Ich begrüße euch zu einem Beitrag zu einem SNES-Spiel: Spawn!
Der Marvel-Held Spawn startete seine Karriere vor langer Zeit in einer Comic-Reihe, die ein ziemlich großer Erfolg war. So schlug er sich die ersten paar Jahre durch seine Abenteuer. Erschlagen von Bösewichten und das Retten der ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von atritisa über Spawn (Super Nintendo) 03.08.2001
Produktbewertung des Autors:
Pro:
nichts hervorstechendes
Kontra:
siehe Bericht
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich begrüße euch zu einem Beitrag zu einem SNES-Spiel: Spawn!
Der Marvel-Held Spawn startete seine Karriere vor langer Zeit in einer Comic-Reihe, die ein ziemlich großer Erfolg war. So schlug er sich die ersten paar Jahre durch seine Abenteuer. Erschlagen von Bösewichten und das Retten der Welt steht bei ihm an der Tagesordnung. Ein wenig später versuchte Nintendo ein Videospiel mit ihm zu machen. Liegt bei einem solchen Erfolgscomic auch nahe. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass die entwickler sich nicht länger als ein paar Wochenenden (ok, das ist vielleicht übertrieben) mit dem Spiel befasst haben. Sie waren anscheinend nur darauf aus, ein Spiel mit diesem Namen in den Kaufhausregalen stehen zu haben. Doch gegen die Erwartungen der Entwickler, war es den Fans wohl doch nicht ganz egal, ob das Spiel Spaß macht oder nicht. Der Name reichte nicht um das Spiel zu einem Kassenschlager zu machen.
Nun zum Spiel: Das Spiel besitzt (selbst für SNES) eine sehr unbefriedigende Grafik: der Charakter selbst ist das einzige worauf die Grafiker ein wenig mehr Zeit verwendet haben. Der Sound ist ebenfalls erbärmlich: spätestens nach dreimaligem Durchlaufen der Musikschleife, bekommt man Mordlust und kann die Konsole einfach nur noch ausschalten (ich neige zum Übertreiben). Das Spiel ist extrem simpel gestrickt: es gibt einen bösen Buben, hinter dem Spawn her ist. Von Level zu Level kommt er ihm ein Stückchen näher. Mit viel zu wenigen Aktionsmöglichkeiten schlägt er sich also bis zum Oberbösewicht. Traurig ist auch, dass es vielleicht gerade mal 8 Sorten von Gegnern gibt. Nach den ersten 3 Levels gibt es praktisch keine Überraschungen mehr. Die Möglichkeiten sind ausgeschöpft, der Spaß (, den man wahrscheinlich vorher auch nicht hatte) schwindet. An der Steuerung kann man nichts aussetzen, da sie wie bei allen Spielen dieser Art gegliedert ist. Die Story des Spiels besteht, wie oben erwähnt, aus einer Reihung von profanen Superhelden-Stilmitteln. Wer auf Spiele wie Batman oder Spiderman steht, wird auch in diesem Spiel ein Fünkchen Freude finden. Allen Anderen kann ich nur dringendst davon abraten, sich auch nur in die Nähe dieses Spieles zu begeben.
Noch eine kleine Bemerkung: Der Film dagegen ist eigentlich ganz nett, zwar nicht berauschend aber ein feiner kleiner Schmauß für alle Freunde der Computer-Specialeffects.