische Konsumforschung
Schließlich hat man dann noch 2 Wahlpflichtfächer zu wählen (VWLer und BWLer können nur 1 Wahlpflichtfach wählen, weshalb Soziologen in dieser Hinsicht flexibler sind und sich so auf das gewünschte Berufsfeld, meiner Meinung nach, besser vorbereiten können), welche man aus dem ASOZ (allgemeine Soziologie,) , ABWL (allgemeine BWL) und AVWL (allgemeine VWL) Angebot wählen kann.
Beispiele für Wahlpflichtfächer :
- ASOZ: ------------- >Arbeits und Betriebssoziologie >Sozialplanung, >Siedlungs Umwelt und Planungssoziologie.....
- AVWL: ------------- >Stadt-und Regionalökonomie >Außenwirtschaft-Entwicklungsländer >Bildung und Beruf...
Ausserdem stehen noch viele weitere Fächer aus anderen Fachbereichen zur Verfügung z.b wären das diverse Sprachen, Psychologie , Recht, Wirtschaftsinformatik, empirische Sozialforschung,Statistik ,Geschichte, Europäische Wirtschaftspolitik, Politikwissenschaft.......
Weiterhin besteht die Möglichkeit, zusätzlich zu den beiden Wahlpflichtfächern ein Zusatzfach zu wählen, welche man ebenfalls aus den entsprechenden Fächern frei auswählen kann.
Nun, meine bisherigen Erfahrungen mit dem Fach und der Uni Allgemein sind doch recht gut. Das Studium macht auf alle Fälle eine jede Menge spaß, wobei auch, wie bei jedem Studium, sehr viel Disziplin abverlangt wird sich früh morgens aus dem Bett zu quälen und in die Vorlesung zu gehen oder für Prüfungen zu lernen. Die Prüfungen sind auch anspruchsvoll, also Angst zu verdummen braucht ihr auch nicht zu haben :-).
Man hat auch die Möglichkeit sehr schnell Kontakt mit Dozenten zu knüpfen, da es sich in Trier (noch) um keine Massenuni handelt. So ist es auch möglich sehr schnell einen Termin bei den Dozenten zu bekommen, wenn man mal Fragen haben sollte. Aber auch ausserhalb der Sprechstunde sind die Profs doch auch sehr hilfsbereit und man wird nicht schroff weggeschickt.
Auch die Studienberatung und die Fachschaft sind sehr hilfsbereit, wobei man an die Fachschaft auch ausserhalb der Öffnungszeiten Fragen im Forum ihres Internetauftrittes stellen kann, welche sehr schnell und auch kompetent beantwortet werden. Also, dass ihr in Trier das Studium abbrechen müsst, weil ihr kein Plan von der Studienorganisation habt, braucht ihr mal keine Angst zu haben :).
Das Essen in der Mensa ist auch gut, wobei ich da aber nicht soooo oft hingehe, aber für 1,95 Euro für ein komplettes Mittagsessen mit Vor-Haupt-Nachspeise braucht man echt nicht zu meckern. Allerdings ist die Mensa zu den Hauptzeiten doch auch recht überfüllt, was aufgrund der dadurch entstehenden langen Wartezeiten doch auch recht nervig sein kann (ein Grund weshalb ich da eher weniger bin). Die Leute an der Uni sind auch größtenteils sehr nett. In Trier ist es auch sehr leicht neue Leute kennenzulernen (besonders im Forschungspraktikum).
Was mich allerdings gestört hat, was jetzt Gott sei dank mit Beginn des Wintersemesters 04/05 behoben wurde, war der Schmutz und Gestank im Hauptgebäude der Universität, welcher durch Zigarettenqualm und Kippen hervorgerufen wurde. War doch recht unangenehm als Nichtraucher da hineinzugehen und sich morgens erst mal eine dicke stinkende Rachwolke und Zigarettenkippen überall reinzuziehen (Vorteil: es wurde einem so schlecht, dass man sich das Frühstück sparen konnte ;-) ) .Mit dem Beginn des WS 04/05 wurde aber in der ganzen Uni ein hausinternes Rauchverbot verhängt und es sieht jetzt auch im Hauptgebäude wieder ordentlich aus und man muss nicht mehr die ersten 5 Minuten den Atem anhalten.
####### 8. FAZIT: #######
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass das Studium der Soziologie auf Diplom sich an der Universität Trier wirklich lohnt.Zum Einen, da man wirklich gut betreut wird, die Uni im Bereich der Soziologie einen sehr guten Ruf hat (z.b auch durch namhafte Professoren wie z.b Alois Hahn) und da man mit diesem Studium der Soziologie, in der Form wie es in Trier angeboten wird (ein ähnliches Studienkonzept wäre mir nur von Bamberg bekannt), sicher sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat . Insbesondere bei kommerziellen und nichtkommerziellen Marktforschungsinstituten oder in Marketingabteilungen größerer Unternehmen eröffnen sich interessante Berufsfelder. Aber auch in Personalabteilungen, bei statistischen Ämtern, bei Internationalen Unternehmen....... eröffnen sich weitere Berufsfelder.
Allerdings sollte man sich schon vor Beginn des Studium im Klaren sein, dass in Trier ein besonderes Gewicht auf dem Methodischen liegt, also auf Statistik und Empirischer Sozialforschung, was sich durch das gesamte Studium hindurchzieht . Auch wer eine Abneigung gegen wirtschaftliche Fragestellungen aus der BWL und VWL hat sollte sich vielleicht besser nach einer anderen Uni umschauen, denn in Trier ist das schon sehr breit angelegt. Soziologie in Trier ist somit auch keine abgehobene Theorie, sondern nah an der Praxis.
da kenneich 2 Studenten, die sind fertig und finden selbst inder Hochburg München keinen Job, der eine jobt jetzt im Ausland.. der andere studiert ein Zweitstudium, damit er Student seinen Aushilfsjob behalten kann... die Hoffnung stirbt zuletzt.
13.04.2005 10:26
da kenneich 2 Studenten, die sind fertig und finden selbst inder Hochburg München keinen Job, der eine jobt jetzt im Ausland.. der andere studiert ein Zweitstudium, damit er Student seinen Aushilfsjob behalten kann... die Hoffnung stirbt zuletzt.
06.04.2005 17:40
Da haste dir aber viel Mühe bei den Bericht gegeben. Deshalb lasse ich auch mal ein b.h springen :))
03.02.2005 14:57
Es tut doch wirklich mal gut über den Tellerrand seiner eigenen Uni uns seines eigenen Fachbereiches zu gucken.